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++ "Gewaltige Belastungen": Stadt stockt Kredite wegen Corona auf ++

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Die Kosten wegen der Corona-Krise klettern in ungeahnte Höhen: Auf 800 Millionen Euro hat die Stadt Hannover ihren Kreditrahmen aufgestockt, das hat der Rat in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen. Zuvor war rund die Hälfte vorgesehen gewesen.

Die Krise stelle den städtischen Haushalt vor massive Herausforderungen, sagte Stadtkämmerer Axel von der Ohe, die Belastungen würden Zitat „gewaltig“. Derzeit muss die Verwaltung notleidende Unternehmen und Selbständige stützten, sozial Schwachen beispringen und kostspielige Schutzkleidung etwa für Einsatzkräfte anschaffen. Gleichzeitig brechen die Einnahmen etwa durch Gewerbesteuern weg.

Oberbürgermeister Belit Onay forderte von Bund und Ländern einen Schutzschirm für die Kommunen. Man werde die Lasten der Corona-Krise dauerhaft nicht alleine tragen können.

++ Polizeieinsatz in Ricklingen: rund 100 Menschen treffen sich auf einem Spielplatz ++

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Mit Lautsprecherdurchsagen und zahlreichen Beamten hat die Polizei am Mittwochabend rund 100 Menschen von einem Spielplatz in Ricklingen verscheucht. Nach Angaben der Beamten meldeten sich gegen 20 Uhr Anwohner, welche die Versammlung an der Dormannstraße bemerkt hatten. Die Polizei schickte daraufhin gleich eine Vielzahl von Einsatzkräften um die Ansammlung aufzulösen. Nur gut drei Stunden später wurde dann die Nächste wenn auch etwas kleinere Gruppe gemeldet. Rund 30 Menschen hatten sich am Ricklinger Kreisel getroffen, flüchteten aber in unterschiedliche Richtungen als die Polizei eintraf. Bei beiden Einsätzen führten die Beamten Kontrollen durch. Insgesamt wurden 15 Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet.

++ "Studierende in höchster Not": ASTA fordert finanzielle Unterstützung ++

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"Die Studierenden in Niedersachsen sind in höchster Not": diese Situation hat der allgemeine Studierendenausschuss der Hochschule Hannover in einem offenen Brief an die Landtagsabgeordneten geschildert. Offenbar haben viele Studierende schon jetzt ihren Mini- oder Nebenjob verloren und sollten sie keine andere Finanzielle Grundlage für ihr Studium haben, droht sogar der Abbruch. Besonders Vollzeitstudierende leiden demnach unter den Wirtschaftlichen Einbußen, da sie nicht Kurzarbeitberechtigt sind. Der ASTA fordert aber nicht nur in der aktuellen Situation finanzielle Unterstützung für die Studierenden. Der Ausschuss plädiert bei den Landtagsabgeordneten für finanzielle Hilfen mindestens bis Oktober, gegebenenfalls sogar bis ins kommende Wintersemester.

++ Maskenpflicht? Tuch oder Schal reicht ++

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Wer bis Montag keine Maske besorgen oder selber nähen kann, der braucht sich seine Sorgen machen. Es reiche, sich beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen ein Tuch oder einen Schal über Mund und Nase zu ziehen. Das hat Gesundheitsministerin Carola Reimann am Mittwoch im Landtag hier in Hannover gesagt.

Die Landesregierung hat die Einführung einer Maskenpflicht ab kommender Woche beschlossen. Unklar ist bislang noch, welche Regelungen beispielsweise für den Schulverkehr gelten  oder ob Bußgelder verhängt werden sollen. Ministerpräsident Stephan Weil war durch das Vorpreschen mehrerer Länder und Städte, darunter Braunschweig und Wolfsburg, unter Zugzwang geraten. Weil sagte heute, man konzentriere sich bei der Maskenpflicht auf die Bereiche Einkauf und öffentlicher Nahverkehr, weil das besonders massenwirksam sei.

++ Zahl der Corona-Neuinfektionen "erfreulich niedrig" ++

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In der Region haben sich Stand heute rund 1750 Menschen mit Corona infiziert, in ganz Niedersachsen sind es rund 9400. Das waren 162 mehr als gestern.

Gesundheitsministerin Carola Reimann bezeichnete die Zahl der Neuinfektionen am Mittwoch als erfreulich niedrig. Allerdings sei die man noch nicht über den Berg, die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus sei weiterhin hoch. Rund zwei Drittel aller Infizierten sind inzwischen wieder gesund.

