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++ Starke Nachfrage: Weitere Wertstoffhöfe öffnen in der Region Hannover ++

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 Nachdem die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) bereits die ersten Wertstoffhöfe wieder geöffnet hat, sollen ab Mittwoch drei weitere folgen: Und zwar die Wertstoffhöfe im Sahlkamp, in Ledeburg und in Neustadt. Zunächst werden allerdings nur Sperrabfälle und pflanzliche Gartenabfälle angenommen – bis nächste Woche Dienstag. Dann werden die 13 geöffneten Wertstoffhöfe wieder alle Arten von Abfällen und Wertstoffen entgegennehmen. Im Mai soll auch wieder die Sperrmüllabfuhr aufgenommen werden. Aha will ab nächster Woche Termine vergeben, die erste Abfuhr wird für Mitte Mai geplant.

++ Verkehrskontrollen am Wochenende: Polizei stoppt mehrere Raser ++

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Mit fast 150 Stundenkilometern ist ein 32-jähriger BMW-Fahrer am Wochenende durch die City gerast – und direkt in eine Verkehrskontrolle der Polizei. Die Behörde hielt am Wochenende insgesamt 112 Fahrzeugführer an, die zu schnell unterwegs waren – allen droht ein Bußgeld, davon 28 sogar auch ein Fahrverbot. Der BMW-Fahrer war trauriger Spitzenreiter: Er raste mit 148 km/h auf der Vahrenwalder Straße stadtauswärts. 50 km/h sind hier erlaubt. Das macht: 680 Euro Geldstrafe, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

++ Räuber zu Gast: Ricklinger fällt auf Betrüger rein ++

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Ohne es zu wissen hat ein Mann aus Ricklingen einen Räuber zu sich nach Hause eingeladen. Der 54-Jährige hatte den späteren Täter am Samstagabend in der hannoverschen Innenstadt kennengelernt. Nachdem die beiden gegen 23 Uhr seine Wohnung in der Wesselstraße aufsuchten, wurde der 54-Jährige unvermittelt niedergeschlagen – von seinem Begleiter. Dieser entpuppte sich als heimtückischer Räuber, durchsuchte die Zimmer und klaute persönliche Gegenstände des Mannes. Anschließend flüchtete er in eine unbekannte Richtung – sein Opfer kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Die Kriminalpolizei bittet jetzt um Zeugenhinweise: Nach Aussage des Opfers ist der Gesuchte zwischen 25 und 35 Jahre alt und zwischen 1,85m und 1,95m  groß. Er hat braune, lockige Haare und eine schlanke Statur. Zur Tatzeit trug er eine blaue Jeans und beige Schuhe.

++ Finanzielle Anerkennung für Pflegekräfte: Pflegekammer nimmt Land in die Verantwortung ++

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Applaus sei schön, Merci eine nette Geste, aber die Miete könne davon niemand zahlen, heißt es in einem Statement der Pflegekammer Niedersachsen. Sie fordert eine finanzielle Anerkennung in Zeiten der Corona-Krise. Solange die Pandemie das Gesundheitswesen in Atem hält, müsse es neben einer einmaligen Bonuszahlung von 1.500 Euro auch eine monatliche Gefahrenzulage für Pflegende geben, heißt es in der Mitteilung. Die Pflegekammer nimmt dabei das Land Niedersachsen in die Pflicht – die Verantwortung dürfe nicht auf die Arbeitgeber abgeschoben werden. Zwei Bundesländer haben einen Pflegebonus bereits auf den Weg gebracht: In Schleswig-Holstein bekommen Pflegekräfte einmalig 1.500 Euro. In Bayern sind es 500 Euro bei mehr als 25 Arbeitsstunden pro Woche. Wer weniger arbeitet, erhält 300 Euro.

++ ÖPNV: Üstra fährt noch außerplanmäßig / S-Bahn stockt auf ++

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Nachdem seit diesem Montag viele Geschäfte wieder geöffnet sind, kehrt in Hannover ein Stück Normalität zurück. Auch im öffentlichen Nahverkehr sollen die Kapazitäten allmählich wieder angehoben werden. Die Westfalenbahn fährt laut Mitteilung des GVH ab Montag (20. April) wieder regulär. Bei der S-Bahn werden zunächst längere Züge eingesetzt – der reguläre Fahrplan kann noch nicht eingehalten werden, auch aus Personalmangel, erklärte die Region Hannover. Bei Üstra und Regiobus ändert sich vorerst noch nichts: Beide Verkehrsunternehmen fahren wie gehabt nach Sonderfahrplan. Das könnte sich ändern, wenn in genau einer Woche der Schulunterricht wieder losgeht. Details wurden noch nicht bekanntgegeben.

