++ Corona-Regeln für Feiertage: Landesregierung wartet ab ++

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Während andere Bundesländer bereits Abstand von den geplanten Lockerungen der Corona-Auflagen über die Feiertage nehmen, will sich die niedersächsische Landesregierung noch nicht endgültig festlegen. Bis zum 20. Dezember plant sie, die Entwicklung der Infektionszahlen zu beobachten und dann zu entscheiden, wie es an den Feiertagen weitergehen soll. Auch der Forderung nach weiteren Gesprächen zwischen Bund und Ländern noch vor Weihnachten erteilte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil eine Absage. Er könne sehr gut verstehen, dass Länder mit hohen Inzidenzwerten weitere Verschärfungen vornehmen. Für Niedersachsen sehe er dazu aber keine Notwendigkeit. Auch Gesundheitsministerin Carola Reimann betonte, dass sie derzeit keinen Grund für einen Kurswechsel in Niedersachsen sehe.  Wenn sich die sinkende Inzidenz in Niedersachsen weiter fortsetze, seien die Weihnachtsfeiertage nicht gefährdet.

++ Auch im Advent kein Nachtsternverkehr von Üstra und Regiobus ++

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Auch an den Adventswochenenden fahren weiterhin nachts keine Stadtbahnen und Busse. Wegen des verlängerten Teil-Lockdowns haben Üstra und Regiobus entschieden, dass es weiterhin keinen Nachtsternverkehr an den Wochenenden gibt. Damit reagieren beide Unternehmen nach eigenen Angaben auf die weiterhin eingeschränkten Möglichkeiten im abendlichen Freizeitbereich und das damit geringe Fahrgastaufkommen. Die Nachtverkehre von ÜSTRA und regiobus werden an den Adventswochenenden zunächst bis voraussichtlich zum 20. Dezember ausgesetzt.

++ Stadt richtet Tagesnotschlafstelle für Frauen ein ++

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Es gibt weitere Hilfe für Hannovers Obdachlose. Die Stadt Hannover richtet noch im Dezember eine Tagesnotschlafstelle für Frauen ein, und zwar in der bereits bestehenden Unterkunft in der Langensalzastraße in der Südstadt. Die Tagesnotschlafstelle steht allen obdachlosen Frauen in Hannover offen und kann ohne vorherige Anmeldung in der Zeit von 10 bis 16 Uhr in Anspruch genommen werden. Die Frauen können sich dort tagsüber erholen, wenn ihnen nachts zum Beispiel aufgrund ihrer persönlichen Situation kein Rückzugsort zur Verfügung steht, heißt es dazu von der Stadtverwaltung. Vor Ort stehen außerdem Sozialarbeiterinnen für Fragen in Sachen Beratung oder Betreuung zur Verfügung.

++ Auto Dieb nach Schrottfahrt gefasst ++

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Er ist gefasst: der Autodieb, der vergangene Woche einen gestohlenen Wagen bei einer wilden Spritztour durch die Innenstadt praktisch zu Schrott gefahren hat. Der 32 Jährige hatte noch am Morgen nach der Tat selbst bei der Polizei angerufen und angegeben, dass er ein Auto kaputt gefahren habe. Der Mann konnte von den Beamten aber zunächst nicht ausfindig gemacht werden. Kurze Zeit später wurde die Polizei dann zu einem Einsatz im Stadtteil Lahe gerufen. Dort hatte ein Mann in einem Hotel an der Oldenburger Allee randaliert. Der Mann verhielt sich aggressiv und erweckte den Eindruck, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen. Wie sich bei den Ermittlungen dann herausstellte war der 32 Jährige Randalier der Autodieb, der den Wagen zuvor zu Schrott gefahren hatte. Der festgenomme Mann räumte die Tat bei seiner Vernehmung ein. Bei seiner Spritztour durch die Innenstadt hatte der Dieb Gehwege und Blumenbeete gerammt, wobei unter anderem ein Autoreifen abriss und ein weiterer Reifen platze. Der Mann ließ den völlig demolierten Wagen zurück und flüchtete. Der angerichtete Schaden wurde auf 200.000 Euro beziffert. Jetzt muss sich der 32 Jährige wegen des Diebstahls und des Sachschadens verantworten.

