++ Schüler missbraucht: Berufschullehrer verliert seine Pension ++

Nach dem sexuellen Missbrauch von mehreren Schülern, ist einem ehemaligen Berufschullehrer aus Hannover die Beamtenpension aberkannt worden. Das Verwaltungsgericht begründete das Urteil am Mittwoch damit, dass es sich bei dem Missbrauch um ein besonders schweres Dienstvergehen handelt. Wird das Urteil rechtskräftig, verliert der 67-Jährige seinen Beamtenstatus und erhält künftig nur noch eine gewöhnliche Rente – die laut dem Gericht erheblich geringer ausfallen wird als die Pension. Der Mann war bereits im März 2016 wegen sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen in 14 Fällen zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Die Landesschulbehörde hatte daraufhin eine Disziplinarklage gegen den Berufsschullehrer eingereicht. Darin ging es nicht nur um die bereits strafrechtlich sanktionierten Missbrauchsfälle von drei Schülern, sondern auch um sexuelle Übergriffe auf acht weitere Schüler. Diese sollen sich damals in der Wohnung des Lehrers abgespielt haben.

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