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++ Erneut Bombenblindgänger in Misburg - Evakuierung ++

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Tausende Menschen hier in Hannover müssen am Donnerstag voraussichtlich ihre Häuser und Wohnungen verlassen – denn in Misburg ist erneut ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die letzte Evakuierung in dem Stadtteil ist gerade Mal zehn Wochen her.

Die Fliegerbombe liegt auf einem Baufeld am Gottfried-Benn-Weg in Misburg-Nord, wie Feuerwehr und Stadt mitteilten. Weitere Verdachtspunkte in unmittelbarer Nähe sollen Donnerstag Vormittag untersucht und sondiert werden. Dann wolle man zusammen mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst über eine mögliche Entschärfung oder Sprengung der Bombe entscheiden. Die Evakuierung der Einwohner könne dann am Nachmittag erfolgen, hieß es weiter in welchem Radius um den Fundort ist noch nicht bekannt. Zuvor müssten allerdings noch Menschen identifiziert werden, die sich derzeit wegen Corona in häuslicher Quarantäne befinden. Sie sollen kontaktiert und gesondert untergebracht werden.

Zuletzt war Mitte März ein Bombenblindgänger in Misburg-Süd entdeckt worden, rund zwei Kilometer vom aktuellen Fundort entfernt. Fast 4000 Menschen mussten damals ihre Wohnungen verlassen. Weitere Infos zum Bombenfund und der möglichen Evakuierung in Misburg gibt es im Netz unter www.hannover.de

 

++ Discos doch nur mit Maske - FDP kritisiert "Verordnungs-Chaos" ++

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Tanzen in Hannovers Clubs und Discos – auch das ist ab Freitag wieder erlaubt, wenn bei uns die nächste Lockerungsstufe der Corona-Regeln in Kraft tritt. Auch auf der Tanzfläche der Disco gilt aber nun doch die Maskenpflicht. Die Corona-Verordnung wird entsprechend geändert, sagte eine Regierungssprecherin zu Radio Hannover. Demnach wird auch ein Negativtest Voraussetzung für einen Clubbesuch sein. Erlaubt ist außerdem nur halbe Auslastung.

Beim Thema Masken hatte das Land bereits vor kurzem eine Kehrtwende hingelegt und angekündigte Pläne, die Maskenpflicht im Einzelhandel aufzuheben, wenig später nach Kritik wieder einkassiert. Ein gefundenes Fressen für die Landtagsopposition: FDP-Fraktionschef Stefan Birkner spricht von einem „Verordnungs-Chaos“, die Corona-Politik sei „schludrig und konzeptlos“. Die Menschen in Niedersachsen hätten ein Recht auf eine verantwortungsvolle, nachvollziehbare und durchdachte Politik.

++ Messerangriff auf Weißekreuzplatz: Verdächtiger auf freiem Fuß ++

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Nach dem Messerangriff am Weißekreuzplatz hat die Staatsanwaltschaft jetzt Ermittlungen wegen versuchter Tötung aufgenommen. Tatverdächtig ist ein 38-Jähriger. Der Mann ist inzwischen allerdings wieder auf freiem Fuß. Das Opfer habe den Angreifer nicht eindeutig identifizieren können, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft zu Radio Hannover. Daher sei ein Haftbefehl aufgrund eines fehlenden dringenden Tatverdachts nicht möglich gewesen. Der 38-Jährige werde aber weiter als Beschuldigter geführt.

Er soll in der Nacht auf Dienstag mit einem Messer auf einen 36-Jährigen eingestochen haben. Das Opfer wurde lebensgefährlich verletzt und musste notoperiert werden. Der Zustand des Mannes ist inzwischen stabil. Die beiden Männer sollen am Weißekreuzplatz in Streit geraten sein. Nach ersten Erkenntnissen ging es dabei womöglich um die Nutzung der öffentlichen Toilette.

++ VWN: Pläne für neues Ausbildungszentrum in Marienwerder vorgestellt ++

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Es ist „ein weiteres Bekenntnis zum Standort Hannover“ – sagt die Personalchefin von Volkswagen Nutzfahrzeuge. VWN baut ein neues Ausbildungszentrum im Wissenschaftspark Marienwerder, also ganz in der Nähe des Werks in Stöcken. Auf 8.000 Quadratmetern will der Autobauer in Hannover all seine Ausbildungsaktivitäten ab 2024 dann unter einem Dach bündeln.

