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++ Region Hannover überschreitet 50er-Inzidenz / Erste Polizei-Bilanz nach Kontrolle der Sperrstunde ++

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Hannover hat das erste Wochenende mit Sperrstunde hinter sich. Ab 23 Uhr mussten Gastronomen abends schließen. Die Polizei war verstärkt zu Kontrollen unterwegs. 

Nicht nur die Einhaltung der Sperrstunde, auch die verschärften Auflagen wurden von den Beamten kontrolliert. Denn seit diesem Wochenende ist beispielsweise auch der Außer-Haus-Verkauf von Alkohol untersagt. Die erste Bilanz fiel aber positiv aus: Laut Polizei habe es bis Sonntagfrüh kaum Verstöße gegeben. Fast alle Bars und Kneipen hielten sich an die Sperrstunde. Bei einzelnen Lokalen fehlte es an Hygienemaßnahmen. Vorbildlich lief es zum Beispiel in der Altstadt: Bei 16 kontrollierten Gaststätten gab es keinen einzigen Verstoß. Auffälliger waren die Kontrollen von Bordellen. Hier mussten zahlreiche wegen Verstößen geschlossen werden, acht von elf Bordellen allein am Steintor.

54 beträgt der neue Inzidenzwert in der gesamten Region Hannover (Stand: 25.10.2020). Damit ist auch bei uns die 50er-Schwelle seit dem Wochenende überschritten, in Teilen des Umlands liegt der Wert sogar über 100. Zusammenkünfte, auch private, dürfen jetzt nur noch aus höchstens zehn Leuten aus maximal zwei Hausständen bestehen. Ab Mittwoch sollen weitere Maßnahmen in Kraft treten, u.a. eine verschärfte Maskenpflicht: Wo sie gelten wird, will die Region Hannover am Dienstag verkünden.

++ Neue Coronaverordnung: Ab Freitag gilt die Sperrstunde ++

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Die letzte Runde muss um 23 Uhr durch sein: In Hannover und im Umland gilt bereits ab Freitag die Sperrstunde. Zwar hat die Region Hannover den kritischen Inzidenzwert von 50 noch nicht überschritten, liegt aber mit 49,5 nur knapp darunter. In der heute in Kraft getretenen Corona-Verordnung empfiehlt das Land Niedersachsen bereits ab einem Inzidenzwert von 35 eine Sperrstunde in der Gastronomie. Bars und Restaurants sollen von 23 Uhr bis 6 Uhr morgens geschlossen bleiben. Erst ab einer Inzidenz von 50 wird die Sperrstunde in einem Landkreis verpflichtend. Ein Sprecher der Region Hannover bestätigte aber auf Nachfrage von Radio Hannover, dass die Sperrstunde schon ab heute für die gesamte Region gelten wird. Da die tagesaktuelle Inzidenz nur minimal unter der kritischen Marke liegt, sieht die Verwaltung keinen Anlass der Empfehlung des Landes nicht zu folgen. Eine übersichtliche Kurzform zur neuen Inzidenz-Ampel des Landes finden Sie im Netz unter niedersachsen.de/coronavirus

++ Kirchrode: Stadt leuchtet Spazierweg aus ++

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Rechtzeitig zum Beginn der dunklen Jahreszeit hat die Stadt Hannover den beliebten Spazierweg zwischen Adolf-Falke-Weg und Bonatzweg beleuchten lassen – mit neun LED-Straßenlaternen. Zudem ist der Pfad jetzt auch asphaltiert. Im nächsten Herbst soll auch der Bereich am naheliegenden Spielplatz beleuchtet werden. Die Maßnahme ist Teil des Programms Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum. Weitere Wegebeleuchtungen stehen ebenfalls kurz bevor: Am Almstadtweg in Linden-Nord und an der Grünverbindung Neue-Land-Straße/Nobelring in Groß-Buchholz.  In Planung für das kommende Jahr befinden sich die Grünverbindung „Am Heidjerhof“ und die Nackenberger Straße in Kleefeld sowie der Vahrenwalder Park.

++ LEGO-Diebstahl: Gesamtschaden bei ca. 3000 Euro ++

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Für manche ist es bloß Spielzeug, für andere heiße Ware: Diebe haben in der Nacht zum Freitag mehrere Kartons LEGO-Steine aus einem LKW gestohlen. Sie schlugen auf dem A2-Rastplatz Lehrter See Süd zu. Zuvor schlitzten sie auch den Anhänger eines anderen LKW auf, nahmen hier aber nichts mit. Beide LKW-Fahrer verschliefen den Diebstahl. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 3.000 Euro. Auch an der Rastanlage Auetal Süd waren Planenschlitzer unbemerkt unterwegs. Sie klauten aus einem LKW diverse Autoteile im Wert von etwa 800 Euro. Ob zwischen den Taten ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

++ Tod in Bemerode: Ehefrau weiter unter Verdacht ++

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Im Fall des getöteten 48-Jährigen aus Bemerode steht die Ehefrau des Mannes weiter im Fokus der Ermittlungen. Die 47-Jährige steht unter Verdacht ihren Mann im Schlaf erstochen zu haben. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge auf Nachfrage von Radio Hannover. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen mutmaßlichen Mordes. Bereits seit gestern sitzt die 47-Jährige in Untersuchungshaft. Sie bestreitet die Tat.  Allerdings konnten am Tatort Spuren gesichert werden, die auf die Ehefrau als  mögliche Täterin hinweisen. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler kam der Mann in der Nacht zu Mittwoch in seiner Wohnung am Brockfeld ums Leben. Der dreifache Vater wurde durch einen Stich in den Oberkörper getötet. Erst am Vormittag soll eines der Kinder den leblosen Mann gefunden und die Polizei alarmiert haben. Für die Ermittler war früh klar, dass es sich bei dem Fall um ein Tötungsdelikt handelt.

