++ Hebammen schlagen Alarm: Mehr Ausbildungsplätze gefordert ++

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Wenn Kinder zur Welt kommen, sind sie unentbehrlich: Etwa 2300 Hebammen gibt es in Niedersachsen, doch gut ein Viertel davon geht in den kommenden Jahren in Rente. Der Hebammenverband schlägt deshalb Alarm. Die Vorsitzende Veronika Bujny sagte am Montag in Hannover, die Ausbildungszahlen müssten verdoppelt werden. Ende vergangenen Jahres wurden an Krankenhäusern in Niedersachsen rund 250 Hebammen ausgebildet.

Die Zahl der Geburtsstationen ist seit Jahren rückläufig, aktuell gibt es 73, um die Jahrtausendwende waren es noch weit über 100. Problematisch sind der niedrige Lohn und die hohen Versicherungsprämien, die Hebammen zahlen müssen. Um den Mangel zu bekämpfen, hat das Gesundheitsministerium einen Runden Tisch eingerichtet.

++ "Section Control": Pistorius will Streckenradar an B6 endlich in Betrieb nehmen ++

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Mit mehr als drei Jahren Verspätung soll an der B6 zwischen Laatzen und Sarstedt das bundesweit erste Streckenradar in Betrieb gehen: die sogenannte „Section Control“. Innenminister Boris Pistorius will die Anlage am Mittwoch um 13 Uhr einschalten, wie das Ministerium am Montag mitteilte. „Section Control“ misst die Durchschnittsgeschwindigkeit auf der Strecke. So soll verhindert werden, dass Autofahrer nach einem Blitzer sofort wieder Gas geben. Das Streckenradar hatte eigentlich 2015 in Betrieb gehen sollen, allerdings gab es Datenschutz- und Sicherheitsbedenken.

++ Brandstiftung in Ahlem: Verdächtiger in Psychiatrie ++

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Der Mann, der am Wochenende offenbar ein Mehrfamilienhaus in Ahlem angezündet hat, ist in eine psychiatrische Einrichtung überstellt worden. Dort soll der 30-Jährige behandelt werden, weil er geistig offenbar nicht gesund ist. Das sagte ein Polizei-Sprecher am Montag gegenüber Radio Hannover. Der Bewohner des Mehrfamilienhauses an der Wunstorfer Landstraße hatte am Samstag zugegeben, das Feuer selbst gelegt zu haben.

Sieben Bewohner und ein Feuerwehrmann wurden bei dem Brand verletzt. 37 Wohnungen sind seither unbewohnbar. Es entstand ein Schaden von etwa 750.000 Euro. Die Polizei ermittelt gegen den 30-Jährigen wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung.

++ Film-Streaming: Stadtbibliothek macht auf Netflix ++

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Die Stadtbibliothek Hannover macht jetzt auf Netflix. Das heißt, sie bietet Filme auf Abruf im Netz an. Bibliotheksnutzer können sich mit Mitgliedsnummer und Passwort unter www.filmfriend.de anmelden. Dort bekommen sie Zugang zu mehr als 1000 Filmen, darunter Klassiker, Animationsfilme und Kinderserien – das Ganze natürlich von Zuhause aus unter www.filmfriend.de

++ Nach Bayern-Klatsche: Hannover 96 droht Urlaubssperre ++

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Die Bayern-Klatsche am Wochenende könnte unangenehme Folgen für die Profis von Hannover 96 haben: An Weihnachten droht den Spielern eine Urlaubssperre. Wenn sie in den Spielen gegen Freiburg und Düsseldorf diese Woche weniger als drei Punkte holen, soll an den Feiertagen trainiert werden, berichten mehrere Medien am Montag gleichlautend. Nur mit vier oder mehr Punkten wollen die „Roten“ wohl erst wie geplant am 2. Januar ins Training einsteigen.

Hannover 96 rangiert derzeit ganz unten in der Tabelle auf Platz 18. Manager Horst Heldt sagte, es wäre schön, wenn man dort „nicht überwintern“ müsste.

++ Wunstorf: Unbekannter überfällt Stadtsparkasse ++

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Banküberfall in Wunstorf: Ein Unbekannter hat am Montagvormittag die Stadtsparkasse an der Langen Straße ausgeraubt, wie die Polizei mitteilte. Demnach überraschte der Mann offenbar eine Mitarbeiterin im Tresorraum. Wie er dorthin kam, ist noch unklar. Der Räuber ist mit Beute auf der Flucht. Er ist ungefähr 1,70 Meter, war dunkel gekleidet und maskiert. Bereits im vergangenen Jahr hatte ein Unbekannter versucht, die Stadtsparkasse in Wunstorf auszurauben.

++ Bielfelder landet nach Irrfahrt in Wunstorf ++

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Eigentlich wollte ein Mann aus Bielefeld nach einer Weihnachtsfeier in seiner Heimat nach Hause fahren. Doch der betrunkene Mann landete durch einen Irrtum im rund 100 Kilometer entfernten Wunstorf und zettelte dort eine Schlägerei an. Der 31-Jährige war nach einer Weihnachtsfeier offenbar statt in eine Straßenbahn versehentlich in einen Zug gestiegen. Nachdem er dann in Wunstorf gelandet war, wollte der Bielefelder dort an einer Tankstelle einen Mann fragen, wo er sich denn nun befinden würde. Daraus entwickelte sich allerdings ein handfester Streit, bei dem beide Männer leicht verletzt wurden. Am Ende erklärte die Polizei dem Bielefelder, wie er wieder nach Hause kommt.

