++ Prozess um Brandanschläge in Garbsen: Angeklagter räumt Beteiligung ein ++

Im Fall der Brandanschläge auf türkische Geschäfte in Garbsen hat einer der Angeklagten ein Geständnis abgelegt. Der 21-Jährige ließ am Montag über seinen Anwalt erklären, er sei dabei gewesen, als vier junge Männer in einer Märznacht in der Sandstraße Molotowcocktails auf die Geschäfte warfen. Das sei „der größte Fehler“ seines Lebens gewesen.

Die vier Männer müssen sich vor dem Oberlandesgericht Celle wegen Brandstiftung und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung verantworten. Der 21-Jährige bestritt allerdings, im Auftrag der Kurdischen Arbeiterpartei PKK gehandelt zu haben. Er habe an der Aktion lediglich aus Wut und Verzweiflung teilgenommen. Seine Familie habe zu dem Zeitpunkt in der syrischen Stadt Afrin gelebt, die von türkischen Truppen angegriffen wurde. Er selbst sei 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Bei den Brandanschlägen in Garbsen war nur geringer Sachschaden entstanden.

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