++ Gilde-Chefs: Sperren keine Arbeiter aus ++

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Die Gilde-Brauerei hat sich heute zu den Vorwürfen der Gewerkschaft NGG geäußert, sie sperre Arbeiter aus. Das sei nicht richtig, teilte die Geschäftsführung am Donnerstag mit. Die Beschäftigten hätten nach einem mehrtägigen Streik am 31. Januar an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können, stattdessen habe die NGG aber erneut zu Ausständen aufgerufen.

Zu den Forderungen der Gewerkschaft nach Tarifverträgen teilte Gilde mit, man schreibe weiterhin rote Zahlen und könne deshalb neuen Mitarbeitern nur marktkonforme Löhne zahlen. Die Geschäftsführung hatte die Gilde Ende vergangenen Jahres in vier Einzelunternehmen aufgespalten. Die Gewerkschaft hatte dagegen geklagt und ruft ihre Mitglieder seither immer wieder zu Streiks auf.

++ Wieder Negativ-Stau-Rekord für A7 ++

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Immer wieder Staus und immer wieder die A7: Unter den sechs staureichsten Autobahn-Abschnitten in Niedersachsen befindet sich in der aktuellen ADAC Staubilanz gleich fünf Mal die wichtige Nord-Süd-Verbindung. Die Strecke Hannover - Hamburg nimmt im bundesweiten Ranking sogar Platz 4 der Bereiche mit den meisten Staukilometern ein. Die A7 Baustellen haben demnach im vergangen Jahr dafür gesorgt, dass Autofahrer zusammengerechnet insgesamt fast 45.000 Kilometer im Stau standen. Das sind 1.250 Kilometer mehr als im Vorjahr. Der staureichste Abschnitt lag in Niedersachsen zwischen Berkhof und Mellendorf. Der staureichste Tag war der 4.August. Der erste Sonntag an dem tatsächlich alle Bundesländer Sommerferien hatten. Da staute sich der Verkehr zwischen Westenholz und dem Dreieck Hannover Nord auf 25 Kilometern.

++ Hannover verstärkt Team für Kulturhauptstadt-Bewerbung ++

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Hannover möchte den Titel Kulturhauptstadt 2025 holen. Bis dahin steht aber noch einiges an Arbeit bevor. Deshalb ist das Bewerbungsteam jetzt um weitere kreative Köpfe verstärkt worden. Mit acht Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Politikwissenschaft, Literatur, Kunst, Musik und Dramaturgie. Experten, die der breiten Öffentlichkeit zwar weniger bekannt sind, in der Kulturszene allerdings einen guten Ruf als kreative Querdenker haben. Das Bewerbungsteam will nun Arbeitsgruppen einrichten und gemeinsam konkrete Projekte zur Kulturhauptstadt entwickeln, um ein lokales, nationales und europäisches Publikum anzusprechen, heißt es. Das erste Bid-Book, mit dem die Stadt bereits erfolgreich eine Runde weitergekommen ist, hat zudem eine Auszeichnung erhalten. Den renommierten iF Design Award 2020 für Produktgestaltung.

++ Lange Haftstrafen für Messerstecher vom Opernplatz ++

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Nach dem tödlichen Messerangriff auf einen Jugendlichen auf dem Opernplatz im Februar 2019 sind zwei Brüder vom Landgericht Hannover zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der 18-Jährige Angeklagte muss wegen Totschlags für acht Jahre ins Gefängnis. Der ältere Bruder - ein 21-Jähriger - kommt wegen versuchten Totschlags für sieben Jahre und neun Monate in Haft. Beide jungen Männer hatten vor einem Jahr eine verfeindete Jugendgruppe auf dem Opernplatz mit Messern angegriffen. Dabei kam ein 18-Jähriger um Leben, drei weitere junge Männer wurden lebensgefährlich verletzt. 

