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++ Aufhebung der Impf-Priorisierung: Wartelistenplätze bleiben erhalten ++

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Alle Menschen ab 12 Jahren hier bei uns in Hannover und in ganz Niedersachsen können sich ab Montag für einen Impftermin anmelden – denn die bislang gültige Priorisierung fällt weg. Das gilt sowohl für Arztpraxen als auch für die Impfzentren. Hier bleibt die Reihenfolge auf den Wartelisten aber bestehen, wie Gesundheitsministerin Daniela Behrens am Freitag mitteilte.Alle, die zu den Prioritätsgruppen 1 bis 3 gehörten und bereits auf der Liste stehen, hätten ihren Platz weiterhin sicher, so die Ministerin. Die Abarbeitung der Warteliste werde allerdings noch einige Wochen in Anspruch nehmen, den nach wie vor stehe weder den Praxen noch den Zentren genügend Impfstoff zur Verfügung. Behrens warb noch einmal um Geduld. Bis Ende des Sommers werde jeder in Niedersachsen ein Impfangebot bekommen.

Kassenärztliche Vereinigung und Ärztekammer hatten die vom und verordnete Aufhebung der Impfpriorisierung scharf kritisiert. Sie fürchten einen noch stärkeren Andrang auf die Arztpraxen.

++ Nach Schießerei in der Innenstadt: SEK stürmt Wohnung in Langenhagen ++

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Die Schießerei am Donnerstag in Hannovers Innenstadt, bei der ein 30-Jähriger ums Leben gekommen ist, hatte noch am Abend ein Nachspiel: Einsatzkräfte von SEK und Polizei durchsuchten eine Wohnung in Langenhagen. Die Ermittler verschafften sich gegen 21 Uhr Zugang zu den Räumen in der Walsroder Straße und stellten Beweismittel sicher. Ob sie dabei einen Verdächtigen antrafen, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Donnerstag Nachmittag gegen halb zwei war es in der Innenstadt an der Kreuzung Arndstraße/Herschelstraße/Weidendamm zu einer Schießerei gekommen. Laut übereinstimmenden Medienberichten sollen dort ein weißer Mercedes mit Kennzeichen Donauwörth in Bayern und ein schwarzer Porsche mit hannoverschem Kennzeichen gehalten haben. Ein Insasse des Porsche soll ausgestiegen sein und mit einem Gegenstand auf den Mercedes geschlagen haben. Der Fahrer des Mercedes soll daraufhin einen oder mehrere Schüsse abgegeben haben. Anschließend soll sich der Porsche in Bewegung gesetzt haben und gegen ein Verkehrsschild gefahren sein. Vor der Fahrertür des Wagens soll die Polizei dann den 30-Jährigen gefunden haben, der seinen schweren Verletzungen erlag.

Medien spekulieren über einen Zusammenhang zum Rotlicht- und Drogenmilieu und einen möglichen Racheakt, die Polizei ermittelt. Wegen der Schießerei kam es zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr rund um Arnd- und Herschelstraße sowie den Weidendamm.

++ Zwei Bomben in Misburg entschärft - Weil und Onay besuchen Evakuierte ++

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Nahe des Gottfried-Benn-Weg in Misburg-Nord sind am Donnerstag Abend gleich zwei Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Rund 15.000 Menschen mussten dafür ab 14 Uhr ihre Wohnungen verlassen.

Erst gegen halb acht war die Räumung abgeschlossen, was laut Feuerwehr auch daran lag, dass vereinzelt Menschen noch aus ihren Wohnungen geholt werden mussten. Außerdem mussten Anwohner, die sich gerade in Corona-Quarantäne befinden, gesondert abtransportiert und untergebracht werden.

Ministerpräsident Stephan Weil und Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay besuchten das Schulzentrum Misburg, in dem bis zu 220 Menschen Zuflucht fanden.

Die erste 10-Zentner-Fliegerbombe konnte dann scheinbar recht problemlos entschärft werden, bei der zweiten musste der Kampfmittelbeseitigungsdienst einen sogenannten Wasserstrahlschneider einsetzen. Gegen 22 Uhr konnten die Menschen in Misburg und Groß-Buchholz dann in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Feuerwehr bedankte sich bei den Anwohnern für ihre Disziplin.

