++ LKA Hannover sucht Reisebüro für Schwerverbrecher ++

Kategorie:

Das Landeskriminalamt Hannover sucht ein Reisebüro für Schwerverbrecher. Dabei gehe es darum, im Ausland festgesetzte Verdächtige in Deutschland vor Gericht zu bringen, berichtet die dpa. Das Reisebüro solle dabei die Flüge für die mutmaßlichen Straftäter und Begleit-Beamte organisieren. Das Ganze ist durchaus ein gewichtiger Auftrag, denn im vergangenen Jahr fielen Flüge im Wert von 116.000 Euro an. 

++ AfD will Ex-Luftwaffengeneral als Oberbürgermeister ++

Kategorie:

Hannover könnte einen früheren Luftwaffengeneral als Oberbürgermeister bekommen. Die AfD will offenbar Generalleutnant a.D. Joachim Wundrak ins Rennen um den OB-Posten schicken. Das berichten mehrere Medien gleichlautend. Allerdings müsse Wundrak noch von den Mitgliedern gewählt werden. Der hiesige AfD-Bundestagsabgeordnete Jörn König habe demnach auf die Kandidatur verzichtet. Er sagte der HAZ, dass Wundrak mit seiner Führungserfahrung der beste Kandidat sei. Der 64-Jährige kommandierte unter anderem von 1998 bis 2000 das Transportfliegergeschwader in Wunstorf. Dort wurde der Generalleutnant 2008 in den Ruhestand verabschiedet. Die Oberbürgermeisterwahl findet Ende Oktober statt.

++ Mann wegen versuchten Mordes und Brandstiftung angeklagt - doch er schweigt ++

Kategorie:

Der 36-Jährige, der sich seit Mittwoch vor dem Landgericht Hannover verantworten muss, weil er mehrere Feuer in einem Haus in Ahlem gelegt haben soll, schweigt. Der Mann ist wegen versuchtem Mord und Brandstiftung angeklagt. Im Oktober soll er in dem Mehrfamilienhaus gleich dreimal Feuer gelegt haben: Eines in seiner eigenen Wohnung und zwei vor den Türen anderer Mieter. Dabei soll ihm bewusst gewesen sein, dass sich in den Wohnungen eine 85-Jährige Frau und zwei Kinder aufhielten. Der Mann habe ihnen heimtückisch den Fluchtweg durchs Treppenhaus abgeschnitten und so ihren Tod billigend in Kauf genommen, so die Anklageschrift. Das Motiv für die Tat ist unklar; möglicherweise ein Nachbarschaftsstreit. Ein Urteil soll frühestens Ende Juli fallen und dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft.

++ Flughafen Hannover: Jeder fünfte Flug zu spät ++

Kategorie:

Der Flughafen in Langenhagen ist in Sachen Pünktlichkeit nur Mittelmaß im bundesweiten Vergleich. Mehr als jeder fünfte Flug ist verspätet oder fällt aus - das hat eine Auswertung des Internetportals Airhelp ergeben, das sich für Fluggastrechte einsetzt. Airhelp hat in diesem Jahr die 13 größten deutschen Flughäfen verglichen. Hannover landet dabei auf Platz sechs, also im Mittelfeld. Von insgesamt rund 11.000 Flügen war im ersten Halbjahr rund jeder fünfte um mindestens 15 Minuten verspätet. 200 Flüge fielen aus. Am schlechtesten in Sachen Pünktlichkeit schneidet bei dem Ranking der Flughafen Frankfurt am Main ab. Am pünktlichsten ist demnach Leipzig/Halle.

++ 96: Slomka fährt mit bester Mannschaft nach Stuttgart - fast ++

Kategorie:

Hannover 96-Trainer Mirko Slomka kann Freitag zum Saisonauftakt der Zweiten Liga fast mit seiner besten Mannschaft nach Stuttgart fahren. Bis auf Cedric Teuchert und Timo Hübers seien alle gesund. Das sei sehr gut und mache großen Spaß, so Slomka laut dpa. Das Duell der beiden Bundesliga-Absteiger 96 und VfB sehe er als „große Herausforderung“. Allerdings seien die „Roten“ außergewöhnlich gut vorbereitet. Man wolle und müsse vorne dabei sein, so Slomka. Anstoß der Partie VfB Stuttgart gegen Hannover 96 ist Freitag um 20:30 Uhr.

++ Schüsse in Misburg-Nord: 32-Jähriger muss sich wegen Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten ++ ++

Kategorie:

Ein Mann hat Montagabend vor einem Haus an der Anderter Straße in Misburg-Nord mit einer Schreckschusswaffe herum geschossen. Anschließend verschwand er wieder in dem Haus. Mehrere Zeugen hatten den Mann dabei beobachtet und gegen 22:45 Uhr die Polizei alarmiert. Die Beamten trafen den Schützen noch in dem Gebäude an. Der 32-Jährige räumte ein, die Schreckschusswaffe benutzt zu haben und zeigte den Polizisten auch das Versteck, in dem er die Waffe deponiert hatte. Er muss sich nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten.

