++ 5G-Konferenz: Hannover testet autonomes Fahren in Messehalle ++

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Im Rahmen der Fachkonferenz 5G CMM wird ´seit Dienstag vorgeführt, was irgendwann der Standard sein kann: Autonomes Fahren. Das Messegelände in Hannover soll im kommenden Jahr eines der weltweit größten Testgelände für autonomes Fahren werden. Zum Auftakt kurvte bereits am Dienstag ein Fahrzeug durch eine Messehalle und wich auf beeindruckende Weise projizierten Hindernissen aus. Besucher konnten das mit einer VR Brille mitverfolgen. Irgendwann soll das dann auch mit realen Hindernissen funktionieren, natürlich auf Basis ultraschneller 5G Datenübertragung.

++ Richtfest gefeiert: Wohnheim am Berggarten soll nächstes Jahr fertig sein ++

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Die Wohnungsnot in Hannover ist nicht zuletzt für Studierende ein Problemthema. Aber der Rohbau für ein neues Studentenwohnheim am Berggarten gibt Anlass zur Vorfreude. Am Dienstag wurde an der Haltenhoffstraße in der Nordstadt Richtfest gefeiert, unter anderem mit Bürgermeister Thomas Herrmann, Niedersachsens Bauminister Olaf Lies und Leibniz-Uni-Präsident Volker Epping. Zum Wintersemester 2020/2021 soll das schicke neue Wohnheim fertig sein. 184 Studierende sollen darin Platz finden, neben Wohnraum soll es auch Arbeitsflächen geben. Für Hannover gibt es enormen Nachholbedarf: Rund 50.000 junge Menschen studieren im neuen Semester bei uns in Hannover. Dem stehen aktuell rund 2.500 Wohnheimplätze gegenüber. Studentenwohnheime werden allerdings in der Mehrheit von ausländischen Studierenden genutzt.

++ Exposeeum muss noch diesen Monat aus den Räumlichkeiten raus ++

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Das Exposeeum verliert laut Medienberichten seine Räumlichkeiten am Messegelände. Das Museum, das mit Ehrenamtlichen an die Weltausstellung Expo 2000 erinnert, muss bereits zum Ende des Monats raus. Der Vermieter kündigte dem Verein aber rechtmäßig so kurzfristig. Da er nur als Zwischenmieter drin war, gab es keinen festen Vertrag und deshalb auch günstigere Konditionen, erklärte die Vorsitzende des Exposeeums Gil Koebberling. Eine Immobiliengruppe will die Räumlichkeiten an der Expo Plaza anders verwenden und umbauen. Das Exposeeeum sucht jetzt dringend neue Räumlichkeiten. Den deutschen Pavillon als Ersatz-Bleibe lehnte die Stadt bereits ab. Eine andere Lösung gibt es bislang offenbar nicht.

++ Begrünte Dächer über Hannover: "Roofwalk"-Vision wird auf Investorenmesse präsentiert ++

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Was würden Sie davon halten?! Fantastische Ausblicke genießen auf begrünten Dächern in Hannovers Innenstadt, diese miteinander verbunden durch kleine Brücken. Der sogenannte "Roofwalk" könnte durchaus Realität werden. Auf der Investorenmesse Expo-real in München wird die Vision laut Medienberichten bereits präsentiert, unter anderem von Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette und vom Karstadt-Kaufhof-Eigentümer Signa. Die Idee, Hannovers Dächer zu bepflanzen, stammt ursprünglich von Ronald Clark, Direktor der Herrenhäuser Gärten. Derzeit wird bereits eine Machbarkeitsstudie zum Roofwalk erarbeitet. Mit der Dachlandschafts-Vision wirbt Hannover bei der Investorenmesse auch für den eigenen Wirtschaftsstandort.