Auch wie der Neubau aussehen wird, steht schon fest: In einem Wettbewerb hat sich das Architektenbüro Mosaik aus Hannover durchgesetzt, teilte VWN am Mittwoch mit. Es punktete mit einem offenen Konzept, in der Mitte quasi durchsichtig, mit flexibler Raumgestaltung, Dachterrasse und grünen Höfen im Erdgeschoss. Ein modernes Arbeitsumfeld für Azubis, findet VWN-Ausbildungsleiter Olaf Böker.

Jedes Jahr bietet VWN in Hannover 135 Ausbildungsplätze in zehn Berufen und fünf dualen Studiengängen.

++ Bilanz: Fahrraddiebstähle gehen zurück, Beute wird aber wertvoller ++

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Weniger Delikte, aber dafür oft hochwertigere Beute: Die Zahl der Fahrraddiebstähle geht niedersachsenweit zurück. Der verursachte Schaden bleibt aber nahezu gleich. Das geht aus der Statistik für 2020 hervor, die das Landeskriminalamt am Mittwoch veröffentlicht hat.

Im vergangenen Jahr nahm die Polizei in Niedersachsen demnach fast 27.000 Fahrraddiebstähle auf, 4.600 weniger als im Vorjahr. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf rund 16,5 Millionen Euro. Hier gab es kaum eine Veränderung. Laut LKA vermutlich aufgrund der Zunahme von hochpreisigen Rädern und vor allem teurer E-Bikes.

Die im Verhältnis meisten Fahrräder wurden im vergangenen Jahr in Nienburg geklaut, gefolgt von Osnabrück, Lüneburg und Göttingen. Die Stadt Hannover rangiert mit rund 4.500 Taten auf Platz fünf.

++ Inzidenz stabil unter 35: Freitag kommen neue Lockerungen ++

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Die "Allgemeinverfügung zur Feststellung des Außerkrafttretens von Maßnahmen nach der Corona-Verordnung". Klingt sperrig – ist aber die Voraussetzung für die nächste Lockerungsstufe der Corona-Regeln hier bei uns. Und eben diese Allgemeinverfügung hat die Region Hannover nun erlassen und am Mittwochnachmittag veröffentlicht – nachdem die Inzidenz den fünften Werktag in Folge unter 35 lag.

Damit treten nun bereits am Freitag die neuen Lockerungen in Kraft, die der Stufenplan des Landes vorsieht. Unter anderem entfällt die Testpflicht für Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Freizeitparks, Spielhallen oder körpernahe Dienstleistungen wie etwa Kosmetikbehandlungen und auch Restaurant-Innenräume. Im Einzelhandel gelten dann keine Kundenbegrenzung mehr. Private geschlossene Feiern sind mit bis zu 100 negativ-getesteten Gästen erlaubt. Bars und Clubs und Diskotheken dürfen mit halber Auslastung auch wieder öffnen. Hier bleibt ein negativer Test aber Pflicht. Und: das Land rückt von seinem ursprünglichen Plan ab – auch auf Tanzflächen bleibt es nun doch bei der Maskenpflicht.

Mit der Rückkehr von mehr Normalität kommt nun auch bald eine hannoversche Tradition zurück aus der Corona-Zwangspause. Am kommenden Samstag startet die Maschseeflotte in die neue Saison. das kündigte die Üstra am Mittwoch an. Ursprünglich sollte der Saisonstart schon Anfang April sein. Zu der Zeit war die touristische Schifffahrt in Niedersachsen allerdings coronabedingt noch verboten. Die Maschseeflotte der Üstra besteht aus vier Schiffen, die sechs Anlegestellen ansteuern: Fackelträger, Altenbekener Damm, Strandbad, Quelle, Fährhaus und Stadion.

