++ Demonstration gegen Pflegekammer ++

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Pfleger demonstrieren gegen ihre eigene Kammer. Unter dem Motto „Nein zur Pflegekammer Niedersachsen 2018“ haben fast 50.000 Menschen für die Auflösung der Pflegekammer Niedersachsen unterschrieben. Zusätzlich findet am Samstag eine Demonstration gegen die Organisation statt. Gegenüber Radio Hannover teilte die Polizei mit es werden zwischen 3.000 und 5.000 Demonstrierende erwartet. Hintergrund für den Protest der Pflegerinnen und Pfleger sind laut dem Initiator des Protests Zwangsmitgliedschaften und Zwangsbeiträge. Es stehe nur eine Minderheit der Pflegekräfte hinter den Zielen der Kammer. Die hat mittlerweile angekündigt die Beitragserhebung zu prüfen. Als Vermittlerin bot sich Sozialministerin Carola Reimann an.

++ Fans zünden Pyrotechnik: Geldstrafe für Hannover 96 ++

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Hohe Ausgaben für Hannover 96 und das ganz ohne Transfer. Das Sportgericht des deutschen Fußball Bundes hat für die Roten eine Geldstrafe über 25.500 Euro verhängt. Grund ist laut DFB unsportliches Verhalten der Fans im Bundesligaspiel beim FSV Mainz im Dezember. Anhänger der Roten zündeten offenbar mindestens zwölf Bengalische Feuer und drei Rauchbomben. Die Pyrotechnik sorgte für sechs Minuten Spielunterbrechung. Hannover 96 hat aber noch die Möglichkeit sich gegen das Urteil zu wehren. Binnen eines Tages darf eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden. Sollte die Strafe doch kommen, kann der Verein aber etwa ein Drittel der Summe für Sicherheitstechnik, Infrastruktur und Gewaltprävention nutzen.

++ MOIA weitet Gebiet aus ++

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Die Volkswagen Tochter MOIA hat ihr Geschäftsgebiet ausgeweitet. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, ist der Mitfahr-Shuttle-Service ab sofort in ganz Hannover verfügbar. Das Fahrgebiet der schwarzen Kleinbusse hat sich nahezu verdoppelt. MOIA will damit nach eigenen Angaben vor allem auch Berufstätige ansprechen, die von Hannovers Stadtrand in die Innenstadt pendeln. Vor allem in den Hauptverkehrszeiten würden diese Pendlerströme einen großen Teil zur Entstehung innerstädtischer Staus beitragen, so das Unternehmen. Kritiker aus dem konkurrierenden Taxigewerbe bemängeln allerdings, dass die MOIA-Shuttles oft leer oder mit nur einem Fahrgast in Hannover umherfahren und das Stauproblem keineswegs entschärfen würden.

++ NordLB soll gerettet werden ++

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Die angeschlagene NordLB, die Norddeutsche Landesbank soll gerettet werden. Das hat offenbar die niedersächsische Landesregierung unter Stephan Weil beschlossen. Der Ministerpräsident kündigte an: für die öffentlich-rechtliche Bank werde mithilfe der Sparkassen eine Auffanglösung gefunden. Die NordLB würde wesentlich kleiner werden und weitere Arbeitsplätze abbauen, es sei jedoch eine Lösung, die für das Land Niedersachsen weiterhin eine Landesbank als Finanzierungsinstrument insbesondere für den Mittelstand sicherstellt. Außerdem sei es eine Lösung die dazu beträgt, dass das Land nicht überfordert wird, so der Ministerpräsident. Am Samstagnachmittag wollen die Träger der NordLB dann über das öffentlich-Rechtliche Angebot entscheiden. Seit vergangenem Wochenende liegen ebenfalls zwei Private Angebote vor.

++ Warenbetrug auf Ebay: Hannoveraner muss sich verantworten ++

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Ob Hightech-Küchenmaschine, Drohne oder Spiegelreflexkamera – sein Angebot bei dem Online-Verkaufsportal Ebay soll vielfältig und vor allem hochwertig gewesen sein. Nun muss sich der 26-jährige Hannoveraner allerdings wegen Warenbetrugs verantworten. Er soll in 20 Fällen von Käufern das Geld kassiert, die bestellten Waren jedoch nie herausgegeben haben. Die Preise lagen dabei zwischen 650 bis 1.425 Euro. Dank einer Öffentlichkeitsfahndung kamen die Ermittler dem mutmaßlichen Täter auf die Spur. Sie durchsuchten am Donnerstag seine Wohnung in Linden-Mitte und stellten Beweismaterial sicher. Die Ermittlungen zu weiteren Komplizen dauern an.

++ Toter Handwerker in Lehrte: Tatverdächtige in Untersuchungshaft ++

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Im Fall des tot aufgefundenen Handwerkers in Lehrte sitzen zwei Tatverdächtige mittlerweile in Untersuchungshaft. Das hat die zuständige Staatsanwaltschaft Hildesheim auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um die beiden 21 und 22 Jahre alten Männer, die kurz nach dem Auffinden des 34-jährigen Toten festgenommen worden waren. Die Ermittler werfen den Tatverdächtigen gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung und gemeinschaftlichen Totschlag vor. Wie das Opfer sollen sie in einer Unterkunft für reisende Handwerker in der Nähe des Lehrter Bahnhofs gewohnt haben, die auch der Tatort war: Der 34-Jährige war dort am frühen Montagmorgen tot gefunden worden. Er war an Gewalteinwirkung gestorben. Nach Polizeiangaben hatte das Opfer zuvor mit mehreren Männern Alkohol getrunken: es soll zum Streit gekommen sein, der in eine Schlägerei eskaliert war. 