++ Protestkundgebung am Kröpcke nach Thüringen-Wahl ++

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Die von der Afd unterstütze Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum neuen Ministerpräsidenten von Thüringen sorgt auch in Hannover für Empörung. Am Mittwochwbend hatten sich einige hundert Menschen am Kröpcke zu einer spontanen Protestkundgebung versammelt. Viele Redner auf der Demo forderten Kemmerich zum Rücktritt auf. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius der ebenfalls zum Kröpcke gekommen war, nannte es eine Schande, dass sich ein FDP-Politiker mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten habe wählen lassen. Damit sei eine weitere rote Linie in der Abgrenzung gegen das Wiedererstarken rechtsextremer Kräfte überschritten worden. Dieser Fehler sei nur durch Neuwahlen in Thüringen zu heilen, so Pistorius. Zuvor hatte bereits Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil die Wahl Kemmerichs als ein abgekartetes, gefährliches Spiel bezeichnet. Niedersachsens Grüne und die Linke sprachen von einem Tabubruch. Und auch der CDU-Landesvorsitzende Bernd Althusmann forderte Neuwahlen. Niedersachsen FDP hofft in Thüringen auf eine Zusammenarbeit mit CDU, SPD und Grünen. Ansonsten müsse es dort Neuwahlen geben, so Fraktionschef Stefan Birkner.

++ Prozess um Rathaus-Affäre - Stadtmitarbeiter im Zeugenstand ++

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Am fünften Tag des Untreue-Prozesses rund um die Rathaus-Affäre sollen am Mittwoch im Landgericht Hannover enge Mitarbeiter der Anklagten aussagen. Unter anderem der ehemalige Leiter des städtischen Fachbereichs Recht. Er soll damals Zeuge von Gesprächen gewesen sei, bei denen es um die gesetzeswidrigen Zulagen von Frank Herbert ging. Der einstige Büroleiter von Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostock hatte über drei Jahre lang unrechtmäßige Gehaltszulagen klassiert. Es geht um rund 50.0000 Euro. Auch eine Assistentin von Herbert soll als Zeugin im Gericht gehört werden. Ebenso die einstige Büroleiterin und die Sekretärin von Harald Härke, der damals Personaldezernent im Rathaus war. Härke soll die unzulässigen Gelder genehmigt haben.  Das Gericht will wissen, was die Stadtmitarbeiten von den Vorgängen im Rathaus mitbekommen haben.  

++ "Gefährliches Spiel": Weil kritisiert Thüringen-Wahl ++

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Abgekartetes Spiel und Tabubruch: Das ist die Reaktion der SPD hier bei uns auf die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten. Dort in Erfurt ist am Mittwoch der FDP-Chef Thomas Kemmerich gewählt worden - unter anderem mit Stimmen von AfD, CDU und FDP. Der Gewinner der Landtagswahl, Bodo Ramelow von der Linken, fiel drei Mal durch.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil sprach von einem gefährlichen Spiel. CDU und FDP öffneten der AfD Tür und Tor. Die Doppelspitze der SPD Hannover, Adis Ahmetovic und Ulrike Strauch, sprach von einem Tabubruch und einem „erschütternden Vorgang“. Die Zusammenarbeit demokratischer Parteien mit Faschisten dürfe nicht toleriert werden.

Von der FDP-Landtagsfraktion in Niedersachsen hieß es, es müsse eine Zusammenarbeit von FDP, CDU, SPD und Grünen in Thüringen geben. Sollte es dazu nicht kommen, so FDP-Fraktionschef Stefan Birkner, müsse es Neuwahlen geben.

++ Südstadt: Gerangel unter Radfahrern ++

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Gerangel unter Fahrradfahrern: In der Südstadt ist eine 62-Jährige von einem anderen Radler getreten, geschlagen und geschubst worden. Die Frau stürzte schließlich und erlitt leichten Verletzungen.

Laut Polizei hatten beide an einer roten Ampel an der Hildesheimer Straße/Ecke Krausenstraße gehalten. Als die Ampel grün zeigt, wollte die Frau den Fahrradfahrer überholen, daraufhin fing er an zu treten und brachte sie zum Sturz. Die Polizei ermittelt gegen den schätzungsweise 60 Jahre alten Mann wegen Körperverletzung.