++ Meilenstein für die MegaHub-Baustelle in Lehrte: Der Kran steht ++

Kategorie:

Der erste Container-Portalkran wurde am Dienstag auf der MegaHub-Baustelle in Lehrte aufgestellt. Bereits Ende des Jahres soll der Umschlagbahnhof den Probebetrieb aufnehmen. Dann sollen Container von Zug auf Zug oder Zug auf Straße verteilt werden. Es ist das größte Bahn-Bauprojekt dieser Art in Deutschland und die Wahl fiel nicht ohne Grund auf den Standort Lehrte. Bauleiter Andreas Witzel erklärt: "Die Fläche, auf der der MegaHub entsteht, ist der alte Rangier- oder Verschiebebahnhof in Lehrte. Hier hat schon immer Güterverkehr stattgefunden. Standortbedingt hoffen wir natürlich, dass sowohl in Lehrte, wie auch bundesweit der Kombinierte Verkehr boomt, um CO2 einzusparen, um Verkehr von den Straßen auf die Schienen zu bekommen." 
Das ist das erklärte Ziel: Bund und Bahn investieren nach aktuellem Stand rund 170 Millionen Euro in das Bauprojekt. Der MegaHub ist nicht unumstritten, denn insbesondere Anwohner befürchten Lärmbelästigung und eine höhere Verkehrsbelastung.

++ Fabian Böhm neuer Kapitän bei den Recken ++

Kategorie:

Mit Engagement und Einsatz vorangehen – das hat sich Fabian Böhm für seine neue Aufgabe als Recken-Kapitän vorgenommen. Denn die Handball-Profis der TSV Hannover Burgdorf wählten den Rückraumspieler zum Nachfolger von Kai Häfner, der zu Ligakonkurrent MT Melsungen gewechselt ist. Böhm ist Nationalspieler und spielt seit 2016 für die Recken. Als Kapitän hat sich der 30-Jährige vorgenommen, sehr nahbar fürs Team zu sein und die Tugenden vorzuleben, mit denen die Recken auf dem Spielfeld verbunden werden sollen. Die neue Bundesliga-Saison startet für die Recken am 25. August mit einem Heimspiel gegen GWD Minden.

++ Polizeikontrolle beim Vahrenheider Markt: Polizei findet toten Mann ++

Kategorie:

In einer Grünanlage an der Peter-Strasser-Allee ist die Polizeistreife Montagnacht auf eine schlafende Gruppe betrunkener Männer aufmerksam geworden. Während die Beamten drei von ihnen wecken konnten, waren ein 43 und ein 44 Jahre alter Mann nicht mehr ansprechbar. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen kam für den Älteren jede Hilfe zu spät. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass übermäßiger Alkoholkonsum zu seinem Tod geführt hat. Bei seinem jüngeren Begleiter wurden 6,5 Promille festgestellt. Er kam zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus. Sein Zustand ist kritisch.

++ Betrunkene Autofahrerin baut mit 3,9 Promille Unfall ++

Kategorie:

Eine völlig betrunkene Autofahrerin hat in Langenhagen einen Unfall verursacht. Die 33-Jährige hatte es nicht mehr rechtzeitig geschafft, an einer roten Ampel zu bremsen und rammte einen Sattelschlepper der vor  ihr stand. Die hinzugerufene Polizei bemerkte einen deutlichen Alkoholgeruch bei der Frau aus Neustadt. Und die Beamten lagen richtig. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,9 Promille. Die Betrunkene Autofahrerin musste ihren Führerschein abgeben. 

++ Amazon will im Herbst neues Verteilzentrum eröffnen ++

Kategorie:

Nun ist es offiziell. Der Onlineversandhändler Amazon will im kommenden Herbst ein neues Verteilungszentrum in Wunstorf eröffnen. Das teilte der Großkonzern heute mit. An dem neuen Standort sollen Pakete von Amazons Logistik- und Sortierzentren ankommen, die dann von Lieferpartnern abgeholt und an die Kunden zugestellt werden. Amazon will nach eigenen Angaben rund 200 Arbeitsplätze in Wunstorf schaffen. Das neue Verteilzentrum wird auf einer Fläche von gut 25.000 Quadratmetern errichtet. Für die Auslieferung der Pakete an die Kunden werden bei den Lieferpartnern etwa 500 Fahrer zuständig sein, heißt es. Wo genau in Wunstorf das neue Zentrum gebaut wird, hat Amazon nicht mitgeteilt. Zuvor kursierte aber bereits in der Öffentlichkeit, dass sich der Versandhändler am ehemaligen Lidl-Logistikzentrum ansiedeln will.

++ Neue Regelung gegen Fluglärm: Schallschutzmaßnahmen am Haus sollen von Flughafengesellschaft erstattet werden ++

Kategorie:

Eine Einigung beim Streit um die Nachtflug-Regelung am Hannover Airport ist noch nicht Sicht. Allerdings will der Flughafen in Langenhagen den Anwohnern jetzt wohl zu besserem Lärmschutz verhelfen. Und das unbürokratischer als bisher: Denn bauliche Schallschutzmaßnahmen am Haus will die Flughafengesellschaft Hannover jetzt direkt erstatten. Das hat die Gesellschaft Montag gemeinsam mit den Niedersächsischen Ministerien für Bau und Wirtschaft angekündigt. Bis zum Fristende der bisherigen Regelung im Fluglärmschutzgesetz des Bundes im September 2020 laufen beide Verfahren parallel.  Die Flughafengesellschaft ist nicht an eine gesetzliche Ausschlussfrist gebunden. Das heißt, dass Anwohner Ansprüche auch neu prüfen lassen können. Nach Angaben des Bauministeriums brauchen Antragsteller bei dem neuen Verfahren keine Gelder für Gutachten oder Einbauten mehr auszulegen und können sogar weitergehende Beratung erhalten. Die neue Regelung gilt ab dem 1. August.

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.