++ Riesiger Marihuana-Fund bei Kokainsüchtigen ++

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Weil er in seinem Auto mehrere Kilo Marihuana gelagert hatte, ist ein 33-Jähriger am Dienstag vom Amtsgericht zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Dass die Polizei die Drogen entdeckt hatte war allerdings ein Zufall gewesen: Die Beamten hatten an einer Kleingartenkolonie in Vahrenwald nach einer vermissten Frau gesucht – und bemerkten im Kofferraum eines Bullis mit gestohlenen Kennzeichen vier schwarze Müllsäcke – gefüllt mit knapp 8 Kilo Marihuana. Als der Mann später zur Wache kam um sein beschlagnahmtes Auto abzuholen, konnten die Beamten ihn schließlich festnehmen. Vor Gericht erklärte der 33-Jährige, die Drogen seien für den Weiterverkauf vorgesehen gewesen – er selbst hätte täglich bis zu 400 Euro für seine Kokainsucht ausgegeben.

++ Polizeiliche Großkontrolle am Wochenende ++

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Bei einer Großkontrolle auf der B217 zwischen Hannover und Hameln hat die Polizei am Wochenende 280 Autos kontrolliert. Jeder sechste Fahrer wurde dabei von den Beamten verwarnt. Bei 45 Fahrzeugen wurden verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt. Zum Beispiel waren die Beleuchtung defekt oder die Insassen nicht angeschnallt. In drei Fällen führten Bauartveränderungen der Wagen zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Die betroffenen Autos mussten sofort stillgelegt werden. Außerdem fuhren zwei Autofahrer im Drogenrausch, zwei weitere hatten verbotene Messer bei sich.

++ Neues Notrufsystem in allen neuen PKWs ab April Pflicht in der EU ++

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Ab April wird das automatische Notrufsystem „eCall“ in allen neuen PKW-Modellen in der EU zur Pflicht. Die Regionsleitstelle der Feuerwehr Hannover hat am Montag das Projekt vorgestellt. Das Notrufsystem löst bei einem schweren Verkehrsunfall automatisch Alarm aus und setzt vom Fahrzeug aus einen Notruf ab. Das System ruht im Fahrbetrieb und aktiviert sich erst bei einem Unfall. Es werden keine Bewegungsprofile aufgezeichnet.

++ Sieg für exklusiven Frauenbadetag in Vahrenwald ++

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Der Frauenbadetag im Vahrenwalder Bad bleibt bestehen. Der Sportausschuss der Stadt Hannover erteilte am Montag einem Antrag der AfD eine Absage. Die Partei hatte zuvor gefordert, die Frauenbadezeiten in städtischen Bädern ersatzlos zu streichen. Im Dezember waren Probleme im Vahrenwalder Bad publik geworden. Mitarbeiter berichteten, dass sich vor allem muslimische Besucherinnen am Frauenbadetag nicht an die Bade- und Hygienevorschriften halten würden. Manche stiegen demnach mit Straßenbekleidung ins Wasser, färbten ihre Haare vor Ort oder machten Picknick am Beckenrand. Die Vorfälle lösten eine politische Debatte aus. Seither arbeitet die Stadt an Lösungen, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Im April soll ein Maßnahmenpaket für den Frauenbadetag vorgestellt werden.

++ Mutmaßliche Brandstiftung in Steinhude ++

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Nachdem am Wochenende im Wunstorfer Ortsteil Steinhude mehrere Container und auch ein Ferienhaus gebrannt haben, ermittelt die Polizei nun wegen Brandstiftung. Insgesamt waren Sonntagnacht 10 Abfallcontainer in Flammen aufgegangen, außerdem wurde an der Straße Lütjen Deile ein Ferienhaus komplett zerstört. Ermittler die nach den Tätern der Container Brände gefahndet hatten, bemerkten das brennende Haus gegen halb drei Uhr früh. Die alarmierte Feuerwehr konnte aber nicht verhindern, dass das Gebäude durch die Flammen komplett zerstört wurde. Ermittler des zentralen Kriminaldienstes gehen nach ihren Untersuchungen an dem Haus von einer vorsätzlichen Brandstiftung aus und schätzen den entstandenen Schaden auf 5 000 Euro.

++ Frau und Kinder verirren sich beim Langlauf im Harz ++

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Glückliches Ende nach einer stundenlangen Suche: Eine 36 Jahre alte Frau aus Hannover hat sich gestern mit ihren beiden Kindern beim Skilanglauf im Harz verirrt. Die Mutter hatte mit den 11 und 14 Jahre alten Kindern die Orientierung verloren und dann gegen 19 Uhr einen Notruf abgesetzt. Eine zunächst falsche Handyortung und der Schnee machten es der örtlichen Polizei bei ihrer Suche nicht einfach. Weil die Streifenwagen nicht tief genug in den verschneiten Wald fahren konnten, wurde schließlich die Bergwacht mit Spezialfahrzeugen angefordert. Nach dreistündiger Suche fanden die Retter schließlich die Familie aus Hannover – erschöpft und leicht unterkühlt. Wie sich herausstellte, waren die Mutter und ihre beiden Kinder erst gegen 15 Uhr zum Skilanglauf aufgebrochen - deutlich zu spät -so ein Polizei-Sprecher. Die Familie sei schließlich von der Dunkelheit überrascht worden.

