++ Keine Konkurrenz für Regiobus ++

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Gute Nachrichten für Regiobus: Die Bewerbungsfrist für sogenannte eigenwirtschaftliche Unternehmen auf den Busbetrieb in Hannovers Umland und die Verbindungen nach Hannover ist abgelaufen – und kein Unternehmen hat sich beworben. Das hat die Landesnahverkerhsgesellschaft gegenüber Radio Hannover bestätigt. Bis zum vergangenen Donnerstag hätte sich eine Firma, die das Busnetz ab Januar 2020 ohne öffentliche Zuschüsse bedienen will, bewerben müssen. Von da an wird der Busverkehr für 10 Jahre neu vergeben. Regiobus muss dennoch kräftig sparen, damit die Region Hannover das Unternehmen erneut beauftragen kann: Entsprechende Sparmaßnahmen, bei denen unter anderem wenig genutzte Linien wegfallen sollen, sind bereits von der Regionspolitik beschlossen worden.

++ Handwerkskammer Hannover: Noch rund 750 Lehrstellen zu vergeben ++

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Alle Schulabgänger, für die Zeit nach den Sommerferien noch keine festen Plan haben – hätten im Handwerk noch gute Chancen. Wie die Handwerkskammer Hannover heute mitgeteilt hat sind noch rund 750 Lehrstellen zu vergeben - allein 470 davon hier in der Region. Laut Handwerkskammer könnten Lehrverträge für dieses Jahr noch bis zum 31. Oktober geschlossen werden. Für jede Neigung gäbe es im Handwerk etwas Passendes – besonders gesucht würden derzeit aber Elektroniker, Anlagenmechaniker für Sanitär- und Heizungstechnik sowie Friseure und Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk.

++ Die Fraktion "Die Fraktion" beantragt Aktuelle Stunde zur Rathausaffäre ++

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Die Rathaus-Affäre wird voraussichtlich am kommenden Donnerstag auch die Mitglieder des Rates beschäftigen: Die Fraktion „Die Fraktion“ beantragt eine Aktuelle Stunde zu der Affäre um unzulässige Gehaltszulagen, in der die Staatsanwaltschaft inzwischen auch gegen Oberbürgermeister Stefan Schostok ermittelt. Es seien noch viele Fragen offen, so der Vorsitzende der Fraktion, Julian Klippert, zudem habe er kein Verständnis dafür dass der Oberbürgermeister bei der Suspendierung des Kulturdezernenten Harald Härke, die mit einer Stimme Mehrheit entschieden wurde, mit abgestimmt habe. Dies sei „moralisch fragwürdig, wenn nicht sogar rechtlich unzulässig“ so Klippert. Für die Aktuelle Stunde soll die sonstige Tagesordnung der Ratssitzung am Donnerstag um 17 Uhr für etwa eine Stunde unterbrochen werden, heißt es von der Stadtverwaltung. Sowohl die „Fraktion“, als auch die Grünen und die CDU fordern von Ob Schostok, sein Amt für die Dauer der Ermittlungen ruhen zu lassen. 

++ Tödlicher Messerangriff in der Oststadt ++

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In der Oststadt hat ein 57-jähriger Mann am Samstag eine Frau  mit einem Messer angegriffen – die Türkin wurde dabei tödlich verletzt Am frühen Samstagmorgen hatte der 57-Jährige, an der Rumannstraße auf die 35-Jährige eingestochen und war anschließend geflüchtet.  Zeugen fanden die schwer Verletzte und leisteten zusammen mit eingetroffenen Polizeibeamten erste Hilfe. Doch die Frau verstarb wenig später im Krankenhaus.  Nachdem die sofort eingeleitete Fahndung erfolglos blieb, ging die Polizei an die Öffentlichkeit. Am frühen Samstagabend konnte der Tatverdächtige dann im Stadtgebiet von Bielefeld in Nordrheinwestfahlen festgenommen werden. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus und ermittelt nun gegen den 57jährigen wird wegen des Verdachts der Begehung eines vollendeten Tötungsdeliktes ermittelt.

