++ Unfall in Metallfabrik: Mitarbeiter stirbt ++

Finanzielle Interessen standen offenbar vor der Sicherheit der Mitarbeiter. Deshalb musste ein Beschäftigter, der in einer Firma in Hemmingen arbeitete, vor gut zwei Jahren sterben. Gestern wurden zwei Angeklagte wegen fahrlässiger Tötung zu Geldstrafen verurteilt. Der Geschäftsführer der Metallverarbeitungsfirma muss gut 16.000 Euro zahlen, der Werkmeister knapp 11.000 Euro. Eine wirkliche Erklärung konnten sie dem Amtsgericht nicht liefern. Dass ihr Kollege damals von einem rund 10 Kilo schweren Metallstück tödlich am Kopf getroffen wurde, war die Konsequenz dessen, dass eine Drehmaschine nicht ausreichend gesichert war. Eine erforderliche Glassicherungsscheibe war von den Angeklagten nicht eingebaut, zunächst nicht mal nachbestellt worden. Der Grund war offenbar, dass der Einbau viel Zeit gekostet hätte, man hätte aber bestehende Aufträge der Firma rechtzeitig fertigbekommen wollen.

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen