++ Prozessauftakt gegen mutmaßlichen Trunkenheitsfahrer geplatzt ++

Ein 32-Jähriger aus Seelze sollte sich am Dienstag eigentlich vor dem Amtsgericht verantworten wegen fahrlässiger Tötung: Im September 2017 soll er betrunken Auto gefahren und gegen einen Baum geprallt sein. Mit im Wagen saßen vier Neffen des Mannes, einer starb an den Folgen des Unfalls. Doch der Prozessauftakt ist geplatzt.

Der Angeklagte erschien nicht im Amtsgericht. Stattdessen ließ er seinen Anwalt ein Attest vorlegen. Demnach sei er im Krankenhaus in Behandlung und bereite sich auf eine Bauch-OP vor, offenbar eine Spätfolge des Unfalls. Die Richterin kündigte an, das genau prüfen zu wollen. Sie entschuldigte sich bei den Zeugen, unter anderem waren zwei Neffen des Angeklagten anwesend.

Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen den 32-Jährigen. Sollte er das Gericht getäuscht haben, muss er möglicherweise die Kosten für den ausgefallenen Termin tragen. Sie könnten sich im vierstelligen Bereich bewegen. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

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