++ Waffensammler aus Stöcken: Ist der Vater Mittäter? ++

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Seit April ist ein Mann aus Stöcken in U-Haft, nachdem man bei ihm zuhause einen brisanten Fund gemacht hatte. Mehr als 50 teils scharfe Waffen, Munition, dazu Bargeld und Abzeichen aus der NS-Zeit hatte der 29-Jährige bei sich gelagert. Jetzt rückt auch dessen Vater in den Fokus der Ermittlungen. Nach Informationen des NDR gehe die zuständige Generalanwaltschaft Celle davon aus, dass der 53-Jährige Mittäter sei. Dieser Verdacht erhärtete sich im Zuge von Auswertungen persönlicher Gegenstände des Mannes. Er und sein inhaftierter Sohn teilten in Stöcken auch dieselbe Wohnung. Ob bei den beiden ein Terror Verdacht besteht, weil sie womöglich Anschläge geplant hatten, müssen weitere Ermittlungen zeigen. 

++ Fridays for future Demo: Aktivisten übergeben Forderungen vor dem Rathaus ++

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Mehr als 3.000 Demonstranten sind laut Schätzungen am Freitag wieder durch die Innenstadt gezogen – mit der ersten Großdemo seit den Sommerferien haben sich die Klimaaktivisten von "Fridays for future" aus Hannover zurückgemeldet. Und diesmal ging es nicht nur darum, laut auf sich aufmerksam zu machen, sondern es gab ganz konkrete Imperative, die sich an Stadt und Region richteten. Vor dem Trammplatz wurde ein kerniger Forderungskatalog an das derzeitige kommissarische Stadtoberhaupt Sabine Tegtmeyer-Dette übergeben. Insgesamt 12 drastische Forderungen haben die Klimaaktivisten formuliert, darunter ein Verbot von privaten PKW in der City oder von Inlands- und Nachtflügen am Hannover Airport. Tegtmeyer-Dette hielt sich mit konkreten Auseinandersetzungen zunächst zurück. Mitte September soll aber gemeinsam mit den Aktivisten im Umweltausschuss über alle Forderungen diskutiert werden.

++ ADAC veröffentlicht Ferienbilanz ++

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Rund 6500 Kilometer mehr Stau als im vergangenen Jahr- Der ADAC hat am Freitag seine Bilanz des Ferienverkehrs im Norden veröffentlicht. Demnach stieg nicht nur die Gesamtlänge der Staus an, auch die Anzahl lag mit 1800 höher als 2018. Besonders schleppend lief der Ferienverkehr in Niedersachsen, über die Hälfte der Staukilometer wurden hier auf der A7 gemessen. Dabei gab es sogar fast 100 Blechlawinen deren Länge über 10 Kilometer hinausging. Insgesamt bildeten sich vom letzten Juliwochenende bis Mitte August etwa 19.000 Stau im Norden- Das entspricht etwa der Strecke von Hamburg bis Neuseeland.

++ Continental investiert in Standort Hannover ++

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2,5 Millionen Euro investiert der Zuliefererkonzern Continental am Standort Hannover. Das Geld fließt offenbar in eine neue Fertigungsanlage für Antriebsriemen im Agrarbereich fließen. Damit kann Continental nach eigenen Angaben die Produktionskapazität für Keilriemen steigern und so auch die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, ohne dabei Personal abzubauen. Die Anlage ist bereits im Betrieb und fertigt sogenannte Breitkeilriemen die in Landmaschinen wie zum Beispiel Mähdreschern eingesetzt werden. Mittlerweile sogar mit integrierten Sensoren die vorausschauende Wartung ermöglichen sollen.

