++ Schulbetrieb in Coronazeiten: Kultusministerium unter Dauerdruck ++

Das niedersächsische Kultusministerium in Hannover sieht sich weiterhin stürmischen Zeiten ausgesetzt.

In den Schulen macht sich nun ein neuer Lehrermangel bemerkbar. Minister Grant Hendrik Tonne geht laut Medienberichten davon aus, dass jede fünfte Lehrkraft weiterhin zuhause bleiben muss. Grund ist die hohe Zahl an Risikopatienten in der Coronakrise. Tonne räumte ein: Das Ausmaß an Präsenzunterricht könne sich nur an der Zahl verfügbarer Pädagogen richten.  

Unterdessen reißen auch die Proteste gegen das Durchziehen der Abschlussprüfungen nicht ab. Seit Montag finden in Hannovers Schulen Abiturklausuren statt. In einer Woche legen Neunt- und Zehntklässler ihre Prüfungen an Haupt-, Real- und Oberschulen ab. Trotz vieler Stimmen, die fordern, die Prüfungen auszusetzen oder freiwillig stattfinden zu lassen, hält das Kultusministerium weiter daran fest. Laut der Kritiker werde die Chancenungleichheit durch Corona weiter verstärkt.

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