++ Langenhagen: Rettungssanitäter bepöbelt ++

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Bepöbelt, beschimpft, angegriffen: Immer wieder berichten Rettungskräfte von ihrem schweren Arbeitsalltag. In Langenhagen ist am Mittwoch das hier passiert: Zwei Rettungssanitäter waren auf der Niedersachsenstraße im Einsatz. Sie schoben gerade einen Patienten auf einer Trage in den Rettungswagen. Dann fuhr ein Autofahrer so knapp daran vorbei, dass er mit dem Außenspiegel seines Wagens einen der Rettungssanitäter traf. Damit aber nicht genug: Der Fahrer und seine Beifahrerin stiegen auch noch aus und beschwerten sich über das angeblich rücksichtslose Verhalten der Rettungskräfte. Ohne ihre Personalien anzugeben fuhren die Beiden dann einfach weiter. Die Polizei in Langenhagen bittet nun um Zeugenhinweise.

++ 1,2 Millionen Menschen: Die Region Hannover wächst ++

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Die Region Hannover wächst weiter. Im siebten Quartal in Folge ist die Bevölkerungszahl in und um Hannover erneut gestiegen – auf über 1,2 Millionen Menschen. 1.179.924 Menschen sind mit Hauptwohnsitz in der Region Hannover gemeldet: das ist ein neuer Rekord, teilte die Statistik-Abteilung der Region am Donnerstag mit. Verantwortlich für den Anstieg ist demnach vor allem die Landeshauptstadt, die einen deutlichen Bevölkerungszuwachs verzeichnet. Im Umland gab es unterdessen zuletzt in zehn Kommunen einen Rückgang, in zehn einen Zuwachs. Neustadt am Rübenberge etwa überschritt erstmals seit 2005 wieder die 45.000er-Marke. Am stärksten ist im abgelaufenen Quartal jedoch Seelze gewachsen.

++ Erster Kältetoter in Hannover: Obdachloser stirbt an Folgen von Unterkühlung ++

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Die anhaltende Kälte hat in Hannover ein Todesopfer gefordert – wie gestern bekannt wurde, starb bereits am Montagmorgen ein 54-Jähriger Obdachloser nach einer Nacht am Kröpcke an den Folgen der Unterkühlung. Angesichts der anhaltenden Minusgrade öffnet die Marktkirchengemeinde in Kooperation mit dem Diakonischen Werk nun heute Abend die Marktkirche als Notunterkunft für Wohnungslose. Der tragische Todesfall vom Kröpcke zeige deutlich, dass man bei Informationen für Obndachlose noch besser werden müsse, mahnte Diakoniepastor Rainer Müller Brandes gegenüber der HAZ. Denn in der U-Bahn-Station Kröpcke hätte es einen geschützten Schlafplatz für den Mann gegeben, was er möglicherweise nicht gewusst habe. Geschätzt gibt es in Hannover rund 4500 Menschen ohne Wohnung, etwa 400 davon davon leben auf der Straße. Angesichts der Kälte ist die Auslastung in den Unterkünften der Stadt zwar gestiegen, es gebe allerdings noch ausreichend Schlafplätze heißt es.

++ Zukunftsoffensive E-Bus: üstra stellt komplett auf Elektroantrieb um ++

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Während die Themen  Feinstaub und Stickoxid gerade wieder hochkochen, weil eine Gruppe von Lungenärzten die gesetzlichen Grenzwerte in Frage stellt, setzt die Üstra nun auf reinen Elektroantrieb bei ihren Bussen in Hannover. Gemeinsam mit Regionspräsident Hauke Jagau hat das Verkehrsunternehmen heute die "Zukunftsoffensive E-Bus" vorgestellt. In den kommenden 5 Jahren soll der Busbetrieb in der Innenstadt komplett elektrisch werden. Im Ersten Schritt wird bis März kommenden Jahres die Ringlinie 100/200 komplett elektrisch, bis 2021 soll der Umstieg auf E-Busse in der gesamten Umwelt-Zone erfolgen. Insgesamt 48 neue Fahrzeuge werden dazu angeschafft, im reinen E-Antrieb der Busse könnten dann 3,8 Tonnen Co2 pro Jahr eingespart werden. Möglich ist das Großprojekt durch 26 Millionen Euro Fördermittel von Bund und Land. Man arbeite gemeinsam mit Regiobus daran, dass E-Busse in Zukunft auch im hannoverschen Umland unterwegs sein werden.

++ Prozess um Baby im Koffer: Mutter haftet für Spätschäden ++

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Der Fall einer jungen Mutter aus Vahrenwald, die ihr Baby mit dem Skelett eines weiteren Säuglings tagelang in einem Koffer deponiert hielt, hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt: Im März 2017 war die damals 22-Jährige zu 6 Jahren Haft verurteilt worden. Heute gab es ein erneutes Urteil in dem Fall vor dem Landgericht Hannover. Die Zivilkammer hat ein sogenanntes Versäumnisurteil ausgesprochen. Demnach ist die Mutter nun verpflichtet, für alle Schäden finanziell geradezustehen, die ihrem Kind später noch aus der Tat erwachsen könnten – seelisch und körperlich. Das Jugendamt hatte für die heute 2 Jahre und vier Monate alte Tochter geklagt. Wie Gerichts-Sprecher Hans-Christian Rümke gegenüber Radio Hannover sagte, gehe es darum, dass mögliche spätere Schadensersatzansprüche nicht verjähren. Allerdings müsse immer noch per Gutachten und Gerichtsurteil der Zusammenhang zu den Horrortagen in dem dunklen und feuchten Koffer nachgewiesen werden, was nicht unbedingt leicht sein dürfte. Das Mädchen lebt heute in einer Pflegefamilie. Die Mutter, die in einer JVA einsitzt, war heute zum Gerichtstermin nicht anwesend.