++Garbsen gewinnt beim Stadtradeln ++

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Garbsen hat die Nase vorn beim Projekt Stadtradeln 2018 und die meisten Kilometer zurückgelegt. Die Bürger aus Garbsen erradelten in dieser Saison insgesamt 611.932 Kilometer. Die Stadt Hannover belegte Platz 2 (489.152 Kilometer), Platz 3 Hemmingen (116.907 Kilometer). Beteiligt hatten sich beim diesjährigen Stadtradeln alle 21 Regions-Kommunen. Es waren mehr als 9500 Teilnehmer am Start, die insgesamt mehr als 2,1 Millionen Kilometer auf dem Fahrrad zurückgelegt haben.

++ Dutzende Mieter nach Bränden in Ahlem und Linden obdachlos ++

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Nach dem Band in einem Wohnkomplex in Ahlem ermittelt die Polizei nun gegen einen 30-Jährigen Mieter wegen Brandstiftung. Der Mann hat gegenüber der Polizei gestanden, das Feuer in seiner Wohnung selbst gelegt zu haben. Er wird jetzt von einem Psychologen untersucht. Sieben Bewohner und ein Feuerwehrmann sind durch den Brand teils schwer verletzt worden. Auch der mutmaßliche Brandstifter selbst kam ins Krankenhaus. 37 der insgesamt 110 Wohnungen in dem Komplex an der Wunstorfer Landstraße sind seit dem Feuer unbewohnbar. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf 750.000 Euro. Warum der 30-jährige Verdächtige seine eigene Wohnung im Dachgeschoss in den frühen Morgenstunden angezündet haben könnte, das sollen die laufenden Ermittlungen klären. Das Feuer war gegen halb acht Uhr morgens ausgebrochen. Die mehr als 100 Bewohner des Hauses mussten bei frostigen Temperaturen für die Evakuierung aus dem Bett geklingelt werden.

Auch nach einem Feuer in Linden-Süd wird wegen Brandstiftung ermittelt. Dort standen am Samstag in einem Hausflur zwei Kinderwagen und ein Dreirad in Flammen. Weil das Treppenhaus zu stark verraucht war, mussten ein paar der Bewohner per Drehleiter aus ihren Wohnungen gerettet werden. Alle Mieter des Mehrfamilienhauses blieben unverletzt. Wegen des völlig verrußten Treppenhauses ist das vierstöckige Gebäude aber momentan nicht bewohnbar. Alle Mieter kamen bei Freunden oder Bekannten unter. Wer das Feuer gelegt hat, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.

++ Große Koalition stellt Anträge zu Haushalt vor ++

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Die Fraktionsvorsitzenden der Großen Koalition von CDU und SPD in der Regionsversammlung haben am Freitag ihre Anträge zum kommenden Haushalt vorgestellt. Von der finanziellen Unterstützung bei der Aufstellung von Parkbänken bis hin zum Ausbau des Ganztagsprogramms an Förderschulen. Alles kostet Geld und soll im Haushalt der Region berücksichtigt werden. Einen Schwerpunkt setzt die Regions-Groko dabei auf Digitalisierung, sagt CDU Fraktionschef Bernward Schlossarek. Außerdem geht es in den insgesamt 42 Anträgen unter anderem um Hilfe für wohnungslose Frauen, die Einrichtung einer Hebammenzentrale oder die finanzielle Unterstützung bei der energetischen Sanierung von Sportstätten. Der Regionshaushalt soll am kommenden Dienstag verabschiedet werden.

++ Neue Feuerwache feiert Richtfest ++

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In Kirchrode ist am Freitag Richtfest für die neue Feuerwache 3 gefeiert worden. Der Neubau in der Lange-Feld-Straße wird im kommenden Herbst die Wache an der Jordanstraße ablösen und künftig auch den Brandschutz auf dem Messegelände sicherstellen. Der Standort bietet mehr Platz für Mitarbeiter und Fahrzeuge, bessere Möglichkeiten für die Aus-und Fortbildung und auch eine gute Infrastruktur, sagt Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. Der 25 Millionen Euro teure Neubau der Feuerwache 3 wird erst zum 1. Oktober 2019 fertiggestellt sein – 6 Monate später als ursprünglich geplant. Grund für die Bauverzögerung waren laut Stadt im Vorfeld nicht erkennbare Bodenaltlasten gewesen.

++ Maschsee: Dieses Jahr wieder Karpfen zu Weihnachten ++

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In diesem Jahr wird es wieder Weihnachtskarpfen aus dem Maschsee geben. Nachdem der Verkauf im vergangenen Jahr ausgefallen war, hat die Fischzucht Neumann nun mitgeteilt, dass es diesmal zu den Festtagen wieder einen Fischverkauf am Maschsee geben wird. Und zwar am Tag vor Heiligabend sowie am Tag vor Silvester. Es werden dann neben Karpfen auch Schleie, Hechte, Zander, Aale und Barsche aus dem See angeboten. Den frischen Fisch wird es laut Neumann aber anders als früher nur auf Bestellung geben. Aufgrund hygienischer Auflagen, ist die Fischverarbeitung direkt am See nicht mehr zulässig, heißt es. Im vergangenen Jahr hatte es keinen Maschseekarpfen zu Weihnachten gegeben, da die Kormorane die Fische gefressen hatten.

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