++ Urteil: Betrunkener E-Scooter-Fahrer muss Führerschein abgeben ++

Wer betrunken auf einen E-Scooter steigt, riskiert seinen Auto-Führerschein - Es gelten die gleichen Promillegrenzen: Dies ist nun einem 22-Jährigen aus Seelze vor Gericht noch einmal vor Augen geführt worden. Er muss seinen Führerschein erst einmal abgeben. Der 22-jährige war im vergangen Sommer, kurz nach der Einführung des E-Scooter-Verleihs in Hannover, betrunken auf einem Elektro-Roller erwischt worden. Er fuhr mit 1,2 Promille durch die Fußgängerzone zwischen Kröpcke und Steintor. Gegen den damaligen Strafbefehl legte der 22-jährige Einspruch ein. Er habe nicht gewusst, dass es auch für E-Scooter eine Promille Grenze gibt. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Das Gericht entschied, dass der junge Mann knapp 1300 Euro Bußgeld für seine Alkoholfahrt zahlen und seinen Führerschein für zehn Monate abgeben muss. Auch für das E-Scooter Fahren verhängte das Gericht ein dreimonatigen Fahrverbot.

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