++ Nach antisemitischem Brandanschlag: Politik solidarisiert sich mit Hannovers jüdischer Gemeinde ++

Der jüngste Brandanschlag auf das Haus eines jüdischen Ehepaars hat das Problem Antisemitismus wieder in den Fokus gerückt. Vertreter aus Politik und Religion drückten gestern ihr Entsetzen über den Vorfall von Hemmingen aus, sie solidarisierten sich mit der hannoverschen jüdischen Gemeinde. Die Brandstiftung und die Schmierereien, die Unbekannte am Wochenende begangen hatten, sei ein Angriff auf unsere Gesellschaft und ihre Werte, hieß es von vielen Seiten. Brisant bleibt damit auch die Diskussion um ein Israel-feindliches Wahlplakat: Zuletzt hatte es mehrere Anzeigen gegeben gegen ein Plakat der Partei Die Rechte, die den Slogan „Israel ist unser Unglück“ verwendet hatte. Es werde voraussichtlich noch bis Ende der Woche geprüft, ob das Wahlplakat strafrechtlich relevant ist, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Klinge gegenüber der HAZ.

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