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++ Milliardenbelastung: Conti veröffentlicht Quartalszahlen ++

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Wertminderungen und Kosten schlagen bei dem hannoverschen Autozulieferer im dritten Quartal mit rund 1,3 Milliarden Euro zu Buche, die Zahlen dazu hat Continental gestern veröffentlicht. Im eigentlichen Geschäft sah es bei Conti dabei wieder entspannter aus: nach 11,1 Milliarden Euro im Vorjahr, erzielte Conti noch immer rund 10,3 Milliarden Euro. Trotzdem wird durch den Sparkurs und die Wertminderung ein Verlust beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern ausgewiesen.

++ Streit am Arbeitsplatz: 51-Jähriger niedergestochen ++

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Ein Streit in einem Betrieb in Hainholz ist offenbar derart eskaliert, dass ein 46 Jähriger auf seinen Arbeitskollegen einstach und ihn lebensbedrohlich verletzte. Nach Angaben der Polizei kam es um kurz vor 11:00 Uhr am Mittwoch in einer Firma an der Siegmundstraße zur Auseinandersetzung. Dabei stach der Verdächtige offenbar auf den Oberkörper eines 51-Jährigen Kollegen ein. Die Beamten nahmen den mutmaßlichen Angreifer fest. Der verletzte Arbeitskollege wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und operiert.

++ Tourismus in Niedersachsen: Auch im August weniger Gäste ++

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Der Tourismus in Niedersachsen hat sich auch im Ferienmonat August nicht erholt. Die Zahlen hat das Landesamt für Statistik veröffentlicht. Demnach lagen die Gästeankünfte rund ein Fünftel unter dem Ergebnis des Vorahresmonats.

Auch die bisherige Jahresbilanz fällt ernüchternd aus: Die Zahl der Gäste lag gut 42 Prozent unter der, des gleichen Zeitraums in 2019.

++ Maskenverweigerer und Reichsbürger: Hbf-Einsatz für die Bundespolizei

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Schon wieder Masken-Zoff im Hauptbahnhof hier in Hannover: Dort hat es die Bundespolizei am Dienstagabend mit einem fanatischen Maskenmuffel zu tun gehabt. Mitarbeiter aus einem Biomarkt im Bahnhof hatten die Beamten verständigt, weil sich ein Kunde vehement weigerte, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Der 44-Jährige weigerte sich dann auch, der Polizei ein zweifelhaftes Attest sowie seinen Ausweis auszuhändigen. Bei dem Mann handelt es sich nach Angaben der Bundespolizei aber um einen bereits amtsbekannten selbsternannten Reichsbürger. Die Beamten nahmen ihn schließlich mit auf die Wache, wo er dann auch noch einen Polizisten attackierte. Nun kommt auf den Querulanten gleich eine ganze Reihe an Ermittlungsverfahren zu.

++ Zoff um Marktkirchenfenster: Gerichtstermin im Gotteshaus ++

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Gerichtstermin am Mittwochvormittag mitten in der Marktkirche: Etwas ungewöhnlich vielleicht. Aber notwendig für einen Prozess um ein umstrittenes Fenster. Das hatte Altkanzler Gerhard Schröder der Markkirche geschenkt – ein 13 Meter hohes Buntglasfenster des Künstlers Markus Lüpertz. Nächstes Jahr soll das eingebaut werden. Das will der Erbe des Marktkirchen-Architekten aber verhindern. Er findet: das moderne Fenster passt nicht in den gotisch geprägten Innenraum der Kirche und würde die Atmosphäre zerstören. Und davon wollte sich nun das Gericht ein Bild machen, vor Ort in der Marktkirche.

Der Streit um das sogenannte Reformationsfenster dauert nun schon über zwei Jahre. Nach dem Ortstermin in der Marktkirche folgt Anfang November noch eine mündliche Verhandlung im Gerichtssaal.