++ Schwerer Unfall am Engelbosteler Damm ++

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In der Nordstadt ist heute Nachmittag ein Fußgänger von einem LKW angefahren und schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Lastwagen an einer Roten Ampel gestanden hinter mehreren Fahrzeugen gestanden - an der Bodestraße Ecke Engelbosteler Damm. Nachdem die Ampel auf Grün sprang fuhr der LKW an. Hierbei erfasste er den Fußgänger der offenbar jenseits der Fußgängerfurt und unmittelbar vor dem Lkw über die Straße ging. Der Rentner wurde zu Boden geschleudert. Ein Krankenwagen brachte den 82 Jährigen mit schweren Verletzungen an den Beinen in ein Krankenhaus. Die Polizei sucht nun Zeugen die Hinweise zum Unfallhergang machen können.

++ Versuchter Tötungsdelikt: Prügelei im Hauptbahnhof eskaliert ++

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Nach einer brutalen Prügelei am Wochenende im Hauptbahnhof ermittelt die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdeliktes. Nach bisherigen Ermittlungen war dort am frühen Sonntagmorgen zunächst ein Pärchen  in Streit geraten: Ein 23-Jähriger Mann schlug brutal auf eine Frau ein, sodass diese zu Boden ging. Ein 36-Jähriger, der der Frau zu Hilfe kommen wollte, wurde ebenfalls von dem jungen Mann und einem Komplizen zusammengeschlagen. Selbst als der Mann bewusstlos wurde, trat der 23-Jährige ihm noch gegen den Kopf. Der Komplize hielt ihn schließlich von weiteren Misshandlungen des wehrlosen Opfers ab. Die Polizei konnte das brutale Duo noch am Tatort festnehmen und Aufnahmen aus der Überwachungskamera sicherstellen. Der 36-Jährige kam ins Krankenhaus, er ist mittlerweile außer Lebensgefahr.

++ Polizei fasst gesuchten Straftäter im Bahnhof ++

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Im Hauptbahnhof ist der Polizei am Wochenende ein gesuchter Straftäter ins Netz gegangen: Er hatte die Beamten durch Marihuanageruch auf sich aufmerksam gemacht.
Seelenruhig saß der 28-jährige Mann aus der Ukraine auf dem Bahnsteig und zog sich einen Joint rein. Damit nicht genug. Bei der Kontrolle zeigte er den Beamten einen gestohlenen Personalausweis.

Bei der anschließenden Überprüfung stellte sich heraus, dass er mit Haftbefehl zur Strafvollstreckung gesucht wurde. Außerdem fanden die Beamten weitere gestohlene Ausweispapiere, Canabiskraut und eine gestohlene Luftdruckwaffe bei dem Mann. Er wurde direkt in die Justizvollzugsanstalt gebracht, wo er erstmal eine zehntägige Haftstrafe wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz absitzt. Danach muss er sich wegen der weiterer Taten verantworten. Die Bundespolizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren gegen ihn ein.

++ Alkoholfahrt: 69-Jähriger verursacht 40.000€ Schaden ++

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Neun demolierte Fahrzeuge - 40.000 Euro Schaden: Das ist die Bilanz einer alkoholisierten Irrfahrt, die ein 69-Jähriger Mann in der List und der Oststadt hingelegt hat. Der Mann hatte laut Zeugen am späten Samstagabend am Schiffgraben mehrfach vergeblich versucht, sein Auto zu starten, ohne die Scheinwerfer einzuschalten brauste er dann los und kollidierte mit dem BMW einer 69-Jährigen Frau. Auf der Lavesstraße erwischte er kurz darauf ein Wohnmobil, die abgerissenen Trümmerteile beschädigten noch einen geparkten VW Polo. Auf der Königsstraße fuhr der Mann in das Heck eines Busses, zwischen Emmichplatz und Markuskirche nahm er entlang der Walderseestraße noch zwei Betonpoller mit und beschädigte fünf weitere Autos, bevor die Irrfahrt endete. Der 69-Jährige kam leicht verletzt ins Krankenhaus, wo eine Blutprobe über 3 Promille Alkohol ergab. Er ist nun seinen Führerschein los, weitere Geschädigte melden sich beim Verkehrsunfalldienst.

++ Zweijähriger von Auto angefahren ++

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Bei einem Verkehrsunfall in Isernhagen NB ist ein Kleinkind am Freitagmittag von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war eine Frau mit ihrem zweijährigen Sohn zu Fuß auf dem Gehweg an der Straße „Am Ortfelde“ unterwegs. In einem unbeobachteten Moment lief der Kleine plötzlich auf die Straße. Der Fahrer eines Transporters sah den Jungen noch, konnte aber nicht mehr rechtzeitig bremsen. Das Kind wurde von der Vorderseite des Wagens erfasst und kam umgehend schwer verletzt ins Krankenhaus.

++ Echter Sohn trifft auf falschen Großneffen ++

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In Uetze hat die Polizei am Donnerstagvormittag einen mutmaßlichen Trickbetrüger festgenommen. Ein 28-Jähriger soll versucht haben, eine 92-Jährige um ihr Erspartes zu bringen.
Der Tatverdächtige gab sich am Telefon gegenüber der alten Dame als ihr Großneffe aus und bat um Geld. Die Rentnerin durchschaute den Betrug allerdings. Sie vereinbarte ein Treffen und informierte umgehend nach dem Telefonat ihren Sohn. Dieser wiederum alarmierte die Polizei und legte sich dann selbst auf die Lauer. Als der falsche Großneffe ankam, stellte ihn der Sohn zur Rede. Der Betrüger konnte weglaufen, wurde wenig später aber von der Polizei festgenommen.
Der 28-Jährige kam zunächst wieder auf freien Fuß, muss sich jetzt aber wegen Verdacht auf versuchten Betrugs verantworten.