++ Schießerei an Kreuzung - Ein Toter ++

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In Hannover hat es am Freitagmittag auf einer vielbefahrenen Kreuzung in der Innenstadt eine Schießerei gegeben. Ein 30-jähriger Mann kam ums Leben. Nachdem mehrerer Zeugen Schüsse gemeldet hatten, rückte die Polizei mit einem Großaufgebot aus. An der Kreuzung Herschelstraße, Weidendamm, Arndtstraße lag ein toter Mann in der Nähe der Fahrertür eines Porsches. Vermutlich erschossen. Bestätigt ist dies aber nicht. Laut Polizei ist die Todesursache noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es zuvor zu einer Auseinandersetzung zwischen Insassen zweier Fahrzeuge gekommen sein. Die Hintergründe dazu sind noch unklar. Laut Medienberichten soll angeblich ein Insasse des Porsches ausgestiegen sein und mit einem spitzen Gegenstand auf die Scheiben eines Mercedes eingeschlagen haben. Dann soll mindestens ein Schuss gefallen sein. Der Porschefahrer versuchte offenbar über die Kreuzung zu entkommen, krachte jedoch gegen ein Verkehrsschild. Der oder die mutmaßlichen Schützen flüchteten zu Fuß.

++ Zoo Hannover: Am Freitag öffnen Unterwasserwelt, Urwald- und Tropenhaus ++

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Von den weiteren Lockerungen der Corona-Regeln profitieren auch Hannovers Zoo-Besucher. Denn ab Freitag ist im Tierpark wieder die Unterwasserwelt im Yukon Bay geöffnet. Die Besucher können die Eisbären, Pinguinen und Robben nun wieder unter Wasser durch die Panorama-Scheiben beobachten. Auch das Urwald- und das Tropenhaus werden geöffnet, zudem gibt es jetzt wieder die kommentierten Fütterungen, bei denen die Tierpfleger Spannendes über ihre Schützlinge, deren Biologie und den Schutz der Arten verraten. Monatelang mussten viele Bereiche im Zoo aufgrund der geltenden Corona-Regeln geschlossen bleiben. Weil die Inzidenz nun stabil unter 35 liegt, ist nun auch im Zoo wieder mehr möglich.

++ Open-Air-Reihe auf Gilde Parkbühne startet ++

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Endlich wieder Live-Shows: In Hannover startet am Donnerstag eine Reihe mit Konzerten und Comedy auf der Gilde Parkbühne. Zum Auftakt der Open-Air-Reihe treten Oliver Pocher und seine Frau Amira auf. Bis September präsentiert der Veranstalter Hannover Concerts mit Unterstützung von Sponsoren rund 40 Shows unter dem Label "Back On Stage". Die rund 1.000 Besucher müssen eine FFP2-Maske tragen, die sie nur am eigenen Sitzplatz abnehmen dürfen. Dort sind aber Aufstehen und Tanzen erlaubt. Nach den Pochers tritt am Freitag auf der Gilde Parkbühne die Rockband Terry Hoax auf, am Samstag ist dann Sänger Sasha zu Gast.

++ Neue Anklage gegen Ex-ASB-Chef ++

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Der millionenschwere Betrug in der Flüchtlingshilfe des Arbeiter-Samariter Bundes Hannover landet erneut vor Gericht. Im Fokus steht abermals der ehemalige ASB-Chef, der bereits wegen Untreue im Gefängnis sitzt. Der 48-Jährige ist diesmal angeklagt, weil er sich selbst Zulagen und zusätzliches Gehalt in einer Gesamthöhe von rund 160.000 Euro genehmigt haben soll. Insgesamt geht es um zehn verschiedene Fälle im Zeitraum zwischen Sommer 2013 und Anfang 2019. Der Prozess am Landgericht Hildesheim soll im September beginnen. Die neue Anklage ist ein Ergebnis der Ermittlungen, die zu der ersten Verurteilung geführt haben. Der ehemalige Chef des ASB Hannover muss derzeit eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren absitzen. Er hatte gemeinsam mit Komplizen rund 2,4 Millionen Euro abgezweigt, die für den Bau von Flüchtlingsunterkünften bestimmt waren.

