++ Ressourcen aufgebraucht: Aktionsbündnis macht am Opernplatz auf Earth Overshoot Day aufmerksam ++

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Die Menschheit lebt weit über ihren Verhältnissen: Darauf macht der heutige Erdüberlastungstag aufmerksam. Klimaaktivisten haben sich bereits Sonntagabend auf dem Opernplatz versammelt, um Plakate, Stände und Zelte aufzubauen, die einen besseren Umgang mit der Erde fordern. Ab 8 Uhr Morgens begann am Montag die dortige Mahnwache, die insgesamt 24 Stunden dauert. Zu den Initiatoren in Hannover gehören vor allem Jugendorganisationen, darunter die  Bewegungen Fridays und students for future, die BUND Jugend Hannover sowie die jungen Ableger von Grünen, SPD und Linken. Mit Gesprächen, Workshops und weiteren Aktionen machen sie darauf aufmerksam, dass die jährlichen Ressourcen der Erde bereits jetzt für dieses Jahr aufgebraucht sind. Um 17 Uhr veranstalten die Gruppen eine Menschenkette. 

++ Zwei gewalttätige Obdachlose am Hauptbahnhof festgenommen ++

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Dass sich das neue Sicherheitskonzept am Hauptbahnhof Hannover lohnt, hat sich am Wochenende erneut bestätigt.Gleich zwei gewaltbereite obdachlose Männer sind da nämlich festgenommen worden. Beide wurden sogar mit Haftbefehl gesucht, teilte die Polizei mit. Sonntag Morgen wurde ein 35-Jähriger mit 4,6 Promille im Zuge einer Streiterei auffällig. Der Wohnungslose musste gefesselt und in Polizeigewahrsam genommen werden. Nach ihm war zuvor schon wegen gefährlicher Körperverletzung gefahndet worden. Bereits am Freitag nahm die Polizei einen anderen Obdachlosen fest: Der 36-Jährige war zuvor in eine Schlägerei verwickelt und ein Haftbefehl stand aus wegen Leistungserschleichung. Auf der Wache zeigte der Mann außerdem den Hitlergruß. Das Areal rund um den Hauptbahnhof gilt seit Längerem als Kriminalitätsschwerpunkt.

++ Kind zieht Klage für 50+1-Ausnahmeregelung zurück ++

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Martin Kind hat seine Übernahmepläne bei Hannover 96 offenbar endgültig aufgegeben. Der Verein teilte am Abend auf seiner Homepage mit, dass die ohnehin bereits ruhende Klage vor dem Schiedsgericht für eine Ausnahmegenehmigung der 50+1-Regel zurückgezogen worden sei. Nach der Abwahl von Kind als Clubchef hatte sich das bereits abgezeichnet. Sein Nachfolger Sebastian Kramer hatte angekündigt, den weiteren Umgang mit dem Antrag prüfen zu wollen. Kinds Anwalt hatte das Gericht laut Medienberichten am 11. Juli über die Rücknahme informiert. Ob die Debatte nun vollständig beendet ist, ist fraglich. Denkbar wäre weiterhin, dass Kind eine Grundsatz-entscheidung zur 50+1-Regel vor dem Landgericht einfordert.

++ Wilde Verfolgungsjagd in Mittelfeld: Mann versucht mit 180 km/h Polizei zu entrinnen ++

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Am späten Samstagabend ist ein Mann mit 180 km/h durch Hannover gerast, um sich vor einer Polizeikontrolle zu drücken und hat sich so eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Am Wülferoder Weg in Mittelfeld begann seine Flucht. Dort wurde der Mann etwa eine halbe Stunde später auch gestoppt und festgenommen. In der Zwischenzeit wurde er durch Mittelfeld und benachbarte Stadtteile von etlichen Streifenwagen und einem Hubschrauber verfolgt. Nach Angaben der Polizei soll der 31-Jährige stellenweise Tempo 180 gefahren sein. Auch ein Polizeifahrzeug soll er beschädigt haben. Wie sich herausstellte, hatte der Mann keinen Führerschein.