++ Leichenfund in Barsingshausen ++

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In Barsinghausen ist gestern Nachmittag eine tote Frau gefunden worden. Passanten entdeckten die Leiche nach Medienberichten in der Nähe der Adolf-Grimme-Grundschule. Die Polizei geht davon aus, dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Nach Bild-Informationen soll es sich um eine 16-Jährige handeln. Erst vor rund zwei Monaten war in Barsinghausen der Leichnam einer getöteten Frau gefunden worden, unweit des jüngsten Fundorts. Ein Täter konnte damals nicht ermittelt werden – ein möglicher Zusammenhang zwischen den beiden Fällen wird von der Polizei geprüft.

++ Mutprobe zwingt S-Bahn zur Notbremsung ++

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Eine gefährliche Mutprobe von drei jungen Männern hat eine S-Bahn auf dem Weg von Hannover nach Hameln zu einer Notbremsung gezwungen. Zwei der 18 bis 20 Jährigen hatten sich in Bornum auf die Gleise gestellt als die Bahn mit 100 Stundenkilometern herannahte. Der dritte aus der Gruppe stand daneben im Gleisbett und filmte das Ganze mit seinem Handy. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, seien die drei erst im allerletzten Moment zur Seite gesprungen. Die Reisenden in der Bahn blieben bei der eingeleiteten Notbremsung aber unverletzt. Weil Zeugen die drei jungen Männer gute beschreiben konnten, gelang es der alarmierten Bundespolizei die 18 bis 20 Jährigen zu stellen. Sie sagten den Beamten schließlich, dass das Ganze eine Mutprobe gewesen sei. Es wurde gegen die drei ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

++ Rathausaffäre: Verwaltungsausschuss tagt erneut ++

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Am Nachmittag tagt der Verwaltungsausschuss der Stadt Hannover. Thema wird erneut die Rathausaffäre sein. Die Mitglieder wollen hinter verschlossen Türen über die Suspendierung von Kulturdezernent Harald Härke beraten. Mit ihm hatte die Rathaus-Affäre seinen Anfang genommen. Denn als ehemaliger Personaldezernent soll er versucht haben, seiner Lebensgefährtin einen besser bezahlten Posten in seinem Ressort zu verschaffen. Daraufhin war ein Disziplinarverfahren eingeleitet worden. Härke soll später interne Informationen über Gehaltszulagen für Frank Herbert - den Büroleiter des Oberbürgermeisters- an Politiker weitergegeben haben. Die Stadt wirft Härke aber vor, dass er selbst die Gehaltszulagen damals als Personaldezernent genehmigt hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb wegen Geheimnisverrats und Untreue. Aber auch gegen den Büroleiter selbst wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt – ebenso gegen Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. 

++ Schulentwicklungsplan vorgestellt ++

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Die Schülerzahlen in Hannover steigen weiterhin rasant an. Viele Grundschulen und Gymnasien kommen deshalb an ihre Kapazitätsgrenzen und werden diese in den nächsten 5 Jahren sogar überschreiten. Das geht aus dem neuen Schulentwicklungsplan hervor.  Die Stadt geht davon aus, dass gerade im Grundschulbereich die Zahl der Schüler bis zum Sommer 2022 um gut elf Prozent steigen wird. Laut den Prognosen wird es besonders eng in den Stadtbezirken Ricklingen, Bothfeld-Vahrenheide, Buchholz-Kleefeld, Misburg-Anderten und Ahlem-Badenstedt. Hier werden die Kapazitätsgrenzen künftig vielleicht sogar überschritten. Um die Engpässe kurzfristig zu lösen, sollen Container genutzt werden. Einen hohen Fehlbedarf sieht die Stadt in Zukunft auch bei den Gymnasien. Demnach fehlend bis 2022 drei bis sieben Klassenzüge. Ein 18. Gymnasium ist aus Sicht der Stadt dringend notwendig. Wo es gebaut werden soll ist aber noch unklar.

