Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++ Üstra dürfte deutlich mehr Verlust machen ++

Kategorie:

Die Üstra wird im laufenden Jahr voraussichtlich noch höhere Verluste einfahren. Der Verlust könne knapp 50 Millionen Euro betragen und damit fast 13 Millionen Euro höher liegen als noch 2019, das wurde laut Medienberichten am Dienstag im Verkehrsausschuss der Region Hannover erörtert. Hauptgrund seien gestiegene Personalkosten, aber auch die massiven Investitionspläne. Unter anderem soll die Stadtbahnflotte modernisiert werden, dafür wurde am Dienstag der Kauf von 75 Bahnen vom Typ TW 4000 beschlossen. Bis zum Jahr 2035 sollen insgesamt 275 neue Stadtbahnen durch Hannover rollen. Langfristig ersetzen sie den TW 6000, also die grünen Bahnen. Das Gesamtvolumen allein dafür beträgt rund 265 Millionen Euro. Die Üstra hat am Dienstag zudem einen Förderbescheid des Landes erhalten, um flächendeckend kostenfreies Wlan einzurichten. 

++ Mafiaboss in der MHH: Ärzte räumen Fehler ein ++

Kategorie:

Ein neues Kapitel im Fall des MHH-Patienten ist angebrochen. Laut Medienberichten haben Ärzte der Uniklinik nun Fehler eingeräumt. In einem internen Schreiben an die Mitarbeiter erklärte der Direktor der Unfallchirurgie, er habe die Leitung zu spät über den Vorgang informiert. Es habe im Vorfeld keine Hinweise zum Personenschutz des Montenegriners gegeben. Die Polizei sei 19 Minuten nach Ankunft des Patienten informiert worden. Erst Tage später, als das SEK übernahm, wurde auch der MHH Vizepräzident informiert. Zugleich kritisierten die Ärzte auch die harschen Reaktionen aus der Landespolitik. Denn dadurch seien viele Patienten verunsichert worden, es habe Beschimpfungen gegen vollkommen unbeteiligte Bedienstete gegeben.

++ Stadtarchiv braucht neue Räumlichkeiten: Bisher kein Standort gefunden ++

Kategorie:

Die Zeit drängt – das hannoversche Stadtarchiv braucht neue Räumlichkeiten und bisher fehlt es an guten Ideen. Die Ratsfraktionen haben im Verwaltungsausschuss am Montag erneut Druck gemacht. Die Verwaltung solle prüfen, ob ein Neubau oder ein Immobilienankauf wirtschaftlicher sei, als eine Miete inklusive Umbauarbeiten, so lautet Zeitungsberichten zufolge der fraktionsübergreifende Antrag, der in einer vertraulichen Sitzung beschlossen wurde. Die Stadtverwaltung zeigte sich darüber verstimmt. Man sei nicht handlungsfähig, wenn man neben der Standortsuche auch noch Wirtschaftlichkeit zu prüfen habe. Der Rat formulierte zudem noch weitere Bedingungen. Der Suchradius wurde aufs gesamte Stadtgebiet ausgedehnt, auch wenn das Stadtarchiv eigentlich zentral gelegen sein sollte. Außerdem wird in Betracht gezogen, das Archiv notfalls auf zwei Standorte aufzuteilen. Nach den Osterferien schließt das historische Museum wegen Sanierungen, spätestens bis dahin bräuchte die Stadt eigentlich eine Lösung. 

 

++ Langenhagen: Betrüger verteilen falsche Knöllchen ++

Kategorie:

Wer zuletzt in Langenhagen einen Strafzettel wegen Falschparkens an seinem Auto gefunden hat, der sollte lieber nochmal genau hinschauen. Denn Polizei und Stadt warnen vor einer Abzocke. Betrüger haben offenbar mehrere falsche Knöllchen verteilt. Die Strafzettel der Betrüger sind an verschiedenen Parkflächen vor einigen Supermärkten und Geschäftszentren aufgetaucht. Der Polizei Langenhagen liegen inzwischen mehrere Anzeigen von betroffenen Autofahrern vor. Alle gefälschten Strafzettel weisen das gleiche Aktenzeichen auf und geben die gleiche Kontonummer an. Absender der Knöllchen ist eine Düsseldorfer Firma, die es zwar tatsächlich auch gibt, die aber nichts mit den gefälschten Strafzetteln zutun hat. Die Polizei Langenhagen warnt nun vor der Betrugs-Masche und bittet betroffene Autofahrer, umgehend Anzeige zu erstatten und in keinem Fall die gefälschten Park Knöllchen zu bezahlen.

 

++ Mafiaboss in der MHH: Liegt eine Verwechslung vor? ++

Kategorie:

Ist der Mann aus Montenegro, der momentan in der MHH behandelt wird, wirklich der, für den er gehalten wird? Der hannoversche Anwalt des Patienten sprach nun von einer Verwechslung. Medienberichten zufolge erklärte der Anwalt, sein Mandant sei in keinerlei Mafiageschäfte verwickelt. Schon bei dem Anschlag auf ihn habe eine Verwechslung vorgelegen. Daher sei auch die intensive Überwachung des Mannes hier in Hannover nicht notwendig. Die Polizei machte zu den bizarren Verwechslungsaussagen keine Angaben, rechtfertigte aber den Einsatz. Die Bewachung sei auf Grund einer erfolgten Gefährdungsbewertung weiterhin notwendig. Zuletzt äußerten auch Landespolitiker Kritik an dem Einsatz und forderten eine rasche Aufklärung. Auch die Medizinische Hochschule gerät für ihre Entscheidung, den mutmaßlichen Mafiaboss aufgenommen zu haben, zunehmend ins Kreuzfeuer. 