++ Südschnellweg: Tunnel ist beschlossen ++

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Es gibt eine Entscheidung für den Südschnellweg: Die marode Brücke über die Hildesheimer Straße soll weichen – dafür kommt ein Tunnel. Das hat das Bundesverkehrsministerium mitgeteilt und die Kosten auf 140 Millionen Euro veranschlagt. Für Döhren bedeute der Tunnel eine deutliche Entlastung beim Verkehr und eine höhere Lebensqualität, sagte Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Verkehrsministerium, am Freitag laut Mitteilung.

Der Neubau ist nötig, weil die Brücke über die Hildesheimer Straße marode ist. Im vergangenen Jahr musste der Verkehr zeitweise einspurig und mit Tempo 10 über die Brücke geführt werden. Rund 60.000 Fahrzeuge nutzen den Südschnellweg pro Tag. Um die Frage, ob Brücke oder Tunnel, hatte es immer wieder Streit gegeben. Der Bund, der zuständig für die B3 ist, musste beide Varianten durchspielen. Laut Verkehrsministerium starten nun die Detailplanungen, dann folgt das Planfeststellungsverfahren.

++ Vahrenwald: "Lucky Luke Grill" abgebrannt ++

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In Vahrenwald ist heute früh ein Imbiss in Flammen aufgegangen, dabei handelt es sich offenbar um den „Lucky Luke Grill“. Zeugen bemerkten den Brand heute Morgen um Vier an der Melanchthonstraße und riefen die Feuerwehr. Die löschte das Gebäude, das vollkommen zerstört wurde. Auch das Dach einer angrenzenden Garage wurde beschädigt. Verletzt wurde niemand. Brandermittler gehen von einem technischen Defekt aus, die Polizei schätzt den Schaden auf 35.000 Euro.

++ Landgericht Hannover: Mann klagt gegen die Bundesrepublik wegen Abgasskandal ++

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Überall im Land klagen tausende von Autofahren in Sachen Abgasskandal gegen VW oder Autohändler. Ein Mann aus Hannover fordert nun Schadenersatz von der Bundesrepublik und hat eine entsprechende Klage beim Landgericht Hannover eingereicht. Der Staat soll ihm die mehr als 47.000 Euro für seinen gekauften Audi zurückzahlen. Die Begründung für die Klage des Hannoveraners ist, dass der Staat die Vorgaben der Europäischen Union zum Schutz der Verbraucher ignoriert habe und VW zu lasch kontrolliere. Das Kraftfahrtbundesamt habe leichtfertig die sogenannte Typengenehmigung für Fahrzeuge mit manipulierter Abgas-Software erteilt. Die staatlichen Behörden hätten den Betrug früher bemerken müssen, und sind dann auch viel zu spät gegen VW eingeschritten, so der Vorwurf des Autobesitzers. Beim Landgericht Hannover ist es die erste Klage dieser Art gegen die Bundesrepublik.

++ Streit um Reformationsfenster: Erbe des Marktkirchen-Architekten klagt ++

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Der Streit um das neue Fenster für die Marktkirche wird vor Gericht weiter ausgetragen. Georg Bissen, der Erbe des Marktkirchen-Architekten Dieter Oesterlen, hat gegen den Einbau des Reformationsfensters geklagt, das teilte das Landgericht Hannover am Donnerstag mit. Er beruft sich darauf, dass der Einbau das Urheberrecht des Architekten verletzt. Der Streit um das von Künstler Markus Lüpertz entworfene Fenster zieht sich bereits seit mehr als einem Jahr. Bissen sagt, dass die Marktkirche im Sinne seines Stiefvaters in ihrer Einfachheit und Geschlossenheit erhalten bleiben müsse. Der Kirchenvorstand hingegen, hält an dem Entwurf fest. Das umstrittene Fenster zeigt unter anderem den Reformator Martin Luther. Zudem sind mehrere schwarze Fliegen zu sehen, die für das Böse und die Vergänglichkeit stehen sollen. Vor allem diese werden heftig diskutiert. Das Fenster ist ein Geschenk von Altkanzler Gerhard Schröder. Wann es zu einem Verhandlungstermin vor dem Landgericht kommen könnte, ist noch unklar.

