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++ Hannover Messe: Auch 2021 nicht auf dem Messegelände ++

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Schwerer Schlag für die Hannover Messe: Die weltgrößte Industrieschau kann auch im kommenden Jahr nicht auf dem Messegelände stattfinden. Grund ist die sich weiter verschärfende Corona-Pandemie. Man habe zusammen mit dem wichtigsten Aussteller-Gremium entschieden, dass eine Präsenz-Messe unter den gegebenen Rahmenbedingungen nicht zu realisieren und zu verantworten sei, sagte Messe-Chef Jochen Köckler am Donnerstag laut Mitteilung.

Geplant war die Hannover Messe 2021 eigentlich als Mischung aus Präsenz- und Digitalevent, vom 12. bis 16. April auf dem Messegelände. Nun soll die weltgrößte Industrieschau im kommenden Jahr rein digital stattfinden mit Konferenzen und Produkpräsentationen.

Der Veranstalter, die Deutsche Messe AG, ist durch die Absage fast aller Events seit dem Corona-Ausbruch in wirtschaftliche Schieflage geraten. Für das laufende Jahr droht ein Verlust von mehr als 100 Millionen Euro. Die Messe benötigt deshalb dringend eine Bürgschaft von Stadt und Land, um an einen Notkredit zu kommen. Unternehmensführung und Belegschaft haben sich auf Stellenstreichungen und weitere Einschnitte in den kommenden Jahren verständigt.

++ Corona-Ausbruch: Amazon weist Hygiene-Vorwürfe zurück ++

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Nach dem Corona-Ausbruch beim Online-Händler Amazon in Garbsen hat das Unternehmen Vorwürfe der Gewerkschaft Verdi über mangelnden Gesundheitsschutz zurückgewiesen. Eine Konzernsprecherin sagte am Donnerstag, Amazon gehe bei den Corona-Schutzmaßnahmen teilweise über die einzelnen Länderregelungen hinaus. So gelte beispielsweise ein Abstand von zwei Metern statt anderthalb. Im Amazon-Verteilzentrum Garbsen sind rund 100 Beschäftigte positiv auf Corona getestet worden, wie die Behörden mitteilten. An Weihnachten arbeiten dort bis zu 900 Menschen. Inzwischen hätten Reihentests der Belegschaft begonnen. Verdi hatte kritisiert, dass das Unternehmen Hygiene, Sauberkeit und Abstandhalten vernachlässige.

++ Immer mehr Rausch-Trinker in Niedersachsen ++

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Immer mehr Menschen in Niedersachsen greifen regelmäßig zur Flasche. Die Zahl der schweren Trinker ist hier laut der Kaufmännischen Krankenkasse extrem angestiegen: Demnach wurden im vergangenen Jahr 47,7 Prozent mehr Menschen deswegen behandelt als zehn Jahr zuvor. Die Untersuchung erfasste Behandlungen wegen Abhängigkeit, Entzugserscheinungen, akuten Rausches oder psychischer Probleme.

Aus den Ergebnissen geht laut der KKH hervor, dass in Niedersachsen derzeit etwa 136.000 Menschen exzessiv trinken. Die Dunkelziffer könnte aber noch deutlich höher sein. Und die Corona-Krise dürfte die Lage noch einmal verschärfen, warnt die Krankenkasse: in einer Umfrage hat demnach ein Viertel angegeben, seit der Pandemie häufiger zur Flasche zu greifen.

Das Robert Koch-Institut spricht von Rauschtrinken, wenn Betroffene mindestens einmal im Monat sechs oder mehr alkoholische Getränke etwa bei einer Feier konsumieren.

 

++ Metall- und Elektroindustrie: Tarifverhandlungen gestartet ++

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Auch die Metall- und Elektro-Branche in Niedersachsen leidet stark unter der Corona-Krise, etliche Unternehmen verzeichnen Verluste.  Die Gewerkschaft IG Metall fordert trotzdem mehr Geld für die Beschäftigten.

In einem Hotel an der Hildesheimer Straße in Hannover haben am Mittwoch die Tarifgespräche begonnen. Zum Auftakt lagen beide Seiten aber noch recht weit auseinander. Die Gewerkschaft fordert vier Prozent mehr Lohn und argumentiert: Verzicht sei nicht das richtige Mittel, um die Wirtschaft wieder zum Laufen zu bringen. Der Arbeitgeberverband NiedersachsenMetall hält dagegen: Die Branche brauche Stabilität und keine weiteren Kostenbelastungen, sie gehe schon jetzt auf dem Zahnfleisch. Daher gebe es derzeit keinerlei Spielraum für Entgelterhöhungen.

Im Januar gehen die Gespräche in die nächste Runde.

++ Corona-Ausbruch bei Amazon in Garbsen: Kritik von Verdi ++

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Der Corona-Ausbruch in dem großen Amazon-Sortierzentrum in Garbsen sorgt für Kritik: Die Gewerkschaft Verdi bemängelt erneut die Arbeitsbedingungen bei dem Versandriesen. Amazon rühme sich zwar öffentlich mit diversen Corona-Schutzmaßnahmen, die hohe Zahl an Infektionen unter den Beschäftigten spreche aber eine andere Sprache, so Verdi am Mittwoch in einer Mitteilung.

In Garbsen gibt es inzwischen rund 100 Infizierte, viele weitere Fälle gab es laut der Gewerkschaft in dieser Woche auch an anderen Amazon-Standorten. Die Rede ist von insgesamt hunderten Erkrankten. Verdi lägen Fotos und Berichte von Beschäftigten vor, die Mängel bei Hygiene, Abstandhalten und Sauberkeit zeigten, heißt es. Die Gewerkschaft fordert die Behörden auf, solche Zustände zu beenden.

