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++ Tankstellenüberfall in Stöcken ++

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Ein unbekannter Täter hat in der Nacht zu Sonntag eine Tankstelle in Stöcken überfallen und dabei Bargeld erbeutet. Nach ersten Erkenntnissen der Kriminalpolizei kam der junge Mann gegen 01:50 Uhr am Sonntagmorgen in die Tankstelle am Jadekämp in Stöcken. Er bedrohte die 23-jährige Mitarbeiterin mit einem Messer und forderte Geld. Mit seiner Beute flüchtete er in Richtung Garbsener Landstraße. Die Frau an der Kasse blieb unverletzt.

Die Zeugin beschrieb den jungen Mann, als etwa 17 bis 18 Jahre alt und 1 Meter 65 groß. Wenn Sie Hinweise zu dem Fall haben melden Sie sich bitte beim Kriminaldauerdienst.

++ Langenhagen darf wieder baden und duschen - aber nicht trinken ++

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Alle Langenhagener dürfen ab sofort wieder duschen und baden. Auch Waschen und Zähneputzen ist wieder erlaubt. Denn Enercity hat das Trinkwassernetz freigegeben – aber nicht für alle Zwecke. So bleibt das Trinken sowie das Zubereiten von Speisen mit dem Leitungswasser weiterhin verboten, auch wenn das Wasser abgekocht wird. Das hat Enercity am Freitagabend mitgeteilt.

Zuvor hatten die Stadtwerke die Trinkwassernutzung in einigen Straßen für alle Zwecke freigegeben – darunter „Am Pferdemarkt“, die Leibnizstraße und den Breimerwinkel. Dort bleibt es auch dabei.

Rund 2000 Haushalte in Langenhagen konnten seit Ende Oktober das Trinkwasser nicht mehr Nutzen. Offenbar war Reinigungsmittel aus einem Gewerbebetrieb in das Wasser gelangt. Das Technische Hilfswerk versorgte die Menschen seither mit Wasser.

Inzwischen ist nun also in allen Haushalten das Waschen, Baden und Duschen mit dem Wasser wieder erlaubt. Weitere Infos dazu unter langenhagen.de/trinkwasser

++ Weihnachtsmarkt in Hannover fällt wohl aus ++

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Schlechte Nachricht für Fans von Glühwein und Schmalzkuchen: In diesem Jahr wird es wohl keinen Weihnachtsmarkt hier bei uns geben. Wegen der Corona-Lage und des Teil-Lockdowns lege man die Planungen auf Eis, sagte Hannovers erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette. Darauf habe sie sich mit Regionspräsident Hauke Jagau verständigt.

Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes verbiete Weihnachtsmärkte ausdrücklich, so Tegtmeyer-Dette. Sollte sich die Lage noch deutlich entspannen, wolle man zusammen mit der Region schauen, was noch machbar sei. Die Situation sei für Schausteller existenzbedrohend und betrüblich für Menschen, die sich auf adventliche Stimmung in der City gefreut haben. Das bedaure sie sehr, so Tegtmeyer-Dette.

In der Region haben sich seit gestern 186 Menschen neu mit dem Corona-Virus infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz auf 100.000 Einwohner liegt bei rund 124.

++ Langenhagen: Erste Haushalte haben wieder Trinkwasser ++

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Erstes Aufatmen in Langenhagen: Rund 400 Haushalte können das Trinkwasser wieder nutzen. Laut Enercity gilt die Teil-Entwarnung für die komplette Straße „Am Pferdemarkt“, für die Leibnizstraße und den Breimerwinkel. In der Emil-von-Behring-, der Robert-Koch-, der Virchow- und der Walsroder Straße ist das Trinkwasser nur für bestimmte Hausnummern freigegeben. Allerdings müssten die Leitungen vor der Nutzung zwei Mal durchgespült werden, teilte Enercity weiter mit.

Rund 2000 Haushalte in Langenhagen sind seit Ende Oktober von einer Verunreinigung des Trinkwassers betroffen. Die Stadtwerke gehen davon aus, dass Reinungsmittel aus einem Gewerbebetrieb ins Wasser gelangt ist, das zu Schaumbildung führt. Das Technische Hilfswerk hat seither täglich rund 13.000 Liter Wasser an die betroffenen Haushalte ausgegeben.

Enercity-Sprecher Carlo Kallen sagte gegenüber Radio Hannover, bis alle Haushalte wieder ihr Trinkwasser nutzen könnten, könnten Tage oder Wochen vergehen. Zunächst müssten Labore und Behörden grünes Licht geben.

Welche Straßen und Hausnummern genau wieder Trinkwasser haben und wie die Leitungen durchgespült werden müssen findet sich im Internet unter langenhagen.de/trinkwasser

++ 2000 Haushalte in Langenhagen weiterhin ohne Trinkwasser ++

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Rund 2000 Haushalte in Langenhagen sind seit Tagen ohne Trinkwasser, weil es verunreinigt ist. Die Bewohner rund um den Reuterdamm im Norden der Stadt sollen das Trinkwasser weiterhin nicht nutzen – nur für die Toilettenspülung. Bereits Mitte letzter Woche war festgestellt worden, dass schaumiges und nach Reinigungsmitteln riechendes Wasser aus vielen Leitungen kam. Die Stadtwerke untersuchten das Wasser und es erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei der Substanz im Wasser um ein Reinigungsprodukt handelt. Herkunft und exakte Zusammensetzung werden weiter ermittelt, heißt es von Enercity. Die betroffenen Haushalte werden täglich  an sechs Ausgabestellen mit insgesamt 13.000 Litern Trinkwasser versorgt. Bereits kurz nach Bekanntwerden der Verunreinigung hatte Enercity Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

