++ Produkte aus der Region: Linden bekommt eigenen Bauernmarkt++

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Frisches Gemüse und Obst, Säfte, Honig, Blumen, Fleisch und Käse. Linden-Nord hat seit heute seinen ersten Bauernmarkt. Jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr werden auf dem Lindener Schmuckplatz nun ausschließlich regionale und selbst erzeugte Produkte aus dem konventionellen und biologischen Anbau angeboten. Den offiziellen Startschuss für den neuen Bauernmarkt gab am Mittag Hannovers Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer Dette.

++ Autoangriff auf ehemalige Kollegin ++

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Im  März rammte ein Autofahrer eine Fahrradfahrerin. Der damals 18-jährige hat die Tat am Donnerstag (18.10.2018) gestanden. Die 19-Jährige, die ebenso wie H. Auszubildende bei Möbel Staude in Hainholz war, wurde an jenem Abend auf dem Radweg frontal getroffen, das Auto soll mehr als 30 Stundenkilometer schnell gewesen sein. Die junge Frau überlebte die Attacke, leidet noch heute unter den Folgen. Lennart H. hatte sich im März nach fünftägiger Flucht der Polizei gestellt. Zum Prozessbeginn hat der Angeklagte die Tat gestanden: Er habe sich von der Mitauszubildenden gemobbt und bedroht gefühlt, sie aber nicht töten wollen, hieß es. Zeugen beschreiben, das Verhältnis zwischen Lennart H. und der 19-Jährigen sei angespannt gewesen. Eine Persönliche Entschuldigung von H. lehnte das Opfer gestern im Gerichtssaal ab. Das Urteil im Prozess wird in der kommenden Woche erwartet.

++ Pflegenotstand in der MHH trifft kranke Kinder ++

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Der Pflegenotstand in der MHH trifft die Kleinsten: Im laufenden Jahr hat die Uniklinik rund 300 schwer kranke Kinder abgewiesen. Der Grund soll Personalmangel sein. Dass das im Zweifel Menschenleben kosten könne, sei furchtbar, sagte Anja Piel, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Die MHH soll bereits im Oktober vergangenen Jahres von dem Problem gewusst, Meldepflichten aber nicht beachtet haben, berichtet die „Neue Presse“. Jens Finke vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur sagte gestern im Sozialausschuss, seine Behörde habe erst im Spätsommer davon erfahren. Die chronisch klamme MHH habe sich möglicherweise nicht getraut, mit einer finanziellen Forderung an das Ministerium heran zu treten. Grund für den Personalmangel könnte die schlechte Bezahlung des Pflegepersonals sein. Das Finanzministerium will nun eine Zulage gewähren, um den Pflegeberuf an der MHH attraktiver zu machen.

++ 300.000 Euro erbeutet: Mutmaßliche Pfandbetrüger vor Gericht ++

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Um mit Pfandflaschen rund 300.000 Euro zusammen zu bekommen, muss man lange sammeln: Zwei Männer haben das geschafft – aber nicht auf legalem Weg. Am Donnerstag müssen sie sich wegen Betrugs verantworten. Die beiden 29- und 30-Jährigen Männer stehen am Donnerstag vor dem Amtsgericht Hannover, weil sie einen Pfandautomaten manipuliert haben sollen. Und zwar so, dass er die Getränkeverpackungen, die jeweils 25 Cent Pfand bringen nicht vernichtete. So konnten die beiden immer wieder dieselben Pfandgüter eingeben. Und das sollen sie auch über mehr als ein Jahr lang getan haben: Von September 2013 bis Mitte Oktober 2014 haben die Männer laut Anklage unbemerkt immer wieder mit der Manipulation abkassiert. Die Betrugsmasche ist allerdings nicht neu. Erst kürzlich hatte sich etwa das Landgericht in Düsseldorf mit einem ähnlichen Fall befasst – dort hatte der Chef eines Getränkemarktes mit einem manipulierten Pfandautomaten sogar 1,8 Millionen Euro kassiert.

