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++ Bescherung im Zoo ++

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Im Erlebniszoo Hannover war schon jetzt Bescherung. Für die Erdmännchen etwa gab es in diesem Jahr ein Lebkuchenhaus und einen weihnachtlich geschmückten Briefkasten voller Mehlwürmer. Die asiatischen Elefanten durften sich über Tannenbäume geschmückt mit Paprika Ringen, Äpfeln und Lauch freuen und auch auf der Eisbärenanlage wurden Geschenke ausgepackt. Die kleine Bärin Nana feierte die erste Weihnachtsüberraschung mit bunten Eissternen aus Orange, Rote-Beete und Lebertran.

 

++ 900.000 Euro für Niedersachsens Kunstvereine ++

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25 Niedersächsische Kunstvereine sollen im kommenden Jahr mit insgesamt 900.00 Euro gefördert werden. Diese finanzielle Unterstützung hat  sich das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur vorgenommen. Zur Begründung nannte das Ministerium die besondere Nähe der Vereine zu Künstlerinnen, Künstlern und Publikum. Kulturminister Björn Thümler lobte Ausstellungs und Vermittlungsprogramme als wichtigen Beitrag zur kulturellen Innovationsfähigkeit Niedersachsens.

++ Gemeinsamer Weihnachtsgottesdienst in Hannoverscher Kneipe ++

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Ein Gottesdienst aus einer Kneipe in Hannover: Dieses Jahr zu Weihnachten wird die "Klickmühle", ganz in der Nähe des Landtags, zu einem besonderen Ort. Die evangelische und die katholische Kirche feiern von dort einen gemeinsamen Weihnachtsgottesdienst, der zudem live ins Netz gestreamt wird. Das kündigten der evangelische Landesbischof Ralf Meister und der katholische Bischof Heiner Wilmer an. Bei dem gewählten Traditionslokal gehe es ganz bewusst um einen Ort der Geborgenheit, hieß es, der auch zum weihnachtlichen Gedanken einer Herberge passe. Außerdem soll so ein Zeichen der Solidarität mit den Gastwirten gesetzt werden. Der Gottesdienst findet am 24. Dezember um 15 Uhr statt.

++ Silvesterfeuerwerk: Ärztekammer fordert größtmögliche Einschränkungen beim Böllern ++

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Die niedersächsische Ärztekammer hofft auf neue Beschränkungen beim Silvesterfeuerwerk. Der Verband appellierte an die Landesregierung, bei der Verordnung nachzuschärfen. Um das Gesundheitssystem nicht unnötig und vermeidbar zu belasten, müssten die Verbotsregelungen so streng wie möglich sein, forderte die Ärztekammer in Hannover. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte zuvor das Feuerwerksverbot gekippt. Die Ärzte zeigten dafür wenig Verständnis: Ansammlungen seien ohnehin verboten, außerdem zeige die Erfahrung, dass zum Jahreswechsel immer wieder Schwerverletzte in Notaufnahmen sitzen, argumentierte die Kammer. Das OVG hielt ein umfassendes Böllerverbot als Infektionsschutzmaßnahme jedoch für rechtswidrig.

++ Mutiger Taxifahrer liefert Dieb vor Polizeiwache ab ++

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Ein Taxifahrer hat einen mutmaßlichen Dieb am Wochenende direkt bei der Polizeiwache abgesetzt. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mit. Der Verdächtige war am Samstagmorgen gegen 8 Uhr an der Goseriede ins Taxi gestiegen. Er ließ sich zunächst zu einem geparkten Auto fahren, wo er Gegenstände in einen Kofferraum verfrachtete. Dann wollte er die Taxifahrt fortsetzen und bot dem Fahrer mutmaßliches Diebesgut in Form von Alkohol und Zigaretten als Bezahlung für die Fahrt an. Dann reagierte der Taxifahrer, der unterdessen auch den Notruf betätigt hatte, und lieferte den Fahrgast direkt vor dem Polizeirevier in Lahe ab. Das Diebesgut konnte tatsächlich einem Einbruch in der Altstadt zugeordnet werden. Bei dem Taxifahrer handelt es sich im Übrigen um keinen Unbekannten: Der Mann war schon mehrfach in Hannover für mutigen Einsatz und Zivilcourage feiert worden.

++ Sorge um mutiertes Virus: Passagiere aus London müssen am Airport Langenhagen übernachten / Ein positiv getesteter Fluggast ++

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Eine Corona-Mutation aus England bereitet derzeit große Sorgen. Am Flughafen in Langenhagen ist deshalb eine Maschine aus London von der Polizei empfangen worden. Sie landete am Sonntagabend. Ein Fluggast ist, wie sich am Montagmorgen herausstellte, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Unklar ist aber noch, ob es sich um die mutierte Art handelt. Weitere Labortestungen sollen nun Aufschluss geben, teilte die Region Hannover am Vormittag mit. Die infizierte Person und ihre Begleitung wurden mit einem Quarantäne-Transport zu ihrem Zielort gebracht. Alle 63 Passagiere mussten sich von der Bundespolizei kontrollieren und auf Corona testen lassen und durften die Nacht über das Flughafengelände nicht verlassen. Eine Person trat sofort den Rückflug an, 62 andere übernachteten auf Feldbetten in den Terminals. Laut Gesundheitsamt der Region gehe es darum zu verhindern, dass die sich in London und Südengland ausbreitende Mutation nicht auch in Deutschland unbemerkt auftaucht. Die Mutation gilt laut bisherigen Erkenntnissen als bis zu 70% ansteckender als die bekannte Version. Bundesweit sind seit Mitternacht keine Fluglandungen mehr aus Großbritannien erlaubt. 

