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++ 100 Jobs in Gefahr: DZS in Vahrenwald soll schließen ++

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Bittere Nachricht für die Beschäftigten von DZS in Vahrenwald: Die Geschäftsführung hat der Belegschaft mitgeteilt, dass der Standort zum Jahresende geschlossen werden soll. 95 von 114 Beschäftigte verlieren laut IG Metall ihren Arbeitsplatz. Die Schließung des Unternehmens sei aus Sicht der Gewerkschaft falsch und bar jeder ökonomischen Vernunft. Man werde nicht kampflos hinnehmen, dass in Vahrenwald nach Nexans ein weiterer Betrieb dichtgemacht wird. Die DZS GmbH ist ein Telekommunikationsausrüster. Sie produziert technische Lösungen für den Breitbandausbau und hat laut IG Metall gut gefüllte Auftragsbücher. Anfang 2020 wurde das Unternehmen Keymile Teil des amerikanischen/südkoreanischen Telekommunikationskonzernes DZS. Investitionen in neue Produktionsanlagen und weitere Entwicklungen von Produkten seien laut IG Metall ausgeblieben. Anstatt die Stärken des hannoverschen Standorts zu nutzen, werde sinnloser Kahlschlag betrieben. Für den Erhalt des Standorts hat die Gewerkschaft die Beschäftigten am Dienstag zum Warnstreik aufgerufen.

++ Althusmann zu CDU-Wahlschlappen: "Gier frisst Hirn" ++

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Niedersachsens CDU-Chef Bernd Althusmann hat das Ergebnis für seine Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz als „bitter" bezeichnet. Die CDU habe in beiden Ländern aus mehreren Gründen stark verloren: So seien die Menschen vor allem enttäuscht über das nicht optimale Impfmanagement. Man müsse schleunigst auch die Hausärzte mit einbinden und mehr testen. Zum anderen habe die sogenannte Maskenaffäre belastet. "Gier frisst Hirn", sagte Althusmann. Hier müsse möglichst schnell Klarheit geschaffen werden. Die CDU hat in Baden-Württemberg rund drei und in Rheinland-Pfalz vier Prozent verloren. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil nannte das Abschneiden der SPD in Baden-Württemberg "arg enttäuschend". Dort haben die Sozialdemokraten 1,7 Prozent verloren. In Rheinland-Pfalz hingegen habe seine Parteikollegin Malu Dreyer einen großartigen Wahlkampf geführt. Er gratuliere herzlich zum Wahlsieg, so Weil.

++ 96-Spieler hat Covid 19 - Mannschaft in Quarantäne ++

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Hannover 96-Spieler Genki Haraguchi ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden, die gesamte Mannschaft ist deshalb in Quarantäne. Wie und wo sich Haraguchi angesteckt haben könnte, dazu machte der Verein keine Angaben. Es fühle sich ein bisschen an wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“, sagte 96-Sportdirektor Gerhard Zuber. Denn genau einem Jahr mussten die „Roten“ schon einmal komplett in die Isolation. Damals war Jannes Horn positiv getestet worden. Man habe also schon ein bisschen Erfahrung mit der Situation, so Zuber. Wichtig sei nun, dass man die Mannschaft nun zwei Wochen lang beschäftige, um so wenig Substanz wie möglich zu verlieren. Deshalb bekommen die Spieler nun wie schon vor einem Jahr Spinning-Räder und Fitnesspläne. 96-Torwart Michael Esser ist bereits seit Mittwoch in Quarantäne, er hatte laut Verein einen Corona-Fall im Familienkreis. Das Spiel der „Roten“ gegen Kiel am Freitag dürfte voraussichtlich ausfallen.

++ OB Onay: "Die Menschen sind frustriert, weil nicht gelockert wird" ++

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Der Inzidenzwert hier bei uns in Hannover liegt weiter deutlich über 100. Die Corona-Maßnahmen werden also vorerst nicht gelockert – und das führt bei vielen Menschen zu Frust. Das sagte Oberbürgermeister Belit Onay gesten in „Klartext am Sonntag“, dem Polit-Talk, hier bei Radio Hannover. Er und andere OBs hätten der Landesregierung vorgschlagen, nicht nur die Inzidenz heranzuziehen, sondern etwa auch die Auslastung von Intensivstationen. Daneben brauche es mehr Tests und Impfungen, um Schulen, Kitas und Geschäfte wieder weiter öffnen zu können. Es gehe nicht darum, zu schummeln, betonte Onay.

Die Inzidenz bei uns in Hannover muss drei Tage in Folge unter 100 liegen, damit Schulen und Kitas weiter öffnen können. Nach sieben Tagen wäre dann auch das Shoppen mit Termin möglich.

Mit Blick auf Schulen und Kitas sagte der OB, die Belastung für Eltern und Kinder sei immens. Das wisse er aus eigener Erfahrung. Das ganze Interview mit Oberbürgermeister Belit Onay können Sie auf unserer Homepage nachhören www.radiohannover.de

++ Sie wollten einen Ball holen: Zwei Jungen ertrinken im Laher Teich ++

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Weil sie einen Ball aus dem Wasser holen wollten, sind zwei Jungen in einem Baggersee in Lahe ertrunken. Rettungskräfte bargen die Leichen des 8- und 9-Jährigen. Gestern Nachmittag hatten die Jungen hatten in der Nähe des Laher Teichs Ball gespielt, zusammen mit einem zehnjährigen Mädchen. Als der Ball ins Wasser fiel, suchten ihn die Jungen im Uferbereich und gingen kurz darauf unter. Das Mädchen alarmierte die Rettungskräfte, die konnten die Jungen aber nur noch tot bergen, wie Polizei und Feuerwehr mitteilten. Der Laher Teich fällt nach wenigen Metern steil ab, die Kinder konnten nicht schwimmen.

