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++ Unfall in Lehrte: 62-Jähriger in Lebensgefahr ++

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Bei einem Autounfall in Lehrte ist ein 62-Jähriger gestern Mittag schwer verletzt worden. Der Mann betrat ,nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes, zu Fuß die Berliner Allee. Aus Richtung des Rathauses kommend wollte er offenbar zwischen haltenden Autos durch zum Sedanplatz gehen. Auf der Berliner Allee wurde er dann aber von einem Auto erfasst, stürzte zu Boden und verletzte sich lebensgefährlich. Die Unfallkreuzung in Lehrte und die Berliner Allee waren für einige Zeit gesperrt, es kam zu massiven Einschränkungen im Straßenverkehr.

++ Drogenkriminalität: Ermittlungserfolg bei Großeinsatz ++

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Scharfe Munition, Drogen, fast 18.000 Euro beschlagnahmtes Geld und vier Festgenommene Verdächtige- das ist die Bilanz eines groß angelegten Schlages gegen die Drogenkriminalität in Hannover. Bei dem Einsatz am Mittwoch hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft 14 Wohnungen in Hannover, Seelze Einbeck und Celle durchsucht. Nach Angaben der Beamten ermittelt die Polizei schon seit einiger Zeit gegen insgesamt 15 Personen, die im Verdacht standen Kokain in Vahrenwald und in der Innenstadt zu verkaufen. Bei dem Hauptverdächtigen stellte die Polizei auch noch ein Auto sicher. Darin lagerten offenbar rund 50 Paar neuwertige Schuhe, bei denen es sich mutmaßlich um Hehlerware handelt. Die Polizei leitete gegen die Mitglieder des Drogenrings eine ganze Reihe an Ermittlungsverfahren ein, darunter wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Aufenthaltsgesetz und das Waffengesetz.

++ Konzept zur Rettung der Messe AG steht ++

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Der Streit um die Zukunft der Messe AG ist beigelegt. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers hat im Landtag bekanntgegeben, dass es in der vergangenen Nacht eine Einigung gegeben hat. Mehr als 200 Arbeitsplätze werden demnach verloren gehen. Nach langen, zähen Verhandlungen haben das Messe-Management und die Arbeitnehmer-vertreter nun einen Konsens gefunden. Bis 2027 soll die Zahl der Beschäftigten von aktuell 738 auf dann 525 sinken. „Es sind schmerzliche Einschnitte notwendig, um die Messe wieder wettbewerbsfähig zu machen“, sagte Hilbers. Zur Zukunftssicherung der Messe AG sollen Stadt und Land als Träger eine Bürgschaft von bis zu 130 Millionen Euro übernehmen, und dazu mit einer Finanzspritze von rund 20 Millionen Euro helfen. Die Messe müsse sich künftig auf das Kerngeschäft konzentrieren, erklärte Hilbers weiter. Bereiche wie Gastronomie, Facility Management und Sprachendienst sollen ausgelagert werden. Alle Fraktionen im Landtag haben die Einigung begrüßt.

++ mutmaßlicher Brandstifter muss ins Gefängnis ++

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Er soll im Süden Hannovers 18 Feuer gelegt haben – jetzt muss der mutmaßliche Brandstifter, der Hannover monatelang in Atmen gehalten hatte ins Gefängnis. Allerdings vorerst nicht für die Brandstiftung, sondern wegen Diebstahls und Betruges in vier Fällen.Der 60jährige muss vorerst neun Monate absitzen. Wegen der Brandstiftung in 18 Fällen wird derweil weiter ermittelt – „der dringende Tatverdacht ist gegeben“, erklärte die Staatsanwaltschaft gegenüber der HAZ. Seit der Verhaftung des Mannes hat es bisher keinen weiteren Brand gegeben.

++ Lange Warteschlangen vor der Post ++

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Wer sein Weihnachtspäckchen verschicken will, der muss im Moment ganz viel Geduld mitbringen. Vor den Postfilialen bei uns in der Stadt bilden sich schon jetzt lange Warteschlangen – diese reichen durch die Corona-Abstandsregeln teilweise bis weit auf die Straßen vor den Filialen hinaus.In der Spitze bis zu zwei Stunden müssen die Menschen anstehen. Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet die Post Alternativen an. So kann man sein Paket zum Beispiel im Internet frankieren und dann direkt bei einer Packstation abgeben. Außerdem gibt es zum Beispiel in der Innenstadt unweit der zentralen Filiale in der Ernst-August-Galerie jetzt eine weitere Annahmestelle – zu finden ist die in der Kanalstraße. Die Post rechnet in diesem Jahr mit einer neuen Rekordzahl an Weihnachtspaketen – bis zu 21 Millionen dürften es werden, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

++ Haushaltsdebatte im Landtag - knapp 36 Millionen Euro sind für 2021 geplant ++

