++ Motorradfahrerin bei Unfall schwer verletzt ++

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Eine 17-jährige Motorradfahrerin ist am Freitagmorgen bei Neustadt auf der Landesstraße in Richtung B6 unterwegs gewesen. Kurz hinter der Ortschaft Scheren wollte sie mit ihrem Motorrad einen Güllewagen überholen. Zur gleichen Zeit hatte der 19 Jahre alte Treckerfahrer aber bereits zum Linksabbiegen in einen Feldweg angesetzt und dabei offenbar die von hinten kommende Motorradfahrerin übersehen. Diese prallte mit ihrer Maschine gegen das Hinterrad des Treckers, stürzte und rutsche unter die Deichsel der Landmaschine. Ein Rettungshubschrauber flog die schwer verletzte Jugendliche in ein Krankenhaus.

++ Urteil gegen IS-Sympathisantin Safia S. rechtskräftig ++

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Gut zwei Jahre nach der Messer-Attacke auf einen Polizisten im Hauptbahnhof Hannover ist das Urteil gegen die heute 17-jährige IS-Sympathisantin Safia S. rechtskräftig, der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte die Revision am Donnerstag zurückgewiesen. Für die Jugendliche bleibt es damit nun bei einer Haftstrafe von sechs Jahren. Ihre Verteidiger hatten mit der Revision ein geringeres Strafmaß erreichen wollen. Doch der Bundesgerichtshof bestätigte das vorherige Urteil des Oberlandesgerichtes. Die Richter kamen zu dem Schluss, dass die Schülerin damals bei ihrem Messerangriff im Auftrag des Islamischen Staates gehandelt und die Tat mit der Terrormiliz abgesprochen hatte. Safia S. war die erste Minderjährige, die in Deutschland wegen eines Mordversuchs und der Unterstützung des IS verurteilt worden war. Ein Bekannter des Mädchens war zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er von der Tat gewusst, diese aber nicht angezeigt hatte. Auch seine Revision wurde vom Bundesgerichtshof zurückgewiesen.

++ Schmuggelversuch am Flughafen gestoppt ++

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Am Airport Hannover ist ein Ehepaar dabei erwischt worden, wie es 100.000 Euro außer Landes schmuggeln wollte. Das Paar hatte Flüge in die Türkei gebucht. Bei der Kontrolle der Passagiere haben die Mitarbeiter der Luftsicherheit Bargeld am Körper der 46-jährigen Frau entdeckt und den Zoll verständigt. Die Beamten haben anschließend insgesamt fast 42.000 Euro sichergestellt. Eine intensive Kontrolle ihres 49 Jahre alten Ehemannes haben weitere 59.000 Euro erbracht. Auch hier war das Bargeld an verschiedenen Stellen am Körper und im Intimbereich versteckt. Der Zoll am Flughafen hat ein Strafverfahren gegen das Ehepaar eingeleitet, weil es die rund 100.000 nicht angemeldet hatte.

++ Haftstrafe gegen Vater verlängert ++

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Seit 2 Jahren sitzt ein 40-jähriger Tunesier schon im Gefängnis weil er seine beiden Töchter in sein Heimatland gebracht hat, und sich weigert, sie zurück zur Mutter nach Hannover zu bringen. Am Donnerstag wurde der 40 Jahre alte Mann erneut wegen Kindesentziehung zu weiteren 11 Monaten Haft verurteilt. Der Vater war mit den inzwischen 9- und 11-jährigen Mädchen war im Sommer vor drei Jahren nach Tunesien gereist, wollte ihnen dort sechs Monate lang seine Heimat zeigen. Doch als die Mutter, eine hannoversche Ärztin, die Kinder mit zurück nach Deutschland nehmen wollte stellte sich der Mann quer. Seitdem darf sie trotz Sorgerecht die Kinder nur besuchen, sie leben bei Verwandten des Mannes in Tunesien. Laut der Amtsrichterin wolle der 40-Jährige seine Ex-Frau bestrafen, weil sie ihn verlassen habe – um das Kindeswohl gehe es ihm aber nicht.

