Jetzt läuft auf Radio Hannover:
Hannover News - Radio Hannover - die Stimme der Stadt auf 100,0

++Steinhuder Meer: Für Tagesgäste erneut gesperrt++

Kategorie:

Weil tausende Besucher den Sonntag am Wasser verbringen wollten, ist der Ort Steinhude zwischenzeitig gesperrt worden. Die Polizei wies Tagesgäste an den Zufahrten ab, damit Abstands und Hygieneregeln eingehalten werden können. Kontrolliert wurde am Steinhuder Meer bis circa 17 Uhr auf der Dorfstraße und auf der Straße im Sandbrinke. Dabei hatte die Polizei bereits vorher versucht Besucher mit Lautsprecherdurchsagen abzuhalten. Der Touristenhotspot Steinhuder Meer ist an diesem Wochenende nicht zum ersten mal gesperrt worden. Polizei und Stadt hatten das Konzept gemeinsam entwickelt und bereits wiederholt angewendet.

 

++Folge der Krise: Umweltministerium misst geringere Schadstoffwerte++

Kategorie:

Während der Krise ist die Luftverschmutzung in Niedersachsen offenbar deutlich zurückgegangen. Das geht aus den Daten des Umweltministeriums hervor. Demnach lag der Monatswert für Stickstoffdioxid an den sieben Messstationen im Juni deutlich unter dem Vorjahreswert. Erstmals machte sich dieser Effekt im Juni bemerkbar. Damals hieß es weniger Verkehr habe eben auch weniger Emissionen zur Folge, dieser Trend setzt sich an den meißten Stationen fort. Bundesweit wurden geringere Schadstoffwerte gemessen. Eine Erkenntnis die zum Anlass für eine langfristige Verkehrswende genommen werden sollte, so das Umweltbundesamt.

++ Land strafft Corona-Regeln - Kritik an ungenauen Formulierungen ++

Kategorie:

Mitunter gar nicht so leicht zu verstehen, was man darf und was nicht in der Corona-Krise. Die Landesregierung hat deshalb die Corona-Verordnung, in der alle Regeln zusammengefasst sind, vereinfacht. Am Montag soll das abgespeckte Regelwerk in Kraft treten. Der größte Unterschied zur bisherigen Verordnung sei eine Gliederung nach insgesamt acht Themengebieten, sagte die stellvertretende Leiterin des Krisenstabs, Claudia Schröder, am Freitag in Hannover.

So gehe es im ersten Teil etwa um allgemeine Vorschriften für die Menschen, weitere Teile widmeten etwa sich der Berufs- und Gewerbeausübung oder der Betreuung, Bildung und sozialen Einrichtungen. Inhaltlich gebe es kaum Veränderungen, so Schröder. Allerdings sei das Regelwerk nun von 35 auf 24 Seiten gestrafft worden.

Kritik kam vom Niedersächsischen Städte- und Gemeindebund und vom Städtetag. Nach Ansicht der Kommunen sei vieles in der Corona-Verordnung noch immer umständlich und ungenau formuliert.

++ Corona: Das sind die neuen Lockerungen ++

Kategorie:

Und wir bleiben bei der neuen Verordnung und den wenigen Lockerungen, die ab Montag in Kraft treten: So sollen etwa Bewohner von Pflege- oder Behindertenheimen wieder mehr als einen Besucher empfangen dürfen, wenn die Einrichtung das zulässt. Wer privat Kinder betreut, soll künftig bis zu fünf „fremde“ mitbetreuen dürfen. Kinder- und Jugendreisen mit bis zu 50 Teilnehmern sollen wieder möglich sein. Und im Bereich Sport sind ab Montag Wettkämpfe mit bis zu 30 Teilnehmern wieder erlaubt.

++ Pistorius fordert: Schärfere Raser-Regeln beibehalten ++

Kategorie:

Wer in den vergangenen Monaten zu schnell mit dem Auto unterwegs war und geblitzt worden ist, dem kommt der Formfehler in der neuen Straßenverkehrsordnung womöglich gerade recht. Wegen ihm sind die schärferen Regeln für Raser, die seit April gelten, erstmal außer Kraft. Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hat am Freitag das Bundesverkehrsministerium aufgefordert, den Formfehler zu beheben und die schärferen Regeln beizubehalten.

Raserei sei Todesursache Nummer eins auf den Straßen, so Pistorius. Deshalb solle man sich dem Wohle der Bevölkerung verpflichten und nicht dem einiger Lobbyisten.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hatte die schärferen Regeln als unverhältnismäßig bezeichnet. Sie sehen vor, dass innerorts 21 km/h zu viel ausreichen, um einen Monat Fahrverbot zu bekommen, außerorts 26 km/h.

Der verkehrspolitische Sprecher der Landes-FDP, Jörg Bode, kritisierte Pistorius‘ Vorstoß und sagte, man müsse zu Maß und Mitte in der Verkehrspolitik zurückfinden.

++ Schock-Prognose: 60.000 Jobs in Niedersachsen von Corona bedroht ++

Kategorie:

60.000 Jobs in Niedersachsen sind offenbar von der Corona-Krise bedroht. Industrie, Handel und Dienstleiter rechneten damit, dass in diesem Jahr etwa 30.000 Stellen wegfallen könnten, im kommenden Jahr dann noch einmal so viel. Das sagte der Chef des Verbands Niedersachsenmetall, Volker Schmidt, am Donnerstag in Hannover.