++ Niedersächsisches Verdienstkreuz: Harald Böhlmann ausgezeichnet ++

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 Der "Mann mit dem Zylinder" Harald Böhlmann ist gestern mit dem niedersächsischen Verdienstkreuz erster Klasse ausgezeichnet worden.  Böhlmann arbeitete Jahrelang in der Stadtverwaltung als Schul- und Kulturdezernent und ist auch im Ruhestand noch aktiv. Er ist mit 76 Jahren Erfinder und noch immer Leiter des kleinen Fests im großen Garten, dass sich zu einer weit über Deutschland hinaus bekannten Kulturveranstaltung entwickelt hat. Aufgrund des großen Erfolgs gibt es mittlerweile bundesweit ähnliche Festivals .

++ Hyginekonzepte fehlen: Polizei schließt Lokale ++

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Die Polizei hat am Dienstag und Mittwoch einige Lokale in der Innenstadt geschlossen. Nach Angaben der Beamten fielen zunächst einige Bars auf, die wiederholt keine Hygienekonzepte vorlegen konnten. Die Polizei machte im Laufe des Abends drei Lokale dicht. Am Mittwoch dann schlossen die Beamten zwei Friseursalons. Die Mitarbeiter hielten sich offenbar nicht an die Corona-Richtlinien, trugen keine Einmalhandschuhe und verabschiedeten Ihre Kunden mit einem Kuss auf die Wange.

++ Autorennen in der City: Polizei stoppt junge Raser++

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Mit Tempo 120 durch die Stadt: Die Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag ein illegales Autorennen in Oberricklingen gestoppt – und zwar zwischen einem Mercedes AMG und einem Renault Clio. Die beiden Autofahrer waren gegen 01:50 Uhr über die Ritter-Brüning-Straße in Richtung Stadionbrücke gebrettert. Dabei fuhren sie mehrfach auch über rote Ampeln. Eine Zivilstreife bemerkte die beiden Raser, nahm die Verfolgung auf und verständigte weitere Einsatzkräfte. In der Gronostraße/Ecke Haster Weg wurden die beiden Fahrzeuge dann gestoppt. Den Renault fuhr ein 22 Jahre alter Mann,  in dem Mercedes saßen zwei 18-Jährige. Gegen die beiden Fahrer wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, ihre Führerscheine mussten sie abgeben.

++ Strengere Corona-Regeln für die Region? Land veröffentlicht aktualisierte Verordnung ++

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Die Region Hannover steuert auf verschärfte Corona-Maßnahmen zu. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt mit 47,5 nur knapp unter dem kritischen 50er Wert. Die neue Corona-Verordnung des Landes sieht ab Freitag strengere Auflagen für Hotspots vor. Ab einer Inzidenz von 35 sind dann bei privaten Zusammenkünften nur noch 15 Personen zulässig. Dies gilt auch unter freiem Himmel. Ab einer Inzidenz von 50 dürfen sich nur noch zehn Leute treffen aus maximal zwei Haushalten. Ausnahmen gelten für enge Familienangehörige. Darüber hinaus wird das Tragen einer Maske im öffentlich raum ab dem Inzidenzwert 50 verpflichtend. In dem Fall entscheiden die Kommunen, an welchen Orten das Maske-Tragen angebracht ist. Weitere Auflagen gibt’s auch für die Gastrobranche: Ab einem Inzidenzwert von 50 gilt eine verpflichtende Sperrstunde zwischen 23  und 6 Uhr. Zudem dürfen keine alkoholischen Getränke mehr außer Haus verkauft werden.

Die Corona-Verordnung des Landes ist verbindlich für die Kommunen. Ein Sprecher der Region Hannover bestätigte gegenüber Radio Hannover, dass die nächste Schritte bereits in Vorbereitung seien.

++ Tötungsdelikt in Bemerode: Ehefrau des Opfers vorläufig festgenommen ++

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Einen Tag, nachdem in Bemerode ein 48 Jahre alter Mann tot in seiner Wohnung aufgefunden wurde,  ist dessen Ehefrau vorläufig festgenommen worden. Auf Nachfrage von Radio Hannover teilte  Oberstaatsanwalt Thomas Klinge mit, dass ein Anfangsverdacht gegen die Frau vorliegt. Aktuell werde geprüft, ob dieser für eine Untersuchungshaft ausreicht. Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen mutmaßlichen Mordes. Familienangehörige hatten den 48-Jährigen am Mittwochvormittag leblos in dessen Wohnung am Brockfeld aufgefunden. Als am Abend der Obduktionsbericht der Medizinischen Hochschule vorlag, war klar, dass der dreifache Vater durch einen Stich in den Oberkörper ums Leben gekommen ist.