++ Welfen: Marienburg-Verkauf doch vor dem Aus? ++

Kategorie:

Steht der Deal zwischen dem Land Niedersachsen und Erbprinz Ernst August zum Verkauf von Schloss Marienburg vor dem Aus? Laut einem Bericht des Politikjournals Rundblick gibt es bei der Klosterkammer Hannover nun auch Bedenken zu dem Deal. Es sollte die Rettung des Maroden Welfen-Schlosses bei Pattensen werden, der Kauf für einen Symbolischen Euro durch die Klosterkammer-Tochter-Limak, und die anschließende 27-Millionen Euro Sanierung durch Bund und Land. Doch Offenbar wird der der Deal, über den ein neuer Familienstreit zwischen den Welfen entbrannt ist, der Kammer nun doch zu heikel. So soll dem Bericht zufolge die von der Klosterkammer geforderte Garantie-Erklärung der Knackpunkt sein. Nach Informationen des Rundblicks weigert sich die Landesregierung, diese Garantie abzugeben – im Falle von Komplikationen stünde die Kammer dann ohne Finanziellen Rückhalt da. Die Klosterkammer selbst wollte einen möglichen Rückzug aus dem Deal gegenüber Radio Hannover weder bestätigen noch dementieren und verwies auf das zuständige Kulturministerium, wo es lediglich hieß es gebe keinen neuen Sachstand.

++ Versuchter Mord vor 35 Jahren: Prozess beginnt ++

Kategorie:

Vor fast 35 Jahren, im Jahr 1984 soll ein Einbrecher einem Polizisten in der Calenberger Neustadt in den Rücken geschossen und ihn schwer verletzt haben. Am Freitag hat nun der Prozess gegen den inzwischen 62 Jährigen Kosovo Albaner vor dem Schwurgericht Hannover begonnen. Der Angeklagte, der zur Tatzeit 27 Jahre alt war, schwieg zum Prozess Auftakt, wie Gerichtssprecher Hans Christian Rümke gegenüber Radio Hannover erklärte. Der Polizist hingegen, der den Einbruch damals nur durch Zufall außerhalb seiner Dienstzeit mitbekommen hatte, weil sich das betroffene Geschäft unter seiner Wohnung an der Brühlstraße befand, brach bei seiner Aussage vor Gericht mehrfach in Tränen aus. Er schilderte, wie der Schuss, der sein Herz nur knapp verfehlte, sein Leben komplett aus der Bahn geworfen hatte. Der Prozess wird am 21. Februar fortgesetzt.

++ Neustadt-Nöpke: Wolf zum Abschuss freigegeben ++

Kategorie:

In der vergangenen Woche hatten Wölfe in Neustadt-Nöpke ein Fohlen gerissen und damit das 600-Einwochner Dorf beunruhigt. Experten sind sich sicher, dass dafür das Rodewald Exer Wolfsrudel verantwortlich war. Jetzt hat das Verwaltungsgericht Oldenburg den Abschuss des Rodewalder Wolfsrüden zugelassen. Umweltminister Olaf Lies kann das Tier nun töten lassen. Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz hatte mit Ausnahmegenehmigung den Abschuss des Rodewalder Rüden zugelassen. Gegen die Ausnahmegenehmigung hat sich der Verein Freundeskreis freilebender Wölfe, gewandt. Diesen Eilantrag lehnte das Verwaltungsgericht nun aber ab, die Einwände der Wolfsschützer hätten das Gericht nicht überzeugt. „Zumutbare Alternativen zur Tötung des Tieres konnte auch das Gericht nicht erkennen“, heißt es in dem Gerichtsbeschluss, der noch nicht rechtskräftig ist. Der Freundeskreis freilebender Wölfe kann noch Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht einlegen.

++ Recken zittern sich zum Sieg gegen Ludwigshafen ++

Kategorie:

Knapper Sieg für die Recken: Die Handballer der TSV Hannover-Burgdorf haben am Donnerstag das Tabellenschlusslicht Ludwigshafen mit 27:25 bezwungen. Recken-Sportchef Sven-Sören Christophersen sagte, er sei stolz auf seine Mannschaft, der Gegner habe alles in die Waagschale geworfen. Und in der Tat, es war eine Zitterpartie gegen die „Eulen“. Bereits zur Pause stand es 15: 15. In der Schlussphase zeigten die „Recken“ aber Nerven, Timo Kastening verwandelte einen Siebenmeter zum Sieg. Die TSV Hannover-Burgdorf in der Tabelle nun auf Platz 13.

