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++ E-Scooter in der Stadt: CDU fordert Konzept ++

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Manchmal stehen sie ordentlich aufgereiht am Gehwegrand. Manchmal liegen sie aber auch kreuz und quer verteilt im Weg herum. Und die hannoversche CDU sagt jetzt: „Schluss mit dem E-Scooter-Chaos in der Stadt“. Im Bauausschuss hat sie am Mittwoch von der Verwaltung ein Konzept gefordert. Es müsse klare Regeln geben, so Felix Semper, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion. Die Stadt müsse konsequenter sein. Semper schlägt etwa Strafzahlungen für nicht ordnungsgemäß abgestellte Roller oder spezielle Abstell-Zonen vor. Eine Entscheidung über den Antrag der CDU hat der Bauausschuss zunächst vertagt. Scooter-Anbieter TIER kündigte unterdessen für Hannover am Donnerstag neue Maßnahmen gegen falsch abgestellte Roller an: Demnach soll jetzt eine eigene Fuß-Patrouille Kontrollgänge in der Stadt machen. Außerdem sollen Bürger wild abgestellte Roller melden können.

++ Bis zu 60 Impfzentren: Land stellt Strategie vor ++

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Im Kampf gegen das Corona-Virus kommt als neue Waffe bald ein Impfstoff hinzu. Die Impfphase wird für die Behörden aber zu einer logistischen Herausforderung. Für Niedersachsen hat das Land am Donnerstag seine Strategie vorgestellt: bis zu 60 Impfzentren sollen landesweit entstehen. Die Kosten übernimmt das Land, für Standortsuche, Aufbau und Betrieb sind die Kommunen zuständig – hier bei uns die Region Hannover. Personalsuche und Impfstoffverteilung erfolgen in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Besonders schwierig: Der Impfstoff muss bei minus 70 Grad gekühlt werden! Innenminister Boris Pistorius spricht von einer insgesamt sehr komplexen und herausfordernden Aufgabe. Neben den Impfzentren werden auch mobile Teams zum Einsatz kommen. Sie können beispielsweise Impfungen vor Ort in Pflegeheimen vornehmen.

++ Demos am Wochenende: Kritiker der Corona-Maßnahmen machen weiter ++

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Nur etwa eine Woche nach der letzten Demo gehen in Hannover am kommenden Wochenende erneut Kritiker und Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße. Die selbsternannten „Querdenker“ versammeln sich Samstagnachmittag auf dem Opernplatz. Außerdem ist eine Demonstration als Autokorso angemeldet. Allerdings formiert sich auch bereits breiter Gegenprotest. Auf Nachfrage von Radio Hannover berichtete eine Polizeisprecherin von derzeit vier angemeldeten Kundgebungen, die sich als Gegendemos verstehen. Zum Beispiel von dem Bündnis „Auf die Plätze“, der Linksjugend Hannover oder der Gruppe „Extinction Rebellion“. Die Gegenproteste finden an der Goseriede, am Landtag und auch im Umfeld des Opernplatzes statt. Die Polizei rechnet mit vielen hundert Demonstranten. Sie werde laut der Sprecherin am Samstag mit ausreichend vielen Beamten im Einsatz sein und der Lage entsprechend reagieren.

++ Nur falscher Alarm? Großeinsatz in Gleidingen ++

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Großeinsatz der Polizei im Laatzener Ortsteil Gleidingen. Am Mittwochmorgen haben zahlreiche Beamte dort mit der Durchsuchung mehrerer Privaträume begonnen. Sie gehen Hinweisen eines Mannes nach, der von erheblichen Straftaten in Gleidingen berichtet hatte. Um welche Vorwürfe es genau ging, wollte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge auf Nachfrage von Radio Hannover nicht sagen – zum Schutz der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen. An den Angaben des Hinweisgebers habe es von Beginn an Zweifel gegeben. Aufgrund der Schwere der Vorwürfe habe man dem Ganzen aber nachgehen müssen. Hinweise auf tatsächliche Straftaten fanden die Ermittler bislang aber nicht, die Auswertung sichergestellter Datenträger läuft noch. Möglich sei aber, dass sich am Ende herausstellt, dass es keine Straftaten gab, so Oberstaatsanwalt Klinge. In dem Fall müsste der Hinweisgeber selbst mit Ermittlungen wegen falscher Verdächtigung rechnen.

++ 55 Jahre U-Bahn: Erinnerung an den Baustart ++

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„Eine lebenswichtige Operation am Herzen des Landes Niedersachsen“ – so bezeichnete Hannovers früherer Oberbürgermeister August Holweg den Bau einer U-Bahn. Für ihn eine „zwingende Notwendigkeit, von der die Lebensfähigkeit der Stadt“ abhing. Das alles ist nun schon ziemlich lange her. 55 Jahre, um genau zu sein. Am Mittwoch haben Region, üstra und Infrastrukturgesellschaft an den Baustart für die hannoversche U-Bahn erinnert. Auch aus heutiger Sicht die einzig richtige Entscheidung, sagte üstra-Chef Volkhardt Klöppner zu Radio Hannover. 

Auftakt für den U-Bahn-Bau war im November 1965. Los ging damals alles am Rande des Waterlooplatzes: im damaligen Kreisel wurde der erste Stahlträger in den Boden gerammt.