++ 96-Boss Kind: "Kocak hat volles Vertrauen“ ++

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Hannover 96 hat in den vergangenen vier Spielen genau einen Punkt geholt – trotzdem gibt es keine Trainerdiskussion bei den Roten, das hat 96-Boss Martin Kind klargestellt. Kenan Kocak habe das volle Vertrauen, sagte Kind der Sport Bild. Er gehe fest davon aus, dass Kocak den Vertrag bis 2023 erfüllen werde. Saisonziel der Roten war eigentlich die Rückkehr in die Bundesliga. Nach der 0:3-Pleite gegen Holstein Kiel rangiert der Verein in der Tabelle aber nur noch knapp über der Abstiegszone. Kind räumte ein, der Aufstieg sei derzeit kein Thema. Stattdessen müsse man vor allem die Auswärtsmisere in den Griff bekommen.

++ Nach überraschem Rücktritt: Grüne Ratsfraktion wählt Doppelsitze ++

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Aus eins mach' zwei: Die zurückgetretene Ratsfraktionschefin der Grünen Freya Markowis wird durch eine Doppelspitze ersetzt. Die Fraktion wählte Dienstag Abend einstimmig Elisabeth Clausen-Muradian und Daniel Gardemin zu Markowis' Nachfolgern. Gegenkandidaten gab es nicht. Die Verantwortung werde so auf breitere Schultern gelegt, sagte Clausen-Muradian der HAZ. Co-Chef Gardemin fügte hinzu, vier Augen sähen mehr als zwei. Die bisherige Ratsfraktionschefin Markowis hatte vor über einer Woche unvermittelt ihren Rücktritt erklärt und sich seither zu den Gründen ausgeschwiegen. Hinter den Kulissen soll es aber schon länger gebrodelt haben. Insider vermuten offenbar Markowis' Nachfolger Gardemin als Strippenzieher. Für die Doppelspitze mussten die Grünen ihre Geschäftsordnung ändern. Das freigewordene Ratsmandat geht an den Grünen-Politiker Oliver Kluck. 

++ Streit um Sparkurs: Messe-Mitarbeiter machen neues Angebot ++

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Im Streit um den Sparkurs bei der Deutschen Messe AG hat die Arbeitnehmerseite einen neuen Vorschlag unterbreitet. Man könne 200 Millionen Euro einsparen, teilte die IG Metall mit. Dazu könnten unter anderem 186 Arbeitsplätze abgebaut, die Kurzarbeit flexibel fortgesetzt, übertarifliche Leistungen gestrichen und die Arbeitszeit für bis zu sechs Jahre absenkt werden. Der erste Bevollmächtigte der IG Metall Hannover, Dirk Schulze, sagte, man habe ein riesiges Einsparvolumen erarbeitet und baue Personal sozialverträglich ab. Allerdings seien die Zusagen an Bedingungen geknüpft. So müsse etwa die Insolvenzdrohung der Messe vom Tisch. Das Unternehmen müsse zudem genügend Geld für Freiwilligenprogramme und Abfindungen bereitstellen. Und betriebsbedingte Kündigungen und Auslagerungen müssten bis 2030 ausgeschlossen werden. Der Betriebsratschef der Messe, Karsten Scheibe, sagte, er hätte sich deutlich mehr Engagement der Eigentümer gewünscht. Aber die Belegschaft stehe auch in der Corona-Pandemie hinter dem Unternehmen und sei bereit, diesen Beitrag zu leisten. Die Messe fährt in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 100 Millionen Euro Verlust ein und ist dringend auf eine Landesbürgschaft angewiesen.

++ VW zieht sich aus Motorsport zurück - Standort Hannover wird dichtgemacht ++

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Vollbremsung bei VW: Der weltgrößte Autobauer macht seine Motorsport-Abteilung hier in Hannover dicht – denn VW zieht sich komplett aus dem Rennsport zurück. Man sei auf dem Weg, führender Anbieter in der nachhaltigen Elektromobilität zu werden, sagte Entwicklungsvorstand Frank Welsch. Deshalb wolle man die Kräfte bündeln und eigene Motorsport-Aktivitäten einstellen. Die 169 Mitarbeiter der Sparte hier bei uns in Hannover sollen ins Stammwerk nach Wolfsburg wechseln. Erfolge feierte VW vor allem bei der „Rallye Dakar“, der Konzern gewann das Wüstenrennen drei Mal in Folge von 2009 bis 2011.