++ "Bitteres Ergebnis": Hannovers CDU-Chef Oppelt nennt Gründe für Wahlschlappen ++

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Ein bitteres Ergebnis für die Christdemonkraten – so hat Hannovers CDU-Chef Maximilian Oppelt das schlechte Abschneiden seiner Partei bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz bezeichnet. Oppelt sagte auf Nachfrage von Radio Hannover, wesentlich dazu beigetragen hätten die Beliebtheit der Spitzenkandidaten Winfried Kretschmann von den Grünen und Malu Dreyer von der SPD. Ferner habe das unanständige Verhalten einzelner Abgeordneter bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken eine Rolle gespielt. Und dass viele Menschen ungeduldig würden wegen der Verhaltensregeln. Deshalb müssten die Verantwortlichen nun noch einmal schauen, wie schneller geimpft werden könne. Die CDU hat in Baden-Württemberg nach vorläufigem Ergebnis knapp 3 und in Rheinland-Pfalz rund 4 Prozentpunkte verloren.

Hannovers CDU hat derweil am Wochenende darüber abgestimmt, wer sich für ein Bundestagsmandat bewerben darf. Im nördlichen Wahlkreis erhielt CDU-Chef Oppelt rund 88 Prozent der Stimmen. Er sagte, das Ergebnis gebe ihm Rückenwind für den Wahlkampf. Bundestagswahl ist am 26. September.

++ Tui und Eurowings: Bald wieder Flüge von Hannover nach Mallorca ++

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Tui will ab kommende Woche Sonntag wieder Flüge von Hannover nach Mallorca anbieten - das gab es seit Oktober nicht mehr. Grund ist die Aufhebung der Beschränkungen für die Balearen-Inseln und weitere spanische Regionen. Urlaubs-Rückkehrer müssen dann hier in Deutschland nicht mehr in Quarantäne.

Tui-Deutschland-Chef Marek Andryszak sagte, den Osterferien auf Mallorca stehe nichts mehr im Weg. Der erste Flug von Langenhagen soll am 21. März starten, später soll es dann an fünf Tagen die Woche auf die Balearen-Insel gehen. Wie Tui weiter mitteilte, sollen erste große Hotels auf der Insel demnächst den Betrieb aufnehmen. Flüge auf die übrigen BalearenInseln Ibiza, Menorca und Formentera sollen bald folgen.

Auch die Lufthansa-Tochter Eurowings will Berichten zufolge schon bald wieder von Langenhagen nach Mallora fliegen.

++ Über-70-Jährige sollen sich zur Impfung anmelden können ++

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Ab der kommenden Woche sollen auch Über-70-Jährige hier bei uns in Hannover einen Impftermin vereinbaren können. Man starte damit in die nächste Phase der Impfkampagne, sagte Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens am Freitag.Zunächst seien weiterhin die kommunalen Impfzentren und mobilen Teams für die Immunisierung zuständig. Ab April sollten dann nach und nach auch niedergelassene Ärzte impfen. Voraussetzung dafür sei, so Behrens, die zuverlässige und gesteigerte Belieferung mit Impfstoff durch den Bund.

Ab Ende kommender Woche sollen über 70-Jährige dann Post von der Landesregierung erhalten mit wichtigen Informationen für die Anmeldung. Dabei sollen zuerst die Jahrgänge der 79- bis 77-Jährigen drankommen, danach die 76- bis 74-Jährigen und danach alle anderen über 70.

Wer jetzt schon auf einer Warteliste im Impfzentrum registriert sei, behalte laut dem Gesundheitsministerium aber seinen bevorzugten Terminanspruch. Weitere Informationen im Netz unter www.impfportal-niedersachsen.de

++ Inzidenz bleibt über 100: Weiter keine Lockerungen in Hannover ++

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Keine Aussicht auf schnelle Lockerungen: Die Sieben-Tage-Inzidenz auf 100.000 Einwohner lag am Freitag bei 104,7 – und damit immer noch über dem Schwellenwert von 100. Das hat das Gesundheitsamt der Region mitgeteilt.

Liegt der Inzidenzwert drei Tage in Folge unter 100, sollen Schulen überwiegend in den Wechselunterricht und Kitas wieder den Regelbetrieb aufnehmen. Kontaktbeschränkungen sollen gelockert werden, wenn die Inzidenz sieben Tage lang unter 100 liegt. Dann wäre auch Einkaufen ohne Termin wieder möglich.

In acht Regionen in Niedersachsen liegt der Wert immernoch über 100, darunter neben Hannover etwa in Salzgitter und Osnabrück. Landesweit beträgt die Inzidenz derzeit knapp 72.

++ Dezernentenstelle wird neu ausgeschrieben ++

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Ab August wird die Stelle des Wirtschafts- und Umweltdezernenten frei. Die Amtsinhaberin Sabine Tegtmeyer Dette steht nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung und scheidet aus den Diensten der Stadt aus. Das hat die Verwaltung mitgeteilt. Damit wird auch die Stelle des ersten Stadtrates oder der ersten Stadträtin frei. Die Dezernatsstelle soll möglichst bald ausgeschrieben werden.