++ TUI-Befürchtungen bewahrheiten sich: 300 Millionen Euro Verlust durch Boeing-Startverbot ++

Die Befürchtungen des Reisekonzerns TUI haben sich bewahrheitet. Der Konzern hatte mit einem Verlust von 300 Millionen Euro gerechnet, falls das Startverbot für die Unglücks-Flugzeuge vom Typ Boeing-737-Max bis zur Sommersaison anhält. Dieses Szenario tritt nun ein, sagte ein TUI-Sprecher in Hannover. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen werde im Geschäftsjahr 2018/2019 auf rund eine Milliarde Euro schrumpfen. Dies wäre ein Minus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die TUI ist mit 15 Flugzeugen in ihrer Flotte der größte Boeing-737-Max-Kunde in Europa. Durch das anhaltende Flugverbot musste der Konzern die Mietverträge für Ersatzmaschinen vorerst bis Ende September verlängern.

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