++ Gewaltverbrechen in Bemerode? Polizei ermittelt nach Tod von 48-Jährigem ++

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In Bemerode hat sich offenbar ein Gewaltverbrechen abgespielt. Die Polizei ermittelt zu einem mutmaßlichen Tötungsdelikt. Wie ein Polizeisprecher gegenüber Radio Hannover bestätigte, handelt es sich bei dem Opfer um einen 48 Jahre alten Mann. Familienangehörige fanden dessen leblosen Körper am Mittwochvormittag in einer Wohnung in der Straße Brockfeld, am Kronsberg. Die Polizei geht aktuell von Fremdeinwirkung aus. Wie genau der Mann ums Leben gekommen ist, soll nun zeitnah eine Obduktion klären. Hinweise auf Täter oder Motiv liegen derzeit noch nicht vor.

++ Fans dürfen kommen: Recken und 96 wohl vor Zuschauern ++

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Bielefeld gegen Bayern oder Bremen gegen Hoffenheim – mehrere Spiele in der Fußball-Bundesliga müssen am Wochenende auf Zuschauer verzichten, wegen zu hoher Corona-Zahlen. Hannover 96 dagegen darf weiterhin darauf hoffen, am Samstag in der HDI-Arena knapp 10.000 Fans zu begrüßen. Stand jetzt kann das Spiel MIT Zuschauern stattfinden, sagte uns ein Sprecher der Region Hannover. Das Gesundheitsamt beobachte aber weiterhin das aktuelle Infektionsgeschehen. Die wichtige Sieben-Tages-Inzidenz lag in der Region heute bei 39,1. Der Wert steigt also weiter an, die kritische 50er-Marke ist aber noch ein Stück entfernt. Bleibt das so, steht einem 96-Spiel vor Zuschauern wohl nichts im Wege. Und das gilt auch für das Heimspiel der Recken in der Handball Bundesliga am Donnerstag. Über 1.500 Karten sind dafür bereits verkauft.

++ Semesterstart: Studentenwerk zieht positive Zwischenbilanz ++

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Zum Start des Wintersemesters, an allen Hochschulen in Hannover, hat das Studentenwerk eine positive erste Zwischenbilanz gezogen. Demnach ist offenbar ein besonders hoher Bedarf an Sozialberatung aufgekommen. Zeitweise stieg der Bedarf auf das Doppelte an. Als Grund nannte das Studentenwerk Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie. Offenbar sind viele Studierende unsicher ob und wie sie ihr Studium finanzieren können, da mit der weltweiten Infektionswelle Studenten- und Nebenjobs wegfielen. Die Zahl der BaföG Anträge ist gegenüber dem Vorjahr aber nicht gestiegen.

++ Unfall am Zoo: Autofahrer gerät in Gegenverkehr ++

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Ein schwerer Unfall direkt am Zoo hat am Mittwochmorgen Sperrungen im Bereich der Fritz-Behrens-Allee verursacht. Nach Angaben der Einsatzkräfte geriet offenbar ein Autofahrer gegen 06:40 Uhr stadteinwärts in den Gegenverkehr. Es kam zur Kollision und der Fahrer musste aus seinem Auto befreit werden. Ein Krankenwagen brachte ihn schwerverletzt in eine Klinik.

++ Mittwoch wieder Warnstreik: Kitas und Schwimmbäder dicht, Müll bleibt liegen ++

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Hannover wird am Mittwoch wieder teilweise lahmgelegt: Die Gewerkschaft Verdi hat erneut Beschäftigte des öffentlichen Dienstes aufgerufen, die Arbeit niederzulegen, darunter auch Mitarbeiter des Stadtverwaltung. Etliche Kitas, Bürgerämter und Schwimmbäder sowie die Kfz-Zulassungsstelle bleiben deshalb wohl geschlossen. Auch Beschäftigte des Abfallentsorgers Aha und des Regions-Klinikums sollen für mehr Geld auf die Straße gehen und sich am Vormittag in der Innenstadt versammeln. Am Opernplatz soll Verdi-Chef Frank Werneke sprechen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen 4,8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro pro Monat. Die bisherigen Angebote der Arbeitgeberseite seien nicht hinnehmbar, hieß es von Verdi. Immerhin: Busse und Bahnen sollen Mittwoch wie gewohnt fahren.