++ Üstra erwischt deutlich mehr Schwarzfahrer ++

Kategorie:

Rund 59.000 Schwarzfahrer hat die Üstra im vergangenen Jahr auf frischer Tat ertappt – das waren rund 25 Prozent mehr als noch 2018. Ein deutliches Plus also, das die Verkehrsbetriebe auf vermehrte Kontrollen zurückführen. Etwa jeder achte Schwarzfahrer sei Wiederholungstäter gewesen und habe sich einen Strafantrag eingehandelt, teilte die Üstra mit. Prozentual gesehen betrug der Anteil derjenigen ohne gültigen Fahrschein übrigens unter 2 Prozent.­

++ Nach Shitstorm: 96-Boss Kind entschuldigt sich bei Sandhausen ++

Kategorie:

„Es stört mich, dass wir uns mit Vereinen wie dem SV Sandhausen vergleichen müssen“, hat 96-Boss Martin Kind gesagt – und einen Shitstorm im Social Web geerntet. Nun hat sich Kind für die Äußerung entschuldigt. Er habe lediglich aufzeigen wollen, dass es Vereine in der Zweiten Liga gibt, die mit weniger Geld mehr erreicht hätten. Sandhausen habe in den vergangenen Jahren eine großartige Entwicklung gezeigt, der er Respekt und Anerkennung zolle, so Kind. Die Mannschaft, bei der 96-Coach Kenan Kocak mehr als zwei Jahre lang Trainer war, rangiert derzeit auf Platz 9 in der Tabelle, die „Roten“ auf Rang 13.

++ „Fridays for Future“: Demo gegen Siemens in Laatzen ++

Kategorie:

 „Fridays for Future“ - Aktivisten haben heute nicht nur auf dem Opernplatz demonstriert, sondern auch vor dem Siemens-Standort in Laatzen. Die Klimaschützer kritisieren, dass der Konzern Teile für eine Kohlemine in Australien liefern will. Das stehe im Gegensatz dazu, dass Siemens bis 2030 klimaneutral werden wolle, teilten „Fridays for Future“ mit. Auch vor der Siemens-Zentrale in München gab es heute Demonstrationen. Die australische Regierung hatte sich beim letzten Weltklimagipfel quergestellt und eine Abschlusserklärung verhindert, unter anderem wegen der Kohleindustrie des Landes. Der Kontinent wird derzeit von verheerenden Feuern heimgesucht: Mehr als 20 Menschen und über eine Milliarde Tiere sollen bereits ums Leben gekommen sein.

++ Supermarkt-Einbrecher auf frischer Tat ertappt ++

Kategorie:

 Hannovers Polizei hat in der Nacht zu Donnerstag einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt. Nach Angaben der Beamten löste der 18-Jährige Einbrecher bereits beim Einschlagen der Supermarkt Scheibe in Hannover Hainholz einen Alarm aus. Während sich der junge Mann im Laden auf die Suche nach Tabak und Hochprozentigen machte, umstellte die Polizei draußen das Gelände und wartete bis der junge Mann von selbst hinaus kam. Als der 18-Jährige schlussendlich den Supermarkt verließ wurde er direkt festgenommen. Bei sich trug er zwei Einkaufstaschen voll mit Alkohol Tabak und Kleidung.

++ Mittelfeld: Linienbus fährt Fußgänger an ++

Kategorie:

Bei einem Zusammenstoß gestern in Mittelfeld hat der Fahrer eines Linienbusses aber nicht bemerkt, dass es einen Unfall gab. Nach Angaben der Polizei touchierte der Bus einen Fußgänger an der Kreuzung am Mittelfelde/Spittastraße. Der Fahrer setzte seine Fahrt aber unbeirrt fort. Erst an der nächsten Haltestelle machte ihn ein Autofahrer und Zeuge auf die Kollision aufmerksam. Bei dem Unfall erlitt der Fußgänger zum Glück nur leichte Verletzungen. Um dem Unfallhergang genau nachvollziehen zu können bitten die Ermittler nun nach Zeugen.

++ Straßenbauarbeiten in Großburgwedel bis zum Jahresende ++

Kategorie:

Sicherer, fahrradfreundlicher und barrierefrei soll die Ortsdurchfahrt in Großburgwedel werden. Bis es soweit ist, müssen sich die Bewohner des Stadtteils aber erstmal auf Behinderungen einstellen. Ende Januar sollen die Arbeiten beginnen. In mehreren Bauabschnitten wird an der Thönser Straße, der Kleinburgwedeler Straße und der Großburgwedeler Straße gearbeitet. Nach bisherigen Planungen dauert die Sanierung bis Ende des Jahres. 

++ Auch im Jahr 2019 hohes Passagieraufkommen am Flughafen Hannover-Langenhagen ++

Kategorie:

Die Zahl der Passagiere ist 2019 fast auf dem Rekordniveau des Vorjahres geblieben und nur um 0,4 Prozent zurückgegangen. Rund 6,3 Millionen Menschen sind in Hannover-Langenhagen gestartet und gelandet.

