++ Waffensammler aus Stöcken: Angeklagte wollen Stellung nehmen ++

Vater und Sohn aus Stöcken müssen sich derzeit vor dem Landgericht verantworten, weil sie bei sich zu Hause etliche Maschinenpistolen und Gewehre gehortet haben sollen. Die Angeklagten wollen am Montag im Prozess zu den Anschuldigungen Stellung beziehen. Die Anwälte der beiden haben ausführliche Erklärungen angekündigt. Der 30 Jahre alte Sohn war im März aufgeflogen. Er soll etliche Waffen im Darknet bestellt haben. Die Beamten fanden bei ihm unter anderem 16 Langwaffen, 17 Pistolen, drei Maschinengewehre und die Abschussvorrichtung für eine Panzerfaust - insgesamt wurden mehr als 50 Waffen beschlagnahmt. Außerdem über 3.000 Schuss Munition, NS-Devotionalien und knapp 100.000 Euro, die aus illegalen Quellen stammen sollen. Der 53 Jahre alte Vater blieb nach der Razzia im Frühjahr zunächst auf freiem Fuß. Im August kam auch er in Untersuchungshaft, weil er wieder Waffenlieferungen entgegengenommen haben soll.

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