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++ Weniger Passanten auf Hannovers Einkaufstraßen gezählt ++

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Seit den Corona-Lockerungen füllen sich die Innenstädte wieder. Die Besucherzahlen auf Hannovers Einkaufsstraßen sind gestiegen, doch die Shoppinglaune ist noch längst nicht beim Alten. Eine Auswertung der Passanten-Frequenz in 55 deutschen Städten durch den Immobiliendienstleister Engel & Völkers hat ergeben, dass an Samstagen im Mai auf den Einkaufsstraßen deutlich weniger los war als vor einem Jahr. Auf der Karmarsch- und der Großen Packhofstraße sind bis zu 48 Prozent weniger Passanten gezählt worden. Auch die Georgstraße rutschte im bundesweiten Flaniermeilen-Vergleich von Platz 3 auf Rang 7. Hier sank die durchschnittliche Passanten-Frequenz  an einem Samstag im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent.  Die Große Packhofstraße rutschte ab auf Platz 43 und die Kamarschstraße auf Rang 51.  

++ Pharmakonzern Boehringer schließt Standort in Kirchrode ++

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Das Pharma-Unternehmen Boehringer-Ingelheim gibt sein Tierversuchslabor zum Jahresende in Kirchrode auf und verlagert seinen Standort ins französische Lyon. Die gut 130 Mitarbeiter aus Hannover sind bereits darüber informiert worden und mit dem Betriebsrat soll über einen Sozialplan für die Beschäftigten verhandelt werden. Boehringer hatte das Forschungszentrum in direkter Nachbarschaft zur Tierärztlichen Hochschule erst 2012 eröffnet und rund 60 Millionen Euro investiert. Im Vorfeld der Ansiedlung hatte es Proteste von Tierversuchsgegner gegeben. Zur Schließung des Forschungslabores in Kirchrode sagte der Pharmakonzern, dass er langfristig mehr Potenzial darin sehe, einige Aktivitäten an anderen Standorten zu konzentrieren.

++ Zoff um Bodemann-Nachfolge ++

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Eigentlich sollte Hannovers Stadtrat am kommenden Donnerstag, bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause, über drei neue Dezernentenposten abstimmen. Doch das ist jetzt nicht mehr möglich. Laut Medienberichten hat Chistian Mews, der Wunschkandidat der SPD für den Posten des Stadtbaurats, seine Bewerbung zurückgezogen.  Und zwar nachdem Oberbürgermeister Belit Onay ihn telefonisch darum gebeten haben soll. Der OB habe eine fehlende Fachlichkeit und mangelnde Qualifikation des Peiner Kreisbaurats kritisiert, heißt es demnach von der enttäuschten SPD, die Mews nach wie vor als besten geeigneten Kandidaten bezeichnet. Nun fordern die Sozialdemoraten, dass das gesamte Ausschreibungsverfahren wiederholt wird - nicht nur für die Stelle des Stadtbaurats, sondern auch für den Sozial- und Personal-Dezernenten.   

++ Tuifly-Aufsichtsrat beschließt Sparplan ++

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Der massive Sparkurs ist trotz der Proteste beschlossen: Der Aufsichtsrat von Tuifly hat den vom Management vorgeschlagenen Weg bestätigt. Damit wird die Streichung hunderter Jobs bei der Airline wahrscheinlicher. Arbeitnehmervertreter hätten zwar gegen die Kürzungspläne gestimmt, hieß von Verdi, am Ende habe sich aber die Kapitalseite durchgesetzt. Viele Beschäftigte, die aus ganz Deutschland zur TUI-Zentrale nach Hannover angereist waren,  seien mit der Stimmung am Boden, so Verdi. Bei Tuifly soll die Flotte um mehr als die Hälfte auf 17 Maschinen reduziert werden - mit entsprechenden Folgen für Jobs und Standorte. Zur Zahl der akut bedrohten Arbeitsplätze gab es zunächst keine Angaben. Zuletzt war von bis zu 900 Stellen die Rede. Die Arbeitnehmervertreter hatten die Sparpläne immer wieder als zu drastisch kritisiert - auch vor dem Hintergrund, dass der TUI-Konzern einen staatlichen Kredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro erhalten hat. Von der Tuifly Geschäftsführung hieß es , die Flotte sei  für die Kundenzahl des Reiseveranstalters zu groß.

++ Kleinbus auf Knopfdruck: Test in der Wedemark, in Sehnde und Springe ++

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Kleinbus auf Knopfdruck: In der Wedemark, in Sehnde und in Springe will die Region Hannover ab kommendem Jahr das Projekt „On Demand Verkehr“ testen. Smartphone-Nutzer sollen sich dann über eine App einen Kleinbus bestellen können, ein Algorithmus soll die Fahrtwünsche auswerten und entsprechende Angebote machen. Das sagte der Verkehrsdezernent der Region, Ulf-Birger Franz, am Donnerstag bei der Vorstellung des „On-Demand-Verkehrs".

Das Projekt richte sich auch an ältere Menschen, von denen viele seien bereits mit einem Smartphone vertraut seien. Wer Hilfe brauche, könne Studierende zu Rate ziehen oder eine Hotline anrufen.