++ Schulleiter warnen vor Lehrer-Engpass ++

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Die Rückkehr zu G9, also zu 13 Schuljahren bis zum Abitur, wird die Gymnasien vor große personelle Herausforderungen stellen. Das befürchtet der Schulleitungsverband Niedersachsen. Der Arbeitsmarkt für Lehrer sei leer gefegt, sagte der Verbandsvorsitzende Frank Stöber. Er prognostiziert, dass es mit dem Schuljahr 2020/21 Probleme gibt. Dann wird wieder mit dem 13. Jahrgang in den Gymnasien gestartet. Neue Lehrkräfte zu finden, werde sportlich, so Stöber. Der Schulleitungsverband geht davon aus, dass pro Gymnasium im Durchschnitt bis zu sechs Lehrer neu eingestellt werden müssten, bei mittleren und kleineren Gymnasien entsprechend weniger. Schulen auf dem Land hätten es noch schwerer als Schulen in der Stadt, ihrer Lehrerstellen zu besetzen.

++ LKA Hannover sucht Reisebüro für Schwerverbrecher ++

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Das Landeskriminalamt Hannover sucht ein Reisebüro für Schwerverbrecher. Dabei gehe es darum, im Ausland festgesetzte Verdächtige in Deutschland vor Gericht zu bringen, berichtet die dpa. Das Reisebüro solle dabei die Flüge für die mutmaßlichen Straftäter und Begleit-Beamte organisieren. Das Ganze ist durchaus ein gewichtiger Auftrag, denn im vergangenen Jahr fielen Flüge im Wert von 116.000 Euro an. 

++ AfD will Ex-Luftwaffengeneral als Oberbürgermeister ++

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Hannover könnte einen früheren Luftwaffengeneral als Oberbürgermeister bekommen. Die AfD will offenbar Generalleutnant a.D. Joachim Wundrak ins Rennen um den OB-Posten schicken. Das berichten mehrere Medien gleichlautend. Allerdings müsse Wundrak noch von den Mitgliedern gewählt werden. Der hiesige AfD-Bundestagsabgeordnete Jörn König habe demnach auf die Kandidatur verzichtet. Er sagte der HAZ, dass Wundrak mit seiner Führungserfahrung der beste Kandidat sei. Der 64-Jährige kommandierte unter anderem von 1998 bis 2000 das Transportfliegergeschwader in Wunstorf. Dort wurde der Generalleutnant 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Die Oberbürgermeisterwahl findet Ende Oktober statt.

++ Mann wegen versuchten Mordes und Brandstiftung angeklagt - doch er schweigt ++

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Der 36-Jährige, der sich seit Mittwoch vor dem Landgericht Hannover verantworten muss, weil er mehrere Feuer in einem Haus in Ahlem gelegt haben soll, schweigt. Der Mann ist wegen versuchtem Mord und Brandstiftung angeklagt. Im Oktober soll er in dem Mehrfamilienhaus gleich dreimal Feuer gelegt haben: Eines in seiner eigenen Wohnung und zwei vor den Türen anderer Mieter. Dabei soll ihm bewusst gewesen sein, dass sich in den Wohnungen eine 85-Jährige Frau und zwei Kinder aufhielten. Der Mann habe ihnen heimtückisch den Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten und so ihren Tod billigend in Kauf genommen, so die Anklageschrift. Das Motiv für die Tat ist unklar; möglicherweise ein Nachbarschaftsstreit. Ein Urteil soll frühestens Ende Juli fallen und dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft.

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