++ Ehrlich und mutig: Taxifahrer aus Hannover hilft, wo er kann ++

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Atila Tuna ist Taxifahrer und vor allem ist er couragiert und aufrichtig. Denn der Hannoveraner ist am Sonntag nicht zum ersten Mal vorbildlich in Erscheinung getreten. Gegen 13 Uhr stand er mit seinem Wagen an einer Ampel, als er eine Auseinandersetzung am Schwarzen Bären mitbekam. Dort hatten Polizisten Schwierigkeiten, einen mit Küchenmesser bewaffneten Pöbler zu beschwichtigen. Der hatte einen Polizisten sogar im Schwitzkasten. Der muskulöse Taxifahrer zögerte nicht und eilte den Beamten zur Hilfe. So konnte der aggressive Mann überwältigt und in Handschellen gelegt werden. Tuna erntete Lob und Applaus. Nicht zum ersten Mal: Vor gut anderthalb Jahren, im Februar 2018, fiel er bereits durch sein gutes Herz auf: Ein Fahrgast hatte damals über 100.000 Euro in bar in dessen Taxi liegenlassen, die er vollständig an den Besitzer zurückgab.

++ Feuerwehrleitstelle am Weidendamm - bis nächsten Sommer fertig? ++

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Ist die neue Feuerwehrleitstelle am Weidendamm kommendes Jahr endlich bezugsfertig? Nach Informationen der HAZ, die sich auf Feuerwehrkreise beruft, stehen die Chancen offenbar nicht schlecht. Und das wird auch Zeit. Schließlich sind die Bauarbeiten an der zentralen Feuerwache bereits zwei Jahre in Verzug. Bis Sommer 2020 könnten die Bauarbeiten durch sein. Dann könnte es aber noch einige Zeit dauern, bis die aufwändige Technik komplett eingerichtet ist. Die neue Leitstelle soll künftig alle Notrufe in Hannover und Umland zentral koordinieren, deckt also rund 1,2 Millionen Bürgerinnen und Bürger ab. Ursprünglich war der Start der Feuerwehrleitstelle im Oktober 2017 geplant, allerdings hatten Streitigkeiten zwischen der Stadt und der zuständigen Baufirma für Stillstand gesorgt.

++ OB-Wahl: Briefwahlstellen ab jetzt geöffnet ++

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Seit Montag können Hannoveraner ihren neuen Oberbürgermeister wählen. Knapp drei Wochen vor dem offiziellen Wahltag sind am Morgen (8 Uhr) die beiden Briefwahlstellen im neuen Rathaus und im Podbi Park in der List geöffnet worden. Unter Vorlage des Personalausweises kann dort laut Stadtangaben auch direkt gewählt werden. Am 27. Oktober ist Wahltag, bis zum Freitag vorher haben die Briefwahlstellen geöffnet. Insgesamt sind rund 406.000 Hannoveraner aufgerufen, ihr Votum abzugeben, wahlberechtigt sind bereits Menschen ab 16 Jahren. Zehn Bewerber stehen für das Amt des Oberbürgermeisters zur Wahl.

++ Stromschläge am Fahrgeschäft: Vier Verletzte beim Oktobermarkt Burgdorf ++

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Ein Fahrgeschäft auf dem Oktobermarkt in Burgdorf hat am Freitag und Samstag vier Verletzte hervorgebracht. Die Opfer erlitten Stromschläge, nachdem sie das Geländer des Autoscooters angefasst hatten. Das teilte die örtliche Polizei mit. Zwei 13-jährige Jugendliche und ein 50-Jähriger Mann seien am Freitag leicht verletzt worden. Daraufhin wurde das Fahrgeschäft geschlossen und sollte von einem Elektriker überprüft werden. Doch der Defekt wurde offenbar nicht behoben. Am Samstag stand das Geländer erneut unter Strom, erneut wurde ein 13-jähriger Teenager verletzt und musste sogar zur Behandlung nach Hannover in die MHH gebracht werden. Am Sonntag wurde die Hauptstromleitung abgeschaltet, dadurch waren dann alle Fahrgeschäfte außer Betrieb.

