++ Verkehrswarnsystem "Bike Flash" in Garbsen vorgestellt ++

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 In Garbsen wurde heute der  „Bike Flash“ vorgestellt. Eine etwa 5 Meter hohe Säule mit Warnleuchten, die auf Radfahrer im toten Winkel aufmerksam macht. Laut Entwickler Mobile Road Safety erkennt das System über Wärmesensoren eigenständig Radfahrer und Fußgänger und Leuchtet auf Sichthöhe des abbiegenden Fahrzeugs auf. Mit der Anlage am Amazon Logistikzentrum in Garbsen geht deutschlandweit das erste „Bike Flash“ System in  den Betrieb.

++ Ende in Sicht: A7-Baustelle in der Wedemark bald fertig ++

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Es ist ein Ende in Sicht. An der A7-Baustelle zwischen Mellendorf und Schwarmstedt laufen die Restarbeiten. Die Landesbehörde für Straßenbau teilte mit, in Richtung Hamburg könnte es ab 8. Dezember freie Fahrt geben. In Richtung Hannover sei die Verkehrsfreigabe für den 14. Dezember geplant. Zumindest, wenn Witterungen die Arbeiten auf den letzten Metern nicht noch verzögern. Am Freitag, den 30. November muss die Verkehrsführung für den Rückbau der Baustelle noch einmal geändert werden: In beide Richtungen sind dann bis zum jeweiligen Abschluss nur zwei Fahrstreifen nutzbar. Seit Monaten sorgt die Baustelle nördlich von Hannover für Staus und Unfälle.  Insgesamt elf Kilometer werden auf der A7 in der Wedemark saniert.

++ Langzeitarbeitslose: Jobcenter eröffnet neue Perspektiven ++

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Langzeitarbeitslose hier bei uns in der Region erwarten neue Perspektiven. Mit einem Förderinstrument will das Jobcenter kommendes Jahr rund 1300 Menschen wieder in den Arbeitsmarkt eingliedern. Arbeitgeber erhalten ab Januar erhebliche Zuschüsse, wenn sie einen Langzeitarbeitslosen einstellen – für fünf Jahre, teilte die Behörde am Donnerstag mit. In den ersten beiden Jahren erhalten Arbeitgeber 100 % der Lohnkosten zurück, in den Folgejahren jeweils 10% weniger. Auch notwendige Weiterbildungen können gefördert werden. Voraussetzung ist, dass die Langzeitarbeitslosen über 25 Jahre alt sind und mindestens über sechs Jahre Leistungen vom Jobcenter erhalten haben. Nach Angaben des Jobcenter Region Hannover haben Langzeitbezieher trotz guter Arbeitsmarktlage meist wenig Perspektiven. Für kommendes Jahr stehen für Eingliederungen insgesamt 21 Millionen Euro mehr zur Verfügung als noch 2018.

++ Vermieterwechsel für Amazon in Garbsen ++

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Neue Vermieter für Amazon: Für 86 Millionen Euro hat die Baum Unternehmensgruppe aus Hannover das Logistikzentrum an der Burgstraße in Garbsen abgetreten. Baum hatte das Gebäude Schlüsselfertig für Amazon entwickelt und auch an das Versandunternehmen vermietet. Vor zwei Monaten nahmen die ersten Beschäftigten dort ihre Arbeit auf. Gegenüber Radio Hannover bestätigte die Baum Unternehmensgruppe jetzt, dass das Gebäude an südkoreanische Investoren verkauft wurde – an das Koramco Asset Management mit Sitz in Seoul. Das Unternehmen ist auf Immobilien-, Energie- und Infrastruktur-Investitionen spezialisiert.

++ Tierquälerei-Skandal: Laatzener Schlachthof verliert Handelspartner ++

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Im Zuge der Veröffentlichung des skandalösen Bildmaterials aus dem Schlachthof hatte das Tierschutzbüro bereits am Mittwoch Handelspartner aufgefordert sich von Leinefleisch zu distanzieren. Nach Angaben des Tierschutzbüros haben jetzt erste Abnehmer tatsächlich Konsequenzen gezogen: Sowohl der Aldi-Konzern als auch die hannoverschen Firmen Wurst Basar und Landfleischerei Hanke sollen ihre Lieferbeziehung zu Leine-Fleisch beendet haben. Die Tierschützer hatten entlarvt, dass Schweine in dem Gleidinger Schlachthof mit Elektrotreibern gequält worden seien. Das verantwortliche Unternehmen räumte die Verstöße bereits ein. Der Schlachthof verlor daraufhin sein Bio Siegel und wird bis auf weiteres durch Regionsmitarbeiter überprüft.

++ Mordprozess Barsinghausen: Hinweise verdichten sich ++

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Im Mordprozess von Barsinghausen verdichten sich die Hinweise, dass der Angeklagte auch der Täter war. Am Mittwoch wurde vor dem Landgericht Hannover die Verhandlung fortgesetzt. Zeugen aus dem Dunstkreis des Angeklagten belasteten Ronald C., wie die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland berichten. Demnach sagte ein Zeuge aus, der Angeklagte habe schon vor Bekanntwerden des Mordes von einer Frauenleiche gesprochen. Ein anderer Zeuge sagte aus, Ronald C. habe nach der Tatnacht wie im Schockzustand gewirkt. Nächste Woche wird der Prozess fortgesetzt. Ein Gutachten soll dann über mögliche Spuren des Angeklagten an der Unterwäsche des Opfers aufklären.

