++ Schlappe vor Gericht: Region verliert Prozess um Windkraft ++

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Heftige Schlappe für die Region Hannover: Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat ein Kapitel aus dem regionalen Raumordnungsprogramm, in dem es um Windenergie geht, für unwirksam erklärt und keine Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht zugelassen. Damit liegen nun sämtliche Planungen für den Bau neuer Windräder auf Eis, die Region muss neue Regeln festlegen. Insgesamt 11 Klagen gegen die Windkraftpläne gab es, vier hat das Gericht gestern behandelt, unter anderem die Klagen der Städte Pattensen und Barsinghausen. In der Urteilsbegründung heißt es, der Region seien Fehler unterlaufen: So sei bei den Ausschlusskriterien von Flächen zu wenig differenziert worden, auch die Abstandsregeln zwischen Windrädern und Siedlungen seien fehlerhaft.

++ Neue Strukturen bei Hannovers Polizei ++

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Hannovers Polizeidirektion steht eine Umstrukturierung bevor- Landespolizeipräsident Axel Brockmann und Behördenleiter Volker Kluwe stellten am 05.03.2019 die neue Organisationsstruktur vor. Die vier Polizeiinspektionen der Stadt sollen zu einer Stelle zusammengefasst werden und so das Sicherheitsgefühl auf Hannovers Straßen verstärken. Außerdem werden so genannte Verfügungseinheiten zukünftig in einer Inspektion für besondere Dienste zusammengefasst, dazu zählen dann auch die Reiter- und Hundestaffel, sowie der zentrale Verkehrsdienst.

++ Anton degradiert: Bakarloz wird Hannover-96-Kapitän ++

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Hannover 96-Spieler Waldemar Anton wird künftig nicht mehr die Kapitänsbinde tragen. Trainer Thomas Doll hat  verkündet, dass Mittelfeldspieler Marvin Bakarloz die Kapitänsrolle übernehmen wird. Damit hat der Trainer eine weitere Konsequenz aus der desolaten Vorstellung seiner Mannschaft beim VfB Stuttgart gezogen. Doll betonte in einem Interview auf hannover96.de, dass dies keine Entscheidung gegen den 22-jährigen Anton sei, sondern vielmehr eine für das Team und für Anton selbst. Dadurch soll sich der junge Innenverteidiger wieder auf seine eigenen Leistungen konzentrieren können und wieder der werden, der er in der letzten Saison gewesen ist, so Doll zur Kapitäns-Entscheidung.

++ Staatsanwaltschaft fordert 10 Jahre Haft im Fall "Höver" ++

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Im Mai vergangenen Jahres war die Leiche einer zweifachen Mutter nahe eines Feldwegs an der B65 in Höver entdeckt worden. Der Ehemann soll die Frau getötet haben und steht derzeit vor Gericht. Heute hat die Staatsanwaltschaft in ihrem Plädoyer zehn Jahre Haft gefordert. Die Verteidigung will in dem Indizienprozess einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. Der 32 Jahre alte Bulgare soll seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Bockenem im Streit getötet haben, nachdem er von ihrer Affäre erfahren hatte. Die Leiche der 32 Jährigen soll er etwa zehn Tage nach der Tat in einem Gebüsch bei Höver versteckt haben. Das Urteil in dem Prozess am Landgericht Hildesheim wird am 08.03.2019 erwartet.

++ Kriminalität geht zurück - Einbrüche auf Zehn-Jahres-Tief ++

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Die Zahl der Einbrüche in Niedersachsen ist stark zurückgegangen. Im vergangenen Jahr gab es rund 11.000 Fälle – ein Minus von rund 17 Prozent. Innenminister Boris Pistorius sprach am Montag bei der Vorstellung der Zahlen von einem Zehn-Jahres-Tief. Dass sich viele Bürger trotzdem nicht sicher fühlten, liege vor allem an der Mediennutzung, so Pistorius. Insgesamt ist die Kriminalität in Niedersachsen um vier Prozent zurückgegangen auf 506.000 Fälle. Gut zwei von drei Fällen werden laut Pistorius aufgeklärt.

++ Sturmtief "Bennet": Feuerwehr im Dauereinsatz ++

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Sturmtief Bennet sorgt heute für Böen bis zu 100 Stundenkilometer, Blitz, Donner und stellenweise sogar Starkregen. Die Feuerwehr rückte bis zum Montagnachmittag rund 20 Mal aus, etwa in die Posthornstraße nach Linden-Mitte. Hier war ein Baum auf zwei geparkte Autos gestürzt. Oder nach Isernhagen-Süd, hier fiel ein Baum auf ein Hausdach. In Alt Laatzen musste die Hildesheimer Straße gesperrt werden, weil der Sturm Ziegel von einem Dach gerissen hatte. Verletzt wurde niemand.

Auch im Bahnverkehr gab es Behinderungen, unter anderem war die Strecke Hannover-Berlin von einem umgestürzten Baum blockiert, wie die Bahn mitteilte. Reisende sollten sich vor Fahrantritt informieren.

