++ Langenhagen: Betrüger verteilen falsche Knöllchen ++

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Wer zuletzt in Langenhagen einen Strafzettel wegen Falschparkens an seinem Auto gefunden hat, der sollte lieber nochmal genau hinschauen. Denn Polizei und Stadt warnen vor einer Abzocke. Betrüger haben offenbar mehrere falsche Knöllchen verteilt. Die Strafzettel der Betrüger sind an verschiedenen Parkflächen vor einigen Supermärkten und Geschäftszentren aufgetaucht. Der Polizei Langenhagen liegen inzwischen mehrere Anzeigen von betroffenen Autofahrern vor. Alle gefälschten Strafzettel weisen das gleiche Aktenzeichen auf und geben die gleiche Kontonummer an. Absender der Knöllchen ist eine Düsseldorfer Firma, die es zwar tatsächlich auch gibt, die aber nichts mit den gefälschten Strafzetteln zutun hat. Die Polizei Langenhagen warnt nun vor der Betrugs-Masche und bittet betroffene Autofahrer, umgehend Anzeige zu erstatten und in keinem Fall die gefälschten Park Knöllchen zu bezahlen.

 

++ Mafiaboss in der MHH: Liegt eine Verwechslung vor? ++

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Ist der Mann aus Montenegro, der momentan in der MHH behandelt wird, wirklich der, für den er gehalten wird? Der hannoversche Anwalt des Patienten sprach nun von einer Verwechslung. Medienberichten zufolge erklärte der Anwalt, sein Mandant sei in keinerlei Mafiageschäfte verwickelt. Schon bei dem Anschlag auf ihn habe eine Verwechslung vorgelegen. Daher sei auch die intensive Überwachung des Mannes hier in Hannover nicht notwendig. Die Polizei machte zu den bizarren Verwechslungsaussagen keine Angaben, rechtfertigte aber den Einsatz. Die Bewachung sei auf Grund einer erfolgten Gefährdungsbewertung weiterhin notwendig. Zuletzt äußerten auch Landespolitiker Kritik an dem Einsatz und forderten eine rasche Aufklärung. Auch die Medizinische Hochschule gerät für ihre Entscheidung, den mutmaßlichen Mafiaboss aufgenommen zu haben, zunehmend ins Kreuzfeuer. 

++ Drama im Hotel: Mann schubst Lebensgefährtin aus dem Fenster ++

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Versuchtes Tötungsdelikt in der Südstadt. Dort soll ein Mann seine eigene Lebensgefährtin aus dem Fenster gestoßen haben – und zwar aus dem vierten Stock eines Hotels an der Hildesheimer Straße, am Donnerstagmorgen. Ein Hotelgast hatte die Schreie der Frau gehört, sie lag da bereits mit lebensgefährlichen Verletzungen auf dem Parkplatz des Hotels. Eine Notoperation rettete der 23-Jährigen anschließend wohl das Leben. Ermittlungen der Kripo ergaben dann, dass es wohl tatsächlich der 34-Jährige Lebensgefährte der jungen Frau war, der sie aus dem Fenster gestoßen hat. Die Polizei nahm ihn fest, am Samstag soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden. Wie es zu dieser schrecklichen Tat kommen konnte, blieb aber zunächst unklar.

++ Steuerzahlerbund: Mafia-Boss soll Polizeieinsatz selber zahlen ++

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Ein Mafia-Boss wird in der MHH behandelt und der Steuerzahler soll für den Polizei-Großeinsatz aufkommen? Das kommt nicht gut an beim Bund der Steuerzahler. Der Landesvorsitzende Bernhard Zentgraf hat nun einen Beschwerdebrief an Innenminister Boris Pistorius geschrieben. Darin fordert er eine Umverteilung der Kosten. Das Innenministerium solle bitte prüfen ob es die Einsatzkosten nicht auch der zu schützenden Person selbst oder dessen – Zitat – „Clan-Familie“ in Rechnung stellen könnte. Sei das nicht ohne weiteres möglich, solle eine Änderung im niedersächsischen Recht geprüft werden. Oder aber: Man bitte die Medizinische Hochschule direkt selbst zur Kasse für die erhöhten Sicherheitskosten „ihres Privatpatienten“. Das Innenministerium sagte auf Nachfrage von Radio Hannover zunächst nur, dass der Brief eingegangen sei und der Inhalt nun geprüft werde.