++ Missbrauchsfall Münster: weitere Vorwürfe gegen Hannoveraner ++

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Im Kindesmissbrauchsfall von Münster hat die Staatsanwaltschaft weitere Vorwürfe gegen die Beschuldigten erhoben. Auch gegen den Angeklagten aus Hannover. Der 50-Jährige soll zwei weitere Taten begangen haben. Das soll laut Staatsanwaltschaft die Auswertung von Handydaten ergeben haben. Demnach soll sich der Hannoveraner nun insgesamt drei Mal an einem inzwischen 11-jährigen Jungen vergangen haben. Neben dem 50-Jährigen ist bereits ein weiterer 35 Jahre alter Mann aus Hannover in dem Missbrauchsfall angeklagt. Insgesamt werden vier Männern beschuldigt zwei Jungen tagelang in einer Münsteraner Kleingartenlaube wiederholt sexuell missbraucht zu haben. Die Kinder waren damals fünf und zehn Jahre alt. Der Hauptangeklagte ist ein 27 Jahre alter Mann. Eines der Opfer war der Sohn seiner Lebensgefährtin. Der Prozess gegen die angeklagten Männer beginnt am 12. November.

++ Brandstiftung - Geisterbahn auf Schützenplatz durch Feuer zerstört ++

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Das Feuer auf Hannovers Schützenplatz ist absichtlich gelegt worden. Die Ermittler gehen nach ihren Untersuchungen vor Ort von Brandstiftung aus. Auf dem Gelände standen am Monatg in den frühen Morgenstunden drei Lkw-Anhänger eines Schaustellers in Flammen. Auf den Transportern war die abgebaute Geisterbahn vom Herbstvergnügen verstaut.  Das Fahrgeschäft wurde bei dem Brand vollkommen zerstört. Der Schaden wird auf 750.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht nun Zeugen, die auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den oder die Brandstifter geben können.

++ Verstöße gegen Corona-Regeln: Polizei macht Dax-Bierbörse vorzeitig dicht ++

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Vor Beginn des Teil-Lockdowns wollte es die Dax-Bierbörse am Raschplatz nach eigener Ankündigung „noch mal so richtig krachen lassen“ und lockte zum Wochenende mit Freibier und Rabatten. Die Polizei hat den Club in der Nacht zu Sonntag wegen massiver Corona Regelverstößen schließen lassen. Während es am Samstag nur Ermahnungen gab, weil sich einige Gäste nicht an die Abstände hielten, soll die Lage in der Nacht darauf aus dem Ruder gelaufen sein. Die Polizei berichtet, dass etwa 500 Gäste in der Dax Bierbörse enthemmt gefeiert hätten. Einige tanzten demnach sogar auf den Tischen. Außerdem trugen viele Gäste abseits der Sitzplätze keine Masken und standen in größeren Gruppen beieinander.  Dem Betreiber droht wegen der Verstöße gegen die Corona-Bestimmungen nun ein saftiges Bußgeld von bis zu 25.000 Euro .

++ Gericht kippt Corona-Sperrstunde in der Gastronomie ++

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Die Corona-Sperrstunde und das Verkaufsverbot für Alkohol außer Haus in der Gastronomie sind rechtswidrig. Das hat das das Oberverwaltungsgericht Lüneburg am Donnerstag entschieden. Damit dürfen Restaurants, Bars und Kneipen auch dann zwischen 23 und 6 Uhr geöffnet bleiben, wenn die Zahl der Corona-Neuinfektionen bestimmte Inzidenzwerte überschreitet. Das Überschreiten reiche allein als Begründung nicht aus.

Die Richter bemängelten zudem, dass in der Corona-Verordnung des Landes nicht ausreichend erklärt werde, warum gerade der Aufenthalt in Gastronomiebetrieben zwischen 23 und 6 Uhr ein erhöhtes Infektionsrisiko berge. Gleiches gelte für den Außer-Haus-Verkauf alkoholischer Getränke.

Geklagt hatte eine Bar-Betreiberin aus Delmenhorst. Die Freude dürfte aber wohl nur kurz währen, denn Gastronomiebetriebe müssen ab Montag für zunächst vier Wochen schließen. Grund für den Lockdown sind die steigenden Corona-Infektionszahlen.

Die Landesregierung appellierte angesichts des Urteils noch einmal an die Bürger, die Zahl der persönlichen Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren.

Das OVG Lüneburg hatte bereits das von der Landesregierung beschlossene Beherbergungsverbot gekippt.

++ Zweiter Corona-Lockdown - Handel bleibt geöffnet ++

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Es kommt ein neuer Corona-Lockdown – und zwar schon ab Montag. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und die Länderkollegen haben heute stundenlang mit Bundeskanzlerin Angela Merkel über die Ausgestaltung debattiert.

Die Maßnahmen sehen vor, dass sich ab Montag nur noch Mitglieder aus zwei Hausständen in der Öffentlichkeit treffen dürfen, und zwar mit höchstens zehn Personen. Private und öffentliche Feiern sind verboten, und auf Reisen und Besuche soll möglichst verzichtet werden. Gastronomiebetriebe wie Restaurants, Bars und Kneipen müssen ab Montag schließen. Ebenso wie Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser oder etwa Fitnessstudios, Schönheitssalons und Schwimmbäder. Auch Veranstaltungen sollen verboten werden. Geöffnet bleiben laut Merkel Supermärkte sowie der Groß- und Einzelhandel.

Die City-Gemeinschaft in Hannover hat den für den 8. November geplanten verkaufsoffenen Sonntag trotzdem heute abgesagt.

In zwei Wochen wollen die Kanzlerin und die Länderchefs darüber beraten, ob der Lockdown die gewünschten Ergebnisse bringt.