++ Rodewalder Wolf: Abschussgenehmigung um einen Monat verlängert ++

Noch lebt der Problem-Wolf aus dem Rodewalder Rudel, der mehr als 40 Nutztiere gerissen haben soll, zum Beispiel auch Schafe und ein Ponyfohlen in Neustadt. Die Frist für die Abschussgenehmigung ist nun abermals um einen Monat verlängert worden. Der Rüde muss nun bis zum 30.April getötet werden. Wie das niedersächsische Umweltministerium heute mitteilte, wird das Verfahren weiter unter Hochdruck vorangetrieben. Der Leitwolf des sogenannten Rodewalder Rudels darf abgeschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat. Laut Umweltministerium besteht unverändert die Gefahr, dass durch den Wolf weitere geschützte Nutztiere gerissen werden und er problematische Jagdtechniken an das Rudel weitergibt. Wolfsschützer hatten vergeblich versucht, die Ausnahmegenehmigung für den Abschuss gerichtlich zu stoppen. Die Genehmigung läuft bereits seit Ende Januar und wurde schon einmal verlängert.

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