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++ Motorradunfall in Uetze: Junger Biker lebensgefährlich verletzt ++

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Bei einem schweren Unfall in Uetze ist am Sonntagabend ein junger Motorradfahrer lebensgefährlich verletzt worden. Der 25-Jährige wurde auf der Bundesstraße 188 von einem Auto angefahren. Der 37 Jahre alte Fahrer des Wagens kam aus Uetze und war in Richtung Kreuzkrug unterwegs als er links auf einem Feldweg abbiegen wollte. Dabei bemerkte er den entgegenkommenden Motorradfahrer offenbar zu spät. Bei dem Zusammenstoß zog sich der Motorradfahrer lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Klinik. Für die Unfallaufnahme war die B188 bis 23:15 Uhr voll gesperrt.

++ Corona-Soforthilfe: Förderprogramm der Stadt bereits ausgeschöpft ++

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Das Corona-Soforthilfeprogramm der Stadt Hannover ist bereits ausgeschöpft. Noch in dieser Woche sollen die ersten Auszahlungen beginnen. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind am Wochenende rund 2.660 Anträge mit einem Volumen von mehr als zehn Millionen Euro eingegangen. Daraufhin hat die Stadt das Online-Portal geschlossen. Die sehr rasche Nachfrage nach den Fördermitteln zeige wie notwendig es in der aktuellen Situation gewesen ist, eine Liquiditätsbrücke für von der Corona-Krise betroffenen Selbständige und Unternehmen zu schlagen, so Finanzdezernent Axel von der Ohe. Genauso zügig wolle die Stadt nun auch die Auszahlungen auf den Weg bringen. Der Fachbereich Finanzen habe bereits mit der Prüfung der vollständigen Anträge begonnen.

++ Besuchsregelung: Gesundheitsministerium nimmt Verordnung zurück ++

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 Am Freitag hat das Niedersächsische Gesundheitsministerium neue Besuchsregelungen erlassen, bereits am Samstag ruderte die Behörde zurück. "Die Verordnung schießt über das Ziel hinaus“: hieß es vom Ministerium. Den Auflagen zufolge, wäre der Kontakt mit Menschen die nicht dem Haushalt angehören in der eigenen Wohnung verboten. Damit wäre etwa auf Nachbarskinder aufpassen oder einsame ältere Verwandte besuchen mit Bußgeld geahndet worden. Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann präzisierte die Verordnung am Wochenende. Sie betonte: "während der Corona-Maßnahmen sollten sich die Bürgerinnen und Bürger auf möglichst wenige Kontakte beschränken."

++ Polizeieinsätze am Wochenende: Bilanz Positiv ++

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Flächendeckend mussten Autowaschanlagen geschlossen werden, davon abgesehen halten sich aber die meißten Menschen an das Kontaktverbot. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat nach den Polizeieinsätzen am Wochenende eine positive Bilanz gezogen. Gegenüber dem vorangegangenen Wochenende waren noch einmal mehr Beamte unterwegs. Nach Angaben des Ministers hatten die Menschen auf der Straße aber Verständnis für die Maßnahmen und die Kontrollen. Auch für das kommende Wochenende und die Osterfeiertage hat Pistorius umfassende Kontrollen angekündigt.

++ "Wir hinterlassen Spuren": FFF-Demo am Rathaus ++

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Fußabdrücke, die mit Kreide und Acrylfarben vor das Rathaus und in die Herrenhäuser Gärten gemalt wurden, sollen auf die Lage Geflüchteter an der Griechischen Grenze aufmerksam machen. Unter dem Motto „wir hinterlassen Spuren“ hat die Fridays for Future-Bewegung eine bundesweite Protestaktion gestartet. Dabei waren die Menschen hier in Hannover dazu aufgerufen mit gebotenem Abstand alleine oder zu zweit farbige Fußabdrücke am Rathaus zu hinterlassen.  Die Initiatoren der Aktion fordern solidarisches und gemeinsames Handeln der EU-Staaten. Darüber hinaus finden die Fridays for Future-Demonstrationen weiterhin statt. Allerdings im Internet unter dem Hashtag "Netzstreik fürs Klima".

++ Mehr häusliche Gewalt - Stadt und Region schaffen Schutzplätze für Frauen und Kinder ++

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Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen wegen der verordneten Ausgangsbeschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie erschreckend zu. Die Stadt und Region Hannover haben deshalb 23 zusätzliche Schutzplätze geschaffen. Sie stehen ab sofort zur Verfügung und sollen weiteren gewaltbetroffenen Frauen und Kindern in der aktuellen Situation einen sicheren Rückzugsort bieten. Es sei schnelles Handeln gefordert, sagt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Friederike Kämpfe. Denn besonders jetzt, da die räumliche Enge sowie existenzielle Ängste und Nöte Familien schwer belasten, müssten schnelle Auswege aus häuslicher Gewalt geschaffen werden. Die Schutzorganisationen würden bereits sehen, dass die Gewalt innerhalb der Familien deutlicher, häufiger und intensiver wird. Deshalb seien vorübergehende Schutzplätze so erforderlich. Das neue Angebot wird zu gleichen Teilen durch die Stadt und Region finanziert. Es ist zunächst für zwei bis drei Monate geplant und wird vom neuen Frauenhaus24 umgesetzt. Der Verein hat eine rund um die Uhr Hotline eingerichtet und organsiert die Aufnahmen.