++ Ideensammlung für Umgestaltung am Steintor ++

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Der Steintorplatz in der Innenstadt soll umgestaltet werden – und dabei sollen die Hannoveraner nun ihre Ideen einbringen. Der Bauauschuss im Stadtrat hat am Mittwoch grünes Licht für eine Bürgerbeteiligung zur Steintor-Neugestaltung gegeben. 500.000 Euro will die Stadt für die Ideenfindung investieren, die das Berliner Planungsbüro Urban Catalyst übernehmen wird. Die Beteiligung soll im Juni starten und sich in verschiedene Phasen gliedern. Der Neustart am Steintor und die ursprünglich geplante Bebauung waren schon im Kommunalwahlkampf vor 2 Jahren heiß diskutiertes Thema gewesen.

++ Fritteusenkorb-Angreifer muss Schadensersatz leisten ++

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Ein skurriler Vorfall am Rande des Guns N‘ Roses Konzerts im vergangenen Juni, der sich im McDonald‘s Restaurant in Laatzen abgespielt hat, war gestern Thema vor dem Amtsgericht: Ein früherer Mitarbeiter des Schnellrestaurants ist zu 7 Monaten auf Bewährung und 1.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden, weil er mit einem Fritteusenkorb auf Gäste losgegangen war. Die Besucher des Guns N‘ Roses Konzerts trugen keine Oberbekleidung und hörten per Lautsprecher Musik. Der 27-Jährige hatte die Gäste mehrfach aufgefordert, das Restaurant zu verlassen. Statt ihrer 10 bestellten Cheeseburger bekamen sie ihr Geld zurück. Schließlich folgte der Mitarbeiter den Männern mit dem Fritteusenkorb in den Außenbereich und schlug einen von ihnen auf den Hinterkopf. Dieser blieb zwar unverletzt, aber der Mitarbeiter schlug noch einen am Streit unbeteiligten Mann, der eine Platzwunde erlitt. Vor Gericht zeigte sich der 27-Jährige, der seinen Job bei McDonald‘s los ist, geständig.

++ Schlag gegen Menschenhändler-Ring ++

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Bei einer bundesweiten Razzia in Hannover und anderen Städten geht die Bundespolizei gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution vor. Am Mittwoch haben rund 1.500 Beamte insgesamt 62 Bordelle und Privathäuser durchsucht. Auch in Hannover sind 2 Objekte durchsucht worden. Nach Angaben der Behörde soll es sich um die größte Maßnahme diese Art seit Bestehen der Bundespolizei handeln. Wie ein Sprecher gegenüber Radio Hannover sagte, soll ein Ring von 17 Verdächtigen thailändische Frauen und Transexuelle nach Deutschland eingeschleust und zur Prostitution gezwungen haben. Die Opfer bekamen kein Geld, haben keine Pässe und wurden in verschiedenen Bordellen regelmäßig durchgetauscht.

++ Schwerer Unfall in Gestorf ++

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Im Springer Ortsteil Gestorf sind am Dienstag ein 15-jähriger Radfahrer und eine 67-jährige Pedelec-Fahrerin zusammengestoßen. Der Jugendliche fuhr mit seinem Fahrrad vom Gelände der Grundschule herunter auf die Osterfeldstraße, wo die 67-Jährige gerade mit ihrem Elektrorad unterwegs war und Vorfahrt hatte – es kam zum Unfall. Die Pedelec Fahrerin stürzte und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu. Sie musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden. Während der Unfallaufnahme musste die Osterfeldstraße Dienstagnachmittag zeitweise gesperrt werden.

