++ JVA-Skandal: Verdacht der organisierten Kriminalität in Sehnde ++

Es ist ein schwerwiegender Vorwurf. Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Sehnde sollen mit Häftlingen gemeinsame Sache gemacht und dabei geholfen haben, Drogen und Handys ins Gefängnis zu schmuggeln. Die Staatsanwaltschaft spricht von organisierter Kriminalität und ermittelt bereits seit Monaten. Wie bekannt wurde, gab es jetzt am Wochenende eine der größten Gefängisrazzien der vergangenen Jahre in Sehnde. 200 Polizisten durchsuchten gemeinsam mit SEK und Spürhunden rund 50 Gefängniszellen und auch Spinde der unter Verdacht stehenden Bediensteten, wie auch deren Privatwohnungen. Im Gefängnis fanden die Ermittler unter anderem Drogen und Medikamente. In den Wohnungen stellten sie eine Schusswaffe, etliche Handys, zahlreiche Sim Karten, Medikamente und Betäubungsmittel sicher. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bestechung und Bestechlichkeit. Unter Verdacht stehen insgesamt vier Justizbeamte, 21 Gefägnisinsassen und sechs Angehörige.

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