++ Vorsicht, Diebstahl: Autoknacker haben es auf VW-Modelle abgesehen ++

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Wer einen VW Tiguan fährt, der sollte aktuell in Hannover besonders wachsam sein: Denn Autodiebe haben es bei uns momentan auf dieses Modell abgesehen. Laut Polizei haben Autoknacker seit Anfang des Monats insgesamt schon zwölfmal Autos der Marke Volkswagen gestohlen oder es versucht – acht Mal war es der Tiguan. Die Serie begann am 3. Dezember als ein Tiguan an der Ahlemer Straße in Linden-Nord gestohlen wurde. Seitdem schlugen die Täter fast täglich in der Südstadt zu. Unter anderem an der Geibelstraße, Wilhelmstraße, Lola-Fischel-Straße, Mozart- und Wiesenstraße. Seit Beginn dieser Woche war auch Lehrte von mehreren VW-Diebstählen betroffen. Der Gesamtschaden: 155.000 Euro. Die Polizei rät zur Vorsicht – nicht nur beim Parken und verriegeln: Wer bemerkt, dass Autos mit auswärtigen Kennzeichen auffällig langsam durch die Straßen streifen, oder Autos fotografiert werden, sollte die Polizei rufen.

 

++ Silvester: Mitführen von Böllern in der City untersagt ++

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Zum geplanten Feuerwerksverbot in Hannovers Innenstadt an Silvester will die Stadt Hannover in der kommende Woche konkrete Details bekanntgeben. Erste Einzelheiten wurden allerdings bereits am Mittwoch im Finanzausschuss benannt. So soll nicht nur das Anzünden, sondern auch das Mitführen von Böllern in der City untersagt werden, so Ordnungsdezernent Axel von der Ohe im Ausschuss. Die Verbotszone werde sich auf den Kröpcke und die umliegenden Plätze konzentrieren. Die Polizei werde in der Silvesternacht mit „erheblichem Personal“ präsent sein und das Verbot durchsetzen. Der städtische Ordnungsdienst wird nicht eingesetzt.

++ Aufatmen für Anlieger: Umstrittene Straßenausbaubeiträge gekippt ++

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Wenn eine kaputte Straße in Hannover saniert wird, dann werden die Anwohner künftig nicht mehr zur Kasse gebeten: Der Finanzausschuss des Rates hat gestern mit großer Mehrheit beschlossen, die umstrittene und immer wieder heftig diskutierte Straßenausbaubeitragssatzung – Strabs – zu streichen. Zwar müssen noch weitere Gremien zustimmen, zuletzt der Rat, dort gilt grünes Licht für die Streichung aber als sicher. Stichtag für den Beschluss ist der 1. Januar 2019. Anlieger, deren Straßen bis dahin fertig Saniert wurden, können noch für die Arbeiten anteilig zur Kasse gebeten werden- sofern die Rechnung dafür rechtzeitig bei der Stadt gelandet ist. Das Tiefbauamt hat eine Verjährungsfrist von vier Jahren angesetztt, heißt bis Ende 2022 können noch Rechnungen kommen. Das betrifft etwa 60 Straßenerneuerungen, mit geschätzt 14 Millionen Euro Kosten, die noch auf Anlieger umgelegt werden.

++ Entwarnung nach Seuchen-Alarm: Doch kein Ebola in Burg ++

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Große Aufregung gestern im Stadtteil Burg: Eine kranke Frau, die erst vor kurzem aus Kamerun zurückgekehrt war, hat dort einen Ebola-Alarm ausgelöst. Am Abend gab es dann jedoch Entwarnung: Der Verdacht auf den gefährlichen Virus hatte sich nicht erhärtet. Mitarbeiter des Landesgesundheitsamtes hatten das Blut der Frau auf das Ebola-Virus getestet, der Test fiel negativ aus. Einsatz eines ABC Trupps der Feuerwehr hatte im Wernigeroder Weg am Nachmittag für Aufregung gesorgt. Feuerwehr, Polizei und Krankenwagen rückten in die kleine Seitenstraße an. Einsatzkräfte in Schutzanzügen isolierten die dreifache Mutter, die unter hohem Fieber litt, in ihrer Wohnung. Für Anwohner habe zu keiner Zeit Gefahr bestanden, so ein Feuerwehr-Sprecher gegenüber Radio Hannover. Ebola-Viren werden durch Tröpfcheninfektion übertragen - also etwa über Blut, Speichel oder Schweiß. In Niedersachsen hat es bislang noch keine Ebola-Fälle gegeben – in allen Verdachtsfällen konnte anschließend Entwarnung gegeben werden.

++ Aus Online wird offline: Zalando plant ein Geschäft in Hannover ++

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Das analoge Shopping verlagert sich mehr und mehr ins Internet? Nicht ganz, es geht auch umgekehrt: Der Online-Händler Zalando kommt mit einem Outlet in Hannovers Innenstadt. Im Herbst 2019 will Zalando in der Großen Packhofstraße eine Filiale eröffnen, dort wo aktuell „Vero Moda“ und „Jack and Jones“ ihre Kleidung verkaufen. Rund 60 Mitarbeiter sollen in dem neuen Geschäft, für das ein langfristiger Mietvertrag abgeschlossen wurde, tätig sein. In Berlin, Frankfurt, Köln, Leipzig und Hamburg ist der Onlinehändler mit dem Konzept bereits erfolgreich, plant bis 2020 noch weitere Filialen. Die Innenstadthändler sehen der Neueröffnung im kommenden Herbst positiv entgegen – sie erhoffen sich eine zusätzliche Belebung der hannoverschen Innenstadt.