++ Polizei ermittelt im Fall der Frauenleiche wegen Tötungsdelikt ++

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Nach dem Fund einer Frauenleiche am Dienstag in Barsinghausen ermittelt die Kriminalpolizei wegen eines Tötungsdelikts und sucht Zeugen. Eine Spaziergängerin hatte die leblose Frau, deren Identität noch immer nicht abschließend geklärt ist, Dienstagmorgen an einer Böschung an der Marienstraße nahe dem Barsinghäuser Bahnhof gefunden. Nachdem eine erste rechtsmedizinische Untersuchung keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gebracht hatte, wurde der Leichnam am Dienstag obduziert. Diese hat nun ergeben, dass die etwa 50-jährige Frau eines gewaltsamen Todes gestorben ist. Die Tote ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß, schlank, gepflegt und hat schulterlanges Haar, Sie trug eine graue Jacke und dunkle Adidas Turnschuhe. Medienberichten zufolge soll sie im Zusammenhang mit der örtlichen Trinker Szene gesehen worden sein, die sich in der Nähe des Bahnhofs trifft.

++ Endgültige Entscheidung im Fall „Chico“ ++

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Nach der tödlichen Hundeattacke, bei der zwei Menschen in Roderbruch ums Leben gekommen waren, hat die Stadt Hannover den Staffordshire Mischling Chico jetzt doch einschläfern lassen. Die Entscheidung sei unter Beteiligung und im Einvernehmen mit der Tierärztlichen Hochschule, dem Tierschutzverein Hannover und dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz getroffen worden. Der Verbleib von Chico wurde seit dem Obduktionsbericht kontrovers diskutiert. Nachdem die Stadt zunächst angekündigt hatte, den Hund einschläfern zu lassen, plädierten Tierschützer für die Unterbringung in einer speziellen Einrichtung. Die Online-Petition „Lasst Chico leben“ hatte zuletzt fast 290.000 Unterstützer. Aufgrund des starken Protests hatte die Stadt für eine neue Urteilsfindung weitere Untersuchungen durchführen lassen.

++ Taxifahrer mit Schusswaffe bedroht ++

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In Hannovers Innenstadt ist in der Nacht von Sonntag auf Montag ein Taxifahrer mit einer Schusswaffe bedroht und überfallen worden. Die Polizei sucht Zeugen. Der 64-Jährige hatte gegen 2 Uhr am Georgsplatz in seinem geparkten Taxi gesessen – als plötzlich ein maskierter Mann die Beifahrertür aufriss. Der Unbekannte bedrohte den Fahrer vermutlich mit einer Pistole und forderte Geld. Geistesgegenwärtig gab der Taxifahrer bloß eine Mappe mit Unterlagen heraus. Damit flüchtete der Räuber in Richtung Breite Straße. Der Täter ist etwa 30 bis 40 Jahre alt, eher klein und korpulent. Er hat dunkle buschige Augenbrauen, einen schleppenden Gang und spricht akzentfrei Deutsch. Zur Tatzeit trug er eine dunkle Hose, eine dunkle Jacke mit weißen Applikationen an den Ärmel und eine schwarze Sturmhaube. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Mitte entgegen.

++ MHH erstellt Gutachten wegen Behandlungsfehler ++

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Behandlungsfehler könnten für den Tod eines jungen Mannes im Klinikum Wahrendorff in Sehnde verantwortlich sein. Ein entsprechendes Gutachten, das der Neuen Presse vorliegt, belastet jetzt das psychiatrische Fachkrankenhaus. Der damals 22-jährige Marcel F. war im Januar 2016 tot in der Klinik aufgefunden worden. Auf Druck der Mutter beauftragte die Staatsanwaltschaft die MHH mit einer chemisch-toxikologischen Untersuchung. Mit dem Ergebnis, dass es eklatante Verstöße bei Behandlung und Medikation gegeben haben soll. Unklar ist, ob der junge Mann an einem Medikamentencocktail gestorben war, an einer Überdosierung oder einer Wechselwirkung der Stoffe. Der Anwalt der Mutter geht derzeit davon aus, dass gegen das Klinikum Wahrendorff sowie gegen Ärzte und Pfleger Anklage erhoben wird.