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Heftig debattiert wird im Moment im niedersächsischen Landtag bei uns in Hannover. Es geht um den Finanzhaushalt für das kommende Jahr, der morgen verabschiedet werden soll. Knapp 36 Milliarden Euro soll er umfassen – rund 1,1 Milliarden neue Schulden sollen aufgenommen werden. Schuld hieran sei vor allem die Corona-Krise, erklärte die Landesregierung in der seit gestern laufenden Debatte. Gestritten wird zwischen Regierung und Opposition auch um zwei hannoversche Themen. So soll die Leibniz Universität nach 2,9 Millionen Euro weiniger in diesem Jahr, künftig noch einmal 3,5 Millionen weniger erhalten. Auch die Zukunft der durch Absagen finanziell ins Schlingern geratene Messe AG wird diskutiert. Uneinigkeit herrscht vor allem bei der Frage, wie man eines der hannoverschen Flagschiffe wieder auf Kurs bekommt. So wurde zum Beispiel eine Kapitalerhöhung kontrovers diskutiert. Die Regierung will die von der Messe AG geplanten betriebsbedingte Kündigungen möglichst vermeiden – im Gespräch ist der Abbau von rund 250 Stellen in den kommenden Jahren.

++ Inzidenzwert für Region Hannover wieder über 100 ++

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Die Corona-Neuinfektionen sind in Hannover und dem Umland wieder gestiegen. Der 7-Tage-Inzidenzwert für die Region Hannover hat erstmals seit Ende November wieder die kritische Marke von 100 überschritten. Er lag am Dienstag bei etwa 109, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Noch vor wenigen Tagen waren die Zahlen zurückgegangen. Die Inzidenz hatte vergangenen Donnerstag noch einen Wert von 78,1 erreicht. Jetzt zeigt der Trend wieder nach oben. Am stärksten betroffen ist derzeit die Stadt Laatzen. Hier ist der Inzidenzwert nach den neusten Daten der Region Hannover mittlerweile auf fast 356 geschnellt. Dieser starke Anstieg dürfte vor allem auf den massiven Corona-Ausbruch in einem Seniorenpflegeheim in Laatzen-Mitte zurückzuführen sein. Dort sind 82 Heim-Bewohner und 34 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden. Weitere Kommunen, die derzeit im Umland besonders stark von Neuinfektionen betroffen sind, sind die Wedemark, Hemmingen, Garbsen und Langenhagen.

++ Arbeitsunfall in Rethen: Bagger beschädigt Gasleitung ++

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Bei Bauarbeiten in einem Wohngebiet im Laatzener Stadtteil Rethen ist heute Morgen eine Gasleitung beschädigt worden. Ein Bagger hatte das Plastikrohr in der Wilhelm-Hauff-Straße getroffen. Dabei ist Gas ausgetreten. Seit ca. 8 Uhr sind Feuerwehr und Polizei vor Ort. 12 Häuser mussten geräumt werden. Wie die Feuerwehr Laatzen gegenüber Radio Hannover bestätigte, hat der zuständige Gasanbieter mittlerweile großflächig das Gas um die Baustelle abgestellt. Die Menschen können zurück in ihre Häuser. Wie lange es dauert, bis das Leck in der Gasleitung repariert ist und wann das Gas im betroffenen Wohngebiet in Rethen wieder aufgedreht werden kann, konnte die Feuerwehr noch nicht sagen.

++ Mehr Geld für Hannovers Radwege ++

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In den nächsten Jahren wird Hannover deutlich mehr Geld in die Radinfrastruktur investieren. Die Stadt will 2022 für Fahrradwege, Parkmöglichkeiten und Sicherheitseinrichtungen 9,2 Millionen Euro ausgeben. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch 2019. Die Investitionen sind Bestandteil des geplanten Doppelhaushaltes der Stadt. Der Rat muss den Ausgaben noch zustimmen. Neben der verbesserten Infrastruktur soll zudem eine neue Vorfahrtsregelung für Fahrradstraßen geprüft werden. Bislang haben Radfahrer hier nur Vorrang vor Autofahrern, müssen aber oft Rechts vor Links gewähren.

++ Deutsche Messe AG: Vorstand legt letzten Kompromissvorschlag vor ++

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Gibt es eine Lösung für die deutsche Messe-AG oder scheitern die Verhandlungen? Nach Informationen der HAZ hat der Messe-Vorstand den Arbeitnehmervertretern einen letzten Kompromissvorschlag zur Einsparung von Personalkosten vorgelegt. Sollte er scheitern, droht dem hannoverschen Unternehmen die Insolvenz. Unterdessen haben der Betriebsrat und die IG-Metall vorgeschlagen, einen Schlichter in die Verhandlungen einzubeziehen. Die deutsche Messe-AG leidet unter den Einbußen der Corona-Krise und benötigt einen Kredit von 122 Millionen Euro. Das Land Niedersachsen und die Stadt Hannover sind bereit, diesen zu gewähren, wenn das Unternehmen wettbewerbsfähiger wird. Die bisherigen Pläne des Vorstandes zur Kosteneinsparung waren zunächst komplett von der Arbeitnehmerseite zurückgewiesen worden. Mittlerweile habe man sich angenähert, der entscheidende Schritt für eine Einigung fehle aber noch.