++ Schlägerei im Bus: Pärchen gerät in Streit ++

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In einem Bus der Üstra sind Dienstag Nachmittag die Fäuste geflogen. Ein bisher unbekanntes Paar war in einem 125er Richtung Anderten in Streit geraten. In dessen Verlauf schlugen die beiden irgendwann aufeinander ein, wie die Polizei mitteilte. Die beiden Streithähne konnten erst durch das beherzte Eingreifen anderer Fahrgäste getrennt werden. Die Frau trug eine blutende Wunde oberhalb eines Auges davon. Als die Polizei an der Anderter Straße eintraf, hatten beide bereits an unterschiedlichen Stationen den Bus verlassen – da das Paar bislang nicht ermittelt werden konnte, werden Zeugen um mögliche Hinweise gebeten.

++ "Farbenrausch der Tropen": Berggarten präsentiert neue Pflanzenausstellung ++

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„Farbenrausch der Tropen“. Unter diesem Titel präsentiert der Berggarten die neue Pflanzenausstellung. Die Sonderschau präsentiert laut Stadt Hannover Südostasiatische Botanik, darunter Tausend Orchideen und Tausend weitere Blüten und Blattschmuckpflanzen. Die Ausstellung sei inspiriert von Blumenschauen in Thailand und Singapur, dabei liegt der Fokus auf Pflanzen aus Beständen des Berggartens. Von Donnerstag an noch bis zum 24. Februar wird „Farbenrausch der Tropen“ im Berggarten in Herrenhausen gezeigt.

++ Erster Kältetoter in Hannover ++

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Die Kälte in Hannover hat in diesem Jahr ihr erstes Opfer gefordert: Wie die Polizei gegenüber Radio Hannover mitteilte starb am Montag ein Obdachloser durch Unterkühlung. Ein Zeuge und Bekannter des 54-Jährigen versuchte noch ihn durch Ohrfeigen aufzuwecken, blieb aber erfolglos. Gegen 9 Uhr setzte er einen Notruf ab. Der Obdachlose hatte laut Rettungskräften Erfrierungen und eine Alkoholvergiftung, wurde noch in ein Krankenhaus eingeliefert, verstarb aber noch am Montagabend an den Folgen der Unterkühlung. Fremdeinwirkungen gegenüber dem Erfrorenen schließt die Polizei aus.

++ Lärmaktionsplan: Grüne fordern Ausweitung ++

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Maximal 70 Dezibel am Tag und 60 in der Nacht – die Stadt will mehr für den Lärmschutz tun, um ihre gesetzten Pegelgrenzen zu erreichen. Die bisherigen Maßnahmen gehen den Grünen aber nicht weit genug: Im Bezirksrat Mitte forderten sie jetzt laut Medienberichten, den Lärmaktionsplan deutlich auszuweiten. Ihr Plan sieht vor, besonders belastete Hauptverkehrsstraßen mit Tempo 30 zu belegen, darunter die Celler Straße und die Königsworther Straße. Außerdem forderten sie, den Cityring um eine Fahrspur zu verengen, etwa für Busse oder Fahrräder. Auch eine City-Maut wurde gefordert. Der Bezirksrat will sich im Februar mit dem Antrag auseinandersetzen.

++ Große Polizei-Suchaktion: 71-Jähirge aus Groß-Buchholz vermisst ++

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Seit dem 18. Januar wird eine 71-Jährige aus Groß-Buchholz vermisst - die Polizei fahndete bereits mit großangelegten Suchaktionen, auch Spürhunde kamen zum Einsatz, Christa E. bleibt aber weiterhin spurlos verschwunden. Am Dienstag suchten Einsatzkräfte den Altwarmbüchener See ab. Ein Taucher begab sich dabei auch unter die dünne Eisschicht. Die Aktion wurde laut Polizeiangaben ergebnislos abgebrochen und soll heute fortgesetzt werden.

++ Bis 2050 klimaneutral: Region legt Klimaschutzbericht vor ++

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Bis zum Jahr 2050 will die Region klimaneutral sein. Bis dahin sollen 95% der Treibhausgase eingespart werden – der Energieverbrauch soll im Vergleich zu 1990 um 50% gesenkt werden. Das sieht auch der Klimaschutzbericht vor, den die Region am Dienstag erstmals vorgelegt hat. Wie die Ziele erreicht werden sollen, ist nach dem Stopp neuer Windkraftanlagen fraglich. Die Deutsche Flugsicherung hatte zuletzt untersagt, neue Windräder auf Flächen im Umland zu bauen. Grund sind Sicherheitsbedenken, weil die Anlagen den Funkverkehr von Piloten stören könnten.

++ Landesregierung beschließt Schuldenbremse ++

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Niedersachsens Landesregierung bekennt sich zur Schuldenbremse. Das Kabinett hat am Dienstag ihre Aufnahme in die Landesverfassung beschlossen. Laut Finanzminister Reinhold Hilbers steht das Land damit ausdrücklich zu der grundgesetzlichen Verankerung und dem bestehenden Neuverschuldungsverbot, die aus der Schuldenbremse hervorgehen. Ausgeglichene Einnahmen und Ausgaben seien sogar Voraussetzung für langfristige Tragfähigkeit des Haushaltes, also nachhaltige Finanzpolitik. Trotz der Schuldenbremse sollen die finanziellen Handlungsmöglichkeiten des Landes in Ausnahmesituationen erhalten bleiben. Laut dem Land Niedersachsen sind bereits ein Jahr früher als gefordert die Voraussetzungen geschaffen, um der Schuldenbremse dauerhaft gerecht zu werden.

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