++ Landesbischof segnet Üstra und Fahrgäste ++

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Landesbischof Ralf Meister hat die Üstra und ihre Fahrgäste gesegnet. In einem Beitrag des Magazins „Üstra Profil“ schrieb Meister, die Verkehrsbetriebe trügen Verantwortung für den sicheren Transport der Bürger. Deshalb, so der Landesbischof – mögen die Wege der Menschen in den Bussen und Bahnen der Üstra „bewahrt und behütet“ werden.

++ Robert Hesse bei Autounfall gestorben ++

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Robert Hesse ist tot. Der Seniorchef des „Möbelhaus Hesse“ in Garbsen ist am Dienstag im Alter von 82 Jahren bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Das hat das Möbelhaus mitgeteilt. Garbsens Bürgermeister Christian Grahl sprach von einem „schweren Verlust“. Über den Unfallhergang machte das Unternehmen keine Angaben. Allerdings hat es am Dienstag Abend auf der B6 kurz vor Frielingen einen schweren Auffahrunfall gegeben, dabei ist ein 82-Jähriger ums Leben gekommen, wie die Polizei mitteilte. Dass es sich dabei um Hesse handelte, wollte ein Sprecher nicht bestätigen. Der 82-Jährige war auf einen Traktor mit Anhänger aufgefahren und in die Mittelschutzplanke geschleudert. Er wurde dabei tödlich, der Traktor-Fahrer leicht verletzt.

++ Anschlag in Straßburg: Polizei sieht Hannovers Weihnachtsmärkte gut geschützt ++

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Die Sicherheitsvorkehrungen auf Hannovers Weihnachtsmärkten werden nach dem Anschlag in Straßburg nicht verschärft. Das hat ein Polizei-Sprecher am Mittwoch auf Nachfrage von Radio Hannover gesagt. Demnach patrouillieren Beamte mit Maschinenpistolen über die Märkte, außerdem sind Zivilpolizisten unterwegs. Betonpoller gibt es nicht, dafür seien die Märkte zu weitläufig, so der Sprecher, allerdings sicherten Beamte die Zufahrten. Hintergrund ist der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt im französischen Straßburg am Dienstag Abend. Dort hatte ein Mann um sich geschossen. Zwei Menschen wurden getötet, 14 zum Teil schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter soll Franzose algerischer Herkunft sein. Er ist auf der Flucht.

++ Ebola-Verdacht im Stadtteil Burg ++

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Im Stadtteil Burg gibt es einen Ebola-Verdachtsfall. Die Feuerwehr ist mit einem ABC-Trupp in den Wernigeroder Weg ausgerückt. Dort haben die Einsatzkräfte eine Frau in ihrer Wohnung isoliert, die im Verdacht steht, sich mit dem Virus infiziert zu haben. Das sagte ein Feuerwehr-Sprecher gegenüber Radio Hannover. Die Frau hatte sich zuvor in Zentralafrika aufgehalten. Das Landesgesundheitsamt habe Blutproben genommen und untersuche diese. Bis ein Ergebnis vorliege, dauere es aber, so der Sprecher. Für Anwohner bestehe keine Gefahr. Ebola-Viren können nur von Mensch zu Mensch übertragen werden, etwa über Blut, Speichel oder Schweiß.

++ Hannover 96: DFL vertagt Entscheidung über 50+1 ++

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Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat am Dienstag in Frankfurt über den Antrag von Hannover-96-Boss Martin Kind für eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel verhandelt – und die Entscheidung vertagt. Beide Seiten hätten ihre Argumente ausführlich dargelegt, teilte die DFL auf Twitter mit.

Die 50+1-Regel verhindert, dass Kapitalanleger eine Mehrheit an der 96-Profimannschaft übernehmen können. Kind will im Schiedsverfahren eine Ausnahmegenehmigung erringen, viele Fans wollen jedoch daran festhalten. Deshalb ist das Verhältnis derzeit unterkühlt. Das Verfahren soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden.

++ Frau mit elf Messerstichen getötet: Ex-Freund legt Geständnis ab ++

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Vor dem Landgericht Hannover hat am Dienstag der Prozess gegen einen 57-Jährigen begonnen. Der Mann hat gestanden, seine Ex-Freundin im Juni in der Oststadt mit elf Messerstichen getötet zu haben, wie Medien berichten. Ein Gerichtssprecher stand für Nachfragen von Radio Hannover nicht zur Verfügung. Der 57-Jährige soll die Frau getötet haben, weil sie sich von ihm getrennt hatte. Die 35-Jährige erlag ihren schweren Verletzungen im Nordstadtkrankenhaus. Ein Urteil könnte schon am Mittwoch fallen.

++ Silvester: Stadt plant Feuerwerksverbot ++

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Drei Wochen noch, dann ist Silvester. Aus dem Böllern in der Innenstadt wird dieses Jahr aber wohl nichts: Die Stadt bereitet ein Verbot für Feuerwerkskörper vor. Stadt-Sprecher Udo Möller sagte am Dienstag gegenüber Radio Hannover, dass das Verbot um den Kröpcke herum denkbar wäre. Die Polizei soll die Einhaltung des Feuerwerksverbots an Silvester überwachen.

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