++ Flitzer "Ernie": 72-Jähriger posiert nackt auf dem Schulhof des KWR ++

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Er soll seit Jahrzehnten schon sein Unwesen treiben – ein exhibitionistischer älterer Mann, der als Flitzer "Ernie“ bekannt ist. Jetzt tauchte er laut Medienberichten auf dem Schulhof des Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium in Hannover auf. Etliche Schüler hätten den komplett nackt posierenden 72-Jährigen sehen müssen, erklärte die Schulleitung. Bei unter 14-Jährigen erfüllt das somit bereits den Straftatbestand von sexuellem Missbrauch. Der Vorfall passierte am Mittwoch in der zweiten Pause des Gymnasiums. Die Schüler hätten aber gut reagiert und den Mann zur Rede gestellt. Der zeigte sich aber auch im Nachhinein gegenüber der Polizei uneinsichtig und diffus selbstbewusst. Da er Bodybuilder ist, könne er es sich leisten, seinen Körper zu zeigen, soll sich der Mann gerechtfertigt haben. Im Jahr 2005 entblößte er sich bereits ungefragt in der MHH Kantine. 

++ Schleppende Entwicklung: Fünf von acht neuen Stellen noch nicht im Dienst ++

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Bis im hannoverschen Bauamt alle versprochenen neuen Mitarbeiter eingestellt sind, wird es tiefer Herbst sein. Wie die HAZ berichtet, seien fünf von acht neuen Stellen noch nicht im Dienst. Im Oktober sollen die restlichen Leute ins Team stoßen. Baudezernent Uwe Bodemann erklärte am Mittwoch im Bauausschuss, dass man auf Personal mit viel Berufserfahrung setze. Wegen Kündigungsfristen seien manche Mitarbeiter deshalb erst später einsatzbereit. Die drei anderen Posten seien seit Anfang August besetzt. Vor Monaten waren dem Bauamt in Hannover gravierende Organisationsmängel attestiert worden. Daraufhin gelobte die Stadt, mehr Personal einzustellen und die Abläufe zu optimieren, sodass Bauanträge weniger lange warten müssen. 

++ Weil und Klingbeil verzichten endgültig: SPD Niedersachsen unterstützt Pistorius und Köpping für Parteivorsitz ++ ++

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Die SPD in Niedersachsen stellt sich hinter Boris Pistorius und Petra Köpping. Als Kandidatenpaar für den SPD-Bundesvorsitz werden die beiden von der Sozialdemokratie in Hannover und den drei anderen niedersächsischen Landesbezirken unterstützt. Das hatte zunächst die WELT aus Parteikreisen erfahren. Am Samstag wollen sich die Sozialdemokraten demnach offiziell positionieren. Damit sind nun auch Ministerpräsident Stephan Weil und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil aus dem Rennen. Neben Köpping und Pistorius, der aktuell ja hier in Hannover niedersächsischer Innenminister ist, haben sich elf weitere Kandidaten für den Parteivorsitz angemeldet, darunter sind vier Duos. 

Umweltausschuss diskutiert: Klimawandel bedroht Hannovers Bäume ++

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Bevor es noch einmal sommerlich wird bei uns in Hannover beschäftigt auch den städtischen Umweltausschuss der Zustand unserer Bäume. Es sei aktuell extrem schwierig, neu gepflanzte Bäume zu erhalten – hieß es am Montag Abend laut Medienberichten in der Sitzung. Die klimatischen Bedingungen würden immer bedrohlicher: Schädlinge, Pilzbefall und starke Trockenheit sind vielfach ein Thema. Zusätzlich kämen nicht genug Straßenbäume nach: Zuletzt mussten mehr gefällt werden, nicht zuletzt auch durch Stürme, als nachgepflanzt werden konnte. Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette sagte im Ausschuss: Es gebe zu wenige passende Standorte für neue Bäume – viele Stellen seien ungeeignet wegen Leitungen im Untergrund. 

