++ Verdacht auf sexuelle Belästigung bei der Region Hannover ++

Ein Fall von sexueller Belästigung erschüttert die Regionsverwaltung: Sie hat Strafanzeige gegen einen Ausbilder gestellt, der eine junge Auszubildende belästigt haben soll. Wegen seines groben Fehlverhaltens hatte die Region dem Mann fristlos gekündigt. Da es sich aber um ein Mitglied im Gesamtpersonalrat handelt, muss dieser einem solchen Schritt zustimmen. Und dieser hat seine Zustimmung verweigert. Daraufhin hat die Region nun das Verwaltungsgericht eingeschaltet. “Die Regionsverwaltung verfolgt in Fällen sexueller Belästigung eine Null-Toleranz-Strategie“, heißt es in einer Stellungnahme der Region. Dass sich der Personalrat gegen eine fristlose Kündigung stelle, sei beschämend und nicht mit falsch verstandener Solidarität zu entschuldigen. Der Personalratsvorsitzende, der die Entscheidung nicht mittragen wollte, hat am Freitag sein Amt niedergelegt.

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