++ Bombenentschärfung: 15.000 Misburger müssen ab 14 Uhr raus ++

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15.000 Menschen müssen am Donnerstagnachmittag in Misburg ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Denn auf einem Baufeld am Gottfried-Benn-Weg muss ein zehn Zentner schwerer Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Das hat die Feuerwehr Hannover heute mitgeteilt. In unmittelbarer Nähe des Fundorts gibt es demnach noch weitere Verdachtspunkte. Sie werden unter anderem vom Kampfmittelbeseitigungsdienst untersucht und sondiert.

Die Behörden haben eine Liste mit Straßen veröffentlicht, die evakuiert werden müssen. Anwohner werden gebeten, ihre Wohnungen und Häuser ab 14 Uhr zu verlassen und sich beispielsweise zu Bekannten oder Verwandten zu begeben. Die geltenden Corona-Kontaktbeschränkungen würden für die Betroffenen aufgehoben, teilte die Feuerwehr weiter mit. Wer sich in häuslicher Quarantäne befindet, soll von den Einsatzkräften kontaktiert werden. Transport und Unterbringung würden dann abgestimmt.

Eine Karte mit Evakuierungsradius und eine Liste mit den betroffenen Straßen in Misburg gibt es im Netz unter www.hannover.de.

Ein Bürgertelefon ist eingerichtet unter 0800 / 7 31 31 31.

++ Corona-Beschränkungen könnten bald komplett wegfallen ++

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Fallen bald alle Corona-Beschränkungen weg? Das könnte laut Landesregierung möglich sein, wenn sich der Trend nach unten bei den Neuinfektionen fortsetzt. Regierungssprecherin Anke Pörksen sagte in Hannover, sie sei zuversichtlich, dass man relativ schnell zu einer Aufhebung der Regeln kommen könnte. Das könne bei der nächsten Corona-Verordnung Ende Juni oder auch erst in sechs bis acht Wochen sein. Man müsse dann vor allem an die Kontaktbeschränkungen ran, die Begrenzung auf drei Haushalte und zehn Personen empfänden viele Menschen als belastend. Da sei Druck auf dem Kessel, so Pörksen. Man müsse sich aber auch bewusst machen, dass das Virus noch da sei.

Die Sieben-Tage-Inzidenz hier bei uns in der Region Hannover lag laut RKI zuletzt bei 24,6 und damit stabil unter 35. Ab Freitag fallen deshalb etliche Beschränkungen weg: So können etwa Bars und Clubs wieder öffnen, getanzt werden darf aber nur mit Maske. Restaurants und Cafés dürfen ihre Innenräume wieder öffnen und Feiern bis zu 100 Personen sind mit Test wieder erlaubt. Auch im Einzelhandel fallen alle Zugangsbeschränkungen. Theater, Opern und Kinos dürfen wieder öffnen und Großveranstaltungen wie Konzerte oder Sport mit Zuschauern sollen wieder möglich sein. Was bestehen bleibt, ist die weitreichende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

++ Ärzte laufen Sturm gegen Aufhebung der Impfpriorisierung ++

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Es ist nicht weniger als die „Quadratur des Kreises“: So kritisiert die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen KVN die Aufhebung der Impfpriorisierung ab Montag. Dann soll sich jede und jeder um einen Impftermin bemühen können, allerdings würden für die erste Junihälfte nicht mehr Impfstoffe in Niedersachsen erwartet, sagte KVN-Sprecher Detlef Haffke der HAZ. Erschwerend hinzu komme, dass auch Kinder und Jugendliche ab Montag ein Impfangebot bekommen sollten. Bereits jetzt sei die Nachfrage nach Corona-Impfungen in den Hausarztpraxen riesig. 90 Prozent der Anfragen drehten sich darum. Bürger müssten Geduld haben, so Haffke.

Auch die Ärztekammer Niedersachsen kritisierte das Ende der Impfpriorisierung. Die Bundespolitik mache es sich zu einfach, sagte ein Sprecher. Es sei unverantwortlich, den Ärzten ab Montag alle Impfwilligen zu schicken, ohne vorher für ausreichend Impfstoff gesorgt zu haben.