++ Rathausaffäre: Anklage fordert Bewährungsstrafe für Ex-OB Schostok ++

Acht Monate auf Bewährung wegen schwerer Untreue für Ex-Oberbürgermeister Stefan Schostok. Das hat die Staatsanwaltschaft am Donnerstag im Prozess um die Rathausaffäre vor dem Landgericht gefordert.

Schostok habe spätestens im Oktober 2017 von der Unrechtmäßigkeit der Gehaltszulagen an seinen damaligen Büroleiter Frank Herbert erfahren, aber nicht sofort gehandelt. Das sei ein „Unterlassen“, sagte Oberstaatsanwältin Hilke Markworth in ihrem Plädoyer.

Herbert hatte insgesamt fast 50.000 Euro an Zulagen von der Stadt kassiert. Nach dem Willen der Anklage soll er eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und zwei Monaten bekommen und die Zulagen zurückzahlen.

Für den früheren Personaldezernenten Harald Härke forderte die Staatsanwaltschaft ein Jahr und drei Monate auf Bewährung. Schostok, Herbert und Härke sollen zudem jeweils 15.000 Euro für einen wohltätigen Zweck zahlen. Der Prozess um die Rathausaffäre soll im April weitergehen, dann mit den Plädoyers der Verteidiger.

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