Die Region rechnet mit jährlichen Kosten zwischen 2,9 und 3,5 Millionen Euro für den „On Demand Verkehr“. Im Sommer kommenden Jahres soll das Testprojekt in der Wedemark, in Sehnde und Springe starten. Hier in Hannover bietet die VW-Tochter „Moia“ bereits einen On-Demand-Verkehr mit Kleinbussen an.

++ Fernbus-Terminal am ZOB ist das Zweitbeste Deutschlands ++

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Das Fernbus-Terminal am ZOB hier in Hannover ist das Zweitbeste in ganz Deutschland, wenn es nach dem ADAC geht. Der Automobilclub hat die Fernbusstationen von elf Metropolen getestet und demnach hat nur Stuttgart noch die Nase vorn. Hannover überzeugt laut ADAC etwa mit Witterungsschutz, WLAN und gut erkennbaren Anzeigetafeln. Einziges Manko: In Sachen Barrierefreiheit hinkt das Fernbusterminal hinterher.

++ Möglicher Corona-Impfstoff: Auch MHH will testen ++

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Die Tübinger Firma „Curevac“ will einen möglichen Corona-Impfstoff an Menschen testen – auch hier in Hannover an der MHH. Dafür sucht die Medizinische Hochschule rund 40 Testpersonen aus der Region. Ein entsprechender Aufruf solle in den kommenden Tagen erfolgen, wie Medien berichten. Demnach komme infrage, wer zwischen 18 und 60 Jahren alt und gesund sei. Das Unternehmen „Curevac“ aus Mainz will den Corona-Wirkstoff zunächst an insgesamt 168 Menschen testen, nicht nur in Hannover. Ein Impfstoff könne demnach frühestens Mitte kommenden Jahres vorliegen. Die Bundesregierung hat sich inzwischen mit 300 Millionen Euro an „Curevac“ beteiligt, um eine mögliche Übernahme aus dem Ausland zu verhindern. Weltweit sollen derzeit zehn Corona-Wirkstoffe im klinischen Testverfahren sein.

++ Gewitterfront mit heftigem Starkregen sorgt für einige Unwetter-Einsätze der Feuerwehr ++

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Eine Gewitterfront mit heftigem Starkregen ist am späten Dienstagnachmittag und frühen Abend über Hannover und die Region hinweggezogen und hat mancherorts Straßen überschwemmt, auch einzelne Keller liefen voll. Betroffen waren vor allem Kirchrode und Bemerode, aber auch einige Straßen in Seelhorst, Kleefeld, in der List und der Oststadt. Die Feuerwehr musste mehrmals ausrücken um Wasser abzupumpen. Zum Beispiel in der Nähe der Tierärztlichen Hochschule. Hier stand die Straße unter Wasser, weil die Kanalisation die Wassermassen nicht mehr aufnehmen konnten. Der viele Regen überraschte aber auch eine Buchhandlung und eine Apotheke an der Lister Meile - auch sie standen unter Wasser. In der Region Hannover musste die Feuerwehr unter anderem Keller und Garagen in den Garbsener Ortsteilen Berenbostel, Stelingen und Schloss Ricklingen auspumpen. Auch im Lehrter Ortsteil Hämelerwald gab es einige Unwettereinsätze.

++ Corona-Hilfsfond für Vereine ++

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Sie organisieren Stadtteilfeste, bieten Sportangebote, stellen Konzerte auf die Beine oder begleiten Menschen in Not: die Vereinslandschaft in der Region Hannover ist nicht nur sehr vielfältig, sie ist auch wichtig für die Gesellschaft. Deswegen hat die große Koalition aus SPD und CDU in der Regionsversammlung einen Hilfsfonds auf den Weg gebracht. Zwei Millionen Euro für den Erhalt der hannoverschen Vereinslandschaft. Denn das Ehrenamt sei einer der Grundpfeiler unserer Gesellschaft, so Ulrike Thiele, sport- und kulturpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. CDU Fraktionschef Bernward Schlossarek ergänzt: Es gehe hier um Hilfen für die Menschen, die sonst immer helfen.

++ Senioren und Jugendliche fahren im GVH künftig günstiger ++

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Ältere und jüngere Menschen fahren künftig günstiger in Bus und Bahn: Der Großraum-Verkehr-Hannover erweitert seine Tarifangebote für bestimmte Zielgruppen. Ab 2021 soll eine Seniorennetzkarte kommen – für Renter und Menschen im Ruhestand ab 60 Jahren, für monatlich 30 Euro und das gesamte Netz. Die Jugendnetzkarte gibt es weiterhin für 15 Euro, sie gilt ab dem kommenden Jahr aber nicht mehr nur für Schüler, sondern auch für jugendliche Azubis. An Berufspendler richtet sich eine neue Sechs-Tages-Karte. Die neuen Angebote sowie geplante Preisanpassungen bei anderen Tickets sind nächste Woche Thema im Verkehrsausschuss und final dann Anfang Juli im Regionsausschuss.