Das Gesundheitsamt der Region Hannover war am Montag bei Amazon in Garbsen, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

++ Trotz Corona: Marktkirchentanne leuchtet ++

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Ein wenig Normalität in ganz und gar nicht normalen Zeiten: Auch ohne Glühwein- und Bratwurststände drum herum erstrahlt der große Weihnachtstannenbaum an der Marktkirche seit Mittwochnachmittag in hellem Licht. Um 16 Uhr sind 2.300 Lampen an der 18 Meter hohen Tanne angegangen. Beim Licht-Anknipsen waren unter anderem Oberbürgermeister Belit Onay und Marktkirchen-Pastorin Hanna Kreisel-Liebermann dabei.

Den großen Weihnachtsbaum hatte in diesem Jahr ein Unternehmen aus Hannover mit einer 30.000 Euro-Spende ermöglicht. Aufgrund fehlender Weihnachtsmarkt-Einnahmen wollte die Stadt eigentlich auf die Tanne verzichten. 

++ Region hat neue Corona-Hotline geschaltet ++

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Die Region Hannover hat eine neue Corona-Hotline geschaltet. Dort erhalten die Bürger ab sofort Antworten auf ihre Fragen rund um die Pandemie. Verstärkt wird die neue Hotline mit Mitarbeitern der TUI. Die Region und der Reisekonzern haben ihre Zusammenarbeit in dieser Woche vertraglich beschlossen. Es wurden dadurch rund 20 zusätzliche Auskunftsplätze geschaffen. Damit verdoppelt sich die Anzahl an Mitarbeitern, die bisher die Hotline besetzt haben.

"Die stark gestiegene Zahl der Corona-Infektionen in der Region Hannover und die Änderungen in der Corona-Landesverordnung führen zum hohen Informationsbedarf und Verunsicherung der Menschen" sagte Regionspräsident Hauke Jagau. "Bis zu 7.000 Anrufe am Tag kommen teilweise bei unserer Hotline an. Ich freue mich, dass wir mit der Unterstützung der TUI deutlich besser reagieren und möglichst viele Fragen klären können", so Regionspräsident Jagau über die neue Zusammenarbeit. Die Unterstützung durch die TUI ist bis zum 31. März angesetzt.

Die neue Corona-Hotline-Nummer: 0511-3003434 ist werktags von 8 bis 16 Uhr erreichbar. 

 

 

Und auch das Land hat eine neue Hotline eingerichtet: unter 0800-9988665 geht es um Fragen rund um die Corona-Impfung. Sobald der Impfstoff verfügbar ist, können die Menschen darüber auch Termine vereinbaren. Zusätzlich wird es auch eine Online-Terminvergabe geben.

 

++ Krankenhäuser verhängen wieder Besuchsverbot ++

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Auch die Krankenhäuser reagieren auf den neuen Lockdown und das hohe Infektionsgeschehen. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter vor einer Corona-Erkrankung gilt in den Kliniken in Stadt und Umland ab heute ein generelles Besuchsverbot. Sie kehren damit zur Regelung aus dem Lockdown im Frühjahr zurück. Betroffen sind alle Standorte des Regionsklinikums, die Häuser von Diakovere, das Vinzenzkrankenhaus, das Clementinenhaus, die Paracelsus-Klinik und die Sophien-Klinik. Ausnahmen seien in besonderen medizinischen Situationen möglich, heißt es, etwa in der Geburtshilfe und in der Palliativmedizin. Von dem neuen Besuchsstopp nicht betroffen sind die Medizinische Hochschule Hannover und das Kinderkrankenhaus auf der Bult. Dort gelten die bisherigen Regeln.

++ Corona bei Amazon: 60 Infizierte in Garbsen ++

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Großer Corona-Ausbruch bei Amazon in Garbsen. Rund 60 Menschen sind in dem großen Sortierzentrum an der Burgstraße positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das bestätigte ein Regionssprecher gegenüber Radio Hannover. Das Gesundheitsamt stehe in Kontakt mit Amazon und habe sich bereits gestern vor Ort in Garbsen ein Bild von der Situation gemacht. Das weitere Vorgehen werde aktuell zwischen dem Gesundheitsamt und der Leitung des Unternehmens vor Ort abgestimmt.

Die Amazon-Pressestelle sagte uns, dass es in Garbsen mehr als 150 Maßnahmen gibt, um Mitarbeiter und Partner vor Corona zu schützen – etwa die Bereitstellung von Masken, Desinfektionsmitteln oder Wärmebildkameras. Aktuell arbeiten in dem Sortierzentrum in Garbsen rund 900 Menschen. Der Betrieb sei nicht gefährdet.

Garbsen ist inzwischen ein weiterer Corona-Hotspot in der Region Hannover. Der 7-Tages-Inzidenzwert lag dort am Dienstag bei fast 224 – so hoch wie in keiner anderen Kommune.

 

 

++ 100 Millionen "Miese": Region macht wieder Schulden ++

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Seit fast zehn Jahren steht erstmals wieder ein Minus unterm Strich – im Haushalt der Region Hannover. Die Regionsversammlung hat am Dienstag den Etat für 2021 beschlossen: das Defizit beträgt gut 100 Millionen Euro. Verantwortlich dafür ist auch die Corona-Pandemie – unter anderem fehlen der Region Millioneneinnahmen aus dem öffentlichen Nahverkehr.

Insgesamt umfasst der Haushalt Aufwendungen in Höhe von fast 2,4 Milliarden Euro. Größter Posten sind Sozialleistungen. Mit stolzen 18 Millionen Euro schlägt auch das Impfzentrum auf dem Messegelände zu Buche. Hier rechnet die Region aber damit, dass das Land die Summe erstattet, so Finanzdezernentin Cordula Drautz.