++ Trickdieb-Pärchen verurteilt ++

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Ein Trickdieb-Pärchen ist vom Amtsgericht Hannover zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Der 35 Jahre alte Mann und seine 34 Jährige Frau hatten ein Rentner Ehepaar in einem Wohnstift in Groß-Buchholz bestohlen. Sie nahmen sogar ihre zehnjährige Tochter mit auf Beutezug. Mit einem kleinen Gast-Geschenk dabei, stand die Familie damals plötzlich vor der Wohnung der ihnen unbekannten Senioren und gab vor, ihnen mit dem Besuch eine Freude machen zu wollen. Die 83 und 84 Jährigen ließen die Trickdiebe herein. Anschließend fehlten mehrere Schmuckstücke. Nur 5 Tage nach dem Beutezug tauchte das Paar erneut im Wohnstift auf, um neue Opfer zu finden. Aufmerksame Bewohner schlugen aber Alarm. Das Gauner-Pärchen wurde festgenommen. Der Mann und seine Frau sind bereits mehrfach vorbestraft. 

++ Rathausaffäre: Behörde prüft Disziplinarverfahren - Schostok will im Amt bleiben ++

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In der sogenannten Rathausaffäre wächst der Druck auf Oberbürgermeister Stefan Schostok: Die Kommunalaufsicht prüft ein Disziplinarverfahren, wie das niedersächsische Innenministerium heute gegenüber Radio Hannover bestätigte. Schostok selbst ließ mitteilen, er wolle seinen Amtsverpflichtungen weiter nachkommen. Sein Anwalt habe Akteneinsicht bei der Staatsanwaltschaft beantragt. Schostok hoffe so, - Zitat - den Sachverhalt aufklären und den Verdacht kurzfristig entkräften zu können. Rats-CDU, FDP und Grüne haben den OB aufgefordert, sein Amt ruhen zu lassen. Gestern hatte die Staatsanwaltschaft  Schostoks Büroräume und Privatwohnung durchsucht und unter anderem sein Mobiltelefon sichergestellt. Die Behörde ermittelt gegen den OB wegen des Vorwurfs der Untreue. Hintergrund sind mögliche gesetzeswidrige Zulagen für den Leiter des OB-Büros, Frank Herbert. Gegen Herbert und den früheren Personaldezernenten Harald Härke ermittelt die Staatsanwaltschaft ebenfalls wegen Untreue.

++ Ex-Recken-Geschäftsführer: Chatton geht zu Hannover Concerts ++

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 Vom Handball in die Musikbranche: Der frühere Geschäftsführer der TSV Hannover Burgdorf, Benjamin Chatton, wechselt zu Hannover Concerts. Chatton werde dort ab 1. Juli die Bereiche Verwaltung, Controlling und Personal verantworten, teilte Hannover Concerts heute mit. Die Gesellschafter Michael Lohmann und Nico Röger erklärten, man kenne Chatton seit Jahren. Er sei bei den „Recken“ und in der TUI Arena ein kompetenter Partner gewesen. Hannover Concerts organisiert jährlich rund 500 Veranstaltungen und hatte zuletzt etwa Iron Maiden aufs Messegelände geholt.

++ Wunstorf: Unbekannte sprengen Geldautomaten ++

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Zwei Unbekannte haben in der Nacht zu heute versucht, einen Geldautomaten in Wunstorf zu sprengen. Die Täter scheiterten aber und entkamen ohne Beute. Laut Polizei verschafften sich zwei schwarz gekleidete und maskierte Räuber um kurz nach 3 Uhr früh gewaltsam Zutritt zum Vorraum einer Bank. Dort leiteten sie Gas in den Geldautomaten und lösten eine Explosion aus, kamen aber nicht an das Geld heran. Die Räuber flüchteten schließlich ohne Beute. Die Sprengung verursachte einen Schaden von etwa 10.000 Euro.