Auch für das nächste Jahr sieht die Prognose ähnlich aus, wie uns eine Sprecherin des Flughafens mitteilte: Für 2020 rechnet der Flughafen nur mit einem leichten Rückgang.

Das entspricht auch einer Prognose des Flughafenverbands ADV für alle deutschen Flughäfen, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete. Grund für die allgemein niedrigeren Zahlen seien aber nicht das Klimabewusstsein der Passagiere, sondern gestiegene Ölpreise, eine schwächelnde Wirtschaft und Handelskonflikte.

++ Spielhallenüberfall: Zeugen gesucht! ++

Kategorie:

Die Kriminalpolizei Hannover sucht dringend Zeugen zu einem versuchten Spielhallenüberfall in Neustadt am Rübenberge. Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat der Unbekannte kurz vor Mitternacht den Geschäftsraum betreten, bedrohte die Angestellte und forderte Geld. Als ein Gast auf die Situation aufmerksam wurde, flüchtete der Räuber ohne Beute aus der Spielhalle. Die Angestellte und der Gast blieben bei dem Überfall unverletzt. In welche Richtung der Mann flüchtete, konnte die Polizei nicht ermitteln. Auch die anschließende Fahndung brachte keinen Erfolg.

++ Müllgebühren in der Region Hannover steigen an ++

Kategorie:

Die Abfallwirtschaft aha hat ihre neuen Gebührenbescheide verschickt, die bis 2022 gelten sollen. Damit steigen die Müllgebühren in der Region Hannover ab dem 01. Januar um durchschnittlich 11,4 Prozent. Es gibt nun aber auch die Möglichkeit zur Reduktion. Dabei können die Haushalte angeben, wieviel Liter Müll sie produzieren und somit laut Medienberichten bis zu 46 Prozent sparen. Um zusätzlichen Nachfragen im Service gewachsen zu sein, hat aha offenbar auch den Telefonservice aufgestockt. Demnach bietet es sich besonders ab der Wochenmitte an, bei aha anzurufen. Zu dieser Zeit ist in den Leitungen der Abfallwirtschaft wohl am wenigsten los.

++ Schlüsseldienst-Wucher? ++

Kategorie:

In Burgwedel hat offenbar ein Schlüsseldienst-Service eine Rechnung in Höhe von fast 750 Euro ausgestellt und somit die Notsituation der Geschädigten ausgenutzt! Heute wird der Fall vor dem Landgericht in Hannover verhandelt. Das Amtsgericht Burgwedel hatte einen 24-Jährigen Mitarbeiter des örtlichen Schlüsseldienstes zuvor wegen Wuchers zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Mann bestritt allerdings, der vor Ort eingesetzte Monteur gewesen zu sein.

Das Paar hatte sich im März 2018 offenbar aus ihrer Wohnung ausgesperrt. Aus Angst um ihre zweijährige Tochter riefen sie den Schlüsseldienst, der die Tür daraufhin mit einem Draht und den Schließzylinder austauschte. Die Rechnung, die danach präsentiert wurde, betrug offenbar 746 Euro und 96 Cent. Der marktübliche Preis soll dagegen bei rund 200 Euro liegen.

++ Hat Anna-Lenas Mörder noch eine weitere Frau umgebracht? ++

Kategorie:

Dieser Frage geht die Polizei weiterhin nach. Ronald B., der Mann, der die Jugendliche im Sommer 2018 erschlagen hat, gilt nun auch im Fall der getöteten 55 Jährigen Veronika B. offiziell als Tatverdächtiger. Das hat Kathrin Söfker, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Hannover, bestätigt. Die Taten liegen zeitlich nur knapp zwei Monate auseinander. Außerdem lebte Ronald B. in der Nähe der beiden Tatorte, die nur ca. 600 Meter voneinander trennen. Weiterhin sind am Leichenfundort von Veronika B. unter anderem DNA-Spuren gefunden worden, die die Polizei weiterhin untersucht. Bereits der Mord an Anna-Lena konnte durch DNA-Spuren an der Tatwaffe aufgeklärt werden. Ronald B. ist wegen Totschlags an der Schülerin zu einer Freiheitsstrafe von 14 Jahren verurteilt worden.

++ "drei von der Parkbank": Demonstration in Hannover ++

Kategorie:

Für die "drei von der Parkbank" sind am Mittwoch auch in Hannover Menschen auf die Straßen gegangen. Etwa 100 linksradikale Demonstrierende die sich „Soli Gruppe Parkbank Hannover" nennen trafen sich am Klagesmarkt und zogen von dort aus über den Konigsworther Platz bis schließlich zur Lutherkirche. Sie wollten auf einen Prozess aufmerksam machen, der gestern Morgen vor den Landgericht in Hamburg begonnen hatte. Dort müssen sich drei Linksextremisten für offenbar geplante Brandanschläge verantworte, die wohl für den zweiten Jahrestag der Proteste gegen den G20 Gipfel vorgesehen waren. Die Angeklagten erhielten im Laufe der Berichterstattung den Namen "die drei von der Parkbank". Die Polizei nahm sie an einer Parkbank fest und stellte dabei wohl auch einige Brandsätze sicher.