++ Rathausaffäre: Muss Schostok vor Gericht? ++

Anfang September wollen sich Anklage und Verteidigung zum Stand des Verfahrens um die Rathausaffäre vom ehemaligen Oberbürgermeister Stefan Schostok austauschen. Danach könnte es noch eine Weile dauern, bis über ein Verfahren entschieden wird und ein möglicher Prozess beginnt. Das berichtet die dpa unter Berufung auf einen Landgericht-Sprecher. Grund für die Verzögerung ist demnach die hohe Belastung des Gerichts mit Verfahren, bei denen Angeklagte in U-Haft sitzen. Diese müssen vorrangig bearbeitet werden. Die Staatsanwaltschaft hat Schostok wegen des Verdachts der schweren Untreue angeklagt, daneben auch seinen früheren Büroleiter Frank Herbert und den Ex-Kulturdezernenten Harald Härke. Laut „NP“ haben Schostoks und Herberts Verteidiger bei Gericht beantragt, die Klage nicht zuzulassen.

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