++ Gilde: Tarifrunde mit Gewerkschaft abgebrochen ++

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Bitterer Nachgeschmack bei Gilde -die Pläne zur Aufspaltung der Brauerei sorgen offenbar für Ärger mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Die Gewerkschaft teilte gestern  mit dass die Gespräche der aktuellen Tarifrunde durch die Gilde-Geschäftsführung abgebrochen wurden. Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen wurde offenbar frühestens im Laufe des kommenden Jahres in Aussicht gestellt. Laut der NGG gab Gilde eine schlechte Geschäftslage als Grund für die Umstrukturierungspläne an. Die Gewerkschaft ist aber nicht überzeugt. NGG-Geschäftsführerin Lena Melcher zufolge habe sich der Bierabsatz innerhalb von drei Jahren verdreifacht- die Produktionssteigerung sei offensichtlich.

++ Gilde: Tarifrunde mit Gewerkschaft abgebrochen ++

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Bitterer Nachgeschmack bei Gilde -die Pläne zur Aufspaltung der Brauerei sorgen offenbar für Ärger mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Die Gewerkschaft teilte gestern  mit dass die Gespräche der aktuellen Tarifrunde durch die Gilde-Geschäftsführung abgebrochen wurden. Die Fortsetzung der Tarifverhandlungen wurde offenbar frühestens im Laufe des kommenden Jahres in Aussicht gestellt. Laut der NGG gab Gilde eine schlechte Geschäftslage als Grund für die Umstrukturierungspläne an. Die Gewerkschaft ist aber nicht überzeugt. NGG-Geschäftsführerin Lena Melcher zufolge habe sich der Bierabsatz innerhalb von drei Jahren verdreifacht- die Produktionssteigerung sei offensichtlich.

++ Polizeistreife wird währedn Einsatzes in Unfall verwickelt ++

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Auf dem Weg zu einem Unfall auf der A7 ist ein Streifenwagen zwischen Lehrte und dem Sehnder Ortsteil Höver selbst mit einem anderen Auto zusammengekracht. Nach Polizeiangaben waren die Beamten gegen 17 Uhr mit Martinshorn und Blaulicht auf der landstraße 385 unterwegs. Die Fahrerin des anderen Wagens versuchte offenbar plötzlich an einer Kreuzung auf die Landstraße abzubiegen, wurde dabei aber vom Polizeiauto gerammt. Nach Angabe der Polizei erlitten zwei der Beteiligten schwere Verletzungen, einer der Beamten kam mit leichten Verletzungen davon. Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten liefen bis in den Abend hinein- die Landstraße war währenddessen voll gesperrt.

++ Rekord: Stadt lässt erstmalig zehn Kandidaten bei OB-Wahl zu ++

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Im Oktober haben die Menschen hier in unserer Stadt die Qual der Wahl – und das wortwörtlich. Denn die Verwaltung hat zehn Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister zugelassen, so viele wie nie zuvor. Neben den bekannten Kandidaten der größeren Parteien sind darunter auch zwei parteilose, und zwar die Kulturschaffende Iyabo Kaczmarek und die Stadtplanerin „Ruth Esther Gilmore“. Außerdem der Journalist Bruno Adam Wolf für die „Piraten“, die Steinmetzmeisterin Catharina Gutwerk für die „Partei“, und der Politiker Julian Klippert, der im Rat der „Fraktion“ angehört. Die OB-Wahl in Hannover findet am 27. Oktober statt.F

++ Missbrauchsskandal in Ronnenberg: Fußballtrainer angeklagt ++

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Die Staatsanwaltschaft Hannover hat Anklage gegen den früheren Leiter einer Fußball-AG in einer Schule in Ronnenberg erhoben. Die Behörde wirft dem 51-Jährigen schweren sexuellen Missbrauch vor. Der Mann soll sich in über 40 Fällen an Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren vergangen haben, das berichten mehrere Medien unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft. Unter dem Vorwand, ihnen eine Profikarriere in der Bundesliga zu ermöglichen, soll er die Schüler in ein Hotel gelockt haben. Dort habe er dann sogenannte Untersuchungen an den Jungen durchgeführt – und zwar zwischen Januar 2018 und Juni 2019. Eltern hatten sich an die Polizei gewandt. Der 51-Jährige sitzt derzeit in Untersuchungshaft.

++ Continental will tausende Stellen streichen - Hannover vorerst nicht betroffen ++

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Der Autozulieferer Continental will sechs Werke schließen und mehr als 3000 Stellen abbauen, rund ein Drittel davon in Deutschland. Hannover ist zunächst nicht betroffen – in den kommenden zehn Jahren könnte es aber Veränderungen bei bis zu 20.000 Jobs geben, das hat der Konzern mitgeteilt. Conti-Chef Elmar Degenhardt sagte, mit der am Mittwoch beschlossenen „Strategie 2030“ bereite sich der Konzern auf die Herausforderungen der Zukunft vor, darunter die Digitalisierung und die Krise der Automobilindustrie. Conti will die Kosten dadurch um rund 500 Millionen Euro pro Jahr senken. Stellenstreichungen und Werkschließungen soll es zunächst im bayerischen Roding und in Limbach-Oberfrohna in Sachsen geben, außerdem in Italien, den USA und Malaysia.