++ Feuerteufel in Hannovers Süden: die Suche geht weiter ++

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Wie lange kann der Feuerteufel noch sein Unwesen treiben? Die Polizei Hannover sucht weiter mit Hochdruck nach einem Mann, der für inzwischen 17 Feuer verantwortlich sein könnte. Am Mittwoch erneuerten die Ermittler ihren Zeugenaufruf. Mithilfe eines Phantombildes suchen sie nach dem mutmaßlichen Serienbrandstifter. Es gebe einige Hinweise darauf, dass bei den Bränden in den vergangenen Wochen immer derselbe Täter am Werk war, so Polizeisprecher Martin Richter zu Radio Hannover.

Zuletzt hatte es am Samstag in einem Mehrfamilienhaus in Döhren gebrannt. Der Brandstifter zündete hier vermutlich Sperrmüll im Keller an.

++ Maskenpflicht: Region wartet weiter mit Straßenliste ++

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Maske auf – das gilt in der Region Hannover weiterhin in Fußgängerzonen sowie auf Wochen- oder Spezialmärkten. Wo die Menschen aber auch darüber hinaus noch im Freien einen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen – das bleibt weiter offen. Ursprünglich wollte die Regionsverwaltung bereits Anfang dieser Woche eine konkrete Straßenliste vorgelegt haben. Sie stellte die geplante Allgemeinverfügung dann aber zurück, um die Ergebnisse der Bund-Länder-Beratungen vom vergangenen Montag abzuwarten. Da es dabei aber nun keine neuen Beschlüsse gab, warte die Region nun noch weiter ab, sagte ein Sprecher heute zu Radio Hannover. Neues Ziel: Die erneuten Bund-Länder-Beratungen am kommenden Montag. Eine Auflistung aller Straßen mit Maskenpflicht im Freien gibt es somit frühestens nächste Woche Dienstag.

 

 

++ Stadt und Region starten neues Wohnprojekt für Obdachlose ++

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Nach der Kritik am Umgang mit Obdachlosen investieren Stadt und Region Hannover rund 2,9 Millionen Euro in ein neues Wohnprojekt. Es zielt darauf ab, die Unterbringung der Obdachlosen mit sozialer Betreuung zu kombinieren und den Menschen so neue Perspektiven zu eröffnen. Die Stadt Hannover will dafür kurzfristig eine Immobilie in Döhren zur Verfügung stellen, wo zunächst 21 Menschen in Einzelzimmern untergebracht werden können. Gleichzeitig wird nach einem größeren Gebäude gesucht, sodass das Projekt auf 70 Plätze ausgeweitet werden kann. Bis zu drei Monate lang sollen Menschen, die aus eigener Kraft nicht aus der Obdachlosigkeit herausfinden, dabei eine feste Bleibe bekommen und von Fachkräften intensiv beraten werden. Das neue Wohnprojekt soll möglichst schnell noch in diesem Jahr umgesetzt werden und ist für mindestens drei Jahre angelegt. Die Stadt Hannover will rund 2,3 Millionen Euro für die Immobilien und den Betrieb bereitstellen. Die Region finanziert das pädagogische Angebot und einen Teil der Unterbringungskosten mit rund 600.000 Euro. Für die Anschubfinanzierung sollen 50.000 Euro für die ersten zwei Monate aus Spenden der Stadtgesellschaft kommen. 

++ Mädchen nach Messerstichen auf Taxifahrer in U-Haft ++

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Drei Mädchen sollen in Garbsen einen Taxifahrer in seinem Auto überfallen und durch Messerstiche schwer verletzt haben. Die Tatverdächtigen sind erst 13, 15 und 17 Jahre alt. Gegen die beiden älteren Mädchen wurden inzwischen Haftbefehle erlassen. Die 13-Jährige kann rechtlich nicht belangt werden, weil sie noch nicht strafmündig ist. Die drei Mädchen waren in Hannover am Steintor in das Taxi eingestiegen. In Berenbostel soll die 15-Jährige ein Messer gezückt und mehrmals auf den Taxifahrer eingestochen haben. Die Jugendlichen rissen dann die Fahrertür auf und versuchten an die Geldbörse des Opfers zu kommen. Der Raub scheiterte aber, weil der 52-Jährige trotz seiner schweren Verletzungen noch Gas gab und sich so in Sicherheit bringen konnte. Die Jugendlichen wurden noch am selben Tag festgenommen . Die beiden älteren Mädchen sitzen in Untersuchungshaft.

++ FOM-Umfrage ergibt: Gesundheit ist für Hannoveraner*innen wichtiger als teure Geschenke ++

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Gesundheit ist für die Hannoveranerinnen und Hannoveraner an Weihnachten wichtiger als teure Geschenke. Das hat eine Umfrage der FOM Hochschule ergeben. 700 Menschen aus Hannover wurden befragt, wobei 94 Prozent angaben, dass die Gesundheit der Familie wichtiger sei als teure Geschenke. Demnach geben die Hannoveraner*innen auch rund 29 Euro weniger für Geschenke aus, als der Bundesdurchschnitt. Der liegt in diesem Jahr bei 500 Euro. Die FOM Hochschule hat auch das Verhalten der Menschen an den Feiertagen untersucht. Offenbar gaben rund 23 Prozent der Befragten an auf Familienbesuche zum Schutze der Gesundheit zu verzichten.