++ Falscher Staubsaugervertreter zu Haftstrafe verurteilt ++

Kategorie:

Gut die Hälfte seines Lebens hat er im Gefängnis verbracht – nun muss er wieder hinter Gitter: Ein 68-Jähriger ist am Donnerstag vom Amtsgericht zu drei Jahren Haft verurteilt worden wegen gewerbsmäßigen Betrugs. Der Mann hatte sich in insgesamt 24 Fällen als Staubsaugervertreter ausgegeben. So erschlich er sich das Vertrauen von Senioren. Sie zahlten für Ersatzteile, die sie nie bekamen. Außerdem stahl der 68-Jährige Schmuck und Geld aus den Wohnungen seiner Opfer. Schaden: über 5000 Euro. Als Motiv gab der Mann „Altersarmut“ an. Insgesamt hat er bereits 35 Jahre im Gefängnis gesessen, hauptsächlich wegen Betrugs und Diebstahls.

++ Zu Tisch in Hannover: Gerichtskantine wieder geöffnet ++

Kategorie:

Am Freitag öffnet die Gerichtskantine wieder. Der Speisesaal, der beim Landgericht untergebracht ist, war fast ein Jahr wegen Sanierung geschlossen. Die Kantine hat nun unter anderem eine neue Lüftung, neue Möbel und einen neuen Fußboden. Landgerichtspräsident Ralph Guise-Rübe sagte, er freue sich, dass der Raum nun wieder allen zur Verfügung stehe. Die Gerichtskantine ist auch für die Öffentlichkeit zugänglich.

++ Versuchter Mord: Prozessbeginn 35 Jahre nach Tat ++

Kategorie:

35 Jahre nach den Schüssen auf einen Polizisten in Hannover muss sich der mutmaßliche Täter ab Freitag vor dem Landgericht verantworten. Er ist wegen versuchten Mordes angeklagt. Alles begann mit einem Einbruch im Juni 1984 – damals war der Angeklagte 26 Jahre alt. Er soll nachts mit einem Komplizen in ein Surfgeschäft an der Brühlstraße eingebrochen sein. Ein Kriminalbeamter, der über dem Laden wohnte, nahm damals die Verfolgung auf. Bei einem Festnahmeversuch wurde der Polizist von dem Angeklagten angeschossen. Sein Komplize wurde damals gefasst und verurteilt. Der Schütze selbst konnte aber trotz eines internationalen Haftbefehls nie gefasst werden. Bis zum September 2016. Nachdem Spuren des Gesuchten nach Albanien führten, konnte er schließlich in der Hauptstadt Tirana festgenommen werden. Da versuchter Mord nicht verjährt, wird dem heute 61 Jährigen nun am Landgericht Hannover der Prozess gemacht. Nach 35 Jahren.

++ Ab 2020: Weniger Zonen und einfachere Tarife im ÖPNV ++

Kategorie:

Weniger Zonen und einfachere Tarife im öffentlichen Nahverkehr: Die Region Hannover hat am Donnerstag erste Ergebnisse der neuen GVH-Tarifreform vorgestellt, die Anfang 2020 in Kraft treten soll. In Zukunft wird es nur noch drei Tarifzonen für alle Fahrkarten geben. „Die Unterteilung in zwei Zonen innerhalb der Landeshauptstadt fällt weg – was bedeutet, dass wir bisherige Preisstufen miteinander mischen mussten“, sagt Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz. Konkret heißt das: für mehr als 60 Prozent der Kunden von Zeitfahrkarten bleibt der Preis ab 2020 stabil, rund 30 Prozent werden weniger bezahlen als bisher. Etwa ein bis zwei Prozent der Fahrgäste müssen mit Preisanhebungen rechnen – jene, die bisher aus der Zone „Umland“ oder der Zone „Region“ in die Zone „Hannover 2“ gefahren sind. Günstiger wird es vor allem für Kunden aus dem Umland, die nicht nach Hannover ein- und auspendeln. Es wird ab 2020 eine neue Monatskarte eingeführt, die ausschließlich für die Zonen außerhalb der Stadt Hannover gilt.