++ Region bringt Haushalt ein ++

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Schnelles Internet in den Schulen, Ausbau der Krankenhäuser und neue Busse für den öffentlichen Nahverkehr- die Region Hannover hat die wichtigsten Investitionen des kommenden Jahres vorgestellt. Dabei soll neben dem Ausbau der Infrastruktur auch der Zoo vom kommenden Haushalt profitieren. Wie in früheren Jahren sind wieder regelmäßige Zuschüsse geplant. Der Etat umfasst laut Region rund 2,1 Milliarden Euro. Die Hebesätze für die Umlage bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. In seiner Rede zur Haushaltseinbringung kritisierte Regionspräsident Hauke Jagau die Bürgermeister. Sie hatten zuvor geringere Hebesätze für die Regionsumlage gefordert. Nach Ansicht Hauke Jagaus spiegelten die Forderungen die globale politische Lage wonach sich Gesellschaften nur auf sich zurückziehen. "Me first" habe noch niemandem geholfen.

++ Klimaschutzagentur verleiht "Grüne Hausnummern" für Energieeffizienz++

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Die Klimaschutzagentur der Region Hannover hat 39 sogenannte Grüne Hausnummern verliehen. Damit zeichnet sie besonders energieeffiziente Gebäude in der Region aus. Die individuellen Hausnummern werden gemeinsam mit Urkunden übergeben, die das Engagement der Hauseigentümer würdigen. Voraussetzung für den Preis sind der Einbau besonders innovativer Energietechnik oder die Modernisierung auf den neuesten Energiestandard. Mit der grünen Hausnummer sollen die Hausbesitzer auf ihren Einsatz für den Klimaschutz hinweisen.

++ Unterirdisches Parkhaus: Stadt könnte Fahrräder "bunkern" ++

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Die Stadt Hannover prüft offenbar ob der Bunker unterhalb des Ernst-August-Platzes in ein großes Fahrradparkhaus umgebaut werden kann. Offenbar ergab sich das aus einer Antwort der Stadt im Bezirksrat Mitte. Demnach sucht die Verwaltung aus Mangel an Stellplätzen nun unter der Erde nach Lösungen. Infrage kommen sowohl die Tiefgeschosse im Bereich Raschplatz, als auch der Zivilschutzbunker vor dem Hauptbahnhof . Ob er aber tatsächlich als Fahrradparkhaus genutzt werden kann wird aktuell noch geprüft- einen entsprechenden Bericht will die Stadt gegen Ende des Jahres den politischen Gremien vorlegen.

++ Vater räumt vor Gericht ein: Tochter in Hundebox gesperrt und verprügelt ++

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Ja, unsere Tochter musste ein Elektrohalsband tragen und ja, sie wurde in eine Transportbox für Hunde gesperrt. Das hat der Vater am Dienstag, dem zweiten Tag des Prozesses um Kindesmisshandlung vor dem Landgericht Hannover, ausgesagt. Die damals Siebenjährige habe das Halsband, mit dem Stromstöße gesendet werden können, immer dann tragen müssen, „wenn es mit dem Hintern versohlen nicht mehr klappte“, zitieren Medien den 41-Jährigen. Seine frühere Lebensgefährtin habe das Kind zwischen 2016 und 17 in Burgwedel auch mit einem Gürtel und einer Holzlatte verprügelt. In die Hundebox habe sie das Kind aber nur ein einziges Mal gesperrt, so der Vater. Damit stützte er die Aussage der Mutter, die sich gestern vor dem Landgericht gegen die Vorwürfe verteidigt hatte. Der Prozess wird fortgesetzt.

++ "Hannover leuchtet" fällt in diesem Jahr aus - Finanzierung nicht gesichert ++

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„Hannover leuchtet“ … in diesem Jahr leider nicht. Denn die Finanzierung des Lichtkunstfestivals, das eigentlich wieder im November stattfinden sollte, ist noch nicht gesichert. Organisator Felix Reinhold zeigte sich am Dienstag gegenüber Radio Hannover enttäuscht.

Die Kosten für „Hannover leuchtet“ sollen im sechsstelligen Bereich liegen. Zu dem Lichtkunstfestival waren im vergangenen November rund 120.000 Besucher gekommen. Einen Trost gibt es aber: „Hannover leuchtet“ ist offenbar noch nicht am Ende. Die Macher arbeiten daran, dass unsere Stadt im kommenden Jahr wieder im bunten Licht erstrahlt.

++ Rathausaffäre: Gericht will im Oktober über Herbert-Klage verhandeln ++

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Der frühere Büroleiter von Ex-OB Stefan Schostok, Frank Herbert, will die knapp 50.000 Euro unzulässige Gehaltszulage nicht zurückzahlen und klagt. Das Verwaltungsgericht hat nun einen Verhandlungstermin für den 10. Oktober angesetzt.

Herbert argumentiert, er handle sich bei der Zulage um einen berechtigten Anspruch wegen Mehrarbeit. Er habe pro Jahr mehr als 1000 Überstunden geleistet, dafür stehe ihm das Geld zu.

Ende April hatte die Staatsanwaltschaft in der Rathausaffäre Anklage gegen Schostok, Herbert und den früheren Personaldezernenten Harald Härke erhoben. Der Ex-OB soll von der Unzulässigkeit der Zulagen erfahren haben und untätig geblieben sein. Ob es in diesem Fall zum Prozess kommt, hat das Landgericht Hannover noch nicht entschieden.

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