++ Drohender Brexit: Deutlich mehr Briten in Hannover ++

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Angesichts des drohenden Brexits ist das Interesse von britischen Bürgern sich in Niedersachsen einbürgern zu lassen weiterhin hoch. Das zeigen nun veröffentlichte Zahlen des Europaministeriums für das Jahr 2018. Demnach haben sich im vergangenen Jahr in den zehn großen Städten Niedersachsen insgesamt 241 Briten einbürgern lassen. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs um nochmals fast 50 Prozent. Die meisten Einbürgerungen gab es in Hannover. Hier haben 54 Briten die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Zwei Jahre zuvor waren es nur 16 gewesen. Nach dem Scheitern des Brexit-Abkommens hatte Europaministerin Birgit Honé Mitte Januar die in Niedersachsen lebenden Briten dazu aufgerufen, die doppelte Staatsbürgerschaft zu beantragen, damit sie ihre Freizügigkeitsrechte nicht verlieren.

++ Entlastung der Lehrkräfte: Minister kündigt Bürokratieabbau an ++

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Das Land Niedersachsen will die Arbeit der Lehrer erleichtern. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat angekündigt, dass nach den Zeugnisferien darüber beraten wird, wie Niedersachsens Pädagogen von bürokratischen Aufgaben entlastet werden können. Im März soll es einen runden Tisch mit den Lehrerverbänden geben. Einige Maßnahmen des Elf-Punkte-Plans sind unter anderem: weniger Fachkonferenzen, gelockerte Dokumentationspflichten, nur noch freiwillige, anlassbezogene Schulinspektionen, und die Möglichkeit von Korrekturtagen bei kurzen Fristen im Abitur. "Die Richtung, die der Kultusminister hier einschlägt, stimmt", sagt der Philologenverband. Der Lehrergewerkschaft GEW gehen die Vorschläge nicht weit genug. „Der Minister versucht, offene Knochenbrüche mit einem Pflaster zu verarzten", sagte Landeschefin Laura Pooth. Die vorgeschlagenen Maßnahmen würden aufs Jahr betrachtet lediglich "Zeitersparnisse im Minutenbereich" bringen, so die Kritik.

++ Oststadt: Sex-Killer muss zehn Jahre ins Gefängnis ++

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Der Mann, der in der Oststadt eine 63-Jährige zum Sex gezwungen und dann getötet haben soll, muss zehn Jahre ins Gefängnis. Das Amtsgericht Hannover sprach den 48-Jährigen am Mittwoch der Vergewaltigung mit Todesfolge schuldig. Mit dem Strafmaß blieben die Richter unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, weil es sich nicht um Mord gehandelt habe. Vielmehr habe der 48-Jährige sein Opfer im Juli auf einem Spielplatz nahe der Hamburger Allee vergewaltigt und dabei erwürgt. Der Mann galt als vermindert schuldfähig, weil er zum Tatzeitpunkt betrunken war. Das Amtsgericht ordnete auch den Aufenthalt in einer Entziehungsanstalt an.

++ Angriff im Bus: Unbekannter schlägt Zwölfjährigen bewusstlos ++

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Ein Unbekannter hat einen Zwölfjährigen am Dienstag in einem Bus der Linie 121 bewusstlos geschlagen. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, fühlte sich der 25 bis 30 Jahre alte Mann offenbar gestört von dem Jungen und seinen Freunden, die sich lautstark im Bus unterhielten. An der Haltestelle Hauptbahnhof stieg der Unbekannte aus, drehte sich noch einmal um und gab dem Jungen eine Ohrfeige. Der Zwölfjährige prallte gegen eine Glasscheibe und fiel bewusstlos auf einen Sitz, kam jedoch bald wieder zu sich. Er musste im Krankenhaus behandelt werden. Der Täter flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.

++ Pflegerin verbrüht Seniorin: Bewährungsstrafe wegen fahrlässiger Tötung ++

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Die Pflegeassistentin, die eine Seniorin so heiß geduscht hatte, dass sie starb, ist wegen fahrlässiger Tötung zu acht Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Die Richter am Amtsgericht sahen es als erwiesen an, dass die 24-Jährige die Heimbewohnerin mit mindestens 50 Grad heißem Wasser geduscht hatte. Dabei erlitt die Seniorin starke Verbrühungen und starb Tage später an mehrfachem Organversagen. Die Pflegerin bestritt die Vorwürfe und versicherte, das Wasser immer wieder überprüft zu haben. Die Verteidigung hatte einen Freispruch gefordert und will nun in Revision gehen.

++ SPD-Antrag für Neubau der IGS Linden ++

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Die SPD in Linden-Limmer fordert einen Neubau der IGS Linden – und will am Mittwoch im Stadtbezirksrat einen entsprechenden Antrag einbringen. Die Schule brauche eine langfristige Perspektive und könne sich nicht von Sanierung zu Sanierung hangeln, sagte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Philipp Schmalstieg. Die von der Stadt beschlossenen rund 14 Millionen Euro würden nur den dringendsten Sanierungsbedarf decken.

Die IGS Linden gilt als teilweise marode. Die Bezirks-SPD schlägt einen Neubau auf einem Brachgelände zwischen der Davenstedter und Badenstedter Straße vor. Die Stadt hatte Forderungen nach einem Neubau, etwa von der Linken, bislang abgelehnt mit der Begründung, es gebe auf dem jetzigen IGS-Gelände keinen Platz.

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