++ Metall- und Elektroindustrie schlägt Alarm ++

Die Unternehmen rechneten mit noch schlechteren Geschäften als bislang. Besonders in der Autobranche sei die Situation alarmierend, sagte Niedersachsenmetall-Chef Volker Schmidt am Dienstag in Hannover. Einer Umfrage unter 800 Unternehmen zufolge bezeichnet jedes zweite sowohl die aktuelle Geschäftslage als auch die Aussichten als schlecht. Dazu komme, dass knapp vier von fünf Autozulieferern ihre Investitionen verringern oder komplett streichen wollten, so Schmidt. Er forderte die Politik auf, Unternehmen einen leichteren Zugang zu Kurzarbeit zu gewähren. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil signalisierte Zustimmung.

Die Metall- und Elektroindustrie steckt in einer Rezession. Die deutschen Autobauern hatten im vergangenen Jahr deutlich weniger Fahrzeuge produziert. Bei VW liefen die Geschäfte noch vergleichsweise gut, doch Konzernchef Herbert Diess hat seine Belegschaft inzwischen auch auf eine Konjunkturflaute vor allem in den USA und China vorbereitet.

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