++ Nach Phosphor-Unfall: Silbersee soll nach Munitionsresten abgesucht werden ++

Nach dem Phosphor-Unfall am Wochenende will die Stadt Langenhagen die tieferen Schichten des Silbersees noch einmal nach Munitionsresten absuchen lassen. Das stehe auf der Liste, sagte der Abteilungsleiter für Ordnung und Sicherheit, Boris Ehrhardt. Vor einigen Jahren hatte die Verwaltung den See schon einmal absuchen lassen. Trotzdem hatte sich am Wochenende ein neunjähriges Mädchen schwere Verbrennungen zugezogen, als sie einen vermeintlichen Bernstein aus dem Wasser holte, der sich dann als Phosphor-Klumpen entpuppte. Der Kampfstoff fängt bei Kontakt mit der Luft an zu brennen. In den Weltkriegen wurde Phosphor zum Bombenbau verwendet. Auf dem Gelände des Silbersees befand sich zeitweilig ein Sprengplatz für Munitionsreste. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst, der den Phosphor-Klumpen entsorgt hat, teilte mit, ein Restrisiko bleibe bestehen. Die Stadt Langenhagen hat das Südufer des Silbersees gesperrt und Warnschilder aufgestellt.

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