++ Kind in Hundekäfig gesperrt: Mutter muss ins Gefängnis ++

Schwere Kindesmisshandlung, Körperverletzung und Freiheitsberaubung: Die 44-Jährige, die ihre Tochter in Burgwedel mehrfach in einen Hundekäfig gesperrt hat, ist am Mittwoch vom Landgericht Hannover zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden.

Zur Begründung hieß es, die Mutter habe das damals sechs beziehungsweise sieben Jahre alte Mädchen zwischen 2016 und 17 mindestens drei Mal für längere Zeit in die Hunde-Transportbox gesperrt. Außerdem soll die Frau dem Kind mindestens sieben Mal einen Stromstoß mit einem Elektrohalsband für Hunde versetzt haben, das berichtet die dpa.

Das Gericht blieb mit dem Urteil deutlich unter der Forderung der Staatsanwaltschaft, die fünf Jahre Gefängnis verlangt hatte. Die Verteidigung wollte zwei Jahre auf Bewährung.

Die 44-Jährige war mit der Erziehung des Kindes überfordert. Das Mädchen, das seit zwei Jahren nicht mehr bei der Mutter lebt, hat dadurch schwere psychische Schäden erlitten.

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