++ Hannovers Innenstadt lebt wieder: Viele Geschäfte dürfen öffnen ++

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Viele Geschäfte in der Region Hannover dürfen seit diesem Montag wieder öffnen. Darunter KfZ- und Fahrradhändler, Bekleidungsgeschäfte, Buchhändler und auch ganze Einkaufszentren wie die Ernst-August-Galerie oder das A2 Center in Altwarmbüchen, zumindest unter Auflagen. Möbelhäuser kündigten an, nur einen Teil der Verkaufsfläche zu öffnen, um unter der gesetzten maximalen Verkaufsfläche von 800 m² zu bleiben. Wirtschaftsminister Bernd Althusmann betonte: Die Gesundheit stehe an erster Stelle. Es gelten weiterhin die Abstands- und Hygienebestimmungen. Kunden müssen also mit kontrollierten Einlässen, Abstandsmarkierungen und Schutzscheiben an den Kassen rechnen. Die Maßnahmen können aber je nach Geschäft unterschiedlich aussehen: Konkrete Vorgaben aus der Politik gab es für die Händler nicht.

++ Mehrere Unfälle mit Motorradfahrern am Wochenende ++

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Viele Motorradfahrer haben das Frühlingswetter für eine Spritztour genutzt. Dadurch kam es am Wochenende auch verstärkt zu Verkehrsunfällen, bei denen Motorradfahrer beteiligt waren und schwere Verletzungen erlitten. Das vermeldeten gleich mehrere örtliche Polizeistellen in Niedersachsen. Auch in der Region Hannover gab es zwei Unfälle. Sonntagmittag kollidierte ein Motorrad in Neustadt am Rübenberge mit einem PKW, der Motorradfahrer und seine Mitfahrerin waren auf der Poggenhagener Straße von einem Auto übersehen worden. Am Samstag hatte es auf der A2 einen Unfall gegeben, hier war der Motorradfahrer der Verursacher: Polizeiangaben zufolge stieß er beim Spurwechsel am Autobahndreieck Hannover West mit einem PKW zusammen.

++ Airport Langenhagen: 47 unbegleitete Flüchtlingskinder treffen in Hannover ein ++

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Als sicherer Hafen hat Hannover am Wochenende unbegleitete Flüchtlingskinder empfangen. 43 Jungen und vier Mädchen, die meisten jünger als 14, landeten am Samstagvormittag am Airport in Langenhagen. Sie wurden zunächst vorsorglich in eine zweiwöchige Quarantäne geschickt im Landkreis Osnabrück, anschließend sollen sie auf die Bundesländer aufgeteilt werden. Die Kinder stammen aus Syrien, Afghanistan oder Eritrea und waren zuletzt ohne Eltern in überfüllten Flüchtlingslagern auf griechischen Inseln untergebracht – dort hatte sich die Lage, auch wegen der Pandemie, zuletzt immer weiter zugespitzt. Landespolitiker in Hannover würdigten die Aufnahme der Flüchtlingskinder als Zeichen der Solidarität und Hilfsbereitschaft.

++ Auch Geschäfte in Malls dürfen wieder öffnen ++

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Ab Montag dürfen die ersten Geschäfte wieder öffnen. Und zwar bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern und unter Auflagen der Abstands- und Hygieneregeln. Wie der Krisenstab der Landesregierung am Freitag nun bekannt gegeben hat, dürfen in Niedersachsen auch die kleinen Geschäfte in Shopping-Centern wieder öffnen. Bislang waren sich die Minister darüber noch uneinig gewesen. Von der neuen Regelung profitieren dann unter anderen auch die Ernst-August-Galerie am Hauptbahnhof, das A2-Center in Altwarmbüchen oder das Leine-Center in Laatzen. Die Läden in diesen Shopping-Malls dürfen ab Montag nun also auch wieder öffnen, wenn sie eine Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter vorweisen können. Unabhängig von der Größe dürfen ab Montag auch der Kraftfahrzeug- und Fahrradhandel sowie Buchhandlungen wieder öffnen. In der neuen Corona-Verordnung des Landes ist auch geregelt, dass Großveranstaltungen bis Ende August verboten sind. Und zwar alle Veranstaltungen, Zusammenkünfte und Ansammlungen mit mehr als 1000 Menschen.

++ Messerangriff am Maschsee: Polizei sucht Zeugen mit Bildaufnahmen ++

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Nach dem schweren Messerangriff am Ostersonntag am Maschsee sucht die Polizei weiterhin Zeugen. Insbesondere auch Fotos und Filmaufnahmen die Menschen vom Geschehen gemacht haben. Bei einer Auseinandersetzung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer soll ein 21-Jähriger auf einen gleichaltrigen jungen Mann eingestochen. Das Opfer musste notoperiert werden. Der mutmaßliche Messerstecher sitzt wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Bisherige Zeugenvernehmungen der Polizei haben ergeben, dass es weitere Passanten geben muss, die die Auseinandersetzung beobachtet haben. Umstehende Menschen sollen den Vorfall demnach gefilmt oder fotografiert haben. Möglicherweise war die Gewalttat zunächst gar nicht als Messerangriff zu erkennen gewesen, so die Polizei. Das Opfer war anfangs noch mehrere Meter mit seinen Stichverletzungen weiter gelaufen. Passanten, die die Streitigkeiten zwischen den beiden Männern beobachtet und vielleicht auch Bildaufnahmen gemacht haben, sollen sich bei der Kripo melden.