++ Flugsicherheit: Airport Langenhagen schneidet im Check gut ab ++

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In Sachen Flugsicherheit schneidet der Airport Langenhagen erneut gut ab. Wie schon im Vorjahr erhielt der Flughafen eine 2,5. Das geht aus dem aktuellen "Flughafencheck" hervor, den die Pilotenvereinigung Cockpit herausgegeben hat. Dem Standort in Langenhagen wird eine moderne Infrastruktur attestiert. Bewertet wurden zum Beispiel Abflugbedingungen, die Qualität der Start- und Landebahnen oder die Ausstattung vor Ort. In ganz Deutschland wurden 28 Flughäfen kontrolliert. Im bundesweiten Vergleich schneidet Hannover nur durchschnittlich ab. Grundsätzlich gelten aber alle als sicher, erklärte die Pilotenvereinigung. Am besten schnitten Leipzig/Halle, München und Stuttgart ab.

++ Verzögerung bei LKA-Neubau: Ausschreibung frühestens in zwei Jahren ++

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Bis der Neubau des Landeskriminalamts in Hannover von vorne losgehen kann, wird es voraussichtlich noch dauern. Wie die HAZ berichtet, soll es frühestens in zwei Jahren soweit sein, dass das gestoppte Projekt neu ausgeschrieben wird. Die Planungen dafür seien aber schon in Gange, hieß es aus dem Finanzministerium. Im Juni war das Vergabeverfahren für den LKA-Neubau aufgehoben worden. Grund war, dass die bereitgestellten Mittel zu gering gewesen seien. 131 Millionen Euro waren vorgesehen,  doch das sei gemäß der Nutzungsanforderungen zu wenig gewesen. Rund eins Komma zwei Millionen Euro wurden über die Jahre bereits für einen Gutachter ausgegeben. Diverse Gebäude des LKA in Hannover gelten als dringend sanierungsbedürftig.

++ Verfolgungsjagd des Wahnsinns: 42-Jährige wird nach Flucht in Wennigsen gestoppt ++

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Eine irre Verfolgungsjagd hat sich eine offenbar umnachtete Frau aus Hameln Donnerstag mit der Polizei geliefert. Dabei raste die 42-Jährige auch durch südliche Teile der Region Hannover. Rund eine Stunde war sie laut Polizeiangaben in ihrem Opel auf der Flucht. Ihr Fahrstil war derart halsbrecherisch, dass sie einen Großeinsatz mit etlichen Streifenwagen und einem Hubschrauber provozierte. Gegenverkehr, rote Ampeln und selbst eine geschlossene Bahnschranke waren für die Frau kein Hindernis. Gestoppt werden konnte sie schlussendlich in Wennigsen. Nur durch irres Glück kam bei der Jagd niemand ernst zu Schaden. Die mutmaßlich psychisch kranke Frau wollte den Beamten entgehen, weil man dem Besitz ihrer Schusswaffe auf die Schliche kam.

++ Tarifeinigung im Einzelhandel: 3 Prozent mehr Gehalt für Beschäftigte ++

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Die Streiks im Einzelhandel sind beendet. In der dritten Verhandlungsrunde haben sich Arbeitgeber und Gewerkschaft Verdi auf einen Tarifabschluss für Niedersachsen und Bremen geeinigt. Die Beschäftigten bekommen ab sofort 3 Prozent mehr Lohn. Zum 1. Mai nächsten Jahres kommen weitere 1 Komma 8 Prozent oben drauf. Auch die Vergütung von Auszubildenden wird angehoben. Das teilten Handelsverband und Gewerkschaft gestern in Hannover mit. Der neue Tarif gilt für 2 Jahre und betrifft rund 375.000 Menschen im Einzelhandel. Unter anderem in Hannover hatten Hunderte Beschäftigte aus Warenhäusern zuletzt mehrfach gestreikt.

