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++ Üstra und Regiobus streichen Nachtverkehr wegen Corona ++

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Üstra und Regiobus verzichten wegen Corona am Wochenende auf den Nachtverkehr. Damit reagiere man auf die ohnehin eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten, teilten beide Unternehmen mit. Bei den Stadtbahnen und Bussen der Üstra falle der Sternverkehr aus, die letzten Bahnen sollen zwischen Mitternacht und ein Uhr morgens fahren. Regiobus will die sogenannten Nachtliner und Ruftaxen zwischen 1 und 5 Uhr ausfallen lassen. Der Fahrdienst Moia soll seinen Betrieb in Hannover komplett einstellen, und zwar ab April. Grund sei die eingebrochene Nachfrage wegen Corona.

++ Hannover 96 berät über Zukunft mit Kocak ++

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Die Spitzen von Hannover 96 sollen sich zu einem Gespräch über die sportliche Zukunft getroffen. Dabei soll auch eine mögliche Vertragsverlängerung mit Trainer Kenan Kocak Thema gewesen sein, wie die dpa berichtet. Die ursprüngliche Planung, erst nach Erreichen Klassenerhalts über den Vertrag zu sprechen, sei durch die Spielpause hinfällig. 96-Boss Martin Kind möchte gern langfristig mit Kocak und Sportchef Gerhard Zuber zusammenarbeiten. Kocaks Vertrag läuft noch bis Ende Juni.

++ Pistorius zu Corona: Ausgangssperren werden kommen, wenn ... ++

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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hält Ausgangssperren wegen Corona für nicht ausgeschlossen. Pistorius sagte am Donnerstag auf der Landespressekonferenz, er sei überzeugt, dass eine Ausgangssperre kommen werde, wenn klar sei, dass alles andere nicht funktioniere.

Der Minister appellierte noch einmal an die Menschen, soziale Kontakte auf das Nötigste zu beschränken. Polizei und Ordnungskräfte würden notfalls Cafés, Eisdielen und Restaurants schließen und Menschenansammlungen auflösen. Zuletzt hatte es Berichte über gut gefüllte Gaststätten und sogar Corona-Partys gegeben.

++ Region Hannover: Zahl der Corona-Infizierten steigt kräftig ++

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Die Zahl der Corona-Infizierten in der Region Hannover ist auf 238 gestiegen – ein Plus von 50 gegenüber Donnerstagmittag. Das hat die Regionsverwaltung am Abend mitgeteilt. Die meisten bestätigten Fälle gibt es demnach in Hannover mit 126, dahinter Burgwedel mit 14 und Uetze mit 10. In ganz Niedersachsen sollen es inzwischen rund 1000 Fälle sein.

++ Rathausaffäre: Anklage fordert Bewährungsstrafe für Ex-OB Schostok ++

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Acht Monate auf Bewährung wegen schwerer Untreue für Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok. Das hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Prozess um die Rathausaffäre vor dem Landgericht gefordert.

Schostok habe spätestens im Oktober 2017 von der Unrechtmäßigkeit der Gehaltszulagen an seinen damaligen Büroleiter Frank Herbert erfahren, aber nicht sofort gehandelt. Das sei ein „Unterlassen“, sagte Oberstaatsanwältin Hilke Markworth in ihrem Plädoyer.

Herbert hatte insgesamt fast 50.000 Euro an Zulagen von der Stadt kassiert. Nach dem Willen der Anklage soll er eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten bekommen und die Zulagen zurückzahlen.

Für den früheren Personaldezernenten Harald Härke forderte die Staatsanwaltschaft ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Schostok, Herbert und Härke sollen zudem jeweils 15.000 Euro für einen wohltätigen Zweck zahlen. Der Prozess um die Rathausaffäre soll im April weitergehen, dann mit den Plädoyers der Verteidiger.

++ Jetzt 173 Infektionsfälle in der Region Hannover ++

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Die Region Hannover hat am Mittwoch (Stand 17.33 Uhr) insgesamt 173 Menschen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Hier die Verteilung nach Kommunen:
 
Landeshauptstadt Hannover: 97 Fälle
Barsinghausen: 2 Fälle
Burgdorf: 3 Fälle
Burgwedel: 11 Fälle
Garbsen: 5 Fall
Gehrden: 1 Fall
Hemmingen: 4 Fälle
Isernhagen: 4 Fälle
Laatzen: 1 Fall
Langenhagen: 3 Fälle
Lehrte: 1 Fälle
Neustadt: 1 Fälle
Pattensen: 3 Fälle
Ronnenberg: 5 Fälle
Seelze: 6 Fälle
Sehnde: 0 Fälle
Springe: 6 Fälle
Uetze: 9 Fälle
Wedemark: 5 Fälle
Wennigsen: 4 Fälle
Wunstorf: 3 Fälle