++ Feuerwerksverbot gekippt: Landesregierung will sich nicht geschlagen geben ++

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Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat das Feuerwerksverbot an Silvester gekippt – die Landesregierung will sich aber nicht so schnell geschlagen geben. Man nehme die Entscheidung des OVG zur Kenntnis, teilte das Gesundheitsministerium in Hannover am Freitag mit. Allerdings weise man darauf hin, dass der Bundesrat einer Änderung des Sprengstoffgesetzes zugestimmt habe. Demnach sei der Verkauf von klassischem Silvesterfeuerwerk und Böllern in diesem Jahr nicht zulässig. Außerdem wolle man prüfen, ob der entsprechende Artikel in der Corona-Verordnung des Landes so formuliert werden könne, dass doch noch ein rechtssicheres Feuerwerksverbot erreicht werden könne, hieß es aus dem Gesundheitsministerium.

Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hatte das Verbot heute gekippt mit der Begründung, es sei nicht erforderlich und nicht angemessen, um den Schutz der Menschen vor einer Corona-Infektion zu gewährleisten. Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs hatten sich auf das bundesweite Feuerwerksverbot verständigt.

++ 80-Jährige, Heimbewohner und Pfleger zuerst: Weil begrüßt Impf-Reihenfolge ++

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Nun ist klar, wer den Corona-Impfstoff als erstes bekommen soll: Über-80-Jährige, Heim-Bewohner sowie Beschäftigte in pflegerischen und medizinischen Einrichtungen. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat diese Reihenfolge am Freitag begrüßt. Dass andere Berufsgruppen wie Polizisten und Lehrer sich noch gedulden müssten, sei „bedauerlich, aber hinzunehmen“, so Weil. Ziel sei aber, so bald wie möglich allen Niedersachsen Zugang zur Covid-19-Impfung zu gewähren. Er hoffe, dass sich möglichst viele, im Idealfall alle Menschen zu einer Impfung entschließen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte die Reihenfolge der Impfverordnung am Freitag vorgestellt und alle anderen zur Geduld aufgerufen. Allein die Impfung der ersten Gruppe werde mindestens ein bis zwei Monate dauern, so Spahn. Die Europäische Arzneimittelagentur will den Corona-Impfstoff kommenden Montag zulassen. Am 27. Dezember soll dann mit dem Immunisieren begonnen werden.

++ Kaum Nachfrage: Fahrdienst Moia stellt Betrieb im Lockdown ein ++

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Der Sammeltaxi-Anbieter Moia fährt ab Heiligabend zunächst nicht mehr in Hannover. Man stelle den Betrieb wegen des Lockdowns vorübergehend ein, teilte die VW-Tochter am Freitag mit. Grund sei ein starker Rückgang der Nachfrage. Die Kurzarbeit für hunderte Fahrer und Mitarbeiter werde entsprechend erhöht. Moia will nach eigenen Angaben wieder fahren, sobald die Corona-Beschränkungen wieder aufgehoben werden. Das Unternehmen hatte auch im ersten Lockdown im Frühjahr den Betrieb zeitweise eingestellt.

++ Gericht kippt Feuerwerksverbot an Silvester ++

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Es darf nun doch geböllert werden an Silvester. Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht hat am Freitag entschieden, dass ein allgemeines Feuerwerksverbot nicht erforderlich und nicht angemessen sei, um den Schutz vor einer Corona-Infektion sicherzustellen. Zur Begründung hieß es, das Abbrennen von Feuerwerk führe nicht automatisch zu unerwünschten Personenansammlungen. Ein Verbot könnte stattdessen auf Orte beschränkt werden, an denen sich typischerweise viele Menschen zusammenfinden.

Zudem teilte das OVG mit, mögliche Verletzungen durch Pyrotechnik behinderten die Versorgung von Covid-19-Patienten in den Krankenhäusern nicht, weil sie in der Regel kurzfristig erfolgten. Eine Überlastung des Gesundheitssystems sei nicht zu erwarten.

Ein allgemeines Feuerwerksverbot habe hingegen gravierende Auswirkungen auf die Unternehmen, die entsprechende Produkte produzierten oder vertrieben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder hatten sich auf das allgemeine Feuerwerksverbot an Silvester geeinigt, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Ein Antragsteller aus einer niedersächsischen Gemeinde hatte sich daraufhin mit einem Normenkontrollantrag ans OVG gewandt. Die Aufhebung des Feuerwerksverbots tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.