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++ Insolvenzen bei der Gilde-Brauerei ++

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Vor fast einem Jahr hatte sich die Gilde-Brauerei in drei Gesellschaften aufgespalten. Jetzt sind zwei der drei Gilde Gesellschaften zahlungsunfähig und haben coronabedingt Insolvenz angemeldet. Es handelt sich dabei um die Fass- und Flaschenabfüllgesellschaft Hannover und die Leine Logistik. Mehr als 60 Mitarbeiter sind betroffen, das ist mehr als die Hälfte der Beschäftigten auf dem Gelände. Am Nachmittag wurden sie in Personalversammlungen informiert – und dann nach Hause geschickt. Die Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten kritisiert das Vorgehen der Gilde-Geschäftsführung scharf. Die NGG habe von Anfang an darauf hingewiesen, dass dieses Spaltungskonzept nicht funktionieren werde. Die Insolvenzanträge sehe man auch als Folge von konzerninternen Volumenverlagerungen, so Lena Melcher von der NGG. Das Prinzip folge dem Motto „spalte und herrsche“, sagt sie. Für Kunden und Partner soll sich nach Angaben der Gilde Brauerei nichts ändern. Das Bier werde weiterhin wie gewohnt in Hannover gebraut und es werde keine Lieferengpässe geben.

++ Neue Corona-Verordnung reglementiert auch Partys in Niedersachsen ++

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Wie Ministerpräsident Stephan Weil mitteilte sind private Feiern in geschlossenen Räumen ab Freitag auf 25 Personen begrenzt, im Freien sind bis zu 50 Gäste erlaubt. Grund für die Begrenzung seien auch negative Erfahrungen mit privaten Partys. Lockerungen gibt es hingegen für Treffen in öffentlichen Räumen mit Hygienekonzept, also in Gaststätten, Kinos und Theatern. Hier können künftig bis zu 100 Menschen zusammenkommen.

++ Behörden machen Nordstadt-Kneipen Druck ++

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Immer mehr Gastronomen um die nordstädter Lutherkirche haben, laut Medienberichten, in den vergangenen Tagen Post von der Bauverwaltung bekommen, denn offenbar passen frühere Genehmigungen und aktueller Betrieb nicht mehr zusammen. Onkel Ollis beliebter Kultkiosk musste deswegen schon schließen. Dagegen hatte sich gestern Nachmittag eine spontane Klein-Demo formiert. Den behördlichen Kontrollen sind Proteste der Anwohner vorausgegangen. Weil immer mehr Gastronomen wegen der Corona-Maßnahmen ihre Außenbestuhlung erweitert haben, sei die Lärmbelästigung in der Nordstadt gestiegen.

++ Neues Zukunftskonzept bei der Deutschen Messe AG ++

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Mit einer Mischung aus digitalen Elementen und Veranstaltungen vor Ort will sich das hannoversche Unternehmen aus der Krise manövrieren. Steigen die Corona-Infektionen bei kommenden Messeterminen soll der Anteil der digitalen Angebote größer ausfallen, gibt es wenige können die Besucher überwiegend aufs Messegelände. Um dieses Konzept umzusetzen hat die Deutsche Messe AG laut Medienberichten eine Halle auf dem Messegelände umgebaut. In Halle 18 sind mehrere Bühnen und ein Streaming-Studio installiert worden. Messechef Jochen Köckler ist überzeugt, dass der Bedarf an Messen nach wie vor da ist und das Interesse der Firmen demnächst zurückkehrt. Ob die Deutsche Messe AG mit dem Mischkonzept am Ende genug Geld verdienen kann, sei aber noch unklar.

++ Lernort für NS-Geschichte: Stadt stellt Zeitzentrum Zivilcourage vor ++

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Es soll kein Museum sein, keine Gedenkstätte, sondern ein Lernort für Demokratie: das Zeitzentrum Zivilcourage. Die Stadt Hannover hat am Montag das Konzept vorgestellt. Die interaktive Ausstellung mit der Fragestellung Mitmachen oder Widerstehen? erzählt von der Geschichte des Nationalsozialismus in Hannover. Dabei werden 45 Menschen aus der Zeit um 1939 stellvertretend vorgestellt. Anhand einer dieser Biografien erlebt ein*e Besucher*in den Rundgang. Dabei findet in der Ausstellung selbst keine Zuschreibung statt: Wer ist Täter*in, Opfer oder Mitläufer*in? Diese Einordnung soll ein Erkenntnisgewinn des Besuchs sein. Nach langen Verzögerungen soll das Zeitzentrum im Rathauskontor nun Anfang kommenden Jahres eröffnet werden.  Die Gesamtkosten belaufen sich auf einmalig 2,125 Mio. Euro.