++ Land pumpt 95 Millionen Euro in den Nahverkehr ++

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Das Land Niedersachsens pumpt in diesem Jahr rund 95 Millionen Euro in den Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs und damit etwas weniger als 2019. Rund die Hälfte des Geldes soll zu uns nach Hannover fließen, das hat Niedersachsens Verkehrsminister Bernd Althusmann am Mittwoch gegenüber Radio Hannover gesagt.

Der größte Teil der Landesförderung soll in den Infrastruktur-Ausbau fließen, außerdem in die Anschaffung von Bussen und den Auf- und Ausbau von Bushaltestellen. Laut Althusmann ist ein starker ÖPNV entscheidend für die Verkehrswende, also die Mobilität der Zukunft. Im vergangenen Jahr hatte das Land 1,2 Millionen Euro mehr in den Nahverkehr gepumpt.

++ 5 Wochen geschlossen: Lidl im Hauptbahnhof wird renoviert ++

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Wo soll Hannover sonntags einkaufen, wenn der Lidl unten im Hauptbahnhof nicht geöffnet hat? Stammkunden müssen jetzt stark sein, denn der Discounter soll laut Unternehmensangaben umgebaut und modernisiert werden. Deshalb wird die Filiale vom 27. Februar bis zum 2. April für insgesamt fünf Wochen schließen. Die Räumlichkeiten sollen um etwa 100 Quadratmeter vergrößert werden. Geplant ist außerdem, breitere Gänge anzubieten, Wände und Boden zu erneuern und auch den Energieverbrauch nachhaltig zu reduzieren. Der Discounter im Hauptbahnhof hat als große Ausnahme unter den städtischen Supermärkten 365 Tage im Jahr geöffnet. Deshalb ist dort gerade sonntags so viel los, als gäbe es kein Morgen mehr. 

++ Garbsen: Erzieherinnen vergessen Kleinkind in Kita ++

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In einer Garbsener Kita haben Erzieherinnen nach Feierabend ein Kleinkind vergessen und eingeschlossen. Wie erst jetzt bekannt wurde, liegt der Vorfall bereits rund zwei Wochen zurück. Der 18 Monate alte Junge hatte laut Medienberichten in einem Raum geschlafen. Zum Dienstschluss gegen 13:30 Uhr wurde offenbar der Kontrollgang versäumt, sodass das Kind in der Kita eingeschlossen wurde. Kurz darauf löste es einen Bewegungsmelder aus, als es durch das Gebäude lief. Dadurch verständigte der zuständige Sicherheitsdienst die Polizei, die den Jungen kurz darauf befreite. Die Erzieherinnen zeigten sich im Nachhinein erschüttert, dass das Kind einfach vergessen wurde. 

 

++ Bis zu 3.000 Uniklinik-Ärzte demonstrieren für bessere Arbeitsbedingungen ++

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Mit Trillerpfeifen und Transparenten haben in Hannover am Dienstag viele Hundert Ärzte aus deutschen Unikliniken auf sich aufmerksam gemacht. Sie demonstrierten für bessere Arbeitsbedingungen vor dem Hauptbahnhof, wo es um 12 Uhr eine zentrale Kundgebung gab, vor allem für mehr Entlastung. "Patienten totkrank, Ärzte totmüde." "The Working Dead." Oder: "Mama, warum wohnst du im Klinikum?" Das und mehr war am Dienstag auf den vielen Transparenten zu lesen, die die Demonstranten nach oben reckten. Die Ärztegewerkschaft Marburger Bund hatte an insgesamt 23 deutschen Unikliniken zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Die Ärzte fordern unter anderem sechs Prozent mehr Lohn und weniger Bereitschafts- und Wochenenddienste. Hier in Hannover ist auch die Medizinische Hochschule von den ganztägigen Arbeitsniederlegungen betroffen. Die MHH richtete eine Notfallversorgung ein. 

 

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