++ Brand auf der A2: LKW-Anhänger geht in Flammen auf ++

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Ein mit Wellpappe beladener LKW ist auf der A2 vollständig ausgebrannt. Die Feuerwehr wurde, nach eigenen Angaben, gegen kurz nach drei zum Unfall nahe dem Autobahnkreuz Hannover-Buchholz gerufen. Auf der Fahrbahn in Richtung Berlin brannte dort ein Sattelauflieger mit rund 30 Wellblechpaletten. Offenbar konnte der Fahrer noch rechtzeitig abkoppeln und so verhindern, dass die Flammen auch auf die Zugmaschine übergreifen. Der 49 Jährige wurde noch vor Ort vom Rettungsdienst untersucht, musste allerdings nicht in eine Klinik eingeliefert werden. Beim Einsatz selbst  mussten die brennenden Paletten in Aufwändiger Arbeit auseinandergezogen werden.

++ Schulleiter fordern Prüfungsabsage ++

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 Der Schulleitungsverband Niedersachsen hält die Vorgabe Abschlussprüfungen in diesem Jahr stattfinden zu lassen für eine Fehlentscheidung. In einem Onlinestatement bezieht der SLVN Stellung und kritisiert die Landespolitik. Nach Ansicht des Vereins müssten vom Lehrpersonal regelrechte Gesundheitsprüfungen durchgeführt werden um die Hygieneregeln einzuhalten. Solche Regeln seien zwar nötig, aber auch schwer umzusetzen. Als Alternative schlägt der Verein Prüfungen nur für die Schüler vor, die ihren bisherigen Schnitt noch verbessern müssen oder wollen. Alle anderen sollten nach Ansicht der Schulleiter aber von den Prüfungen befreit werden.

++ Maskenpflicht kommt auch in Niedersachsen ++

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 Die Maskenpflicht kommt nun auch in Niedersachsen: Ab Montag soll die neue Verordnung für den öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften gelten, darauf hat sich nach die Landesregierung nach Angaben von Heiger Scholz (Leiter des Corona-Krisenstabs geeinigt). Noch heute soll offenbar eine entsprechende Verordnung vorbereitet werden. Die Frage nach einem einheitlichem Vorgehen in der Maskenpflicht wurde bereits öffentlich diskutiert. Ministerpräsident Stephan Weil störte sich offenbar an Individuellen Regelungen. Die Städte Wolfsburg, Osnabrück und Braunschweig hatten zum Beispiel schon zuvor eine Maskenpflicht eingeführt und auch Bundesländer wie Berlin oder Bayern preschten mit individuellen Regelungen vor.

++ Weltweite Klimastreiks: Fridays for future protestieren diesmal anders ++

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Der hannoversche Ableger von Fridays for future disponiert für seine Klimaproteste um. Da Menschenmassen derzeit nicht auf der Straße zusammenkommen dürfen, rufen die Aktivisten für Freitag zu alternativen Protestformen auf. Vor dem Trammplatz können Menschen vormittags Plakate ablegen. Die Aktion soll live bei Youtube gestreamt werden. Außerdem soll es laut der hannoverschen Demonstranten Banner an Fenstern, Botschaften auf Gehwegen und Flyer geben. Am Freitag demonstriert die Fridays for future-Bewegung weltweit für mehr Klimagerechtigkeit. Viele Protestaktionen finden online statt.

++ Wegen Corona: Schulleiterverband fordert Abi-Absagen ++

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In Hannover wird weiterhin über das anstehende Abitur diskutiert. Der niedersächsische Verband der Schulleiter forderte nun, schulische Abschlussprüfungen doch noch abzusagen. Stattdessen müssten sie sowohl im Abitur als auch in Real-, Haupt- und Oberschulen freiwillig stattfinden, berichtet der NDR. Die Prüfungen durchzuziehen berge Gesundheitsrisiken mit unabsehbaren Folgen, hieß es von dem Verband in Hannover. Denkbar sei, dass Schüler sich auch nach einem Gesundheitscheck noch anstecken könnten. Unklar sei, ob dann alle Mitschüler in Quarantäne müssten. Auch Corona-Symptome während der Prüfungen seien laut dem Verband möglich. Die Schulleiter bezweifeln außerdem angesichts der aktuellen Lage faire Bedingungen. Das Kultusministerium hält bislang daran fest, die Abschlussprüfungen durchzudrücken.