++ Gerichtsentscheidung: Polizei darf Bewerber mit HIV nicht ablehnen ++

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Darf die Polizei einen Bewerber ablehnen, weil er mit HIV infiziert ist? Nein, hieß es heute vom Verwaltungsgericht Hannover– zumindest im konkreten Fall eines 29-Jährigen, der sich an der Polizeiakademie Niedersachsen ausbilden lassen möchte, aber aufgrund seiner Infektion bei dem Berwerbungsverfahren abgelehnt wurde. Bereits nach der ärztlichen Untersuchung in der Zentralen Polizeidirektion war für den Kläger damals im Jahr 2016 Schluss. Er wurde als Polizei- und als dienstuntauglich eingestuft, mit der Begründung, von ihm gehe aufgrund seiner HIV-Infektion eine Gefahr für Kollegen und Gesetzesbrecher aus. Den Sporttest und das Auswahlgespräch durfte er dann gar nicht mehr absolvieren. Nun muss das Land den jungen Mann zu dem Verfahren zulassen, sagte ein Gerichtssprecher zu Radio Hannover. Im Prozess war auch ein Gutachter der Medizinischen Hochschule zu dem Schluss gekommen, dass der Mann durch seine Erkrankung nicht in seiner Tätigkeit bei der Polizei eingeschränkt wäre. Das Land prüft nun, ob es in Berufung geht um eine Grundsatzentscheidung dazu zu bekommen, wie die Polizei mit HIV-positiven Bewerbern umgehen soll.

++ Drogenring zerschlagen: Polizei nimmt bei Razzia 9 Männer fest ++

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Die Polizei Hannover hat einen Drogenring zerschlagen, gegen den sie schon seit mehreren Monaten wegen gewerbsmäßigen Handels mit Kokain und Marihuana ermittelt hatte. Bei einer Großrazzia in sechs Wohnungen im Stadtgebiet haben die Ermittler am Mittwoch neun Männer festgenommen und zudem 50 Kilo Marihuana, jede Meine Koks und 40.000 Euro Bargeld beschlagnahmt. Die Tätergruppe, die ursprünglich aus dem Westbalkan stammt, soll vor allem rund um die Leibniz-Uni, im Georgengarten, am Steintor und in Linden-Nord strukturiert und in einem Schichtsystem organisiert mit Betäubungsmitteln gehandelt haben. Über drei rund um die Uhr erreichbare Telefonnummern konnten die Kunden Drogen ordern und bekamen diese kurze Zeit später von den Verdächtigen ausgehändigt. Durchschnittlich verkauften die Dealer so täglich 120 Einheiten Kokain zu jeweils 20 Euro.

++ Versuchte Vergewaltigung in Stöcken: Radfahrer fahren einfach weiter ++

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Versuchte Vergewaltigung in Stöcken: die Polizei fahndet nach einem Mann, der am Sonntagmorgen versucht hatte,eine 32-Jährige zu vergewaltigen. Insbesondere bittet sie vier Radfahrer, sich zu melden: Diese waren nach Angaben der Ermittler einfach am Tatort vorbeigefahren, obwohl die Frau sich wehrte und um Hilfe rief. Das Opfer war gegen halb acht Uhr früh am Leineufer unterwegs gewesen – an der Unterführung der B 6 kam ihr ein etwa 20-30 Jähriger, dunkel gekleideter Mann entgegen. Plötzlich schlug ihr der Unbekannte ins Gesicht, entkleidete sie am Unterkörper und berührte sie unsittlich. Die Frau wehrte sich und schrie, stolperte aber und viel zu Boden. Daraufhin trat der Mann zu und flüchtete, die 32-Jährige zog sich mehrere Verletzungen zu, unter anderem einen Rippenbruch. Nun hofft die Kriminalpolizei auf Hinweise zum Täter – besonders von den vier Radfahrern, die während der Tat vorbeigefahren waren, einem von ihnen soll das Opfer sogar noch zugerufen haben.

