++ Missglückt und kaum lösbar: Philologenverband widerspricht Kultusministerium in Sachen Mathe-Abi ++

Anspruchsvoll aber lösbar, so hat Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne die Aufgaben im diesjährigen Mathe-Abitur beschrieben. Der Philologenverband Niedersachsen sieht das anders: in einem Statement heißt es die Aufgabenstellung sei missglückt aber mit konstruierten Textzusammenhängen überfrachtet, nicht eindeutig formuliert und auch für Leistungsstarke Schüler kaum lösbar gewesen. Der Verband fordert daher, dass Niedersachsen sich vorübergehend aus dem länderübergreifendem Aufgabenpool zurückzieht.

Bereits seit Mai beschweren sich Schüler in mehreren Bundesländern über den Schwierigkeitsgrad der Aufgaben und wandten sich in Online Petitionen an die Ministerien. Sie fordern eine Stellungnahme und eine wie es heißt "gerechte Lösung“ sowie für die Zukunft andere Aufgaben und fachkompetente Kontrolle. In Niedersachsen haben rund 18 Tausend Schülerinnen und Schüler die Matheklausuren geschrieben, der Schnitt lag bei 6,4 Punkten, gegenüber 6,8 Punkten im Vorjahr.

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