++ Zentrales Impfzentrum auf Messegelände soll ab Mitte Dezember einsatzbereit sein ++

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Ab dem 15. Dezember sollen die Impfzentren für die groß angelegte Kampagne gegen das Corona Virus einsatzbereit sein. Der zentrale Impfstandort für alle Bewohner der Stadt und Region Hannover entsteht auf dem Messegelände. Dort sollen acht bis elf Impfststraßen betrieben werden, teilten Stadt und Region heute bei der Vorstellung ihres Konzeptes mit. Im Optimalfall können dort dann bis zu 200 Menschen pro Stunde gegen Covid-19 geimpft werden. Dafür werden mehrere hundert Helfer benötigt. Denn neben den stationären Zentren sollen auch acht mobile Teams unterwegs sein, die etwa Bewohner von Pflege- und Altenheimen impfen sollen.

++ Mann aus Lehrte muss 900.000 Euro Krankengeld an Versicherung zurückzahlen ++

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Ein Mann aus Lehrte muss fast 900.000 Euro Krankengeld plus Zinsen an seine Versicherung zurückzahlen. Das hat das Landgericht Hildesheim entschieden. Der Ex Manager hatte sich nach mehreren Jobwechseln zwischen 2009 und 2017 immer wieder krankschreiben lassen und Krankengeld kassiert. Während dieser neun Jahre absolvierte der Mann aus Lehrte ein Medizinstudium und beendete es auch erfolgreich. Es sei eine Art Therapie für seinen unter Depressionen leidenden Mandanten gewesen, sagte der Verteidiger in dem Prozess. Das Gericht war von diesem Argument allerdings nicht überzeugt und kam zu dem Urteil, dass der Angeklagte das Krankengeld zu Unrecht kassiert und seine Versicherung betrogen hat. Der Mann aus Lehrte habe sein Medizin-Studium schließlich erfolgreich beendet so das Gericht, und dies widerlege, dass der Beschuldigte vollständig arbeitsunfähig gewesen sei. Mit Zinsen muss der Mann jetzt insgesamt mehr als 1,1 Millionen Euro an seine Versicherung zurückzahlen.

++ Erdbohrungen in Kleingartenkolonie: Wie belastbar ist der Lindener Berg? ++

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In einer Kleingartenkolonie am Lindener Berg lässt die Stadt Hannover ab Montag den Boden untersuchen. Der Grund: Innerhalb der Kolonie „Lindener Eisen und Stahl“ war es in den Jahren 2006 und 2019 zu Erdabsackungen gekommen. Bei den Untersuchungen werden Bohrungen in bis zu 15 Meter Tiefe durchgeführt. Nach Angaben der Stadt wurden im zweiten Weltkrieg sogenannte Luftschutzstollen unterhalb des Lindener Bergs angelegt. Mit den Bohrungen werde nun erkundet, welche Tragfähigkeit die Decke über dem Stollen aufweist und welche Sicherungsmaßnahmen möglicherweise vorzunehmen sind, so die Stadt. Die Arbeiten sollen etwa eine Woche andauern.

++ Schon wieder Brandstiftung: Polizei nimmt Tatverdächtigen fest ++

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Hat die Brandserie in Hannover Süden endlich ein Ende? Am Wochenende hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen – unmittelbar nachdem erneut ein Feuer gelegt worden war. Diesmal in einem leerstehenden Haus in Döhren, diesmal brannten Einrichtungsgegenstände und Gerümpel. Der mutmaßliche Täter sitzt seit Sonntag in Untersuchungshaft. Polizeibeamte hatten am Samstagnachmittag eine Rauchentwicklung in dem Gebäude an der Küsterstraße festgestellt. Noch vor Ort trafen sie auf einen 60-jährigen Mann. Er gilt als tatverdächtig – zumindest was den jüngsten Fall angeht. Aber auch Zusammenhänge zur Brandserie werden geprüft, denn das Vorgehen war ähnlich. Bis zu 19 Brände könnten auf das Konto des Tatverdächtigen gehen. In den vergangenen Wochen waren in der Südstadt und benachbarten Stadtteilen wiederholt Autos in Tiefgaragen, Lauben sowie Fahrradanhänger und Kinderwagen in Treppenhäusern in Flammen aufgegangen. 

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