++ Corona: Land verbietet Hotel-Übernachtungen ++

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Das Land Niedersachsen hat die Gesundheitsämter angewiesen, Übernachtungen von Touristen in Hotels, in Pensionen, auf Campingplätzen und in privaten Unterkünften zu untersagen. Ebenfalls sollen Werkstätten für Menschen mit Behinderung geschlossen werden. Auch medizinisch nicht dringend notwendige Operationen müssen in den Kliniken nun verschoben werden, damit die Krankenhausbetten für die Behandlung von Corona-Patienten frei bleiben. Restaurants, Speisegaststätten und Mensen dürfen nur geöffnet werden, wenn das Risiko zur Ausbreitung des Coronaviruses minimiert wird. Etwa durch Hygienemaßnahmen, zwei Meter Abstand und die Beschränkung der Öffnungszeiten von 6 bis 18 Uhr. Zur Frage eines Ausgehverbots sagte der Leiter des Niedersächsischen Krisenstabes Heiger Scholz, dass dies natürlich nicht völlig aus der Welt sei, weil man sehe, dass es in anderen Ländern der Fall ist. Aber bisher hoffe man noch, dass die Bevölkerung so vernünftig ist, dass das Land zu solchen Maßnahmen nicht greifen muss. Das wäre ein wirklich harter Schritt, so Scholz.

++ Behörden und öffentliche Orte: Stadt verhängt weitere Maßnahmen wegen Corona ++

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Zum Schutz der Bevölkerung, aber auch der eigenen Mitarbeiter hat die Stadt weitere umfassende Maßnahmen getroffen. Vor allem persönliche Kontakte mit Behörden sollen weitestgehend vermieden werden. Stattdessen wird auf Telefon und E-Mail umgestiegen. Alle Bürgerämter und das Hannover ServiceCenter am Schützenplatz bleiben für Kundenverkehr geschlossen, ebenso Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit. Im Fachbereich Soziales gibt es vormittags zumindest einen Notbetrieb für Leistungsempfänger. Auch Bücherrückgaben sind noch möglich – allerdings nur über die Außenrückgabestelle der Stadtbibliothek. Wer demnächst heiratet, darf nur im kleinen Kreis getraut werden: Für standesamtliche Hochzeiten gilt, neben dem Brautpaar sind derzeit noch sieben weitere Gäste zugelassen. Außerdem wurden etliche weitere Orte in der Stadt ebenfalls dicht gemacht, darunter das HCC samt Stadtpark, die Herrenhäuser Gärten und diverse Anlaufpunkte in der Eilenriede. Das Ganze gilt bis auf weiteres, mindestens aber bis 18. April.

++ Tatverdächtiger nach Vergewaltigung in Döhren in U-Haft ++

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Die Polizei hat am Mittwoch einen Mann festgenommen, der in Döhren versucht haben soll eine Jugendliche zu vergewaltigen. Anfang der Woche waren die Ermittler mit einem Zeugenaufruf samt Video an die Öffentlichkeit gegangen. Mit Erfolg. Hinweise aus der Bevölkerung führten auf die Spur eines 25-jährigen Tatverdächtigen aus Laatzen. Er wurde am Morgen in seinem Zuhause festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Er soll eine 15-Jährige im vergangen September versucht haben in einem Kellerabgang im Stadtteil Döhren zu vergewaltigen. Nur durch erhebliche verbale und körperliche Gegenwehr konnte sich das Mädchen nach Angaben der Ermittlunsgbehörden aus der Situation befreien und flüchten. Unmittelbar vor der Tat war der Verdächtige in einer Stadtbahn von einer Überwachungskamera gefilmt worden.

++ Oberbürgermeister Belit Onay zum zweiten Mal Papa geworden ++

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Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay ist zum zweiten Mal Vater geworden. Wie das Rathaus bekannt gegeben hat, ist das Kind am Dienstag zur Welt gekommen. Das Baby sei gesund hieß es - ob es ein Mädchen oder ein Junge ist, wurde nicht verraten. Belit Onay und seine Frau Derya haben bereits einen kleinen Sohn. Im kommenden Jahr will der Oberbürgermeister in Elternzeit gehen.