++ Wochenlang festgesetzt in Italien: Kurdischer Hannoveraner darf nach Haftbefehl aus der Türkei nach Hause ++

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Er wurde auf Geheiß der türkischen Regierung im Italienurlaub festgenommen. Nach starkem politischem Druck steht jetzt fest: Der 45-jährige Deutsch-Türke aus Hannover kommt wieder frei, das berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ). Der Mann, der für die hannoversche Stadtverwaltung arbeitet, war Mitte September in Bozen (Italien) überraschend festgenommen worden. Die Türkei hatte einen internationalen Haftbefehl ausgesprochen. Der Vorwurf: Mord und Terrorismus. Er war zunächst im italienischen Gefängnis, später aber nur noch in Arrest. Hannovers Ex-Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg hatte sich unter anderem für die Freilassung des Hannoveraners eingesetzt. Der 45-Jährige lebt seit 1996 in Deutschland und arbeitet für die Stadtverwaltung als Psychologe.

++ 96-Trainer Slomka: "Werden gegen Dresden anderes Gesicht zeigen" ++

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Nach der Heimpleite gegen Nürnberg hat 96-Trainer Mirko Slomka eine deutlich bessere Leistung gegen Dynamo Dresden am Samstag angekündigt. Man wolle, müsse und werde ein anderes Gesicht zeigen, sagte Slomka in einem Interview auf der Homepage der „Roten“. Die Leistungssteigerung werde vollkommen zu Recht von der Mannschaft erwartet.

96 hatte am Montag Zuhause gegen Nürnberg einen blamablen Auftritt gezeigt und 0 zu 4 verloren. Die „Roten“ rangieren in der Tabelle nun auf Platz 15 und damit gerade noch so oberhalb der Abstiegszone.

++ Kind in Hundekäfig gesperrt: Mutter muss ins Gefängnis ++

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Schwere Kindesmisshandlung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung: Die 44-Jährige, die ihre Tochter in Burgwedel mehrfach in einen Hundekäfig gesperrt hat, ist am Mittwoch vom Landgericht Hannover zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Zur Begründung hieß es, die Mutter habe das damals sechs beziehungsweise sieben Jahre alte Mädchen zwischen 2016 und 17 mindestens drei Mal für längere Zeit in die Hunde-Transportbox gesperrt. Außerdem soll die Frau dem Kind mindestens sieben Mal einen Stromstoß mit einem Elektrohalsband für Hunde versetzt haben, das berichtet die dpa.

Das Gericht blieb mit dem Urteil deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die fünf Jahre Gefängnis verlangt hatte. Die Verteidigung wollte zwei Jahre auf Bewährung.

Die 44-Jährige war mit der Erziehung des Kindes überfordert. Das Mädchen, das seit zwei Jahren nicht mehr bei der Mutter lebt, hat dadurch schwere psychische Schäden erlitten.

++ Mann in der List niedergeschossen ++

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Am Sonntagabend ist ein Mann in der List niedergeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wird wegen eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt. Ein Täter konnte bisher aber nicht gefasst werden. Anwohner hatten gegen 21 Uhr die Polizei alarmiert, weil ein Mann stark blutend auf der Gorck-Fock-Straße lag. Nachbarn hatten davon berichtet, dass sie einen lauten Knall wie einen Schuss gehört hatten. Zeugen sahen außerdem einen Mann vom Tatort fliehen. Die Polizei leitete sofort eine Fahndung mit mehreren Streifenwagen und Spürhunden ein. Doch der Täter wurde nicht gefunden. Das Opfer, ein 43-jähriger Mann, kam mit Schussverletzungen in eine Klinik. Er musste in der Nacht notoperiert werden und  schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Die Polizei sucht Zeugen zu den Schüssen an der Gorck-Fock-Straße.

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