++ Ende August kommt der Antrag: SPD und Grüne wollen General-Wever-Straße umbenennen ++

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Nun soll wohl auch die "General-Wever-Straße" im Bezirk Bothfeld-Vahrenheide einen neuen Namen erhalten. Ende August wollen SPD und Grüne jeweils einen Antrag vorlegen, berichtet die HAZ. Vielleicht sogar einen gemeinsamen. Zusammen würden Rot und Grün dafür auch eine knappe Mehrheit haben. Die General-Wever-Straße gehört zu jenen Straßen, die ein wissenschaftlicher Beirat empfohlen hat umzubenennen – wegen ihres zweifelhaften Namensgebers. Zwar war Walther Wever nicht Mitglied der NSDAP, habe jedoch das System als Luftwaffengeneral gestützt. Bei einem neuen Namen würden sich voraussichtlich auch die Bürger beteiligen können. Bis eine Entscheidung fällt, kann es wohl noch dauern. Spätestens Ende November soll es laut HAZ-Bericht zu einem Beschluss kommen. Zuletzt war erst der Emmichplatz in der Oststadt umbenannt worden – der heißt seitdem Neues Haus.

++ Haus & Grund-Chef: Schnell noch Mieten erhöhen! ++

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Der Vorsitzende von Haus & Grund Hannover, Rainer Beckmann, hat Vermieter aufgerufen, die Mietpreise zu erhöhen. Zumindest, wenn sie das lange nicht getan hätten. Das sagte Beckmann der HAZ. Grund sind die Maßnahmen, die die Große Koalition in Berlin zum Schutz der Mieter plant. So will Schwarz-Rot die Mietpreisbremse bis 2025 verlängern. Außerdem sollen etwa für die Berechnung von Vergleichsmieten künftig sechs Jahre ausschlaggebend sein und nicht mehr vier. Die Direktorin des Landesverbands der Wohnungswirtschaft, vdw, in Hannover, Susanne Schmitt sagte, sie habe Sorge, dass die Politik zu stark in die Gestaltung des Mietmarkts eingreife. Der Mieterbund Hannover begrüßte die Pläne hingegen. Mieterbund-Chef Randolph Fries sagte, die Aufforderung von Haus und Grund, jetzt noch schnell die Mieten zu erhöhen, sei ein Skandal.

++ Vahrenheide: Kinder bleiben mit Fahrstuhl stecken - schwierige Rettung ++

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In einem Mehrfamilienhaus in Vahrenheide sind sieben Kinder in einem Fahrstuhl stecken geblieben. Die Feuerwehr musste die Neun- bis 14-Jährigen befreien – das gestaltete sich aber schwierig. Der Aufzug in dem achtstöckigen Gebäude war gestern Abend zwischen zwei Geschossen stecken geblieben. Die Feuerwehr brauchte rund anderthalb Stunden, um den Lift einen halben Meter nach unten zu bewegen und die Kinder durch einen Spalt heraus zu ziehen. Zwei von ihnen erlitten eine Panikattacke, eins musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Zweirichtungsradwege: Grüne kritisieren Abschaffung - "Rad zurückgedreht" ++

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Die Stadt Hannover hat die meisten der sogenannten Zweirichtungsradwege abgeschafft. Kritik daran kommt von den Grünen. Die verkehrspolitische Sprecherin Elisabeth Clausen-Muradian sagte, der Ausbau des Radverkehrs und die Bemühungen um den Klimaschutz würden behindert. Das Rad werde faktisch zurückgedreht. Die Stadt hatte einen Erlass des Landes Niedersachsen umgesetzt und die meisten der Radwege abgeschafft, auf denen man in beide Richtungen fahren konnte. Grund war eine juristische Feinheit bei der Beschilderung. So stellten Radweg-Schilder eine verbindliche Nutzungspflicht dar, der ein Radfahrer aber nicht auf beiden Seiten der Straße gleichzeitig nachkommen könne. Die Grünen schlagen deshalb vor, auf die Radweg-Beschilderung und damit auf die Nutzungspflicht zu verzichten – und breite Radwege wieder in beide Richtungen befahrbar zu machen. Das Land hier solle das Gespräch mit der Stadt suchen.

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