++ Wegen Boeing-Flugverbot: TUI rechnet mit schwierigem Sommergeschäft ++

Der vergangene Hitzesommer hatte dem Reisekonzern TUI schwer zu schaffen gemacht. Auch in diesem Jahr droht das Sommergeschäft schwierig zu werden. Grund ist das anhaltende Flugverbot der Unglückmaschinen von Boeing. Weil die Flieger vom Typ 737 Max vorerst weiter nicht abheben dürfen, rechnet die TUI mit Sonderkosten von 200 Millionen Euro. Wenn bis Ende Mai nicht hinreichend sicher sei, dass die Boeing-Maschinen wieder abheben können, werde TUI Ersatzmaßnahmen wie Leasingverträge für andere Jets für den Rest des Sommers vollständig verlängern müssen, teilte der Konzern am Mittwoch bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen in Hannover mit. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März rechnet TUI-Chef Fritz Joussen beim operativen Ergebnis mit einem Einbruch um bis zu 26 Prozent. Das Flugverbot der Unglücksmaschinen hatte den Konzern schon im Winterhalbjahr tiefer in die roten Zahlen gebracht.

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