++ Mögliche Fahrverbote: Stadt plant Ampel-App für bessere Luft ++

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Während die Diskussion über Diesel-Fahrverbote schwelt, will die Stadt die Luftverschmutzung auch auf anderem Weg verringern – mit einer Smartphone-App: Ein „Ampel-Assistent“ soll Autofahrern zeigen, wie sie fahren müssen, um an den nächsten Kreuzung bei Grün rüber zu kommen. Weniger Beschleunigen und Bremsen soll die Folge sein, und dadurch weniger Abgase. Das Projekt ist Teil des neuen „Masterplans“, um den Stickstoffdioxidausstoß zu senken. Die Stadtverwaltung hält einen Test der App im nächsten oder übernächsten Jahr für realistisch. Der ADAC sieht die Idee jedoch kritisch, wie Sprecherin Alexandra Kruse gegenüber Radio Hannover sagte: "Wenn wir über Ablenkung am Smartphone reden, dann fällt das natürlich genau in diese Kategorie und wir befürchten schon, dass die Ablenkung groß ist, wenn man sich darauf konzentrieren muss und schauen muss "Wo fahre ich lang?" und "Wo habe ich jetzt grüne Welle und wo nicht?" Am Donnerstag will der ADAC gemeinsam mit FDP, Handwerkskammer und den Unternehmerverbänden in Niedersachsen einen eigenen Forderungskatalog für mehr Luftreinheit in Hannover vorlegen.

++ Internetausfall legt drei Finanzämter lahm ++

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Wer eine Auskunft in Steuer-Sachen braucht, der muss sich gedulden: Drei Finanzämter in Hannover sind derzeit ohne Internet und damit faktisch lahmgelegt, auch die Stadt kann nicht helfen. Betroffen sind die Finanzämter Hannover Süd, Hannover-Land I und das Finanzamt für Fahndung und Strafsachen. Die Mitarbeiter könnten derzeit weder Steuererklärungen bearbeiten noch Fragen beantworten. Carsten Kiene, Geschäftsstellenleiter im Finanzamt Hannover Süd, sagte der HAZ, nur Fax und Telefon funktionierten noch. Bauarbeiter hatten am Montag an der Göttinger Chaussee ein Glasfaserkabel beschädigt. Um das zu reparieren, seien umfangreiche Grabungen nötig, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums laut Bericht. Die Ämter wollen sich demnach zunächst mit mobilem Internet behelfen. Auch die Stadtverwaltung kann derzeit keine Auskunft zu Finanzfragen geben, hier wird die Software aktualisiert – und das noch bis Montagmittag.

++ Schon wieder schwanger: Ernst August und Ekaterina erwarten zweites Kind ++

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Ernst August Erbprinz von Hannover und seine Frau Ekaterina, die beiden hatten erst im Februar eine Tochter bekommen – nun ist Baby Nummer Zwei auf dem Weg. Das bestätigte das Paar der HAZ. Ekaterina sei im vierten Monat schwanger und erwarte den Jungen im April. Und wie soll der Welfenspross heißen? Etwa auch „Ernst August“, wie die „Bunte“ berichtet. Der werdende Papa gibt sich bedeckt. Dazu wolle er nichts sagen – warten wir’s also ab.

++ Öffis in Hannover vergleichsweise günstig ++

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Der öffentliche Nahverkehr in der Region Hannover ist vergleichsweise günstig. In der Rangliste des Portals „Testberichte“ rangiert unsere Stadt auf Platz 5 von 39. Günstig seien vor allem die Jugendnetzkarte, der Kurzstreckentarif und die Tageskarte. Nicht so günstig dagegen die Einzelfahrscheine für Erwachsene und die Monatskarten. Der Verkehrsdezernent der Region Ulf-Birger Franz sagte der HAZ, er freue sich über das Ergebnis. Mit der Jugendnetzkarte wolle die Region junge Hannoveraner früh an den öffentlichen Nahverkehr binden. Sieger im Ranking war Rostock, dahinter Chemnitz, Magdeburg und Freiburg im Breisgau.

