++ Rathausaffäre: Stadtrat versetzt Schostok vorzeitig in den Ruhestand ++

Kurz und knapp – aber historisch: Nach nur 12 Minuten war die Sondersitzung im Rathaus vorbei und Hannovers Oberbürgermeister vom Stadtrat vorzeitig in den Ruhestand versetzt. Mit der erforderlichen Dreiviertelmehrheit stimmten die Politiker gestern Stefan Schostoks entsprechendem Antrag zu. Mit 56 Ja-Stimmen gegen viermal Nein und einer Enthaltung. Jetzt muss noch die Kommunalaufsicht, also das Innenministerium, den in der Stadtgeschichte einmaligen Vorgang prüfen. Solange bleibt Schostok im Amt, hat aber Urlaub genommen. Jetzt wird die erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette die Verwaltungsführung übernehmen, bis dann im Herbst ein neues Stadtoberhaupt gewählt wird. Ende April hatte Schostok seine Versetzung in den Ruhestand beantragt. Die Staatsanwaltschaft hatte im Zuge der Affäre um unzulässige Gehaltszulagen Anklage wegen schwerer Untreue gegen ihn sowie seinen bisherigen Büroleiter und den früheren Personaldezernenten erhoben.

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