Grundlage für die Prognose ist eine Umfrage des Verbands, an der sich mehr als 800 Unternehmen beteiligt hätten, die meisten aus der Industrie. Demnach rechneten etliche Firmen damit, dass sich die ohnehin maue Auftragslage im zweiten Halbjahr noch einmal verschlechtern werde. Ab dem Herbst drohe dann sogar eine Insolvenz-Welle. Landes- und Bundesregierung versuchen, die Corona-Krise mit Milliardenhilfen abfedern, in Form von Zuschüssen und Krediten.

++ Blutiger Streit um Fernbedienung: Messerstecher bekommt Bewährungsstrafe ++

Kategorie:

Wer hätte gedacht, dass ein Streit um eine Fernbedienung derart eskalieren kann: In Alt-Laatzen hatte ein Rentner im vergangenen Jahr seine Ehefrau niedergestochen, die 56-Jährige kam mit Schnittwunden in die MHH. Beide waren uneins gewesen über die Lautstärke des Fernsehers, die Frau warf dem Mann daraufhin die Fernbedienung an den Kopf, drohte mit Rauswurf aus der Wohnung und biss ihm in die Hand. Daraufhin nahm der 79-Jährige ein Fahrtenmesser und stach zu: drei Mal in den Rücken seiner Frau, ein Mal in die Brust.

Das Amtsgericht Hannover hat den 79-Jährigen am Donnerstag zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt, außerdem muss er 1500 Euro Geldstrafe an eine Frauenberatungsstelle zahlen. Die relativ milde Strafe begründete das Gericht unter anderem damit, dass sich der Rentner sofort um seine verletzte Frau gekümmert und den Notruf alarmiert habe, zudem hätten sich beide Eheleute vor Gericht wieder glaubhaft versöhnt gezeigt. Der Mann hatte zudem ausgesagt, er habe sich seiner 23 Jahre jüngeren Frau gegenüber schwach gefühlt, außerdem leide er an mehreren Krankheiten, darunter Bluthochdruck und Krebs.

++ Corona-Klage: Gericht lässt Gastwirt aus Steinhude abblitzen - der prüft Berufung ++

Kategorie:

Der Gastwirt aus Steinhude, der mit seiner Corona-Entschädigungs-Klage vor dem Landgericht gescheitert ist, will sehr wahrscheinlich Berufung einlegen. Das sagte Anwalt Matthias Wolf am Donnerstag auf Nachfrage von „Radio Hannover“. Dazu wolle man zunächst Akteneinsicht nehmen und dann möglicherweise direkt vor den Bundesgerichtshof ziehen.

Die Richter am Landgericht hatten argumentierten, im Infektionsschutzgesetz seien bewusst keine Entschädigungsregeln für die Gastronomie enthalten. Würden nun mehrere Betriebe erfolgreich klagen, könne dem Staat ein Milliardenschaden entstehen. Und darüber dürfe ein einzelnes Gericht nicht entscheiden.

Der Betreiber des Schweers-Harms-Fischerhus in Steinhude wollte das Land Niedersachsen verklagen auf 10.000 Euro Verdienstausfall durch die Corona-Krise. Grund war die Zwangsschließung seines Restaurants für mehrere Wochen.

++ Überraschender Wechsel bei Volkswagen Nutzfahrzeuge ++

Kategorie:

Ab September wird Carsten Intra im Chefsessel des Konzerns in Stöcken sitzen und damit Thomas Sedran ersetzen. Das gab VWN gestern Abend bekannt. Sedran hatte erst vor zwei Jahren den Posten des Vorstandvorsitzenden von Eckard Scholz übernommen.Unter seiner Führung ist der Umbau des Standorts Hannover zum Elektrowerk vorangetrieben worden. Zudem gilt auch als Stratege hinter der frisch erweiterten Kooperation mit Ford. Konzernboss Herbert Diess sei trotzdem nicht mit Sedran zufrieden gewesen, berichtet das Manager Magazin. Besonders die schwachen Prognosen von VWN für 2020 und 2021 hätten ihm nicht gereicht.  

++ Trotz Corona – Infa kommt im Herbst aufs Messegelände ++

Kategorie:

Nun also doch noch ein bisschen Messe in Hannover: Die Einkaufsmesse „Infa“ soll wie geplant im Oktober stattfinden. Das haben die Veranstalter gestern mitgeteilt. Offenbar hat die Region Hannover eine Durchführung genehmigt - allerdings nur unter strengen Auflagen. So sollen sich alle Aussteller, Besucher und Mitarbeiter online registrieren, es gibt eine Maskenpflicht und Mindestabstände müssen eingehalten werden. Das hat auch Auswirkungen aufs Programm. Konzerte in den Hallen wird es nicht geben, dafür neue Konzepte im Freien. Zudem sind Themenschwerpunkte der Messe wie Beauty & Wellness, Weihnachten und Wohnambiente auch dieses Jahr dabei. Starten wird die Infa am 17. Oktober.