++ Tochter in Hundebox gesperrt: Mutter verteidigt sich vor Gericht ++

Die 44-Jährige, die ihre kleine Tochter wiederholt in eine Transportbox für Hunde gesperrt haben soll, hat sich heute zum Prozessauftakt vor dem Landgericht verteidigt. Sie habe die Sechsjährige nur ein einziges Mal in die Box gesperrt, sagte die Frau laut Medien, um zu verhindern, dass sie nach draußen vor ein Auto rennt. Das Mädchen habe sich zudem Geschichten ausgedacht und in der Schule erzählt, die nicht stimmten. Die Anklage wirft der 44-Jährigen vor, das Mädchen zwischen 2016 und 17 in Burgwedel immer wieder in die Box gesperrt haben. Darüber hinaus habe sie die Tochter gezwungen, ein Elektrohalsband für Hunde zu tragen, mit dem Stromstöße verabreicht werden können – und das immer dann, wenn die Tochter nicht gut genug oder frech war, das sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge. Seine Behörde wirft der 44-Jährigen auch vor, die Tochter in einem Wald ausgesetzt und mit Peitsche, Ledergürtel und Holzstücken geschlagen zu haben. Die Mutter selbst ist bei Pflegeeltern aufgewachsen, der Vater lebt nicht bei der Familie. Auch gegen ihn wird ermittelt. Das Jugendamt hat die Tochter und ihre kleine Schwester in Obhut genommen.

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