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++ Wohnnebenkosten: Hannover gehört zu den teuersten Städten ++

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Die Wohnnebenkosten sind in keiner anderen Landeshauptstadt in den letzten Jahren so stark gestiegen wie in Hannover- das hat eine Auswertung des Bundes der Steuerzahler Niedersachsen ergeben. Demnach musste der Musterhaushalt etwa 200 Euro, also rund 11 Prozent mehr zahlen als noch 2016. Die Gesamtkosten für diesen Beispielhaften Drei-Personen-Haushalt in städtischer Randlage liegen bei 1.960 Euro. Der Bund der Steuerzahler geht davon aus, dass der Anstieg auf die steigenden Abfallgebühren zurückgeht. Hannover gehört nach Angaben des Vereins zu den Städten mit den teuersten Müllgebühren in ganz Deutschland.

++ Abitur: Prüfungszeitraum beginnt für 12.000 Schüler ++

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Für rund 12.000 Prüflinge beginnt in Niedersachsen die Abitur-Prüfungsphase. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat das zum Anlass genommen, den Schülerinnen und Schülern die Daumen zu drücken und ihren Lehrern zu danken. Die Prüfungsvorbereitung habe den Beteiligten mitten in der Corona-Krise viel abverlangt, trotzdem sei es laut dem Minister aber wichtig die Prüfungen abzulegen, um keine Nachteile gegenüber den anderen Ländern zu schaffen. Der Prüfungszeitraum zieht sich über fast drei Wochen. Heute beginnen die Schülerinnen und Schüler mit dem Geschichtsabitur. Die letzte Prüfung ist  am 30.Mai im Fach Latein.

++ Misburg: Auto fährt durch Mauer am Wasserturm ++

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Ein 30-Jähriger ist gestern Nachmittag von der Hannoverschen Straße abgekommen und in gegen die Außenmauer des Misburger Wasserturms gefahren. Nach Angaben der Feuerwehr steckte das Auto bis zu den hinteren Türen im Anbau des Gebäudes. Der Mann konnte sich aber noch selbst aus seinem stark beschädigten Wagen befreien. Während er vom Rettungsdienst behandelt wurde, prüften Baustatiker die Standfestigkeit des Gebäudes und stützen einige Stellen provisorisch ab. Wie es zu dem Unfall kam ist bisher vollkommen unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

++ Stadt bringt drittes Corona-Hilfspaket auf den Weg ++

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Hannovers Sportvereine, Kulturschaffende, Gastronomen und Jugendhilfeeinrichtungen: Sie alle sollen profitieren – von einem neuen Corona-Hilfspaket der Stadt. Oberbürgermeister Belit Onay hat am Freitag den „hannoverschen Stabilitätspakt“ vorgestellt. Drei Millionen Euro macht die Stadt locker, um das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Leben zu erhalten.

Sportvereine müssen zum Beispiel bis Ende des Jahres keine Gebühren für Hallen oder Bäder zahlen; Kulturschaffende können Zuschüsse für kleine Projekte beantragen; für Gastronomen entfallen Gebühren für Außenbewirtung und Budenbetreiber auf dem Weihnachtsmarkt zahlen dieses Jahr nur die Hälfte. Der Stadtrat muss dem Hilfspaket noch zustimmen, danach können die Maßnahmen greifen.

++ Verbot unwirksam: Verwaltungsgericht erlaubt AfD-Demo nun doch ++

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Die AfD darf nun doch am Freitag auf dem Opernplatz gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren. Das hat das Verwaltungsgericht Hannover beschlossen und damit einem Eilantrag der Partei stattgegeben. Zuvor hatte die Region die Kundgebung verboten unter Verweis auf den Infektionsschutz. Nun muss das Gesundheitsamt der Region entsprechende Auflagen erlassen.

Gegen die Kundgebung hat sich breiter Widerstand formiert aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Vor allem deshalb, weil die AfD ausgerechnet heute am 75. Jahrestag des Kriegsendes auf dem Opernplatz demonstrieren will – direkt neben dem Holocaust-Mahnmal. Dabei sollen, so die Kritik, unter dem Deckmantel des Corona-Protestes auch szenebekannte Neonazis sprechen. Das Bündnis „Bunt statt braun“ hat zu einer Gegendemo aufgerufen.

++ AfD-Demo verboten: Verwaltungsgericht prüft Beschwerde ++

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Darf die AfD am Freitagnachmittag auf dem Opernplatz hier in Hannover gegen die Corona-Beschränkungen demonstrieren? Die Region hat die Versammlung mit Blick auf den Infektionsschutz verboten, die Partei wehrt sich mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht. Das will darüber entscheiden.