++ Dritter Brand im litauischen Pavillon am Expo Plaza im laufenden Jahr ++

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Zum dritten Mal im laufenden Jahr ist Mittwoch erneut ein Feuer im ehemaligen litauischen Pavillon auf der Expo Plaza ausgebrochen. Gegen 14:30 Uhr meldeten mehrere Passanten eine Rauchentwicklung. Nach Angaben der Feuerwehr brannten in dem Pavillon Dämmstoffe und Verkleidungen. Verletzt wurde niemand. Die Ursache für den Brand und die Schadenshöhe sind bisher unklar. Bereits Anfang Januar waren zwei Jugendliche bei einem Feuer dort verletzt worden. Am Ostermontag brannte das leerstehende Gebäude dann zum zweiten Mal.

++ Immer mehr kleine Waffenscheine in Hannover ++

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In der Region Hannover wächst offenbar das Unsicherheitsgefühl. Wie die Neue Presse berichtet, seien im ersten Halbjahr regionsweit jetzt schon 727 kleine Waffenscheine erteilt worden. Zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2018 waren es insgesamt nur gut 1000. Deutlich mehr Anträge kommen dabei aus dem Umland als aus dem Stadtgebiet Hannover. Anlass ist meistens ein mangelndes Sicherheitsgefühl, zum Teil war aber auch potenzielle Wolfsabwehr der Grund. Wer einen kleinen Waffenschein besitzt, darf Schreckschuss-, Reizstoff und Signalwaffen mit sich rumführen.

++ Verwaltungsgericht: Kleefelder Straße darf keine Fahrradstraße bleiben ++

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Die Kleefelder Straße im Zooviertel ist zu schmal. Das hat das hannoversche Verwaltungsgericht Mittwoch entschieden, nachdem die Kammer zuvor sogar selbst vor Ort nachgemessen hatte. Damit wurde einem Anwohner Recht gegeben, der gegen die Stadt geklagt hatte. Nach Ansicht des Gerichts reichten dreieinhalb Meter Breite nicht aus, damit Radfahrer ungefährdet dort fahren können mitsamt Autoverkehr und parkenden Fahrzeugen. Deshalb muss die Beschilderung „Fahrradstraße“ jetzt weggenommen werden. Zumindest, solange es keine baulichen Anpassungen gibt. Unklar ist, ob jetzt auch andere Fahrradstraßen in Hannover auf den Prüfstand kommen.

++ Sprecher des hannoverschen Standesamtes äußert sich zu Verzögerungen ++

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Ein massiver Krankenstand erschwert derzeit die Arbeit im hannoverschen Standesamt. Die Stadt bedauert, dass es zu Verzögerungen kommt. Sprecher Udo Möller erklärte gegenüber Radio Hannover: Die Verwaltung habe bereits Kräfte zur Unterstützung eingesetzt, weitere sollen folgen. Kunden bekämen außerdem vorläufige Bescheinigungen ausgestellt. Kritik vom Bund der Steuerzahler wies die Stadt allerdings als überzogen zurück: Dieser hatte gefordert, die gravierenden Engpässe genau aufzuarbeiten. Auch die Darstellungen der HAZ, wonach das Standesamt nahezu lahmgelegt sei, seien laut dem Sprecher völlig überspitzt.

++ Polizei bittet um Hilfe beim Identifizieren des Diebes der LKA-Aktentasche ++

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Mit dem Material einer Überwachungskamera suchen Polizei und Staatsanwaltschaft nach dem Dieb der gestohlenen LKA-Aktentasche. Mithilfe der Öffentlichkeit ist ausdrücklich erwünscht. Der gezeigte Mann steht im Verdacht, mit einer ebenfalls gestohlenen EC-Karte des Landeskriminalamts Geld von einem Automaten abgehoben zu haben. Zuvor soll er eine Aktentasche mit vertraulichen Unterlagen aus dem Privat-PKW eines LKA-Beamten geklaut haben. Die Aufnahmen zeigen einen etwa 20 Jahre alten schlanken Mann mit Basecap, Sonnenbrille und Kapuzenjacke. Vergangene Woche war das Material zunächst noch zurückgehalten worden, aber jetzt können sie unter folgendem Link auf das Video sowie entsprechend aufbereitete Bilder zugreifen:

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/4325780

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