++ CDU fordert schnelle Hilfe für das Kaifi ++

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Hannovers CDU fordert schnelle Hilfe für die Kaifi-Sportslodge. Das große Freizeitsportcenter in Ricklingen soll abgerissen werden. Auf dem Gelände ist ein moderner Bürokomplex geplant. Die CDU-Ratsfraktion fordert nun, dass die Stadt alle rechtlichen Möglichkeiten auslotet, die Sportanlage entweder zu erhalten oder aber die sportliche Nutzung als Teil des Büro-Neubaus sicherzustellen. Es sei noch nicht zu spät, eine tragfähige Lösung zu finden, so Felix Semper, der baupolitischer Sprecher der Christdemokraten. Die Zeit ticke für das Kaifi, sodass trotz der widrigen Umstände der Corona-Krise umgehend gehandelt werden müsse. Mit der Schließung der Sportslodge würde Hannover das größtes Freizeitsportcenter der Stadt verlieren. Dies gelte es im letzten Moment zu verhindern, sagt auch der sportpolitischer Sprecher Thomas Klapproth. Bestimmte Sportarten ließen sich stadtweit und in der näheren Region ausschließlich im Kaifi ausüben. Ein Verlust dieser Sportfläche würde neben privaten Sportlern auch Vereine und Schulen betreffen. Eine adäquate Ausweichmöglichkeit sei für viele nicht gegeben.

++ Jazz-Festival "Swinging Hannover" auf September verschoben ++

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Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird das traditionelle Jazz-Festival "Swinging Hannover" auf dem Trammplatz nicht an Himmelfahrt stattfinden. Die beliebte Veranstaltung ist nun, wie so viele andere auch, verschoben worden. Der Jazz-Club und der Sponsor Enercity haben sich darauf verständigt, dass das Open-Air-Festival erst am 20. September stattfinden soll. Aber auch dann werde es wieder ein stimmungsvolles Bühnenprogramm mit hochkarätigen Bands geben, so die Veranstalter.

++ Polizei erwartet Treffen von Autotuner-Szene und hat Kontrollen angekündigt ++

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An Ostern trifft sich auch in der Region Hannover jedes Jahr aufs Neue die Auto-Tuner Szene zum Car-Freitag. Die Polizei rechnet damit, dass es trotz der Corona-Kontaktsperren ein großes Treffen der Szene geben wird und hat deshalb strenge Kontrollen angekündigt. Eine spezielle Einheit wird demnach einen Schwerpunkteinsatz durchführen. Verstöße gegen das Kontaktverbot sollen konsequent geahndet werden, ebenso Geschwindigkeitsverstöße der Tuning-Fans. Bereits in den vergangenen Tagen hatten viele Autofahrer die derzeit leeren Straßen nutzen, um zu rasen. Auch am Donnerstag ahndete die Polizei etliche Tempo-Verstöße - so zum Beispiel auf dem Bremer Damm. Fünf Autofahrer waren sogar so schnell unterwegs, dass sie mit einem Fahrverbot rechnen müssen. Die höchst gemessene Geschwindigkeit lag bei 140 km/h. Erlaubt waren aber nur 60 Stundenkilometer. Bezüglich des Car-Freitags appelliert die Polizei an alle Tuning-Fans auf ein Treffen in der Region Hannover zu verzichten und zu Hause zu bleiben.

++ Hannovers Innenstadt nur noch ein Bruchteil so gut besucht wie sonst ++

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Gespenstisch sieht es in Hannovers Innenstadt aus, seitdem die corona-bedingten Schließungsmaßnahmen und das Kontaktverbot greifen. Inzwischen sind nur noch rund ein Sechstel so viele Menschen in der City unterwegs wie sonst - das berichtet die Neue Presse, die sich auf Daten der Plattform "EveryoneCounts" beruft. Demnach würden an regulären Tagen im Schnitt rund 60.000 Menschen in der Georgstraße gezählt. Aktuell sind es nur noch um die 10.000 Passanten. Vergangenen Sonntag waren es die wenigsten mit gut 3.000. Zum Vergleich: Im Vorjahr zählte dieser Tag fast 30 Mal so viele Fußgänger. Gestiegen ist hingegen die Zahl der Fahrradfahrer: Laut Auswertung der Zählstationen durch die Plattform nutzen inzwischen doppelt so viele Menschen in Hannover das Rad im Vergleich zu Zeiten vor der Pandemie.