++ Tödlicher Fahrradsturz: Hundehalter müssen vor Gericht

Zwei Hundehalter müssen sich demnächst wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Ihre beiden frei laufenden Labrador-Mischlinge sollen einen Fahrradfahrer zu Fall gebracht haben . Das hat das Amtsgericht Hannover mitgeteilt. Der 65-jährige Radfahrer erlitt bei seinem Sturz schwere Kopfverletzungen und starb später im Krankenhaus. Das Unglück ereignete sich im März 2018 am Peter-Fechter-Ufer zwischen der Benno-Ohnesorg-Brücke und Spinnereibrücke. Dort gilt das ganze Jahr über eine Anleinpflicht. Die beiden Hunde tollten aber offenbar nicht angeleint an der Ihme herum. Laut Anklage kreuzten die beiden Labrador-Mischlinge den Radweg. Hierbei soll einer der Hunde das Vorderrad des 65-Jährigen gestreift haben, woraufhin dieser stürzte. Der Prozess findet am 4. April vor dem Amtsgericht Hannover statt. Bei einer Verurteilung drohen den beiden angeklagten Hundehaltern bis zu 5 Jahre Haft oder auch eine Geldstrafe.

Kategorie:
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.