++ Drama im Hotel: Mann schubst Lebensgefährtin aus dem Fenster ++

Kategorie:

Versuchtes Tötungsdelikt in der Südstadt. Dort soll ein Mann seine eigene Lebensgefährtin aus dem Fenster gestoßen haben – und zwar aus dem vierten Stock eines Hotels an der Hildesheimer Straße, am Donnerstagmorgen. Ein Hotelgast hatte die Schreie der Frau gehört, sie lag da bereits mit lebensgefährlichen Verletzungen auf dem Parkplatz des Hotels. Eine Notoperation rettete der 23-Jährigen anschließend wohl das Leben. Ermittlungen der Kripo ergaben dann, dass es wohl tatsächlich der 34-Jährige Lebensgefährte der jungen Frau war, der sie aus dem Fenster gestoßen hat. Die Polizei nahm ihn fest, am Samstag soll der Mann einem Haftrichter vorgeführt werden. Wie es zu dieser schrecklichen Tat kommen konnte, blieb aber zunächst unklar.

++ Steuerzahlerbund: Mafia-Boss soll Polizeieinsatz selber zahlen ++

Kategorie:

Ein Mafia-Boss wird in der MHH behandelt und der Steuerzahler soll für den Polizei-Großeinsatz aufkommen? Das kommt nicht gut an beim Bund der Steuerzahler. Der Landesvorsitzende Bernhard Zentgraf hat nun einen Beschwerdebrief an Innenminister Boris Pistorius geschrieben. Darin fordert er eine Umverteilung der Kosten. Das Innenministerium solle bitte prüfen ob es die Einsatzkosten nicht auch der zu schützenden Person selbst oder dessen – Zitat – „Clan-Familie“ in Rechnung stellen könnte. Sei das nicht ohne weiteres möglich, solle eine Änderung im niedersächsischen Recht geprüft werden. Oder aber: Man bitte die Medizinische Hochschule direkt selbst zur Kasse für die erhöhten Sicherheitskosten „ihres Privatpatienten“. Das Innenministerium sagte auf Nachfrage von Radio Hannover zunächst nur, dass der Brief eingegangen sei und der Inhalt nun geprüft werde.

Der Polizeieinsatz an der MHH lief unterdessen auch am Freitag weiter. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass sich ein Mann vom Balkan, der mutmaßliche Mafia-Boss, hier mit Schussverletzungen behandeln lässt.

++ SITECH: Gewerkschaft und Beschäftigte kämpfen weiter ++

Kategorie:

470 Beschäftigte bangen weiter um ihren Job: Die VW-Tochter SITECH steht in Hannover vor dem Aus, schon seit Wochen befindet sich der Sitzhersteller in einer existenzbedrohenden Lage. Aber: Beschäftigte und Gewerkschaft geben noch nicht auf. Die IG Metall hat am Freitag in Hannover 3.500 Unterschriften an das Wirtschaftsministerium übergeben: Solidaritäts-Unterschriften aus anderen Betrieben zum Erhalt des SITECH-Standortes.

Die Gewerkschaft fordert die Weiterführung der Sitzproduktion für den Bulli T6.1 sowie den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Das Wirtschaftsministerium sagte Unterstützung zu, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Auch der Mutterkonzern Volkswagen habe eine soziale Verantwortung, heißt es aus dem Ministerium. Dazu solle es zeitnah Gespräche geben.

++ Klinikum Region Hannover - Tarifvertrag unter Dach und Fach ++

Kategorie:

Schichtdienst, Personalmangel und insgesamt eine hohe Belastung: Gesundheitsberufe sind ziemlich anstrengend und daher oft nicht sehr attraktiv. Das Klinikum Region Hannover will aber nun gegensteuern. Mit der Gewerkschaft Verdi hat sich das KRH jetzt auf einen Tarifvertrag geeinigt. Und jetzt ist der Startschuss für ein gemeinsames Pilotprojekt gefallen.

Herausragende Verbesserungen zur Steigerung der Attraktivität der Gesundheitsberufe“ – verspricht Verdi Landesleiter Detlef Ahting. Für zunächst zwei Jahre sollen Maßnahmen umgesetzt werden, die die Arbeitsbedingungen für besonders belastete Klinikums-Beschäftigte verbessern: Mitarbeiter über 45 bekommen zum Beispiel drei zusätzliche freie Tage pro Jahr, Mobil-Team-Beschäftigte bis zu 500 Euro brutto mehr im Monat. Kollegen, die eigentlich frei haben, doch zum Dienst bitten – das soll weiter reduziert, aber auch besser entlohnt werden. Darüber hinaus sind 200 neue Vollzeitstellen geplant. KRH-Chef Michael Born spricht bei diesem „Tarifvertrag Entlasung“ von einem Vorbild für hoffentlich viele weitere Arbeitgeber.

 

 

++ "Scientists for future" fordern Verkehrs- und Wärmewende: Auch Onay sieht Handlungsbedarf ++

Kategorie:

Neben "Fridays for Future", "Students for Future" und  "Parents for Future" kämpfen auch die Wissenschaftler, also "Scientists for Future" in Hannover für mehr Klimaschutz! Die Wissenschaftler haben am Donnerstag einen offenen Brief an Oberbürgermeister Belit Onay und Regionspräsident Hauke Jagau übergeben. Darin fordern sie eine Verkehrs- und Wärmewende, sowie den Ausbau erneuerbarer Energien. Das sind Themen, bei denen auch der Oberbürgermeister Handlungsbedarf sieht. Laut Onay müssten nun Wege gefunden werden, die theoretischen Ansätze für mehr Klimaschutz in praktisches kommunales Handeln zu übersetzen. Die Forderungen der "Scientists for future" richten sich besonders an die Region Hannover. Sie fordern die Überarbeitung des „Masterplan zur Erreichung der Klimaschutzziele“.