++ Versuchte Kindes-Entführung in Linden? ++

Kategorie:

In sozialen Netzwerken wurde die Nachricht verbreitet, dass ein Mann mehrfach versucht haben soll in Linden-Nord Kinder mitzunehmen. Der Polizei ist seit Donnerstag tatsächlich erst ein Verdachtsfall bekannt. Dazu laufen die Ermittlungen. Wie die Polizei dazu berichtet, hatte eine 24 Jahre alte Mutter vergangene Woche (am 7.2.) ihren 3-jährigen Sohn aus einer Kita in Linden-Nord abgeholt. Sie schob den Kinderwagen zusammen mit ihrer Schwiegermutter entlang der Bennostraße, als plötzlich ein unbekannter Mann die Oma des Kindes beiseite drängte und dann den Kinderwagen an sich nehmen wollte. Die beiden Frauen konnten das aber verhindern.  Der etwa 50 Jahre alte Mann stieg dann in einen silbernen VW, der davon fuhr. Die Polizei ermittelt nun wegen versuchter Entziehung Minderjähriger und sucht Zeugen. Zeitgleich mahnt die Polizei auch zur Besonnenheit und bitten darum keine Gerüchte in den sozialen Netzwerken zu streuen, sondern sich bei Beobachtungen bei den Polizeidienststellen zu melden. Informationen zu weiteren Zwischenfällen liegen den Ermittlern derzeit nicht vor.

++ IGS Südstadt: Landesschulbehörde genehmigt Oberstufe ++

Kategorie:

Die IGS Südstadt bekommt eine Oberstufe- am 13.02.2019 hat die Landesschulbehörde die neuen Klassen genehmigt.  Schüler können also künftig ihr Abitur an ihrer angestammten Gesamtschule ablegen. Nach Medienberichten werde die neue Stufe bereits zum kommenden Schuljahr eingeführt. Bis dahin sollen die entsprechenden Rahmenbedingungen  geschaffen werden. So kündigte Hannovers Schuldezernentin Rita Maria Ryszki offenbar an, die Anmeldemöglichkeit für die gymnasiale Oberstufe an der IGS Südstadt zu verlängern. Noch Ende vergangenen Jahres hatte die Landesschulbehörde den Antrag auf die neue Oberstufe abgelehnt, die Genehmigung kommt dementsprechend überraschend.

++ Herzschrittmacher zurückgerufen: 660 Hannoveraner betroffen ++

Kategorie:

Hunderte Herzschrittmacher ruft ein Hersteller  von Medizinischen Geräten in der Region Hannover zurück. Medienberichten zufolge sollen 590 Patienten des Klinikums Region Hannover und 70 Patienten der MHH betroffen sein. Offenbar kann es bei den Geräten des Herstellers Medtronic im Ernstfall zu Funktionsfehlern kommen. Dabei führe ein Gerätedefekt dazu, dass Signale des Herzens falsch interpretiert würden. Der lebensrettende Impuls des Geräts bliebe in Folge aus. Betroffene Patienten wurden laut Regionsklinikum bereits informiert und werden aufgefordert sich möglichst bald von einem Kardiologen kontrollieren zu lassen. In vielen Fällen reiche wohl ein externes Softwareupdate  um den Schaltkreisfehler zu beheben.

++ Schlachthöfe: Videoüberwachung soll ausgeweitet werden ++

Kategorie:

Die Videoüberwachung auf Schlachthöfen soll ausgeweitet werden. Das fordern die Länder Niedersachsen und Nord-Rhein-Westfalen. Laut Landwirtschaftsministerium wollen die Bundesländer am Freitag einen Antrag in den Bundesrat einbringen, der bundesweit kameragestützte Überwachungssysteme in Schlachthöfen vorsieht. Damit könnten sich Veterinäre jederzeit in tierschutzrelevante, abgefilmte Bereiche einwählen. Erst vor drei Monaten sorgte ein Schlachthof in Laatzen-Gleidingen in der Region Hannover für Bundesweite Schlagzeilen, als dort offenbar Schweine mit einem Elektrotreiber gequält worden waren. Im Betrieb waren bereits Kameras installiert, sie konnten den Zwischenfall im November aber nicht verhindern.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen