++ Tödliche Schüsse auf Hochzeit: Mutmaßlicher Schütze gefasst ++

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Mehr als zwei Jahre nach den tödlichen Schüssen auf einer kurdischen Hochzeit in Vahrenheide ist der mutmaßliche Täter offenbar gefasst. Laut Medienberichten ist der Mann am Freitag im Irak verhaftet worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Der 24-Jährige wird verdächtigt seine jüngere Cousine getötet zu haben – und zwar bei einer Hochzeitsfeier im März 2016, in einer Veranstaltungshalle in Vahrenheide. Während der Feier soll der 24-Jährige damals zielgerichtet auf seine 21 Jahre alte Cousine zugegangen sein und sie dann mit mehreren Schüssen getötet haben. Offenbar weil sie sich weigerte eine Zwangsehe mit ihm einzugehen. Zu dem Zeitpunkt der Schießerei waren noch einige Hundert Gäste anwesend. Nach seiner Tat konnte der Schütze flüchten. Seitdem war er mit internationalem Haftbefehl gesucht worden.

++ Lehrte Aligse: Diebesgut neben den Bahngleisen gefunden ++

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Die Bundespolizei in Hannover ermittelt wegen schweren Bandendiebstahls. Am Montag hatte der Sicherheitsdienst der Deutschen Bahn verstecktes Diebesgut neben den Gleisen bei Lehrte Aligse entdeckt. Unter Planen und Ästen lagen 25 Kartons mit neuwertigen Stiefeln aus China. Der Wert der Ware wird von den Ermittlern auf 20.000 Euro geschätzt. Ganz in der Nähe lag noch ein Rucksack in dem sich unter anderem ein Bolzenschneider befand.  Die Bundespolizei geht davon aus, dass Diebe den Bereich der Bahngleise bei Alligse bevorzugt nutzen, um dort abgestellte Güterwaggons aufzubrechen. Das Diebesgut laden sie anschließend ab und verstecken es, um es gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt von dort abzutransportieren. Die Bundespolizei hofft nun auf Hinweise von Zeugen, um auf die Spur der Täter zu kommen.

++ Jugendliche beklauen acht Gartenlauben in Mittelfeld ++

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Zwei Jugendliche sind am Mittwochmorgen in einer Kleingartenkolonie in Mittelfeld offenbar auf Beutezug gewesen. Die Polizei nahm die beiden 16 und 18-Jährigen vor Ort fest. Sie stehen in Verdacht in acht Gartenlauben eingestiegen zu sein. Ihr Diebesgut sollen sie zentral in einem Gebäude gelagert haben – unter anderem stand ein Fernseher zum Abtransport bereit. Ein Laubenbesitzer in der Kolonie an der Paderborner Straße war gegen halb sieben auf die Heranwachsenden aufmerksam geworden. Er hatte ungewöhnliche Geräusche und Licht bei seinem Nachbarn bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Jungen räumten die Einbrüche bereits ein. Sie müssen sich nun wegen schweren Diebstahls verantworten. Darüber hinaus prüfen die Ermittler, ob das Duo auch für weitere Laubenaufbrüche in Frage kommt.

++ Fünf LKW kollidieren auf A7 ++

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Massencrash auf der A7: In Höhe Großburgwedel sind fünf LKW am Morgen miteinander kollidiert. Ein LKW-Fahrer schwebt in Lebensgefahr, fünf weitere Beteiligte erlitten leichte Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte ein 34-jähriger LKW-Fahrer ein Stauende zu spät bemerkt: Er fuhr einem Sattelzug eines 45-Jährigen auf, der durch die Wucht des Aufpralls wiederum auf drei weitere Lastwagen geschoben wurde. Die Feuerwehr musste den mutmaßlichen Unfallverursacher aus dem eingedrückten Führerhaus befreien. Mit lebensgefährlichen Verletzungen kam er in ein Krankenhaus. Nachdem die A7 zwischenzeitlich voll gesperrt war, kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen.

++ Startschuss für „Hannover sauber“ ++

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„Hannover sauber“, so heißt die Kampagne, die Stadt und Abfallwirtschaft Aha am Freitag vorgestellt haben. Sie umfasst mehrere Maßnahmen: In der City sollen Straßenfeger auf E-Bikes patrouillieren, Aha will mehr gegen Unkraut tun und Kehrmaschinen sollen Sonderschichten fahren. Außerdem solle die Zahl der Müllfahnder verdoppelt werden, sagte der Leiter der Stadtreinigung bei Aha, Mathias Quast, am Freitag in Hannover. Die Abfallwirtschaft will dazu in diesem Jahr 24 neue Stellen schaffen, zwei Millionen Euro kostet das. Und natürlich sollen auch die Bürger mitmachen - denn Müll, der gar nicht erst entsteht, den muss auch keiner wegräumen.

++ Arbeitslosigkeit in Hannover sinkt - bleibt aber über Bundesdurchschnitt ++

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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland liegt derzeit bei 2,26 Millionen Menschen. Das ist ein Rückgang um 94.000 im Vergleich zum Vormonat. Die bundesweite Arbeitslosenquote sank im September auf fünf Prozent. In der Region Hannover liegt sie hingegen etwas höher und zwar bei 6,4 Prozent. Es wurden von der Agentur für Arbeit für den September rund 40.200 Menschen ohne Job gemeldet. Der Bestand blieb damit fast 7 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Damit nähern wir uns einem Tiefstand der Arbeitslosigkeit an, sagte Hannovers Arbeitsagentur Chefin Heike Döpke. Das sei sehr erfreulich, weil viele Arbeitssuchende den guten Markt nutzen könnten, sagte sie weiter. In Niedersachsen ist die Zahl der Arbeitslosen bereits auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

++ Ferienbeginn: ADAC warnt vor Stau im Raum Hannover ++

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Es wird voll auf den Straßen zum Start in die Herbstferien. Der ADAC warnt das gesamte Wochenende vor langen Staus im Raum Hannover. Und zwar auf der gesamten A2 zwischen Hämelerwald und Garbsen sowie auf dem nördlichen Abschnitt der A7. Denn auch in den Nachbarbundesländern Hessen, Hamburg und Sachsen-Anhalt gehen die Ferien los. Erst nach dem Tag der Deutschen Einheit am Mittwoch wird sich die Situation etwas entspannen, so die Prognose des Automobilclubs. Und auch der Flughafen Hannover Langenhagen rechnet in den Herbstferien mit einem Anstieg des Passagieraufkommens. Der Airport rät allen Urlaubern nach Möglichkeit nicht das Auto zu nutzen sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Unterdessen sind am Flughafen die Bauarbeiten auf der Südbahn abgeschlossen worden. Ab Freitagabend ist die Südbahn wieder uneingeschränkt für den Flugbetrieb freigegeben, teilte der Airport Hannover mit.

++ IAA Nutzfahrzeuge endet mit positiver Bilanz ++

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Auf dem Messegelände ist am Donnerstag die „IAA Nutzfahrzeuge“ zu Ende gegangen. Und die Aussteller waren zufrieden. Mehr als 250.000 Besucher waren da, ein leichtes Plus gegenüber 2016. Und auch die Zahl der Aussteller ist gestiegen auf rund 2200. Trends der Messe waren Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren. 2020 kommt die „IAA Nutzfahrzeuge“ zum nächsten Mal aufs Messegelände.

++ Klärwerk Herrenhausen: Richtfest für Energiezentrale ++

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Das Klärwerk Herrenhausen soll in den kommenden Jahren nachhaltig auf den neusten Stand gebracht werden. In einem ersten Bauabschnitt entsteht dort derzeit für rund 42 Millionen Euro eine neue Energiezentrale. Am Donnerstag ist am Klärwerk Herrenhausen Richtfest gefeiert worden. Die neue Energiezentrale wird aus vier Blockheizkraftwerken bestehen, die den getrockneten Abwasserschlamm zu Energie verarbeiten. Durch den neuen Standort ergeben sich deutliche Verbesserungen, etwa kürzere Wege für den Schlamm und dadurch weniger Energieverlust, sagte Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Ende 2019 wird die neue Energiezentrale voraussichtlich in Betrieb gehen. Die komplette Anlage mit zwei Faultürmen soll nach bisheriger Planung bis 2025 gebaut sein.

++ Super Sommer: Freibäder verdoppeln Besucherzahlen ++

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Hannovers städtische Freibäder haben nach dem außergewöhnlich warmen Sommer 2018 nun Bilanz gezogen. Und die lässt sich sehen. Das Lister Bad haben in dieser Freibad Saison zum Beispiel rund 175.600 Badegäste besucht. Im vergangenen Jahr waren es etwa 80.000 Besucher weniger gewesen. Auch im Misburger Bad hat sich die Zahl der Badegäste nahezu verdoppelt. Im Hainhölzer Naturbad sogar vervierfacht. Dank des anhaltend schönen Wetters hatten zuletzt das Misburger und auch das Lister Bad ihre Badesaison noch einmal verlängert.

++ Kronsrode: Baugebiet erhält eigenen Namen ++

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3500 Wohnungen sollen in den kommenden Jahren am Südlichen Kronsberg entstehen – oder besser gesagt: in Kronsrode. So heißt nämlich das neue Baugebiet – der Name, den die Agentur "B und B" im Auftrag der Wohnungsgesellschaften entwickelt hat, ist nun im Stadtteilzentrum Krokus bei einer Bürgerveranstaltung offiziell präsentiert worden. Bezirksbürgermeister Bernd Rödel findet den Namen für das neue Wohngebiet ganz passend, wie er Radio Hannover sagte. Vergangene Woche hatten mit dem symbolischen Spatenstich die Arbeiten in Niedersachsens größtem Neubaugebiet begonnen.

++ Hohe Fördergelder: Uni und MHH könnten exzellent werden ++

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Starker Erfolg für Hannovers Leibniz-Uni und die Medizinische Hochschule. Sie haben am Donnerstag in Bonn in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern vier Cluster eingeworben. Das bedeutet, dass vier Forschungsgruppen der Hochschulen finanziell gefördert werden. Außerdem können sich Leibniz-Uni und MHH nun gemeinsam als Exzellenzuniversität bewerben. Im Erfolgsfall würde das eine Förderung von bis zu 28 Millionen Euro jährlich bedeuten - für eine verstärkte Zusammenarbeit der beiden Hochschulen in ausgewiesenen Zukunftsfeldern. Dies würde auch stark zur Profilierung des Standortes beitragen. Der Antrag als Exzellenzuniversität hatte vorausgesetzt, dass Leibniz-Uni und MHH gemeinsam den Zuschlag für mindestens drei Cluster bekommen. Diese Hürde ist mit der heute verkündeten Entscheidung der Expertenkommission in Bonn nun erfolgreich genommen.

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