Gegen die Kundgebung hat sich Widerstand formiert aus Parteien, Gewerkschaften und Kirchen. Vor allem deshalb, weil die AfD ausgerechnet am 75. Jahrestag des Kriegsendes auf dem Opernplatz direkt neben dem Holocaust-Mahnmal demonstrieren will. Dabei sollten, so die Kritik, unter dem Deckmantel des Corona-Protestes auch szenebekannte Neonazis sprechen. Das Bündnis „Bunt statt braun“ hat zu einer Gegendemo aufgerufen.

++ Mordfall Kirchrode: War es eine Beziehungstat? ++

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Im Fall der Leiche, die verscharrt auf einem Friedhof in Kirchrode entdeckt worden war, verdichten sich die Hinweise auf eine mögliche Beziehungstat: So haben die beiden Verdächtigen, eine 25 Jahre alte Frau und ein 23-jähriger Mann, ein Teilgeständnis abgelegt.

Laut Staatsanwaltschaft habe die Frau das spätere Opfer zunächst im Internet kennengelernt und anschließend mehrere Tage bei dem Mann in Bielefeld verbracht. Dort sei es dann aber zum Streit gekommen. Im April habe die Frau den 28-Jährigen schließlich zu sich nach Hannover eingeladen. In der Wohnung hätten sie und der 23-Jährige das Opfer dann mit zahlreichen Messerstichen getötet und Tage später auf dem Friedhof in Kirchrode verscharrt. Dort war die Leiche Mitte April gefunden worden. Die Verdächtigen waren am Mittwoch in der Wohnung unweit des Friedhofs festgenommen worden.

++ Schloss Marienburg wieder für Besucher geöffnet ++

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Das Schloss Marienburg ist seit Freitag wieder für Besucher geöffnet. Knapp zwei Monate war die Touristenattraktion bei Pattensen wegen Corona geschlossen – nun können Besucher wieder durch die Hallen flanieren.

Ganz so romantisch wie sonst dürfte es aber nicht werden: Um das Ansteckungsrisiko gering zu halten, werden Schutzwände aufgebaut und die Wege durchs Schloss teilweise anders geführt.

Zeitgleich zur Wiedereröffnung starten auch die Arbeiten am Museumsprojekt – denn die Marienburg soll in den kommenden Jahren von Grund auf saniert werden. 27 Millionen Euro könnte das kosten, Bund und Land wollen je die Hälfte zahlen.

++ Kein Ersatztermin: Paul McCartney-Konzert abgesagt ++

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Bitter für alle Beatles-Fans: Das für den 4. Juni geplante Konzert von Paul McCartney in der HDI-Arena hier in Hannover fällt nun ersatzlos aus. Anders als zunächst erwartet habe kein Nachholtermin gefunden werden können, teilte der Veranstalter Hannover Concerts am Donnerstag mit. Tickets könnten ab dem 18. Mai zurückgegeben werden.

McCartney selbst teilte mit, die Absage tue ihm sehr leid. Aber man befinde sich in Zeiten, die niemand für möglich gehalten habe. Die Gesundheit und Sicherheit aller stehe an erster Stelle. Das Konzert am 4. Juni wäre das einzige Deutschland-Konzert von McCartneys „Freshen Up Tour“ gewesen mit 40.000 Fans in der HDI-Arena.

Wer seine Tickets an VVK-Stellen gekauft hat, kann sie dort zurückgeben. Wer sie online bestellt hat, soll per E-Mail kontaktiert werden. Das alles ab dem 18. Mai.

++ Mordfall Kirchrode: Verdächtige festgenommen und geständig ++

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Ermittlungserfolg im Mordfall Kirchrode: Die Polizei hat am Mittwoch zwei Verdächtige festgenommen. Der 23-Jährige und die 25 Jahre alte Frau stehen im Verdacht, im April einen jungen Mann aus Bielefeld ermordet und auf einem Friedhof in Kirchrode verscharrt zu haben. Beide sollen die Tat bereits gestanden haben, Details sind nicht bekannt. Die Verdächtigen sollen noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilten.

Das 28-jährige Opfer war am 7. April in Bielefeld als vermisst gemeldet worden. Eine Woche später fanden Friedhofsmitarbeiter dann die Leiche auf dem Gelände am Kleinen Hillen in Kirchrode. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Eine Mordkommission ermittelt in dem Fall.