 

 

 

 

++ BMW 5er auf B6 verunglückt: Fahrer gesucht ++

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Wer hat den Unfallwagen gefahren? Die Polizei Hannover sucht den Fahrer oder die Fahrerin eines BMW 5er, der am frühen Montagmorgen auf der B6 von der Straße abgekommen ist. Die Beamten fanden vor Ort nur das demolierte Auto, aber keine Menschen.

Ein LKW-Fahrer hatte die Polizei über den Unfall nahe der Anschlussstelle Messe-Süd informiert. Dort stellten die Beamten eine über 100 Meter lange Spur der Verwüstung am Fahrbahnrand fest – mit umgeknickten Bäumen und Leitpfosten sowie diversen Fahrzeugteilen. Das kaputte Auto mit Hamelner Kennzeichen stand auch im Grünbereich der Böschung. Nur vom Fahrzeugführenden fehlte jede Spur. Die Polizei beschlagnahmte das Auto und bittet nun um Zeugenhinweise.

++ Nach Corona-Pause: Marienburg freut sich auf Besucher und Events ++

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Nach langer Pause freut sich auch die Marienburg wieder auf Besucher. Am Mittwoch hat Betreiber Nicolaus von Schöning das Programm für den Sommer vorgestellt. Einige geplante Veranstaltungen müssen coronabedingt ausfallen, etwa Konzerte des Blasorchesters Nordstemmen oder die Live-Hörspiele der Lauscherlounge. Das Best of Kleines Fest unterdessen kann stattfinden, aber in einer Neuauflage mit weniger Besuchern, 300 statt 900.

Im August gibt es ein Open Air-Kino mit dem Film „The King’s Speech“, an drei Terminen englisch anmutende Tea-Time-Events sowie ein großes Sommerfest Anfang September mit Bezug zu Robin Hood.

Allgemein gelten derzeit für einen Besuch im Innenhof von Schloss Marienburg keine Corona-Auflagen. Die aktuellen Regeln für die Events will der Betreiber jeweils online veröffentlichen: www.schloss-marienburg.de

++ Autobahnraststätte Garbsen-Süd: Parfümschmuggel aufgedeckt ++

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Polizei und Zoll haben an der Autobahnraststätte Garbsen-Süd einen Parfümschmuggel aufgedeckt. Die Zollbeamten hatten den Wagen eines 39-Jährigen kontrolliert. Dabei stellten die Fahnder nicht nur fest, dass der Mann gar keine gültige Fahrerlaubnis besaß, sondern auch mutmaßliche Hehlerware bei sich hatte. Im Kofferraum fand der Zoll etwa 170 hochwertige und neuverpackte Parfümflaschen im Wert von geschätzt gut 11.400 Euro. Die Herkunft der Ware konnte die hinzugezogene Polizei zunächst nicht verifizieren, belegen konnte der Mann sein Eigentum ebenso wenig. Die Autobahnpolizei ermittelt gegen den Mann aus Berlin neben der Hehlerei nun auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

++ Stadtkämmerer fordert zweiten Corona-Schutzschirm für Kommunen ++

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Die finanziellen Einbrüche durch die Corona-Krise machen vielen Städten und Gemeinden schwer zu schaffen - auch Hannover. Die Stadt braucht nach der Pandemie Sparprogramme, aber das wird nicht reichen, meint Stadtkämmerer Axel von der Ohe. Er forderte nun im Interview mit der Haz einen zweiten Schutzschirm des Bundes für die Kommunen - vergleichbar mit dem des vergangenen Jahres, der einen Teil der Gewerbesteuerausfälle kompensiert habe. Den Kommunen drohe Long Covid – eine sich lang hinziehende Erkrankung durch das Coronavirus, so der Stadtkämmerer. Hannover seien in der Krise Gewerbesteuereinnahmen und Gewinnbeteiligungen weggebrochen. Insgesamt werde sich das Minus laut von der Ohe auf eine mittlere dreistellige Millionensumme addieren. Hannover ist mit seiner Klage nicht allein. Nach einer aktuellen Umfrage des Niedersächsischen Städtetages rechnen dem Bericht zufolge fast alle größeren Kommunen mit massiven Steuerausfällen in den kommenden Jahren. Zum Teil drohen Gewerbesteuerausfälle um bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Steueraufkommen vor der Krise.