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++ Öffentlichkeitsfahndung: Betrüger manipuliert Automaten ++

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Hannovers Polizei sucht in einer Öffentlichkeitsfahndung nach einem Betrüger der mehrere Geldautomaten im Raum Hannover manipuliert haben soll. Nach Angaben der Beamten steht der Mann im Verdacht im Winter 2019/2020 in Hannover, Laatzen,  Empelde und Langenhagen Kartendaten ausgespäht zu haben. Dafür soll er eine Vorrichtung an den Automaten angebracht haben, die die PIN der Kunden ausspäht. Mit gefälschten Karten dieser Bankkunden wurde anschließend wohl mehrfach Geld abgehoben. Bei der Auswertung sichergestellter Technik, stießen die Ermittler auf Aufnahmen des mutmaßlichen Betrügers.

++ Chanukka Leuchter auf Opernplatz entzündet ++

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Auf dem Opernplatz ist gestern die erste Flamme eines sechs Meter hohen Chanukka-Leuchters entzündet worden. Zum jüdischen Lichterfest schickten Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay  Videobotschaften mit guten Wünschen. Beim traditionellen Segensgesang konnten in diesem Jahr nur wenige Menschen dabei sein. Über das Achttägige Fest präsentiert die jüdische Gemeinde Hannover aber jeden Tag Online-Videos mit traditionellen Chanukka-Melodien.

++ Land kassiert Lockerungen für Silvester und ermöglicht ab Montag Homeschooling ++

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Das Land Niedersachsen schlägt einen Kurswechsel ein und hat die für Weihnachten und Silvester geplanten Lockerungen in Teilen zurückgenommen.  Ministerpräsident Stephan Weil kündigte an, dass die derzeit bestehenden Kontaktregeln von maximal 5 Personen aus zwei Haushalten bis zum 10. Januar bestehen bleiben. Zwar werden an den Weihnachtsfesttagen weiterhin Familientreffen mit bis zu 10 Verwandten möglich sein, aber nur dann. Das heißt: an Silvester sind große Feierlichkeiten verboten und auch dann nur Treffen mit maximal 5 Personen aus zwei Haushalten erlaubt. Die Landesregierung hat außerdem entschieden, dass die Schulen leerer werden sollen. Eltern können ihre Kinder ab Montag vom Präsentunterricht befreien lassen. Die Anwesenheitsplicht wird aufgehoben und das Distanzlernen von zu Hause aus ermöglicht.

++ Krisenjahr endet für TUI mit Milliardenverlust ++

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Die TUI hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von 3,1 Milliarden Euro eingefahren. Der Umsatz brach um 58 Prozent ein. Der hannoversche Reisekonzern will deshalb noch mehr sparen, dieses Ziel aber nicht durch noch mehr Kürzungen beim Personal erreichen. Die angekündigte Streichung von weltweit 8000 Jobs sei im Wesentlichen bereits geschafft, sagte TUI-Chef Fritz Joussen am Donnersatg bei der Vorlage der Geschäftsbilanz. Für das angehobene Einsparziel von jährlich 400 Millionen Euro seien ihm zufolge keine ergänzenden Maßnahmen notwendig. Vielmehr dürften die eingeleiteten Schritte bei der Digitalisierung sowie die Verkleinerung der Flugzeugflotte mehr Geld einsparen als bisher angenommen. TUI bereitet sich jetzt auf einen Neustart im kommenden Jahr vor und zeigt sich zuversichtlich, die Corona-Krise ohne weitere Staatshilfen zu überstehen. Die Aussicht auf Impfungen ab dem Jahresbeginn lasse die Nachfrage nach Sommerreisen deutlich steigen, hieß es. Eine Prognose für das neue Geschäftsjahr wollte der TUI-Vorstand wegen der großen Unsicherheiten aber nicht abgegeben. Der Reisekonzern erwartet erst im Jahr 2022 eine Rückkehr auf das Niveau aus der Zeit vor der Pandemie.

++ Unfall in Lehrte: 62-Jähriger in Lebensgefahr ++

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Bei einem Autounfall in Lehrte ist ein 62-Jähriger gestern Mittag schwer verletzt worden. Der Mann betrat ,nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes, zu Fuß die Berliner Allee. Aus Richtung des Rathauses kommend wollte er offenbar zwischen haltenden Autos durch zum Sedanplatz gehen. Auf der Berliner Allee wurde er dann aber von einem Auto erfasst, stürzte zu Boden und verletzte sich lebensgefährlich. Die Unfallkreuzung in Lehrte und die Berliner Allee waren für einige Zeit gesperrt, es kam zu massiven Einschränkungen im Straßenverkehr.