++ Hauptbahnhof Umbau: An Überdachungen wird gespart ++

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Der Umbau des hannoverschen Hauptbahnhofs gilt als Mammutprojekt – rund 180 Millionen Euro investiert die Deutsche Bahn, bis ins Jahr 2032 sollen die Arbeiten dauern. Im Bauausschuss zeigten sich die Fraktionen am Mittwoch aber über ein Detail verstimmt: An den Dächern über den Gleisen soll laut Medienberichten gespart werden. Bisher waren die Konstruktionen bis zu 400 Meter lang – nach dem Umbau sollen sie 15 Meter kürzer ausfallen – die Bahn begründete die Einsparung mit Finanzierungsrichtlinien. Kunden würden im Regen stehen gelassen, kommentierte FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Bei 13 Jahren Umbauzeit dürfe der Zustand hinterher nicht schlechter sein, wird Daniel Gardemin von den Grünen zitiert. Auch die zusätzlichen Gleise 15 und 16 werden vorerst wohl nicht umgesetzt. Dafür soll es etliche Modernisierungen geben: unter anderem beheizte Wartehäuschen, beleuchtete Bahnsteigkanten und ein System, das anzeigt, wie voll die Zugabteile sind. 

++ Tierquälerei-Skandal: Schlachthof verliert Biozertifikat ++

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Der Schlachthof in Gleidingen hat sein Biozertifikat bis auf Weiteres verloren. Nach dem Tierquälereiskandal sei das Siegel entzogen worden, bis die Abläufe im Betrieb geklärt seien – heißt es in Medienberichten. Außerdem wird die Arbeit im Schlachthof vorerst von Regionsmitarbeitern kontrolliert. Das Deutsche Tierschutzbüro begrüßte am Mittwochabend die Konsequenzen, forderte aber weiterhin eine lückenlose Aufklärung. Sie riefen außerdem die Handelspartner von Leine-Fleisch dazu auf, die Zusammenarbeit zu beenden. Die Tierschützer hatten entlarvt, dass Schweine in dem Laatzener Schlachthof mit Elektrotreibern gequält worden seien. Am Mittwoch wurde entsprechendes Videomaterial bei einer Kundgebung gezeigt. Das verantwortliche Unternehmen räumte die Verstöße bereits ein.

++ Bismarckbahnhof: Hofbräu-Wirtshaus geschlossen ++

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Bayerisches Bier und Blasmusik sucht man in der Südstadt nun vergebens: Das Hofbräu-Wirtshaus im Bismarckbahnhof hat nach nur zweieinhalb Jahren dichtgemacht – und zwar aus persönlichen Gründen, wie Radio Hannover aus gut informierten Kreisen erfuhr. Allerdings soll es schon einen neuen Betreiber geben, der das Hofbräu weiterführen wolle. Verträge seien allerdings noch nicht unterschrieben, eine Neueröffnung Anfang kommenden Jahres sei aber möglich. Derzeit stehen die Räumlichkeiten noch im Internet zur Vermietung. Die Hofbräu-Muttergesellschaft in Hamburg wollte dazu keine Auskunft geben.

++ Marienwerder: Heißes Öl setzt Küche in Brand ++

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Eine Frau vergisst den Topf mit heißem Öl auf dem Herd, das beginnt zu brennen. Als die Frau löschen will, fällt der Topf auf den Boden, das Öl setzt die Küche in Brand. Die 41-Jährige schnappt ihre 8 und 17 Jahre alten Söhne und flüchtet aus der Wohnung – so geschehen am Montag in Marienwerder in der Straße „Große Pranke“. Verletzt wurde niemand, die Feuerwehr löschte den Brand. Die Polizei geht von einem Unfall aus, schätzt den Schaden aber auf 100.000 Euro.

++ Trunkenheit am Steuer: Bettina Wulff muss Führerschein abgeben ++

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Im September hatte Bettina Wulff  betrunken einen Unfall auf einer Landstraße in Burgwedel gebaut. Nun muss sie dafür ihren Führerschein abgeben. Wie die Staatsanwaltschaft Hannover bestätigte, wird der Ex First Lady wegen Trunkenheit am im Straßenverkehr die Fahrerlaubnis für elf Monate entzogen. Außerdem muss Bettina Wulff 40 Tagessätze zahlen. Sie hatte Mitte September mit einem Alkoholpegel von etwa 2 Promille einen Baum auf einer Landstraße bei Burgwedel geschrammt, offenbar nachdem sie einem Wildtier ausgewichen war. Sie selbst blieb bei dem Unfall unverletzt. Wulff verzichtet laut Staatsanwaltschaft auf Rechtsmittel und hat den Strafbefehl akzeptiert.

++ Hannover ist Spitzenreiter in Blitzereinnahmen ++

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Hannover ist Spitzenreiter in Niedersachsen was die Einnahmen bei den Bußgeldern durch Blitzer-Anlagen angeht. Das hat eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergeben. Demnach hat die Stadt im vergangenen Jahr durch Geschwindigkeitsüberschreitungen insgesamt rund 5, 1 Millionen Euro eingenommen. Aber: in diesem Jahr wird die Stadt wohl deutlich weniger Bußgelder einnehmen als noch 2017. Und zwar weil unter anderem zehn Blitzer in der Stadt im Frühjahr abgeschattet werden mussten. Die Anlagen waren nicht ordnungsgemäß installiert worden waren. Bisher liegen die Blitzer Einnahmen der Stadt in den ersten drei Quartalen 2018  bei etwa 3,7 Millionen Euro. Bis Oktober sind rund 90 000 Bußgeldverfahren eingeleitet worden. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 120.000 gewesen.

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