++ Versuchter Polizistenmord: Angeklagter wegen mangelnder Beweise freigesprochen ++

Fast 35 Jahre ist es her, dass ein Kosovo-Albaner einen Polizisten schwer durch eine Schusswaffe verletzt haben soll – jahrzehntelang war er verschwunden und vergangenes Jahr aber nach Deutschland ausgeliefert worden. Seit Februar stand er wegen versuchten Mordes vor Gericht: Am Donnerstag wurde der Angeklagte vor dem hannoverschen Landgericht freigesprochen. Und zwar aus Mangel an Beweisen. Es sei unklar geblieben, wer tatsächlich den Schuss abgegeben habe, erklärte Gerichtssprecher Hans-Christian Rümke. Der Angeklagte hatte 1984 einen Einbruch zusammen mit einem Komplizen begangen. Der Polizist, der  damals eigenständig die Verfolgung aufnahm, wurde im Zuge dessen angeschossen. Seine Aussage deckte sich allerdings nicht mit anderen Indizien. Der Freispruch ist bisher nicht rechtskräftig – offen ist auch, ob womöglich der Komplize nun angeklagt wird.

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