++ Neustadt a. Rübenberge: Räubertrio überfällt 68-Jährigen ++

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Sie klingelten an der Tür, dann stürmten sie das Haus: Drei maskierte Räuber haben am Montag einen Mann in Neustadt am Rübenberge überfallen. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei stand das Trio morgens um 8:45 Uhr vor der Tür. Als der 68-jährige Hausherr öffnete, wurde er von zwei Männern regelrecht überrannt. Gemeinsam mit einem Komplizen  durchsuchten die Räuber das Haus an der Schubertstraße. Mit einer Geldbeute flüchtete das Trio in eine unbekannte Richtung. Der Bewohner erlitt keine Verletzungen. Nach seiner Beschreibung waren alle Räuber etwa 30 Jahre alt und eher groß. Zwei von ihnen schlank, der dritte kräftig gebaut. Alle drei trugen zum Zeitpunkt des Überfalls weitestgehend dunkle Kleidung und Arbeitshosen. Eine davon war hellgrau mit auffälligen dunklen Applikationen. Die Täter sollen Deutsch mit Akzent gesprochen haben. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst entgegen

++ Drei Spiele in sieben Tage: Recken wollen Kräfte gut einteilen ++

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Bei den Recken steht am Dienstag die schwerste Aufgabe der Bundesliga-Saison an: das Auswärtsspiel beim Rekordmeister THW Kiel. Da den Handballern der TSV Hannover Burgdorf die Stärke ihres Gegners durchaus bewusst ist, kündigten sie an, mit  keinen zu hohen Erwartungen in die Partie gehen zu wollen. Mit dem Auftaktsieg gegen Minden, dem Auswärtsspiel gegen Kiel und dem anstehenden Heimspiel gegen Coburg am Donnerstag, bestreiten die Recken drei Spiele in sieben Tagen. Somit stehe das Trainerteam vor der Herausforderung die Kräfte so einzuteilen, dass die Spieler in den kommenden beiden Begegnungen immer noch ihr Maximum ausschöpfen können. Anwurf ist um 19 Uhr in der Kieler Sparkassen Arena.

++ SEK-Einsatz in Evern: 51-Jähriger in Gewahrsam genommen ++

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Erneuter SEK-Einsatz im beschaulichen Dorf Sehnde-Evern. Dort hat ein Spezialeinsatzkommando am Sonntag zum bereits zweiten Mal in nur wenigen Tagen einen 51-Jährigen festgenommen. Der Mann soll seine Nachbarn mit einem Messer bedroht und sich anschließend in seiner Wohnung verschanzt haben. Schon am vergangenen Donnerstag hatte der 51-Jährige in Evern stundenlang für Angst und Schrecken gesorgt und einen SEK Einsatz ausgelöst. Da hatte der Mann auf dem Nachbargrundstück randaliert und ebenfalls ein Messer in der Hand gehalten. Die Polizisten bewarf er mit Metallrohren und drohte eine Schusswaffe zu benutzen. Jetzt am Sonntag nahm das SEK den 51-Jährigen zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet und der Mann kam zur medizinischen Begutachtung ins Krankenhaus.

++ Autofahrer rast in Bushaltestelle - zwei Schulkinder verletzt ++

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In Ahlem ist am Montagmorgen ein Autofahrer in eine Bushaltestelle gerast. Zwei Schulkinder sind dabei schwer verletzt worden. Der Autofahrer soll Gas und Bremse verwechselt haben. Der Unfall geschah in Ahlem kurz nach halb acht an einer Fußgängerampel an der Petit-Couronne-Straße. Wie die Polizei berichtet, sprang die Ampel gerade von grün auf gelb, als der Wagen eines 35-Jährigen nur noch wenige Meter entfernt war. Der Fahrer wollte bremsen, trat nach eigenen Angaben aber versehentlich aufs Gaspedal. Das Auto erfasste einen 9-jährigen Jungen, der die Straße gerade überqueren wollte, schleifte das Kind etwa zehn Meter mit sich und raste dann in die Bushaltestelle. Der Junge wurde dort zwischen Auto und Haltestelle eingeklemmt und schwer verletzt. Ein 11-jähriges Kind, das dort auf den Bus gewartet hatte, wurde von einer herunterfallenden Stange getroffen. Auch dieser Junge kam schwer verletzt ins Krankenhaus. Das Auto streifte auf seiner Unfallfahrt noch ein kleines Mädchen. Die 6-Jährige blieb aber unverletzt. Gegen den 35-Jährigen Fahrer wird nun wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

++ 30 Jahre Wiedervereinigung: Festakt im Landtag ++

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30 Jahre Deutsche Einheit – das wird am Montag auch im Leineschloss gefeiert. Der niedersächsische Landtag erinnert mit einem Festakt an die deutsche Wiedervereinigung. Zu den geladenen Gästen zählt der ehemalige Bundesinnenminister Thomas de Maizière, der auch die Festvortrag halten wird. Der CDU-Politiker war 1990 Mitglied der Verhandlungsdelegation zum Einigungsvertrag zwischen Ost- und Westdeutschland. Niedersachsen hatte vor der Wiedervereinigung die längste innerdeutsche Grenze und hat heute vier ostdeutsche Nachbarländer.