++ Klimaschutz: Hannover hinkt hinterher ++

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Hannover hinkt beim Klimaschutz hinterher: Stadt und Region dürften ihr Ziel verfehlen, im kommenden Jahr 40 Prozent weniger Kohlendioxid auszustoßen als 1990. Derzeit liege der Rückgang lediglich bei 27 Prozent, sagten die Umweltdezernentinnen von Stadt und Region, Sabine Tegtmeyer-Dette und Christine Karasch, am Montag bei der Vorstellung der Klimaschutzbilanz. Demnach sei in allen Bereichen deutlich mehr Anstrengung nötig. Größten Anteil am Kohlendioxid-Ausstoß hat die Wirtschaft, gefolgt von den privaten Haushalten und dem Verkehr. 2050 soll Hannover nahezu klimaneutral sein.

++ Marienburg: Ernst August bläst Verkauf ab ++

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Die Marienburg geht nun doch nicht für einen symbolischen Euro an das Land Niedersachsen. Stattdessen sollten das Welfenschloss und sein Inventar so schnell wie möglich in eine gemeinnützige Stiftung überführt werden, teilte Erbprinz Ernst August am Montag mit. Ziel sei, einen tragfähigen Rahmen für den langfristigen Erhalt der Burg bei Pattensen zu finden. Dazu stehe er in Austausch mit der Landesregierung.

Der Bereich Besichtigungen, Gastronomie und Veranstaltungen solle jedoch wie geplant von den Unternehmern Carl Graf von Hardenberg und Nicolaus von Schöning übernommen werden, teilte der Erbprinz weiter mit. Ernst August Senior hatte die Verkaufspläne durchkreuzt und dem Junior unter anderem groben Undank vorgeworfen. Der Erbprinz wies die Vorwürfe zurück.

++ Tödlicher Messerangriff: Zweiter Verdächtiger stellt sich ++

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Nach dem tödlichen Messerangriff am Opernplatz vor anderthalb Wochen hat sich nun ein zweiter Verdächtiger der Polizei gestellt, und zwar in Bad Fallingbostel im Heidekreis. Der 21-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Er ist, wie Oberstaatsanwalt Thomas Klinge auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigte, der Bruder des 17-Jährigen, der am vergangenen Freitag in Linden festgenommen wurde. Die beiden sollen am Abend des 22. Februar vor der Oper plötzlich mit Messern auf eine Gruppe junger Leute eingestochen haben. Ein 18-Jähriger wurde dabei so schwer verletzt dass er am Folgetag im Krankenhaus starb. Ein weiterer 18-Jähriger wurde bei dem Angriff lebensgefährlich verletzt. Die beiden anderen Opfer erlitten leichte Verletzungen. Die Genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar.

++ Durch Zufall entdeckt: Unfallwrack mit Schwerverletztem lag in Böschung an der A37 ++

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Nur durch Zufall ist am Freitagvormittag ein verunfallter PKW auf der A37 bei Buchholz entdeckt worden – im Abfahrtsbereich zur A2 Richtung Berlin. Mitarbeiter der Straßenmeisterei wurden bei einer Streckenkontrolle auf einen abgerissenen Reifen aufmerksam – erst dadurch fanden sie ein Unfallwrack in einer Böschung vor. Der Wagen hatte sich überschlagen und war so zum Stehen gekommen, dass er kaum zu sehen war. Der Fahrer war durch den Unfall aus dem Fahrzeug geschleudert worden und lag neben seinem Auto. Er wurde nach einer ersten Vor-Ort-Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der genaue Unfallhergang ist bislang unklar, die Polizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen.

++ Tödliche Messerstecherei am Opernplatz: Tatverdächtiger festgenommen ++

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Vor knapp einer Woche war ein 18-Jähriger an der Oper erstochen worden – nun ist den Ermittlern ein Fahndungserfolg geglückt. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft sei ein 17-jähriger Tatverdächtiger festgenommen worden. Er sitzt bereits in Untersuchungshaft. Laut Medienberichten sei ein weiterer Tatverdächtiger ermittelt worden, aber derzeit noch flüchtig. Vergangenen Freitagabend war eine Gruppe Jugendlicher am Opernplatz in Streit geraten – dabei wurde ein 18-jähriger Afghane von mindestens einem Angreifer, vermutlich mit einem Messer, tödlich verletzt. Der Verdächtige soll auch drei weitere Beteiligte verletzt haben. Ihm werden Totschlag und versuchter Totschlag vorgeworfen.

++ Wolfs-Debatte: FDP fordert Abschuss-Zulassung ++

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Die Debatte um einen möglichen Wolfs-Abschuss hält weiter an. Auch der Landtag beschäftigt sich heute mit dem Rodewalder Leitwolf, der mehr als 40 Nutztiere gerissen haben soll. Die niedersächsische FDP will nun eine neue Wolfsverordnung durchbringen. Die Liberalen brachten einen Antrag ein, wonach es eine allgemeine Zulassung für Jäger geben soll, Wölfe zu töten. Der Naturschutzbund bezeichnete diese Forderung als absurd. Der Wolf ernähre sich naturgemäß zu 99% von Wildtieren. Die FDP würde durch unsachliche Anträge die Debatte weiter anheizen. Der niedersächsische Bauernverband Landvolk sieht das anders: Landwirte in Neustadt lebten derzeit in permanenter Angst um ihre Nutztiere, heißt es. In der Nacht zu Donnerstag soll ein Wolf erneut eine Schafherde in Laderholz angegriffen und mehrere Tiere gerissen haben. Zum Schutz von Nutztieren, argumentiert der NABU, müssten statt eines Abschusses von Problemwölfen, aber andere wolfsabweisende Maßnahmen her, wie etwa der Bau von Umzäunungen.

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