++ Barsinghausen: Mann im Fall "Anna-Lena" angeklagt ++

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In Barsinghausen war im Juni ein 16-jähriges Mädchen nachts auf offener Straße ermordet worden – der Fall „Anna-Lena“. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 24-Jährigen Mann erhoben. Er bestreitet die Tat. Die Ermittler haben keinen Zweifel daran, dass der junge Mann die 16-Jährige in der Nacht zum 17.Juni umgebracht haben soll, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge gegenüber Radio Hannover. Die Gründe allerdings sind völlig unklar. Es gebe weder Hinweise auf ein Sexualverbrechen noch auf einen Raub. Fest steht nur, dass die 16-Jährige durch schwere Verletzungen an Kopf und Gesicht starb. Ihre Leiche hatten Spaziergänger morgens vor der Adolf Grimme Schule entdeckt. Die Ermittler hatten den Tathergang dann insoweit rekonstruiert, als dass Täter und Opfer sich zufällig am Bahnhof begegnet waren. Dort hatte sich die junge Frau mit Bekannten getroffen. Der 24-Jährige soll mit ihnen ins Gespräch gekommen sein – und die 16-Jährige später auf ihrem Heimweg begleitet haben. Der Prozess soll voraussichtlich Mitte November am Landgericht Hannover beginnen.

++ Arbeitsunfall in Gleidingen: 34-Jähriger schwebt in Lebensgefahr ++

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Tragisches Unglück im Gleidinger Industriegebiet:  Dort ist ein Mann in eine Maschine eingeklemmt worden. Der Zustand des 34 Jahre alten Mannes ist kritisch. Es besteht Lebensgefahr. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mitarbeiter am Sonntag zur Spätschicht in einer Firma am Hanno-Ring. Als er in einem Fabrikationsraum dabei war eine Walze zu reinigen, setzte sich diese aus unbekannter Ursache plötzlich in Bewegung. Der 34-Jährige wurde dabei in der Maschine eingeklemmt und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Laatzen befreit werden. Ein Rettungswagen brachte den Mann schwerstverletzt in eine Klinik.  Die Polizei geht derzeit von einem Unglücksfall aus, die Untersuchungen dauern noch.

++ Altes Rathaus: Nur noch 10 Hochzeitsgäste erlaubt ++

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Keine großen Hochzeitsgesellschaften: Im Alten Rathaus erlaubt die Stadt Hannover nur noch Trauungen mit maximal zehn Gästen. Das hat ein Sprecher der Stadt auf Nachfrage von Radio Hannover bestätigt. Nach aktuellen Brandschutzbestimmungen seien die Fluchtwege für große Gruppen nicht mehr ausreichend. Das hat zur Folge, dass sich in den drei Trauzimmern nur noch maximal 30 Personen aufhalten dürfen. Die volle Kapazität ist eigentlich doppelt so hoch. Die Stadt Hannover versucht den Brautpaaren entgegen zu kommen: Sofern nicht drei Trauungen gleichzeitig in dem historischen Gebäude stattfinden, kann die Besucheranzahl auch angepasst werden. Darüber hinaus will die Stadt auch mehr standesamtliche Trauungen im Neuen Rathaus durchführen. Bisher können Paare lediglich einmal im Monat im Gartensaal heiraten. Neben den beiden Rathäusern gibt es noch sieben weitere Trauorte in Hannover.

++ Ministerpräsident Weil und Stellvertreter Althusmann äußern sich zum Wahldebakel in Bayern ++

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Die Wahlklatsche für die CSU und die SPD in Bayern beschäftigt auch Niedersachsens Landespolitik. Das Ergebnis sei insgesamt ein klarer Hinweis darauf, dass eine Mehrheit in der Bevölkerung mit dem derzeitigen Bild der Politik unzufrieden ist, sagte Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag nach der Wahl. Er kritisiert auch das Verhalten der CSU und deren Vorsitzenden Horst Seehofer, die in den vergangenen Monaten für eine Kette an Krisen verantwortlich gewesen seien. Sein Stellvertreter, der Christdemokrat Bernd Althusmann will sich so kurz nach der Wahl nicht an Personaldebatten beteiligen. Aber: "Klar bleibt für mich: Turbulenzen, unnötige Streitereien, überzogene Positionen nützen niemandem, sie treiben eher den Populisten die Menschen in die Arme und ich glaube, dass wir uns da alle ernsthaft fragen müssen, was wir selber tun können, um eine vernünftige Auseinandersetzung mit klaren Standpunkten vorzunehmen." Bei der Landtagswahl in Bayern hat die CSU nur noch 37, 2 Prozent erreicht, die SPD gerade mal 9,7. Zweitstärkste Kraft sind die Grünen, gefolgt von den Freien Wählern und der AfD.

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