Der Polizeieinsatz an der MHH lief unterdessen auch am Freitag weiter. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich ein Mann vom Balkan, der mutmaßliche Mafia-Boss, hier mit Schussverletzungen behandeln lässt.

++ SITECH: Gewerkschaft und Beschäftigte kämpfen weiter ++

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470 Beschäftigte bangen weiter um ihren Job: Die VW-Tochter SITECH steht in Hannover vor dem Aus, schon seit Wochen befindet sich der Sitzhersteller in einer existenzbedrohenden Lage. Aber: Beschäftigte und Gewerkschaft geben noch nicht auf. Die IG Metall hat am Freitag in Hannover 3.500 Unterschriften an das Wirtschaftsministerium übergeben: Solidaritäts-Unterschriften aus anderen Betrieben zum Erhalt des SITECH-Standortes.

Die Gewerkschaft fordert die Weiterführung der Sitzproduktion für den Bulli T6.1 sowie den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Das Wirtschaftsministerium sagte Unterstützung zu, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Auch der Mutterkonzern Volkswagen habe eine soziale Verantwortung, heißt es aus dem Ministerium. Dazu solle es zeitnah Gespräche geben.

++ Klinikum Region Hannover - Tarifvertrag unter Dach und Fach ++

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Schichtdienst, Personalmangel und insgesamt eine hohe Belastung: Gesundheitsberufe sind ziemlich anstrengend und daher oft nicht sehr attraktiv. Das Klinikum Region Hannover will aber nun gegensteuern. Mit der Gewerkschaft Verdi hat sich das KRH jetzt auf einen Tarifvertrag geeinigt. Und jetzt ist der Startschuss für ein gemeinsames Pilotprojekt gefallen.

Herausragende Verbesserungen zur Steigerung der Attraktivität der Gesundheitsberufe“ – verspricht Verdi Landesleiter Detlef Ahting. Für zunächst zwei Jahre sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die die Arbeitsbedingungen für besonders belastete Klinikums-Beschäftigte verbessern: Mitarbeiter über 45 bekommen zum Beispiel drei zusätzliche freie Tage pro Jahr, Mobil-Team-Beschäftigte bis zu 500 Euro brutto mehr im Monat. Kollegen, die eigentlich frei haben, doch zum Dienst bitten – das soll weiter reduziert, aber auch besser entlohnt werden. Darüber hinaus sind 200 neue Vollzeitstellen geplant. KRH-Chef Michael Born spricht bei diesem „Tarifvertrag Entlasung“ von einem Vorbild für hoffentlich viele weitere Arbeitgeber.

 

 

++ "Scientists for future" fordern Verkehrs- und Wärmewende: Auch Onay sieht Handlungsbedarf ++

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Neben "Fridays for Future", "Students for Future" und  "Parents for Future" kämpfen auch die Wissenschaftler, also "Scientists for Future" in Hannover für mehr Klimaschutz! Die Wissenschaftler haben am Donnerstag einen offenen Brief an Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau übergeben. Darin fordern sie eine Verkehrs- und Wärmewende, sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Das sind Themen, bei denen auch der Oberbürgermeister Handlungsbedarf sieht. Laut Onay müssten nun Wege gefunden werden, die theoretischen Ansätze für mehr Klimaschutz in praktisches kommunales Handeln zu übersetzen. Die Forderungen der "Scientists for future" richten sich besonders an die Region Hannover. Sie fordern die Überarbeitung des „Masterplan zur Erreichung der Klimaschutzziele“. 

++ Neuer DGB-Kreisverband der Region Hannover ++

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Um zukünftig politisch präsenter zu werden, hat der Deutsche Gewerkschaftsbund hat einen neuen Kreisverband in der Region Hannover gegründet. Die Mitglieder des neuen Verbandes kommen aus den ehemaligen Ortsverbänden. Mit dieser Neu-Organisation sollen die Ortsverbände in der Region Hannover zukünftig stärker zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen, so der DGB Region Niedersachsen-Mitte. Der gleich mitgewählte neue Vorsitzende des Kreisverbandes Reinhard Nold kündigte Gespräche mit der Arbeits- und Industriepolitik an. Nur im Dialog könne es möglich sein, auf lokaler Ebene Arbeits- und Industriepolitik im Einklang mit Klimaschutz voranzubringen. 