++ Drogenkriminalität: Ermittlungserfolg bei Großeinsatz ++

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Scharfe Munition, Drogen, fast 18.000 Euro beschlagnahmtes Geld und vier Festgenommene Verdächtige- das ist die Bilanz eines groß angelegten Schlages gegen die Drogenkriminalität in Hannover. Bei dem Einsatz am Mittwoch hat die Polizei in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft 14 Wohnungen in Hannover, Seelze Einbeck und Celle durchsucht. Nach Angaben der Beamten ermittelt die Polizei schon seit einiger Zeit gegen insgesamt 15 Personen, die im Verdacht standen Kokain in Vahrenwald und in der Innenstadt zu verkaufen. Bei dem Hauptverdächtigen stellte die Polizei auch noch ein Auto sicher. Darin lagerten offenbar rund 50 Paar neuwertige Schuhe, bei denen es sich mutmaßlich um Hehlerware handelt. Die Polizei leitete gegen die Mitglieder des Drogenrings eine ganze Reihe an Ermittlungsverfahren ein, darunter wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, das Aufenthaltsgesetz und das Waffengesetz.

++ Konzept zur Rettung der Messe AG steht ++

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Der Streit um die Zukunft der Messe AG ist beigelegt. Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers hat im Landtag bekanntgegeben, dass es in der vergangenen Nacht eine Einigung gegeben hat. Mehr als 200 Arbeitsplätze werden demnach verloren gehen. Nach langen, zähen Verhandlungen haben das Messe-Management und die Arbeitnehmer-vertreter nun einen Konsens gefunden. Bis 2027 soll die Zahl der Beschäftigten von aktuell 738 auf dann 525 sinken. „Es sind schmerzliche Einschnitte notwendig, um die Messe wieder wettbewerbsfähig zu machen“, sagte Hilbers. Zur Zukunftssicherung der Messe AG sollen Stadt und Land als Träger eine Bürgschaft von bis zu 130 Millionen Euro übernehmen, und dazu mit einer Finanzspritze von rund 20 Millionen Euro helfen. Die Messe müsse sich künftig auf das Kerngeschäft konzentrieren, erklärte Hilbers weiter. Bereiche wie Gastronomie, Facility Management und Sprachendienst sollen ausgelagert werden. Alle Fraktionen im Landtag haben die Einigung begrüßt.

++ mutmaßlicher Brandstifter muss ins Gefängnis ++

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Er soll im Süden Hannovers 18 Feuer gelegt haben – jetzt muss der mutmaßliche Brandstifter, der Hannover monatelang in Atmen gehalten hatte ins Gefängnis. Allerdings vorerst nicht für die Brandstiftung, sondern wegen Diebstahls und Betruges in vier Fällen.Der 60jährige muss vorerst neun Monate absitzen. Wegen der Brandstiftung in 18 Fällen wird derweil weiter ermittelt – „der dringende Tatverdacht ist gegeben“, erklärte die Staatsanwaltschaft gegenüber der HAZ. Seit der Verhaftung des Mannes hat es bisher keinen weiteren Brand gegeben.

++ Lange Warteschlangen vor der Post ++

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Wer sein Weihnachtspäckchen verschicken will, der muss im Moment ganz viel Geduld mitbringen. Vor den Postfilialen bei uns in der Stadt bilden sich schon jetzt lange Warteschlangen – diese reichen durch die Corona-Abstandsregeln teilweise bis weit auf die Straßen vor den Filialen hinaus.In der Spitze bis zu zwei Stunden müssen die Menschen anstehen. Um die Wartezeit zu verkürzen, bietet die Post Alternativen an. So kann man sein Paket zum Beispiel im Internet frankieren und dann direkt bei einer Packstation abgeben. Außerdem gibt es zum Beispiel in der Innenstadt unweit der zentralen Filiale in der Ernst-August-Galerie jetzt eine weitere Annahmestelle – zu finden ist die in der Kanalstraße. Die Post rechnet in diesem Jahr mit einer neuen Rekordzahl an Weihnachtspaketen – bis zu 21 Millionen dürften es werden, das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr.

++ Haushaltsdebatte im Landtag - knapp 36 Millionen Euro sind für 2021 geplant ++

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Heftig debattiert wird im Moment im niedersächsischen Landtag bei uns in Hannover. Es geht um den Finanzhaushalt für das kommende Jahr, der morgen verabschiedet werden soll. Knapp 36 Milliarden Euro soll er umfassen – rund 1,1 Milliarden neue Schulden sollen aufgenommen werden. Schuld hieran sei vor allem die Corona-Krise, erklärte die Landesregierung in der seit gestern laufenden Debatte. Gestritten wird zwischen Regierung und Opposition auch um zwei hannoversche Themen. So soll die Leibniz Universität nach 2,9 Millionen Euro weiniger in diesem Jahr, künftig noch einmal 3,5 Millionen weniger erhalten. Auch die Zukunft der durch Absagen finanziell ins Schlingern geratene Messe AG wird diskutiert. Uneinigkeit herrscht vor allem bei der Frage, wie man eines der hannoverschen Flagschiffe wieder auf Kurs bekommt. So wurde zum Beispiel eine Kapitalerhöhung kontrovers diskutiert. Die Regierung will die von der Messe AG geplanten betriebsbedingte Kündigungen möglichst vermeiden – im Gespräch ist der Abbau von rund 250 Stellen in den kommenden Jahren.