++ 28-Jähriger gesteht Tötung eines 40-Jährigen auf der Limmerstraße ++

Geständnis am Dienstag vor dem Landgericht: Ein 28-Jähriger hat zugegeben, im Oktober auf der Limmerstraße einen 40-Jährigen mit Faustschlägen getötet zu haben. Der Angeklagte verfügt über Kampfsporterfahrung, die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Der Verteidiger des Angeklagten gab zum Prozessauftakt vor dem Landgericht eine längere Erklärung ab. Darin gestand der 28-Jährige, dem 40-Jährigen mehrere Faustschläge versetzt zu haben. Die beiden Männer waren am 8. Oktober auf der Limmerstraße in Streit geraten. Der Angeklagte war unter Drogeneinfluss auf einem Fahrrad unterwegs, als der 40-Jährige unvermittelt auf die Straße trat. Der 28-Jährige musste ausweichen, seine Kopfhörer fielen zu Boden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, den 40-Jährigen im weiteren Verlauf zu einem Boxkampf aufgefordert zu haben. Dabei soll er billigend in Kauf genommen haben, dass das Opfer wegen seiner Kampfsporterfahrung lebensgefährlich verletzt werden könnte. Der 40-Jährige erlag drei Tage später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. Am Dienstag sagten unter anderem Zeugen vor dem Landgericht aus, für den Prozess sind drei weitere Termine angesetzt.