++ Mafia-Boss in der MHH? Großeinsatz für die Polizei ++

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Ausnahmezustand in der Medizinischen Hochschule: in der MHH wird derzeit ein Hochsicherheits-Patient behandelt. Dabei handelt es sich laut dem Innenministerium um einen Mann vom Balkan, der legal eingereist sei. Mehrere Medien berichten, dass es ein hochrangiges Clan-Mitglied aus Montenegro ist, das sich mit Schussverletzungen in Hannover behandeln lasse. Das wollten aber weder MHH noch die Polizei bestätigen: ein Polizeisprecher verwies gegenüber Radio Hannover auf die Persönlichkeitsrechte des Patienten. Der Sprecher bestätigte lediglich Schutzmaßnahmen, die an der MHH durchgeführt würden. An den Eingängen und Zufahrten der Medizinischen Hochschule sind seit Donnerstagvormittag zahlreiche schwer bewaffnete Beamte im Einsatz. Laut Innenminister Boris Pistorius geht es dabei auch um den Schutz von MHH-Mitarbeitern, anderen Patienten und Besuchern. Wann der Einsatz beendet ist, konnte die Polizei noch nicht sagen. 

++ Hilfe für Frauen in Not: 24-Stunden-Frauenhaus eröffnet ++

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Jede vierte Frau erlebt Schätzungen zufolge mindestens einmal im Leben Gewalt durch einen Partner oder Ex-Partner. In Frauenhäusern sollen Betroffene auch kurzfristig Schutz finden. Und in Hannover hat jetzt ein neues Frauenhaus seinen Betrieb aufgenommen: das „Frauenhaus24“, das rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche erreichbar ist. Landeshauptstadt und Region Hannover stehen gemeinsam hinter dem Projekt, sie teilen sich die jährlichen Kosten in Höhe von rund 800.000 Euro. 15 Plätze für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder stehen in der Einrichtung zur Verfügung. Und trotzdem: Noch immer fehlen in der Region knapp 40 Familienplätze, um allen Frauen in Notsituationen Schutz bieten zu können, sagte Sozialdezernentin Andrea Hanke.

++ So süß! Eisbärbaby im Zoo ist ein Mädchen ++

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Achtung Niedlichkeits-Alarm! Es gibt Neuigkeiten vom Eisbärnachwuchs im Zoo. Nach drei Monaten haben Tierärzte das Bärenbaby zum ersten Mal begutachtet. Und festgestellt: Es ist ein Mädchen! Und die Kleine entwickelt sich prächtig: 12 Kilo bringt sie schon auf die Waage, und quirlig ist sie auch: Eisbär-Mama Milana hat in der Wurfhöhle kaum noch eine ruhige Minute, so sehr tollt die Kleine herum. Bis auch Zoobesucher einen Blick auf sie werfen können, werden aber noch einige Wochen vergehen. Erste Ausflüge ins Freigelände könnte es Ende März geben. Wenn Sie so lange nicht warten können: Fotos von dem kleinen Eisbär-Mädchen finden Sie schon jetzt auf der Radio Hannover Facebookseite.

 

++ Immobilienmarktbericht: Häuser und Wohnugen in Hannover werden immer teurer ++

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Wer in Hannover ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen möchte, der muss immer tiefer in die Tasche greifen. Das bestätigt nun auch der Landes-Immobilienmarktbericht, den Innenminister Boris Pistorius am Donnerstag vorgestellt hat. Der Durchschnittspreis für ein gebrauchtes Einfamilienhaus in Niedersachsen hat sich demnach in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Und in Hannover ist es am teuersten: hier liegt der Durchschnittspreis bei 465.000 Euro und 250.000 über dem Landes-Schnitt. Auch Eigentumswohnungen werden stetig beliebter. Und teurer: der Quadratmeterpreis hat sich in Hannover in zehn Jahren nahezu verdoppelt – auf jetzt 4660 Euro. Eine durchschnittliche 60-Quadratmeter-Wohnung kostet damit heute etwa 280.000 Euro. Trotz stetig steigender Aktivität und Preise sieht Minister Pistorius aber keine Anzeichen für eine mögliche Immobilien-Blase.

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