++ Keine Vergewaltigung: vermeintliches Opfer verurteilt ++

Eine Frau zeigt ihren Mann wegen Vergewaltigung an. Der Mann wird festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Fast einen Monat verbringt er hinter Gittern. Bis die Frau ihre Vorwürfe wieder zurücknimmt. Ihr Mann habe sie doch nicht vergewaltigt. Am Donnerstag wurde die Frau nun selbst verurteilt: Wegen Freiheitsberaubung und falscher Verdächtigung zu 15 Monaten auf Bewährung und 80 Sozialstunden.

Bei der Verhandlung am Amtsgericht stellte sich heute heraus, dass die Beziehung des aus Syrien stammenden Paares sehr konfliktreich zu sein scheint. Zu den Vergewaltigungsvorwürfen etwa soll es wegen Nacktfotos gekommen sein. Diese soll der Mann an die Familie der Frau geschickt haben. Um sie auf deren Alkoholkonsum hinzuweisen. Diese Fotos, so die Angeklagte heute, hätten Schande über sie gebracht und ihre Ehre verletzt. Mit der falschen Anzeige habe sie erreichen wollen, dass ihrem Mann das Handy weggenommen wird und die Fotos dann gelöscht werden.

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